Zeitvorwahl Teil 1 – Der eingefrorene Moment

Wasser eingefrorener Moment

Belichtungszeit – für diese Art Fotografie, genau wie bei Sportereignissen ist es wichtig die “P” oder Automatik-Einstellung der Kamera zu verlassen. Ich persönlich fotografiere ab und zu, zu meinem Leidwesen immer dann, wenn nicht viel Zeit ist, im P-Modus. Immer dann, wenn es die Zeit zulässt, nutze ich die Zeitvorwahl, oder die Blendenvorwahl, je nach Einsatzgebiet.

In diesem speziellen Fall habe ich die Zeitvorwahl eingesetzt, um das Wasser “gefrieren” zu lassen. Fotografiert wurde mit ISO-800, Brennweite: 35mm, Blende 8 mit 1/500 Sekunde. Durch die kurze Verschlusszeit wurde die Durchsichtigkeit des Wassers und der Schwung der Szene erhalten.
Wäre hier eine längere Verschlusszeit gewählt worden, hätte man den von vielen anderen Fotos bekannten “Schleier”-Effekt gesehen, das Wasser sieht dann eher nach einem Gardinenschleier aus. Dieser Effekt ist bei Landschaftsfotografie sehr gut geeignet, in diesem Fall hätte es das Foto wohl eher uninteressant gemacht.

Durch die Entfernung zum Hintergrund und die Blende 8 wurde das Wasser sehr schön vom Hintergrund freigestellt. Ein scharfer Hintergrund würde hier zu viel vom eigentlichen Objekt ablenken.

Bearbeitet wurde das Foto abgesehen von der Verkleinerung für den Blog gar nicht.

Im Teil 2 am morgigen Dienstag wird genau das Gegenteil besprochen, lange Belichtungszeiten und dadurch entstehende Effekte.

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