Kurztutorial Photoshop CS4 – Highlights in CS4 Teil 1

In den letzten Artikeln ging es um die ein oder andere größere Änderung in Photoshop seit Adobe Photoshop CS3. Mittlerweile habe ich schon einige Fotos in Photoshop CS4 bearbeitet und mir sind da so einige Kleinigkeiten aufgefallen, die es auch wert sind, hier mal angesprochen zu werden. Heute also die kleinen Highlights, die die Arbeit in Photoshop noch etwas vereinfachen. Da es von diesen kleinen Highlights einige gibt, möchte ich daraus wieder eine Serie machen. Ab dieser Woche wird es dann immer Donnerstags ein weiteres Kurztutorial CS4 Highlights geben. Bleibt neugierig…

1. Gradationskurve

Wie schon in den letzten Beiträgen angesprochen befinden sich die Einstellungsebenen jetzt in der Seitenleiste und verdecken nicht mehr das Bild, auf das sie angewendet werden. Ich liebe diese neue Anordnung, sie macht die Arbeit an den Fotos einfacher, leichter und übersichtlicher. Die Einstellungsebene Gradationskurve hat dabei aber noch eine weitere Super-Neuerung erhalten.

Jeder, der mit Lightroom arbeitet, kennt sicher diese genialen kleinen Schieberegler, mit deren Hilfe man direkt im Foto bestimmte Bildbereiche aufhellen oder abdunkeln kann. Dieser Slider ist jetzt auch in CS4 zu finden.

Beispiel:

gradvorher

In diesem Foto wollte ich die herrlich dramatischen Wolkenformationen einfangen. Dazu musste ich das Foto so weit unterleblichten, dass die Dramatik auch rüber kommt. EIn Nachteil dabei ist aber, dass der linke, untere Bereich, völlig im Dunkel verschwindet.
Dieses Foto möchte ich mit Hilfe der Gradationskurve in den dunklen Bereichen etwas aufhellen. Ich möchte dabei aber so wenig wie möglich Detail in den Wolken im Himmel verlieren. Dafür ist eine Gradationskurve ziemlich gut geeignet.

Ich erstelle also hierzu eine Einstellungsebene Gradationskurve über dem Foto. Wenn man sich nun den Einstellungsebenendialog anschaut, fällt dieses neue Symbol auf. Es ist hier in CS4 nun auch aussagekräftiger als die kleine quadratische Box in Lightroom.

slider

Also hier drauf geklickt und nun mit dem Mauszeiger direkt auf das Foto an die Stellen gehen, die ich aufhellen oder abdunkeln möchte. Ich klicke zuerst auf die dunklen Baum-Bereiche links neben den untersten Zelten. Bei gedrückter Maustaste kann ich nun durch hoch oder runter schieben die Helligkeit genau an diesen Stellen anpassen. Die Auswirkung sieht man direkt im Bild und auch auf der Gradationskurve.

Hier der Vorher-Nachher-Vergleich:

vorher
gradvorher

nachher
gradnach

Das sieht doch schon wesentlich freundlicher aus und der Himmel ist trotzdem noch so dramatisch, wie ich ihn haben wollte.

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  1. Lensbert
    Lensbert says:

    Ich denke man sollte nicht unkommentiert lassen, das sowas nur mit der erweiterten Dynamik eines RAWs oder TIFFs gut funktioniert. Bei einem JPEG reisst man sich damit schnell Lücken ins Histogramm.

    Antworten
    • Joe2712
      Joe2712 says:

      Da hast Du sicher vollkommen recht. Allerdings ist es im Grunde immer ein Qualitätsverlust, wenn ich mit der Kamera JPG-Dateien schieße, von daher nimmt man diesen Qualitätsverlusst schon beim fotografieren in Kauf. Und in der Regel sind die Verluste auch bei jpg so gering, dass man sie auf dem Foto nicht sieht, wenn man es nicht gerade in einer riesigen Größe ausbelichten lässt.

      Antworten

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