Verdrängen Handykameras immer mehr die kleinen Kompakten?

In den vergangenen Wochen ist mir eine Sache stark aufgefallen, man sieht in den Städten kaum noch Touristen, die mit einer kleinen Kompaktkamera Urlaubsfotos schießen. Viele nutzen dafür mittlerweile ihr Smartphone. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, vor ein paar Tagen knipste ein etwas älterer Herr neben mir. Es drang ein seltsames, lange nicht gehörtes Geräusch an mein Ohr, das motorisierte Weiterspulen des Filmes.

Aber zurück zu den Smartphones und den Kompaktkameras. Wenn man jemanden in der Natur oder in einer Stadt fotografieren sieht, sieht man eigentlich fast nur noch zwei Typen von Fotografen. Die einen, die das Smartphone nutzen und die mit den Spiegelreflexkameras. Dazwischen scheint es nicht mehr so viel zu geben.

Ich glaube, diese Situation war vorauszusehen, wenn man die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Smartphone-Kameras in den letzten zwei, drei Jahren beobachtet hat. Apple ging hier eher konservative Wege und steigerte zum Beispiel die Megapixelzahl nur moderat, was den Bildergebnissen sicher zuträglich war, Samsung schraubte und schraubte, mein momentanes Note 3 hat zum Beispiel eine 13MP-Kamera an Board. Da ich momentan nach dem Umstieg vom iPhone den genauen Vergleich der Bildqualität habe, muss ich sagen, die Bilder vom iPhone 4s waren vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen besser als beim Samsung. Bei gutem Licht macht aber auch das Note 3 sehr gute Bilder. Vor allem die interne Panoramafunktion und die HDR-Funktion bringen sehr ordentliche Ergebnisse, nicht immer, aber oft genug, um die Kompakte zu Hause lassen zu können. Wer sich nicht sicher ist, welches Smartphone das Richtige für ihn ist, kann sich bei Anbietern wie Simyo alle Details zu den Geräten in Ruhe anschauen.

Mein Fazit dazu ist, die Kompaktkameras werden mehr und mehr verschwinden. Wenn dann irgendwann noch die Zoom-Funktion qualitativ an einen optischen Zoom heranreicht, dann werden die Kompakten nur noch ein Nieschendasein führen.

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