Zoom-, Superzoom oder Festbrennweite?

Objektive Zoom, Superzoom, Festbrennweite

Fotos: Canon.de

Wieder einmal eine Frage, an der sich sicher die Geister scheiden werden. Diese Frage stellt sich sicher immer wieder, vor allem, wenn eine Neuanschaffung ins Haus steht. Ich möchte diese Frage heute mal in die Runde werfen und mit Euch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Objektive diskutieren.

Zoom-Objektive

Die kennt sicher jeder. In den meisten Fällen ist beim Kauf einer DSLR-Kamera ein Objektiv, wenn nicht sogar zwei Zoom-Objektive als Kit mit dabei. Das sind zwar nicht immer die qualitativ besten Objektive, aber für den Anfang sind sie ungemein sinnvoll. Man geht ja nunmal nicht immer von Anfang an davon aus, dass ein richtig gutes Objektiv mindestens nochmal so viel Geld kostet, wie die Kamera gerade gekostet hat.

Die gängigen Objektive im KIT sind in der Regel im Weitwinkel-Bereich angesiedelt. Die meisten DSLR-Einsteiger legen sich dann gleich noch ein Tele-Zoom zu, das in der Regel zwischen 50 und 300mm angesiedelt ist.

Mit dieser Ausrüstung kommt man erst einmal ganz gut zurecht. Je nachdem, wo die Vorlieben in der Fotografie dann hinlaufen, wird man sich über kurz oder lang aber Gedanken über eine Objektiv-Neuanschaffung  machen.

Vorteil:

Die Einsteigermodelle sind im Preis recht günstig.

Nachteil:

Das Objektiv muss öfter zwischen Weitwinkel und Zoom gewechselt werden, die Abbildungsqualität und Lichtstärke im Einsteigersegment ist qualitativ nicht sonderlich hoch.

Super-Zoom-Objektive

Gehen die Vorlieben in Richtung Landschaftsfotografie, ist man also viel mit der Kamera unterwegs, wandert man vielleicht auch viel dabei, dann ist ein Super-Zoom-Objektiv sicher eine gute Alternative. Mich hat zum Beispiel bei vielen Fotowanderungen und –exkursionen immer das ständige Objektivwechseln gestört. Will man gerade ein weit entferntes Ziel fotografieren, ist natürlich ein Weitwinkelobjektiv drauf, will man etwas nahes aufnehmen, hat man gerade das Zoom-Objektiv drauf. Aus diesem Grund habe ich mir schon vor längerer Zeit ein 18-200mm Super-Zoom-Objektiv zugelegt. Das ist das Objektiv, welches ich bei Fotowanderungen am häufigsten benutze.

Ich habe auch schon das 18-270mm Objektiv von Tamron ausprobiert. Das Objektiv ist von der Abbildungsleistung sogar noch etwas besser als das Sigma, allerdings ist es ziemlich schwergängig.

Vorteil:

Je nach Einsatzgebiet ein “Immerdrauf”-Objektiv. Preislich liegt das Super-Zoom-Objektiv nicht sehr weit über dem Preis der zwei Zoom-Objektive (Weitwinkel+Tele-Zoom).

Nachteil:

Durch die vielen Linsen meist keine gute Lichtstärke vorhanden, Chromatische Aberation und Vignettierung treten häufiger auf.

Festbrennweite

Die Festbrennweiten sind wohl in der Lichtausbeute und der Abbildungsleistung kaum zu schlagen. Aufgrund der festen Brennweite ergibt sich hier ein kompakterer Aufbau, weniger Linsen werden benötigt, was wiederum weniger optische Verzerrungen mit sich bringt.

Einige Festbrennweiten  werden zusätzlich als Makroobjektiv eingesetzt. Das ist ein weiterer Vorteil dieser Art von Objektiven.

Vorteil:

Sehr Lichtstark, gute bis sehr gute Abbildungsleistung.

Nachteil:

Man muss sich halt viel mehr bewegen, der Bildausschnitt kann hier ja nicht mit einem einfachen “dreh” am Objektiv verändert werden, man muss halt ein paar Schritte vorwärts oder rückwärts machen. Das muss ja aber auch nicht mal ein Nachteil sein. Smile

Jetzt bist Du an der Reihe, welche Obejktive bevorzugst Du? Welche Vor- und Nachteile siehst Du bei den einzelnen Objektiv-Varianten?

19 Antworten
  1. Silke
    Silke says:

    Hallo,
    also ich hab bei dem Kauf meiner ersten DSLR gleich mit Festbrennweite angefangen. 60mm 2,8 IS USM von Canon. Geniales Teil, schnell, leise, präzise.
    Allerdings kam ich aus der Superzoom-Bridge-Kamera-Ecke und die Umstellung war hart.
    Ich bin zwischenzeitlich auch wieder schwach geworden und hab mir das 70-300 4-5,6 IS USM von Canon geholt. Auch eine schöne Linse, aber auch ein ganz schöner Brocken…
    Mein neuestes ist das 50mm 1,8 II von Canon, womit ich wieder bei den Festbrennweiten gelandet bin. Und hier schlägt die Lichtstärke echt alles!
    Ich werde sicherlich keine fanatischer Festbrennweiten-Purist werden. Ich stehe jetzt schon ständig vor meinem Rucksack und überlege, was ich mitnehme und was nicht.. Gar nicht so einfach.
    Und wie du schon schreibst hat man meist immer die falsche Linse drauf..

    Ich finde beides hat seine Vorteile und seine Nachteile. Aber mich als Frau darf man echt nicht vor zu viele Alternativen stellen. Das endet nicht gut… Am Samstag auf einer Hochzeit hieß es dann 50mm und gut! Allerdings waren die Fotos nur für mich. Wenn ich einen Auftrag gehabt hätte, hätte ich sicherlich meinen gesamten Fuhrpark mitgenommen.

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  2. GambaJo
    GambaJo says:

    Es ist nicht ganz richtig, dass man beim Ändern der Brennweite nur die visuelle Entfernung zum Motiv ändert. Es ändert sich auch der Bildausschnitt bzw. die Wirkung.
    Daher ist es auch mit Zooms manchmal sinnvoll statt zu zoomen sich zu bewegen.
    Das wurde sehr einfach und sehr deutlich in der aktuellen Ausgabe der http://www.photographie.de/ demonstriert, indem man ein Motiv mit drei sehr unterschiedlichen Brennweiten fotografiert hat. Diese Bilder hat man dann so gedruckt, dass das Motiv auf allen Bildern gleich groß ist. Das Motiv an sich hat sich also nicht geändert, aber das Drumherum dafür gewaltig.

    Tokina 12-24mm f4 nutze ich ab und an Mal, dann meist entweder in 12mm oder 24mm. Bin jetzt aber nicht so der Wanderer, weshalb ich auch selten dazu komme Landschaften im WW zu fotografieren.

    Derzeit ist mein meist genutztes Objektiv das Nikon 35mm f1.8 (@KB ca. 52mm). Es ist leicht, kompakt, günstig und lichtstark. Das perfekte Immerdrauf.

    Mein Nikon 50mm f1.8 nutze ich derzeit relativ selten, da ich mit der Brennweite mit Crop 1,5 nicht so gut klar komme.

    Tamron 28-75mm f2.8 ist an sich ein ganz gutes Objektiv, nutze es aber relativ selten. Eigentlich nur dann, wenn weiß, dass ich schnell handeln muss (was selten vorkommt).

    Zum Tamron 90mm f2.8 Macro kann ich noch nicht so viel sagen, da ich es erst ein paar Tage habe. Alles in allem macht es für den Preis, den ich bezahlt habe, ein sehr guten Eindruck. Einsatzgebiet wäre hauptsächlich Macro und vielleicht Porträt.
    Hebe mir das Objektiv für kalte und dunkle Wintertage auf, wenn ich Macros schön zu Hause machen kann.

    Mein Nikon 70-200mm f2.8 nutze ich bei weitem weniger, als ich ursprünglich angenommen habe. Es ist ein wirklich gutes Objektiv, allerdings auch groß und schwer. Mit für dieses Objektiv muss ich meinen großen Rucksack mitnehmen. Und nach einiger Zeit wird das Objektiv echt schwer. Ich nehm’s eigentlich nur mit, wenn ich genau weiß, dass ich es auch brauche.
    Wenn sich das Wetter bis nächste Woche bessert, werde ich es mal wieder ausführen: in den Zoo.

    Derzeit bin ich so weit mit meinen Objektiven zufrieden. Sie decken eigentlich das das komplette Spektrum von 12-200mm bei guter Qualität ab.
    So weit ich weiß, hat Nikon aber ein Patent für ein 35mm f1.4 für DX beantragt. Wenn das da ist, könnte ich schwach werden.

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  3. Peter Muth
    Peter Muth says:

    Mein “immer dabei” ist das 24-85 mm 2.8 von Nikon. Das Problem ist: Die 2.8 hat er nicht über den gesamten Brennweitebereich. Die beste Abbildungsleistung erreiche ich mit meinen beiden Festbrennweiten 50mm 1.8 und 105mm 2.8., die ich beide gerne für Portraits benutze. Ich überlege mir gerade ein lichtstarkes Telezoom 70-200 anzuschaffen. Da spar ich lieber noch und kaufe mir dann was gescheites. Mein 80-400er Tele war teuer, ist schwer und taugt z.B. auf dem Fußballplatz nur bei Sonnenschein. Trotz Verwacklungsreduzierung habe ich bei der vollen Brennweite immer Probleme mit der Schärfe, vor allem bei wenig Licht. Vielleicht fahr ich ja mal nach Afrika auf Safari, da könnte es gut zeigen was es kann :-)

    In der Regel schleppe ich also bei Shootings immer meinen gesamten Rucksack mit, da ich nie genau weiß, was so auf mich erwartet. Für Wanderungen werde ich mir das aber noch überlegen:-)

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  4. Joe2712
    Joe2712 says:

    @Silke
    Ja, die Festbrennweiten sind schon eine tolle Sache, aber ich glaube, die Mischung macht es.

    @GambaJo
    Ja, Du hast Recht. Es ist ein Unterschied, ob ich ein Objekt mit einem 70-200mm Zoom bei 200mm fotografiere, als wenn ich mit einem 50mm Objektiv näher ran gehen würde und den gleichen Ausschnitt wählen würde. Das Zoom-Objektiv verzerrt, besser gesagt es staucht die Tiefe im Bild. Ganz auffällig wird das im Weitwinkelbereich, hier wird sehr stark gedehnt.

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  5. Joe2712
    Joe2712 says:

    @Peter
    Der Verwacklungsschutz ist gerade beim Fußball eher kontraproduktiv. Der ist nur dazu gedacht, die Verwackler der Kamera auszugleichen, er kann nicht die Bewegung des Zielobjektes einfrieren, bewegt sich das Zielobjekt, kann es eher zu gegenteiligen Auswirkungen kommen. Die Bildstabilisierung schalte ich bei bewegten Objekten in der Regel ab, das bringt bessere Ergebnisse.

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  6. Bernd
    Bernd says:

    Ich verwende überwiegend Festbrennweiten. Der Grund hierfür ist einfach der, dass sie sehr leicht sind. Ich habe meist nur ein oder zwei FBs dabei, was es erheblich leichter macht in meinem Rucksack.

    Falls ich jedoch mal wieder Faul bin oder es einfach nicht möglich ist alles mit einem 35mm oder 50mm abzulichten, dann greife ich auch schon zu einem Zoom. Meistens ist das ein Tele-Zoom, da Tiere fotografieren mit 35mm schon verdammt hart ist :-)

    Aber ich denke auch, dass es die Mischung macht. Zudem muss man sich bei FBs schon enorm umstellen, wenn man ein Zoomer war. Da ist die Frustration am Anfang doch noch sehr hoch.

    Gruß, Bernd

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  7. Marianne Schlüter
    Marianne Schlüter says:

    Als Anfänger macht man immer die gleichen Fehler und kauft die falschen Objektive. Ich habe jetzt alles umgestellt am Canon EF
    und bin damit super zufrieden. Lediglich ein vernünftiges Weitwinkel von Canon fehlt mir noch.
    Gruß Marianne

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  8. stoph
    stoph says:

    Grüß euch,

    ich bin ein Fan von Festbrennweiten. Meine Lieblinge sind das Canon 100mm Makro 2.8L und das deutlich günstigere 50mm 1.4. Portraits werden damit rattenscharf und extra klasse :-) und mit dem Makro durch die Wiesen zu ziehen mache ich auch sehr gerne. Ich hatte früher das 60mm 2.8 von Canon, welches ich jetzt durch die 100mm L-Version ersetzt habe. Damit war ich aber auch sehr zufrieden und ich habe sehr viele (auch nicht Makro-) Bilder damit gemacht.

    Wenn ich unterwegs bin (Stadt oder Inhousebilder) dann bevorzuge ich das 24-70mm 2.8L. Das hat zwar keinen Stabilisator und ich finde, da hätte man im WW-Bereich ruhig ein 15-70 (oder sowas in der Richtung) draus machen können, aber das ist mein Allerweltsobjektiv. Für weitere Sachen (Nachwuchs auf dem Spielplatz, usw.) hat mich das relativ neue 70-200 2.8L II absolut überzeugt.

    Wie gesagt, meine Lieblinge sind die Festbrennweiten… Wenn ich ein neues Objektiv kaufe oder darüber nachdenke, dann versuche ich vorher mein Fotografierverhalten zu analysieren und stelle mir ne Menge Fragen. Wie fotografiere ich? Blitze ich gerne? Was sind meine bevorzugten Bildausschnitte? Gehe ich gerne nah rann? …

    Dann versuche ich mir eine passende Brennweite zu leihen und prüfe, ob mich das Objektiv bei meiner Art, Bilder zu machen unterstützt und wie ich damit zurecht komme. Bin ich zu eingeschränkt? Wie ist die Haptik? Muss ich mich sehr umstellen? Und ich versuche subjektiv die Abbildungsleistung zu bewerten … So habe ich meine Objektive bisher ausgewählt.

    Irgendwo liegt hier noch ein älteres Tamron 70-300 4-5.6. Damit bin ich rückwirkend überhaupt nicht zufrieden. Es braucht viel zu viel Licht, fühlt sich für mich irgendwie nicht so gut an. Ich hatte eine ganze Weile vor den L-Objektiven gekauft und ich habe es nicht so oft verwendet, wie ich es hätte tun sollen. Mit den entstandenen Bildern war ich qualitativ auch nicht wirklich zufrieden.

    Schöne Grüße,

    stoph

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  9. Jürgen
    Jürgen says:

    Hi,
    mein Systemwechsel sollte Anfang des Jahres auch Zoomfrei stattfinden, ich kam von KB 28-400mm mit 2 Zoomobjektiven.
    Die 7D wurde beim Händler ohne Kid Objektiv gekauft, stattdessen kam das 50er 1,4 USM mit, kurz danach noch das 35mm 2,0, schnell stellte ich fest das die 35mm mir zu langweilig waren ich brauchte mehr WW und da kan das erste Zoom wieder in den Rucksack 12-24 Tokina und auch das lange Ende vermisste ich und wurde bei einem günstigen Angebot für ein Canon 70-300 4-5,6 IS USM schwach.
    nach ca. 1/2-jahr mit dieser Ausstattung bin ich vom 50er immer noch begeistert, an der 2. Stelle kommt dann das Tokina, aber das Telezoom wird mich bei passender Finanzlage wieder verlassen, ein 100er Makro und ein 200 / 2,8 oder 300 / 4 werden mich dann im Telebereich begleiten.

    An die Einschränkung, die eine Festbrennweite hat, finde ich immer besser. Man muß sich mehr mit dem Motiv auseinander setzen und langsam weiß ich auch wie weit ich laufen muss bis der Ausschnitt für das 50er passt

    Jürgen

    Antworten
  10. marcel
    marcel says:

    Hallo,
    ich bin ja erst seit ein paar Monaten im DSLR “Geschäft” und hab deshalb 2 KIT-Objektive (18-55 und 55-200). Für mich hat auch der Preis eine große Rolle gespielt, da ich eine schulische Ausbildung mache! Ich bin jedoch zu 95% unter freiem Himmel unterwegs und das angesprochene wechseln der Objektive kann manchmal echt Nerven, wenn es auch recht schnell von statten geht. Außerdem hab ich immer Angst das Staub in die offene Kamera oder ans Objektiv kommt.
    Sonst bin ich aber eigentlich recht zufrieden, auch wenn ich mir manchmal mehr als “nur” 200mm wünsche.
    Für mich ist aber auch jetzt schon klar: Irgendwann fliegt alles raus und es kommt was Neues. Das wird wahrscheinlich nächstes Jahr sein. Da hab ich meine schulische Ausbildung beendet und hab bis dahin hoffentlich noch einiges dazu gelernt.

    Ich kann einem Einsteiger die 2 KITs oder eben ein Superzoom an Herz legen. Eine Festbrennweite ist für Einsteiger denk ich nicht gleich am Anfang von Nöten!

    Gruß, Marcel

    Antworten
  11. Guido
    Guido says:

    «Durch die vielen Linsen meist keine gute Lichtstärke vorhanden»

    Das die Lichstärke von der Anzahl der verbauten Linsen abhängt und mehr Linsen gleich weniger Lichtstärke bedeuten, ist völliger Unsinn. Die Lichtstärke hängt von der Größe von Glas/Blende und minimal von der Güte der Gläser ab. In der Praxis es deshalb fast immer umgekehrt: lichtstarke Objektive haben mehr Linsen als lichtschwache Objektive. 3 Beispiele:

    Canon 28/2.8: 5 Linsen
    Canon 28/1.8: 10 Linsen

    Canon 50/1.8: 6 Linsen
    Canon 50/1.2: 8 Linsen

    Canon 70-200/4.0 IS: 20 Linsen
    Canon 70-200/2.8 IS: 23 Linsen

    Antworten
  12. Joe2712
    Joe2712 says:

    @Guido
    Wenn Du schon solche Vergleiche aufstellst, dann vergleiche aber auch gleichwertige Linsen mit gleicher Größe.
    Denn wenn Du der Meinung bist, dass mehr Licht durch 10 Linsen hindurch kommt, als durch 5 Linsen (wenn diese gleichwertig und gleichgroß sind, dann solltest Du Dein perpetuum mobile schnellstens zum Patent anmelden.

    Antworten
  13. Jens
    Jens says:

    Meine erste DSLR habe ich mir auch mit einem Kitobjektiv gekauft,es war aber immerhin schon ein 18-200mm. In der Landschaftsfotografie hat es mir doch recht gute Dienste geleistet,wenn die Lichtverhältnisse stimmten,hat ich keine Probleme.
    Mittlerweile habe ich die Kamera gewechselt,diesmal ohne Kit gekauft nur den Body. Mein Objektivbestand setzt sowaohl aus Zoom- und Festbrennweiten zusammen. Im Zoombereich decke ich einen Brennweitenbereich von 10mm – 400mm mit 3 Objektiven ab(lichtstärke von 3,5-5,6),dazu kommt noch ein 17-50/2,8. Festbrennweiten 50/2,8 ; 85/1,8 ; 100/2,8.
    Ein Immerdrauf hat zwar gewisse Vorteile,aber ich habe mich davon verabschiedet,die Abbildungsleistung steigt doch erheblich,wenn man seinen Brennweitenbereich mit mehreren Obtiken abdeckt,lieber wechsel ich öfter.Festbrennweiten sind in der Abbildungsleistung natürlich klar im Vorteil und stellen bei mir einen gewissen Sonderstatus dar.
    Bin momentan am überlegen mein 50/2,8 durch ein 50/1,4 zu ersetzen und vllt.noch ein 35er zu zulegen.
    Jeder wird da eine andere Vorstellung haben,kommt immer auf das Einsatzgebiet und die Vorlieben an.

    Mein Fazit: Lieber beim Kamerabody eine Nummer kleiner und dafür in gute Objektive investieren,das aber von Anfang an.Die Objektive hat man im Normalfall ein Leben lang.

    VG Jens

    Antworten
  14. Sven
    Sven says:

    Vor 3 Tagen erst aus Shanghai zurückgekommen – somit ist mir der schwere Rucksack mit Objektiven und Blitz noch relativ gut im Gedächtnis. Das Problem ist nicht, dass man das falsche Objektiv drauf hat, sondern dass man sich die Frage stellt was man mit dem anderen aus dem Motiv noch herausholen kann….

    Manchmal (meistens) ist es eine Frage des eigenen Anspruchs wie viele Objektive man meint verwenden zu müssen. Diesen Anspruch setzt man in eine Gleichung mit seiner Leidensfähigkeit und schon hat man das jeweils richtige Gepäck.

    Auf die Große Mauer würde ich z.B. nie mehr den ganzen Rucksack mitnehmen – Nach 500 Stufen und 40 Grad in der Sonne wird man hinsichtlich dem perfekten Bild sehr kompromissbereit.

    Antworten
  15. Lutz
    Lutz says:

    Bei mir steht jetzt eine Neuanschaffung ins Haus. Im Geschäft wurde ich nicht so richtig beraten. Der Beitrag hilft mir schon weiter, danke.

    Antworten
  16. bitburger
    bitburger says:

    Ich fotografiere überwiegend Sportevents und Tiere (und meine eigenen Kinder :-)). Von Anfang an (und das ist schon lange her; ich sage nur “Minolta X-300″) nur mit Zoomern. Mir würden einige dieser unvergesslichen Zufallstreffer fehlen, hätte ich mit Festbrennweiten gearbeitet.

    Antworten
    • Joe2712
      Joe2712 says:

      Stimmt, ich möchte bei manchen Gelegenheiten auch nicht auf den Zoom verzichten, bei anderen Gelegenheiten würden mir aber vielleicht auch Fotos entgehen, die ich mit dem Zoom so nicht hin bekommen hätte, hat alles zwei Seiten.

      Antworten

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