Artikel von November, 2008
Blogparade: Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt Du und warum?

Heute möchte ich mit Hilfe von
eine Blogparade ins Leben rufen. Ich möchte schon lange mal eine Umfrage zu diesem Thema stellen. Es interessiert mich aus eigener Erfahrung heraus.
Schreibt einfach einen Beitrag in Eurem Blog dazu oder hinterlasst hier einen Kommentar zu diesem Thema. Ich werde dann Nach Beendigung der Blogparade einen zusammenfassenden Bericht hier veröffentlichen, in dem Eure Ergebnisse dazu noch einmal zusammengefasst sind. Ich freue mich auf viele Beiträge…
Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt Du? Und warum?
Zuerst kurz zur Vergangenheit. Ich war seit vielen Jahren Corel-Nutzer. Ich habe seit CorelDraw 4.0 meine Fotos mit Corel Photopaint bearbeitet und war mit jeder neuen Version begeistert, wie toll das Programm ist. Zu dieser Zeit war mein Standard-Spruch zu Photoshop-Nutzern immer: “Mit Photopaint kann ich auch all das machen, was ich mit Photoshop tun könnte”!
Mich hat am Photoshop immer eines gestört, die vielen Fenster, die das Bild verdeckten. Als Corel dann irgendwann mit Linsen angefangen hat (vergleichbar mit den Ebenenmasken) wusste ich nicht, wozu diese zu gebrauchen sein könnten.
Als ich mir dann meine erste Digitale Spiegelreflexkamera gekauft hatte, kam irgendwann Lightroom als mein favorisierter RAW-Konverter zum Einsatz. Und Lightroom möchte natürlich gern mit Photoshop arbeiten. Also habe ich mich notgedrungen mit Photoshop beschäftigt. Und ich war recht schnell begeistert. Ich hatte zuvor immer destruktiv gearbeitet, d.h. wenn bei der Bearbeitung etwas schief ging, dann wurde wieder am Anfang begonnen.
Photoshop mit seinen Ebenenstilen, Masken, Smart-Objects, Filtern hat es mir sehr schnell angetan. In kürzester Zeit hatte ich bemerkt, dass mein Spruch nicht ganz zutreffend war. Man konnte zwar mit Corel fast alles machen, aber mit Photoshop ging es viel besser, einfacher und schneller.
Beruflich habe ich mich auch intensiver mit Gimp beschäftigt, für welches ich Workshops gebe. Da es Photoshop sehr ähnlich ist, sind viele Techniken, die ich in Photoshop anwende, auch dort umzusetzen. Und es ist kostenlos, auf jeden Fall auch einen Blick wert. Gimp ist hier zu finden.
Fazit
Ich arbeite heute mit Lightroom und Photoshop. Die Corel-Draw-Suite X4 habe ich zwar noch Testweise installiert, aber nach dem Ende der Trial-Zeit wieder gelöscht. Ich habe mich wohl mittlerweile zu sehr in die Arbeitsweise von Photoshop reingedacht. Ich komme nicht mehr wirklich gut mit der Arbeitsweise in Corel Photopaint zurecht.
Fundstücke im Web

Wer sich für Beauty-Retouche interessiert, der sollte unbedingt die letzte Folge von Photoshop-User-TV schauen, dort zeigt David Cuerdon eine seiner Techniken. Unbedingt anschauen!!!
Den Link zur letzten Folge PhotosopUserTV gibts hier.
Ein weiteres Fundstück habe ich in der letzten Woche entdeckt. Ein geniales Spielzeug um Fotos zu machen, die nicht gestellt aussehen. Die fotografierten Leute merken nicht, dass sie fotografiert werden und geben sich dadurch viel natürlicher. Aber Vorsicht, ob das alles rechtlich so einwandfrei ist? Aber so lange die Fotos nicht veröffentlicht werden sollte das nicht so problematisch sein. Außerdem kann man die Leute nach dem fotografieren ja auch fragen, ob man die Fotos verwenden darf.
Hier den Link zum Spion-Objektiv.
Erstellung einer farbenfrohen Hintergrundstruktur

Heute aus Zeitmangel nur einen Linktip. Corey Barker zeigt auf PlanetPhotoshop, wie man mit einfachen Mitteln in Photoshop einen interessanten farbenfrohen Hintergrund gestalten kann. unbedingt anschauen und lernen. Passiert ja doch ab und zu, dass der original-Hintergrund auf einem Foto nicht so der Bringer ist. Gestaltet doch einfach einen eigenen.
Den Link zum Tutorial gibts hier..
SchwarzWeiß-Umwandlung in Lightroom
Schwarzweiß – Leidenschaft und Passion oder altmodisch und unsinnig? Da scheiden sich die Geister gewaltig. Dieses Tutorial zeigt Ihnen, wie man in Lightroom Bilder in schwarz-weiß umwandeln kann und ein optimaleres Ergebnis erhält als bei der Kamerainternen Umwandlung. Ich persönlich mache selten schwarz-weiß-Fotos, aber ab und an ist ein Motiv einfach für eine schwarz-weiß-Umwandlung gemacht.
Wichtig dabei ist aber immer, auch Schwarz-Weiß-Bilder immer in Farbe fotografieren, nie die Kameraeigene Schwarz-Weiß-Umwandlung nutzen.
Warum soll ich nicht die Kamera die Schwarz-Weiß-Umwandlung machen lassen?
Dafür gibt es mehrere Gründe.
Ein Grund dafür ist, dass man ein schwarz-weiß-Bild ohne sehr viel Arbeit nicht wieder in Farbe wandeln kann. Wenn Sie also das fotografierte Motiv irgendwann doch nochmal in Farbe brauchen, dann ist das nicht möglich, wenn es in SW-fotografiert wurde.
Der zweite Grund liegt in der besseren Möglichkeit der Gestaltung der Schwarz-Weiß-Umsetzung am PC. Dazu jetzt etwas mehr:
Die Kamerainterne SW-Umsetzung bringt genau wie die Standard-Schwarz-Weiß-Umwandlung in Lightroom oder Photoshop ein eher durchschnittliches Ergebnis. Die Kontraste sind nicht sonderlich toll, nicht das, was man eine gute Umsetzung nennen würde.
Hier sieht man die Einstellungsregler bei einer Standard-Umwandlung in Lightroom durch einfachen Klick auf den Bereich “Graustufen” im Entwickeln-Modul (eine genauere Beschreibung des Entwickeln-Moduls ist hier zu finden).
Nun gibt es zur Verbesserung zwei Möglichkeiten. Entweder man zieht die einzelnen Farbregler in die gewünschte Richtung (z.B. den grünen Regler nach Links, um die Nadelbäume abzudunkeln und den gelben Regler nach rechts, um das gelbliche Gras aufzuhellen) oder man nutzt eines der genialsten Werkzeuge die Lightroom zu bieten hat.
Einfach auf den kleinen Kreis klicken. Nun kann man direkt im Foto auf die Bereiche klicken, die ich verändern möchte.
Also einfach auf die dunklen Wolkenbereiche klicken und nach unten ziehen, um diese noch mehr abzudunkeln, auf die hellen Himmelsbereiche klicken und nach oben ziehen um sie noch mehr aufzuhellen, den Wald abdunkeln, das Gras aufhellen, ganz nach eigenem Geschmack.
Hier sieht man nun noch die Reglereinstellungen nach meiner Anpassung. Ich nutze eigentlich fast ausschließlich dieses kleine Werkzeug zur direkten Anpassung im Bild.
Zum Ende noch den obligatorischen Vergleich Standard-Umwandlung zu manueller Umwandlung.
Datensicherung – der sichere Weg
In der letzten Woche habe ich schon einen Beitrag zur Datensicherung hier veröffentlicht. Darin hatte ich auch den Drobo angesprochen. Mittlerweile habe ich mir einen Drobo zugelegt und natürlich am Wochenende auch ausführlich getestet. Hier nun meine Erfahrungen damit.
Drobo – was ist das?
Ein Drobo ist ein Datensicherungssystem. Man kann es vielleicht am einfachsten mit einer externen Festplatte beschreiben. Aber diese Beschreibung wäre wohl sehr untertrieben, denn der Drobo ist mehr, viel mehr.
Zuerst einmal ist der Drobo ein viereckiger schwarzer Kasten mit ein paar Lämpchen dran. In diesem Kästchen sind 4 Schubfächer für normale handelsübliche SATA-Festplatten. Hier sieht man schon, dass es mehr als eine einfache externe Festplatte ist.
Wozu aber brauche ich 4 Festplatten?
Ganz einfach. Wenn ich meine Daten auf eine Festplatte sichere, diese Festplatte dann aber irgendwann mal den Geist aufgibt, dann sind meine Daten einfach weg. Nun könnte man meinen, man kauft sich einfach 2 externe Festplatten und sichert halt auf beide Festplatten. Das wäre dann auf alle Fälle eine sicherere Variante.
Nur seien wir mal ehrlich, einmal Datensicherung machen ist schon lästig, aber auf 2 Platten?
Der Drobo nimmt einem dabei die doppelte Arbeit ab. Wenn ich z.B. 4 Festplatten in den Drobo eingeschoben habe, dann sorgt der Drobo automatisch dafür, dass die Daten so auf die Platten verteilt und gespiegelt werden, dass beim Ausfall einer oder zweier Festplatten die Daten weiter komplett verfügbar sind.
So etwas ähnliches gibt es als RAID-System schon länger, nur ist man dabei immer sehr eingeschränkt, es müssen gleich große Festplatten sein, gleicher Hersteller, …
Beim Drobo ist das völlig egal. Man kann unterschiedlich große, unterschiedlich schnelle Festplatten, Festplatten unterschiedlicher Hersteller einfach kombinieren. Ist der Drobo mal fast voll, dann kann man einfach die kleine Festplatte rausziehen, eine größere Platte einstecken, das wars. Nix mit hin und her kopieren, keine weitere Sicherung notwendig. Ist das nicht cool?
Man kann mit 2 Festplatten beginnen und dann später, wenn ich an die Kapazitätsgrenze komme einfach eine weitere Platte einschieben. Oder ich fange gleich mit 4 Platten an, völlig egal.
Hat der Drobo auch Nachteile?
Wie jedes Gerät gibts immer irgendwo eine kleine nachbesserungswürdige Ecke. Der Lüfter des Drobos könnte etwas geräuschärmer sein.
Außerdem hätte ich mir von der dazugehörigen PC-Software Drobo-Dashboard etwas mehr versprochen. Zum einen blockt mein Vista den Autostart des Programmes und zum anderen hätte ich mir schon eine integrierte Datensicherungssoftware gewünscht. Auch ein Ausschalter wäre sicher nicht schlecht gewesen, schließlich will man ja Stom sparen.
Fazit
Drobo – der sichere Datensafe. Ich kann ihn nur empfehlen. Ich habe mir die USB-Variante zugelegt. Mittlerweile gibt es auch noch eine neuere Version mit FireWire800-Anschluss, was natürlich noch einen sehr großen Geschwindigkeitszuwachs bringt. Aber die Geschwindigkeit war mir nicht so sehr wichtig, weshalb ich lieber für die eingesparten 120,-€ große Festplatten gekauft habe.
Als Zusatzgerät gibt es noch den Drobo-Share. Damit kann man seinen Drobo ins Netzwerk einbinden, um dann von allen ans Netzwerk angeschlossenen PCs direkt auf den Drobo sichern zu können. Ohne Drobo-Share geht das nur über eine Netzwerk-Freigabe. Dann muss natürlich der PC eingeschaltet sein, an den der Drobo angestöpselt ist, wenn sie aus dem Netz darauf zugreifen wollen.
Die grünen vertikalen Lämpchen zeigen die Gesundheit der einzelnen Festplatten an. Tritt bei einer Festplatte ein Problem auf, dann wird genau dieses Lämpchen rot. Wenn man den Drobo nun nicht direkt im Blickfeld hat, kann man in der Software einstellen, dass bei Problemen automatisch eine eMail an die eigene eMail-Adresse gesendet wird.
Am unteren Rand des Drobos sind noch 10 runde blaue Lämpchen. Diese zeigen direkt am Gerät an, wie viel Speicherplatz belegt ist. Dabei steht jedes Lämpchen für 10% des gesamten Platzes.
Man sieht also, es ist viel Wert auf die Sicherheit der Daten gelegt. Ich kenne momentan keinen besseren Weg, die eigenen Daten wirklich sicher aufzubewahren.
Was habt Ihr für Erfahrungen mit Datensicherung gemacht? Welche Systeme nutzt ihr?





















