Archive for November, 2008

28
Nov

blogparade_bildbearbeitung

Heute möchte ich mit Hilfe  von eine Blogparade ins Leben rufen. Ich möchte schon lange mal eine Umfrage zu diesem Thema stellen. Es interessiert mich aus eigener Erfahrung heraus.
Schreibt einfach einen Beitrag in Eurem Blog dazu oder hinterlasst hier einen Kommentar zu diesem Thema. Ich werde dann Nach Beendigung der Blogparade einen zusammenfassenden Bericht hier veröffentlichen, in dem Eure Ergebnisse dazu noch einmal zusammengefasst sind. Ich freue mich auf viele Beiträge…

Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt Du? Und warum?

Zuerst kurz zur Vergangenheit. Ich war seit vielen Jahren Corel-Nutzer. Ich habe seit CorelDraw 4.0 meine Fotos mit Corel Photopaint bearbeitet und war mit jeder neuen Version begeistert, wie toll das Programm ist. Zu dieser Zeit war mein Standard-Spruch zu Photoshop-Nutzern immer: “Mit Photopaint kann ich auch all das machen, was ich mit Photoshop tun könnte”!

Mich hat am Photoshop immer eines gestört, die vielen Fenster, die das Bild verdeckten. Als Corel dann irgendwann mit Linsen angefangen hat (vergleichbar mit den Ebenenmasken) wusste ich nicht, wozu diese zu gebrauchen sein könnten.

Als ich mir dann meine erste Digitale Spiegelreflexkamera gekauft hatte, kam irgendwann Lightroom als mein favorisierter RAW-Konverter zum Einsatz. Und Lightroom möchte natürlich gern mit Photoshop arbeiten. Also habe ich mich notgedrungen mit Photoshop beschäftigt. Und ich war recht schnell begeistert. Ich hatte zuvor immer destruktiv gearbeitet, d.h. wenn bei der Bearbeitung etwas schief ging, dann wurde wieder am Anfang begonnen.

Photoshop mit seinen Ebenenstilen, Masken, Smart-Objects, Filtern hat es mir sehr schnell angetan. In kürzester Zeit hatte ich bemerkt, dass mein Spruch nicht ganz zutreffend war. Man konnte zwar mit Corel fast alles machen, aber mit Photoshop ging es viel besser, einfacher und schneller.

Beruflich habe ich mich auch intensiver mit Gimp beschäftigt, für welches ich Workshops gebe. Da es Photoshop sehr ähnlich ist, sind viele Techniken, die ich in Photoshop anwende, auch dort umzusetzen. Und es ist kostenlos, auf jeden Fall auch einen Blick wert. Gimp ist hier zu finden.

Fazit

Ich arbeite heute mit Lightroom und Photoshop. Die Corel-Draw-Suite X4 habe ich zwar noch Testweise installiert, aber nach dem Ende der Trial-Zeit wieder gelöscht. Ich habe mich wohl mittlerweile zu sehr in die Arbeitsweise von Photoshop reingedacht. Ich komme nicht mehr wirklich gut mit der Arbeitsweise in Corel Photopaint zurecht.

Categories : blogparade
27
Nov

fundstuecke

Wer sich für Beauty-Retouche interessiert, der sollte unbedingt die letzte Folge von Photoshop-User-TV schauen, dort zeigt David Cuerdon eine seiner Techniken. Unbedingt anschauen!!!

Den Link zur letzten Folge PhotosopUserTV gibts hier.

Ein weiteres Fundstück habe ich in der letzten Woche entdeckt. Ein geniales Spielzeug um Fotos zu machen, die nicht gestellt aussehen. Die fotografierten Leute merken nicht, dass sie fotografiert werden und geben sich dadurch viel natürlicher. Aber Vorsicht, ob das alles rechtlich so einwandfrei ist? Aber so lange die Fotos nicht veröffentlicht werden sollte das nicht so problematisch sein. Außerdem kann man die Leute nach dem fotografieren ja auch fragen, ob man die Fotos verwenden darf.

Hier den Link zum Spion-Objektiv.

Categories : linktips
26
Nov

linktips

Heute aus Zeitmangel nur einen Linktip. Corey Barker zeigt auf PlanetPhotoshop, wie man mit einfachen Mitteln in Photoshop einen interessanten farbenfrohen Hintergrund gestalten kann. unbedingt anschauen und lernen. Passiert ja doch ab und zu, dass der original-Hintergrund auf einem Foto nicht so der Bringer ist. Gestaltet doch einfach einen eigenen.

Den Link zum Tutorial gibts hier..

Categories : linktips
25
Nov

Schwarzweiß – Leidenschaft und Passion oder altmodisch und unsinnig? Da scheiden sich die Geister gewaltig. Dieses Tutorial zeigt Ihnen, wie man in Lightroom Bilder in schwarz-weiß umwandeln kann und ein optimaleres Ergebnis erhält als bei der Kamerainternen Umwandlung. Ich persönlich mache selten schwarz-weiß-Fotos, aber ab und an ist ein Motiv einfach für eine schwarz-weiß-Umwandlung gemacht.

Wichtig dabei ist aber immer, auch Schwarz-Weiß-Bilder immer in Farbe fotografieren, nie die Kameraeigene Schwarz-Weiß-Umwandlung nutzen.

Warum soll ich nicht die Kamera die Schwarz-Weiß-Umwandlung machen lassen?

Dafür gibt es mehrere Gründe.
Ein Grund dafür ist, dass man ein schwarz-weiß-Bild ohne sehr viel Arbeit nicht wieder in Farbe wandeln kann. Wenn Sie also das fotografierte Motiv irgendwann doch nochmal in Farbe brauchen, dann ist das nicht möglich, wenn es in SW-fotografiert wurde.
Der zweite Grund liegt in der besseren Möglichkeit der Gestaltung der Schwarz-Weiß-Umsetzung am PC. Dazu jetzt etwas mehr:

IMG_3432_3_1-3

Die Kamerainterne SW-Umsetzung bringt genau wie die Standard-Schwarz-Weiß-Umwandlung in Lightroom oder Photoshop ein eher durchschnittliches Ergebnis. Die Kontraste sind nicht sonderlich toll, nicht das, was man eine gute Umsetzung nennen würde.

standart

Hier sieht man die Einstellungsregler bei einer Standard-Umwandlung in Lightroom durch einfachen Klick auf den Bereich “Graustufen” im Entwickeln-Modul (eine genauere Beschreibung des Entwickeln-Moduls ist hier zu finden).

Nun gibt es zur Verbesserung zwei Möglichkeiten. Entweder man zieht die einzelnen Farbregler in die gewünschte Richtung (z.B. den grünen Regler nach Links, um die Nadelbäume abzudunkeln und den gelben Regler nach rechts, um das gelbliche Gras aufzuhellen) oder man nutzt eines der genialsten Werkzeuge die Lightroom zu bieten hat.

slider

Einfach auf den kleinen Kreis klicken. Nun kann man direkt im Foto auf die Bereiche klicken, die ich verändern möchte.

anpassung

Also einfach auf die dunklen Wolkenbereiche klicken und nach unten ziehen, um diese noch mehr abzudunkeln, auf die hellen Himmelsbereiche klicken und nach oben ziehen um sie noch mehr aufzuhellen, den Wald abdunkeln, das Gras aufhellen, ganz nach eigenem Geschmack.

angepasst

Hier sieht man nun noch die Reglereinstellungen nach meiner Anpassung. Ich nutze eigentlich fast ausschließlich dieses kleine Werkzeug zur direkten Anpassung im Bild.

Zum Ende noch den obligatorischen Vergleich Standard-Umwandlung zu manueller Umwandlung.

IMG_3432_3_1-3

IMG_3432_3_1-2

Categories : Tutorials
24
Nov

In der letzten Woche habe ich schon einen Beitrag zur Datensicherung hier veröffentlicht. Darin hatte ich auch den Drobo angesprochen. Mittlerweile habe ich mir einen Drobo zugelegt und natürlich am Wochenende auch ausführlich getestet. Hier nun meine Erfahrungen damit.

drobo_black

Drobo – was ist das?

Ein Drobo ist ein Datensicherungssystem. Man kann es vielleicht am einfachsten mit einer externen Festplatte beschreiben. Aber diese Beschreibung wäre wohl sehr untertrieben, denn der Drobo ist mehr, viel mehr.

Drobo_Front_Med

Zuerst einmal ist der Drobo ein viereckiger schwarzer Kasten mit ein paar Lämpchen dran. In diesem Kästchen sind 4 Schubfächer für normale handelsübliche SATA-Festplatten. Hier sieht man schon, dass es mehr als eine einfache externe Festplatte ist.

Wozu aber brauche ich 4 Festplatten?

Drobo_Open_Hi

Ganz einfach. Wenn ich meine Daten auf eine Festplatte sichere, diese Festplatte dann aber irgendwann mal den Geist aufgibt, dann sind meine Daten einfach weg. Nun könnte man meinen, man kauft sich einfach 2 externe Festplatten und sichert halt auf beide Festplatten. Das wäre dann auf alle Fälle eine sicherere Variante.

Nur seien wir mal ehrlich, einmal Datensicherung machen ist schon lästig, aber auf 2 Platten?

Der Drobo nimmt einem dabei die doppelte Arbeit ab. Wenn ich z.B. 4 Festplatten in den Drobo eingeschoben habe, dann sorgt der Drobo automatisch dafür, dass die Daten so auf die Platten verteilt und gespiegelt werden, dass beim Ausfall einer oder zweier Festplatten die Daten weiter komplett verfügbar sind.

So etwas ähnliches gibt es als RAID-System schon länger, nur ist man dabei immer sehr eingeschränkt, es müssen gleich große Festplatten sein, gleicher Hersteller, …

Beim Drobo ist das völlig egal. Man kann unterschiedlich große, unterschiedlich schnelle Festplatten, Festplatten unterschiedlicher Hersteller einfach kombinieren. Ist der Drobo mal fast voll, dann kann man einfach die kleine Festplatte rausziehen, eine größere Platte einstecken, das wars. Nix mit hin und her kopieren, keine weitere Sicherung notwendig. Ist das nicht cool?

Man kann mit 2 Festplatten beginnen und dann später, wenn ich an die Kapazitätsgrenze komme einfach eine weitere Platte einschieben. Oder ich fange gleich mit 4 Platten an, völlig egal.

Hat der Drobo auch Nachteile?

Wie jedes Gerät gibts immer irgendwo eine kleine nachbesserungswürdige Ecke. Der Lüfter des Drobos könnte etwas geräuschärmer sein.

Außerdem hätte ich mir von der dazugehörigen PC-Software Drobo-Dashboard etwas mehr versprochen. Zum einen blockt mein Vista den Autostart des Programmes und zum anderen hätte ich mir schon eine integrierte Datensicherungssoftware gewünscht. Auch ein Ausschalter wäre sicher nicht schlecht gewesen, schließlich will man ja Stom sparen.

Fazit

Drobo – der sichere Datensafe. Ich kann ihn nur empfehlen. Ich habe mir die USB-Variante zugelegt. Mittlerweile gibt es auch noch eine neuere Version mit FireWire800-Anschluss, was natürlich noch einen sehr großen Geschwindigkeitszuwachs bringt. Aber die Geschwindigkeit war mir nicht so sehr wichtig, weshalb ich lieber für die eingesparten 120,-€ große Festplatten gekauft habe.

Als Zusatzgerät gibt es noch den Drobo-Share. Damit kann man seinen Drobo ins Netzwerk einbinden, um dann von allen ans Netzwerk angeschlossenen PCs direkt auf den Drobo sichern zu können. Ohne Drobo-Share geht das nur über eine Netzwerk-Freigabe. Dann muss natürlich der PC eingeschaltet sein, an den der Drobo angestöpselt ist, wenn sie aus dem Netz darauf zugreifen wollen.

Die grünen vertikalen Lämpchen zeigen die Gesundheit der einzelnen Festplatten an. Tritt bei einer Festplatte ein Problem auf, dann wird genau dieses Lämpchen rot. Wenn man den Drobo nun nicht direkt im Blickfeld hat, kann man in der Software einstellen, dass bei Problemen automatisch eine eMail an die eigene eMail-Adresse gesendet wird.

Am unteren Rand des Drobos sind noch 10 runde blaue Lämpchen. Diese zeigen direkt am Gerät an, wie viel Speicherplatz belegt ist. Dabei steht jedes Lämpchen für 10% des gesamten Platzes.

Man sieht also, es ist viel Wert auf die Sicherheit der Daten gelegt. Ich kenne momentan keinen besseren Weg, die eigenen Daten wirklich sicher aufzubewahren.

Was habt Ihr für Erfahrungen mit Datensicherung gemacht? Welche Systeme nutzt ihr?

Categories : Allgemein
21
Nov

Nach einer interessanten Woche nun auch wieder ein paar Fundstücke, die mir in der letzten Zeit so durch den Browser gelaufen sind. Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende und viel Spaß beim fotografieren.

  • 96sperinch
    Ist eine interessante deutschsprachige Seite mit vielen interessanten
    Video-Tutorials zum Thema Bildbearbeitung. Unbedingt anschauen!
  • fliegendes Mädchen
    auf abduzeedo habe ich ein wahnsinnig tolles Photoshop-Tutorial gefunden.
  • photoshopz
    hier giibts Hilfe für alle diejenigen, die Rauch  in Photoshop erstellen möchten.
Categories : linktips
20
Nov

regeln

Nach den 2 Beiträgen zur Bildkomposition fehlt nun noch ein Hinweis zu dem ganzen. Einer der wichtigsten Dinge, die bei der Fotografie zu beachten sind.

Finde Deinen eigenen Weg!!!

Die Drittelregel, führende Linien, Licht und Schatten, das alles sind Erfahrungswerte, Anhaltspunkte, keine Gesetzte. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er den Bildaufbau wählt, welche Einstellung für sein Vorhaben die richtige ist. Jeder muss seinen eigenen individuellen Weg finden. Dazu muss man ab und zu auch mal die oben genannten Regeln brechen.

Es gibt so viele Tips und Vorschläge, was bei der Fotografie zu beachten ist. Der wichtigste Punkt von allen ist aber immer nur der eine:

Fotografiere, fotografiere, fotografiere!!!

Beurteile deine eigenen Fotos, lerne aus den Fehlern und versuche sie beim nächsten mal zu verhindern.

Was könnten diese Fehler sein?

Z.B. habe ich anfangs meist den Fehler begangen und habe den Hintergrund nicht beachtet. Ich fotografiere eine Person, ein Tier oder etwas anderes und habe nicht geschaut, wie es hinter der Person oder dem Tier aussieht. Was war das Ende vom Lied? Am PC sah ich dann, dass der Person ein Lampenmast aus dem Kopf wuchs, oder das bei einem Gruppenfoto irgendjemand im Hintergrund rumstand oder ähnliches. Das ist mir anfangs häufiger passiert, seit der Zeit nur noch sehr selten.

Einen Fehler, der jedem sicher schon ab und an passiert ist ist eine falsche ISO-Einstellung. Ich habe in einem Innenraum mit einem hohen ISO-Wert fotografiert und vergessen, den ISO-Wert wieder zurück zu stellen. Seit der Zeit habe ich mir angewöhnt, jeweils, wenn ich an einem neuen Ort fotografiere, den ISO-Wert zu überprüfen. Dann passiert es mir nicht mehr, dass ich bei hellem Sonnenschein mit ISO 1600 fotografiere.

Fazit

Nur durch das trial & error – Prinzip lernt man hinzu. angefangen habe ich wie die Meisten sicher auch, indem ich im Automatikmodus fotografiert habe. Mit dieser Automatikfunktion kommt man aber irgendwann an seine Grenzen. Also probiert man auch mal die anderen Einstellungen aus, die Zeitvorwahl z.B. vor allem bei sich schnell bewegenden Objekten wie Vögeln oder Rennautos. Die Blendenvorwahl habe ich getestet, um bei Portraitaufnahmen bessere Ergebnisse zu erzielen. Irgendwann habe ich dann natürlich auch zur kompletten manuellen Einstellung gewechselt und die ausprobiert.

Momentan fotografiere ich in den meisten Fällen in der Blendenvorwahl. Ab und zu im manuellen Modus, vor allem dann, wenn ich mit Blitz arbeite.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Welche Fehler sind Euch beim fotografieren unterlaufen? Über Kommentare würde ich mich freuen…

Categories : Tutorials
19
Nov

Nachdem gestern einige Anfragen zum Thema Bildaufbau gekommen sind, habe ich heute einen weiteren Beitrag zu diesem Thema. Nach dem goldenen Schnitt und der Drittelregel geht es heute um weitere Regeln zum besseren Bildaufbau, den führenden Linien.

Nicht nur die Drittelteilung bringt interessante Punkte ins Bild, auch die sogenannten führenden Linien. Bilder mit Diagonalen Linien, mit geschwungenen S-Kurven wecken Interesse und geben einem Bild Schwung.

linien

linien

In den ersten 2 Beispielen sieht man den Einsatz von diagonalen Linien. Wobei es interessant ist, dass die Bilder mit diagonalen Linien von links unten nach rechts oben für uns in der Regel positiver wahrgenommen werden. Das liegt wohl an unserer Haupt-Sicht- und –Schreibweise von links nach rechts.

linien

In diesem Beispiel ist die Drittelregel völlig außer acht gelassen. Das ist aber kein Problem. Zum einen sollte man ab und an auch mal Regeln brechen, zum anderen haben wir hier in diesem Foto sehr interessante Fluchtpunktlinien. Das Flüsschen bildet ein Dreieck mit der Spitze oben und direkt darüber befindet sich ein auf dem Kopf stehendes Dreieck, welches durch die Baumkronen gebildet wird. Diese Fluchtpunktlinien sind auch sehr gut in großen Gebäuden, wie z.B. Kirchen zu finden.

linien

Ein weiterer Punkt, der ein Foto interessanter und harmoniereicher gestaltet, zeigt sich hier im nächsten Foto. Eine S-Kurve. Die S-Kurve bringt Bewegung in das Bild, es gibt der Person einen gewissen Schwung.

Categories : Tutorials
18
Nov

Der goldene Schnitt, viele haben schon einmal davon gehört, man weiß aber nicht wirklich was man damit anfangen soll. Was ist der Goldene Schnitt? Was ist die Drittelregel?

Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt beschreibt ein Verhältnis zweier Strecken zueinander. Dieses Verhältnis wird in der Fotografie als besonders harmonisch und interessant angesehen. Die genaue Beschreibung des goldenen Schnittes kann man auf Wikipedia finden.

Da diese Beschreibung in der Realität recht schlecht zu merken und umzusetzen ist, wurde der Goldene Schnitt etwas vereinfacht als Drittelregel dargestellt und beschrieben.

Die Drittelregel

Wie schon geschrieben ist die Drittelregel eine Vereinfachung des Goldenen Schnittes. Wenn man den Bildausschnitt mit 2 horizontalen Linien in 3 gleiche Teile teilt und das gleiche mit 2 vertikalen Linien tut, dann erhält man ein TicTacToe-Board, wie hier im Beipiel gezeigt.

goldenerSchnitt

Die Schnittpunkte der 4 Linien bilden die Schwerpunkte im Bild. Ich habe sie hier einmal der Einfachheit halber mit 1,2,3 und 4 gekennzeichnet.

Der Fehler bei vielen Anfängerfotos besteht darin, dass das Hauptobjekt im Foto immer schön in die Mitte gerückt wird. Dabei ist es egal, ob es sich um Personen oder Gebäude, oder Landschaften handelt.

Ändert man mit dem gleichen Motiv nur ein klein wenig den Bildausschnitt, dann gibt man dem entstehenden Foto in den meisten Fällen viel mehr Harmonie, macht es viel interessanter.

Dazu legt man den Bildschwerpunkt auf eine der 4 Linien, bei Personen wenn möglich die Augen auf einen der Schwerpunkte.

goldenerSchnitt

Hier im beispiel eine Portraitaufnahme. Die Person ist links angeordnet, die Augen liegen am Schwerpunkt 1, die Person schaut in Richtung Schwerpunkt 2.

Ein so angewordnetes Foto ist wesentlich interessanter als das gleiche Foto, in dem die Person mittig angeordnet ist. Hier sehen Sie den Vergleich.

goldenerSchnitt

Im ersten Bild blickt die Person ins Bild hinein, lässt Platz in Blickrichtung. Im Bild 2 schaut die Person aus dem Bild heraus. Die Harmonie im Bild 2 ist wesentlich höher.

Ein weiteres Beispiel sehen Sie hier. Ist der Affe nicht mittig angeordnet sondern nach der Drittelregel, dann wird das Foto interessanter und besser.

goldenerSchnitt

goldenerSchnitt

Als 3. Beispiel möchte ich noch eine Landschaftsaufnahme anführen. Bei Landschaftsaufnahmen legt man den Horizont auf eine der 2 horizontalen Linien.

goldenerSchnitt

Aber auf welche Linie? Das kommt ganz darauf an, worauf man den Blick lenken möchte. Habe ich wie hier im Beispiel eine interessante Wolkenformation am Himmel, dann lege ich den Horizont auf die untere horizontale Linie. Habe ich einen einfarbigen gleichmäßigen Himmel, und vielleicht einen See mit einem Schiff oder Boot darauf, order irgendeinen anderen interessanten Untergrund, dann lege ich den Horizont auf die obere Linie.

Wäre jetzt hier in meinem Beipiel noch ein Turm, ein Strommasten oder ähnliches, so würde ich den Ausschnitt so wählen, dass dieser Turm oder Masten auf einem der beiden vertikalen Linien liegt.

Bei manchen Spiegelreflexkameras bekommt man die hier in den Beispielen gezeigten Dreiteilungen direkt im Okular angezeigt, man kann also sehr schön die Einteilung überprüfen. Soweit ich weiß ist dies bei den Nikkon DSLRs (auf jeden Fall bei der D200 und D300). Für die Canon 40D wird die 3-Teilung in der Live-View-Anzeige angezeigt. Außerdem lässt sich die Okularscheibe gegen eine Scheibe (Einstellscheibe Ef-D) austauschen, die die 3-Teilung  anzeigt.

Probiert es einfach mal aus. Vielleicht hinterlasst ihr ja auch einen Kommentar mit euren Erkenntnissen dazu, ich würde mich freuen.

Categories : Tutorials
17
Nov

datensicherung

Das leider viel zu oft vernachlässigte Thema Datensicherung wird in der Fotografie, genau wie in der restlichen Wirtschaft und im Privatbereich leider viel zu oft vernachlässigt, wenn es überhaupt angegangen wird. Die fehlende Datensicherung rückt immer erst dann in das Blickfeld, wenn es mindestens einmal schon zu spät war. Jeder, der einmal einen Teil seiner Fotos durch einen Festplattencrash verloren hat, wird sicher danach an eine Datensicherung denken.

Natürlich kann man nun sagen, es gibt Firmen, die defekte Festplatten wiederherstellen können. Ja klar. Nur kann man sich mit recht wenig Aufwand die mehreren tausend Euro sparen, die eine Festplattenwiederherstellung kosten kann.

Was gibt es also für Datensicherungslösungen?

  1. Sicherung der Fotos auf CD oder DVD
    Das ist wohl zwar momentan noch die am meisten genutzte Variante, allerdings ist eine CD oder eine DVD leider nicht sehr langlebig und sicher. Ein kleiner Kratzer kann schon das Aus bedeuten. Davon abgesehen gibt es bessere und günstigere Möglichkeiten.
  2. Sicherung auf eine externe Festplatte
    Das ist die von mir favorisierte Datensicherungsmöglichkeit. Preislich sind die externen Festplatten momentan die günstigste Variante größere Datenmengen zu sichern. Wenn man den Preis für eine 1000GB Festplatte (momentan um die 100,-€ zu haben, z.B. hier bei Amazon). Teilweise sind bei diesen Festplatten auch gleich Backupsoftware-Lösungen dabei, die einem bei der Datensicherung helfen. Das ist aber nicht unbedingt nötig, ich persönlich sichere lieber regelmäßig per Hand die notwendigen Ordner und Dateien auf eine externe Festplatte.
  3. Sicherung per RAID-System
    Was ist denn dass??? Ein RAID-System ist ein Verbund von mehreren Festplatten, auf die die Daten gespeichert werden. Es gibt dabei mehrere Systeme, mit 2, 3 oder mehr Festplatten. Ohne jetzt genau auf das System einzugehen kann man sagen, dass in einem Raid-System beim Ausfall einer Festplatte die Daten von der oder den anderen Festplatten wiederhergestellt werden kann. Ein Problem tritt natürlich auf, wenn der PC durch Diebstahl oder Wasser/Feuerschaden zerstört ist, dann sind die anderen Festplatten auch weg.
  4. Externes RAID-System DROBO
    Das ist wohl sicher eines der genialsten Sicherungssysteme, die ich bisher erlebt habe. Ein Demo-Video ist auf der Drobo-Webseite zu sehen. Leider funktioniert bei mir die deutsche Version des Videos nicht.
    Der Drobo ist ein Speichersystem, das einem erlaubt, bis zu 4 Festplatten als Speichermedium zu nutzen. Dabei werden die Daten immer so verteilt, dass beim Ausfall von Festplatten im Drobe die Daten von den restlichen Platten wiederhergestellt werden können. Die Festplatten können sogar während des Betriebes entfernt oder hinzugefügt werden. Außerdem ist es völlig egal, ob die einzelnen Festplatten gleiche Speicherkapazität haben oder nicht.
  5. Netzwerkfestplatte
    Es gibt externe Festplatten mit Netzwerkanschluss. Das hat den Vorteil, dass mehrere PC im Netzwerk direkt auf die Festplatte zugreifen können und dort die Daten jeweils sichern oder rücksichern können. Allerdings ist die Datenübertragungsgeschwindigkeit dabei meist recht langsam.

Fazit

Welches Datensicherungssystem Sie nutzen ist im Grunde ziemlich egal, wichtig ist nur, dass Sie eines nutzen. Haben Sie bisher keine Datensicherung, so würde ich zu einer externen Festplatte raten. Die ist ohne Installation und ohne große Zusatzkenntnisse einfach an den PC angesteckt, schon kann die Sicherung losgehen. Wie oben schon erwähnt liegt man dabei im Preis recht günstig.

Wollen Sie eine flexible Speicherlösung, so rate ich zum Drobo. Dieser liegt ohne Festplatten allerdings bei ca. 330-350 € für die USB-Variante und bei 479 € für die schnellere Firewire-Variante. Man muss also mit mind. 2 Festplatten in der USB-Variante mit etwa 400 € rechnen. Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk.

Was habt Ihr für Datensicherungslösungen im Einsatz? Welche Erfahrungen habt Ihr mit den hier genannten Lösungen gemacht? Ich wäre Euch über einen kurzen Kommentar dankbar.

Categories : Allgemein

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.deblogoscoop Blog VerzeichnisBlog Verzeichnis und Webkatalog