Vor einigen Wochen wurde ich per eMail gefragt, ob ich Interesse hätte, ein printeria-Produkt zu testen und darüber zu berichten. Natürlich habe ich hier zugesagt. Als Produkt habe ich mir wieder ein Fotobuch ausgesucht, um das besser vergleichen zu können habe ich das Fotobuch Premium XL gewählt, da ich in dieser Größe schon einige andere Abieter, wie z.B. Cewe getestet hatte. Das Printeria Fotobuch Premium XL hat eine Größe von ca. 30cm*30cm und ist auf echtem Fotopapier ausbelichtet. Dieses echte Fotopapier macht für mich erst ein Fotobuch wirklich interessant, da nur hier die Kontraste und die Farben wirklich gut rüber kommen. Die normalen Fotobücher sind für ein paar Schnappschüsse aus dem Urlaub sicher gut geeignet, wer etwas mehr möchte sollte unbedingt den geringen Aufpreis in Kauf nehmen und ein Premium-Buch bestellen.
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Juli19th
Testbericht Fotobuch printeria.de
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Juni7th
ein halbes Jahr Canon EOS 7D – ein Erfahrungsbericht
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Seit etwas über einem halben Jahr fotografiere ich nun mit der Canon EOS 7D und möchte zu diesem Anlass mal wieder einen kleinen Zwischenbericht geben. Einen ersten Anfangsbericht hatte ich ja zu Beginn schon mal geschrieben (link), nun ist einige Zeit vergangen, jetzt will ich mal die ersten Eindrücke mit den Erfahrungen nach 6 Monaten vergleichen.
Wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat, würde ich mich über einen Kommentar freuen.Live-View der 7D
Der Live-View-Modus macht mir immer mehr Spaß, da ich im ersten halben Jahr sehr viel in der abendlichen Dunkelheit fotografiert habe, habe ich den Live-View-Modus zum manuellen fokussieren sehr häufig genutzt. Das große Display hat einfach eine sehr gute Auflösung und bietet hier viele Möglichkeiten. Auch die integrierte elektronische Wasserwage hat mir öfters geholfen.
Fotografieren bei hohen ISO-Werten
Diesen Punkt hatte ich ja schon im ersten Bericht positiv bewertet. Ich muss sagen, ich bin immer noch begeisterst, wie gut die 7D bei hohen ISO-Werten funktioniert. Vor ein paar Tagen hatte ich ja einige Fotos von meinem ersten fotografierten Konzert gepostet, die ich fast ausschließlich bei ISO1600 fotografiert habe. Wenn ich da an meine erste DSLR, eine EOS 350D zurück denke, da war das Rauschen bei ISO 400 schon stärker.
Menügestaltung und Bedienung
Die Bedienung der 7D ist gegenüber der 40D oder der 350D logischer aufgebaut, das Auswahlrad, welches die 40D auch hat, ist einfach eine richtig gute Erfindung.
Nachdem ich im Menü das benutzerdefinierte Menü mit den wichtigsten Funktionen gefüllt habe, muss ich auch nicht mehr jedes mal das riesige Menü durchsuchen.
Was ich nicht nutze
Sicher gibt es das bei jeder Kamera, Funktionen, die man so gut wie nie nutzt. Das sind bei mir auf den ersten Blick vor allem der RAW-JPEG-Knopf, da ich immer im RAW-Modus fotografiere, habe ich den noch nie gebraucht. Auch die Bildstile habe ich noch nicht eingesetzt, ich habe auch noch keinen wirklichen Sinn darin gefunden, vielleicht könnt ihr mir da ja helfen?
Was noch verbesserungswürdig ist
Ganz klar, der Autofokus. Wenn ich mir anschaue, wie genau die Nikon D300s auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch automatisch fokussiert, dann kann ich hier nur einen Minuspunkt geben. Hier ist die Nikon (wohl gemerkt, bei schlechten Lichtverhältnissen) einfach um Längen voraus. Bei normalen Lichtverhältnissen funktioniert der Autofokus aber sehr gut.
Fazit
Der Schritt von der 40D zur 7D war auf jeden Fall ein guter Schritt. Der Weg zur 5D wäre zwar auch möglich gewesen, allerdings hätte ich hier auch einen Großteil der Objektive mit wechseln müssen, das war mir einfach zu teuer.
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April19th
Photoshop auf SolidState-Disk – bringt das was?
Eingeordnet in: Testberichte
Ich habe schon lange überlegt, mein Betriebssystem und ein paar wichtige Programme auf eine sogenannte SSD (Solid-State-Disk) zu installieren. Letzte Woche habe ich das dann mal ausprobiert. Hier nun einige erste Eindrücke über die Stabilität und Geschwindigkeit meines Systems. Ich teste die SSD in meinemSSD – was ist das?
Eine SSD ist eine Festplatte, die ohne jegliche beweglichen Teile auskommt. Im Prinzip kann man sie mit einer Speicherkarte vergleichen, die aber das Aussehen und die Anschlüsse einer Festplatte hat.
Welche Vorteile hat eine SSD?
Vor allem ist hier der Geschwindigkeitsvorteil genannt. Eine SSD ist schon um einiges schneller als eine Standard-Festplatte. Durch die kompakte Bauweise ist die Platte sehr leicht und eigentlich fast “unkaputbar”. Man müsste schon mit dem Hammer draufhauen. Diese Platten sind vor allem für Notebooks sehr gut geeignet, da der extrem geringe Stromverbrauch die Akkulaufzeit verlängert und die SSD gegen keinerlei Probleme bei gelegentlichen Stößen hat, wie sie ja schon mal vorkommen, wenn das Gerät im Fahrzeug betrieben wird. Der letzte Vorteil ist die Geräuschentwicklung – eine SSD hat einfach keine.
Welche Nachteile hat eine SSD?
Hier ist zuerst mal der Preis zu nennen. Wenn man den Preis je Gigabyte mit dem einer Standard-Festplatte vergleicht, dann ist die SSD schon um einiges teurer. Mehr Nachteile habe ich bisher noch nicht gefunden. Der Preis wird sich sicher über die zunehmende Verbreitung am Markt auch denen der Standard-Festplatten annähern.
Erste Erfahrungen mit der SSD
Ich habe mich für eine 128GB Kingston-SSD entschieden, 64 GB war mir zu wenig, 320GB war mir zu teuer. Da ich auf der Systemplatte auch nur wenige, wichtige Programme installieren will, der Rest landet auf der 1TB – Standard-Festplatte, die außerdem im System steckt, komme ich mit den 128 GB erst mal ganz gut aus.
Windows-Start
Der ist nicht sonderlich schneller geworden, hatte ich aber auch nicht unbedingt erwartet. Was merklich schneller geworden ist, ist der Start der Autostartprogramme. Von der Anmeldung am Windows bis zum wirklich fertig gestarteten Windows dauerte es sonst schon immer ne kleine Weile. Das geht jetzt wesentlich schneller.
Programmstart
Der Start der Programme, die auf der SSD installiert sind, ist auch merklich schneller geworden. Genaue Zeitmessungen habe ich momentan noch nicht gemacht, aber die Geschwindigkeit ist merklich gesteigert.
Suchfunktion
Die ist der Hammer. Sowohl die Windows-Suche, als auch die Suche im Outlook ist eigentlich fast ohne Zeitverzögerung fertig. Auch bei vollständiger Indexierung hat das mit der Standard-Festplatte etwas gedauert.
Photoshop
Der Start ist etwas schneller als vorher. Die Arbeit im Photoshop ist etwas flüssiger, vor allem bei größeren Dateien. Hier gab es beim Aufruf verschiedener Funktionen schon längere Bearbeitungszeiten, das ist ein wenig schneller geworden. Viel war hier aber auch nicht zu erwarten, da ein Großteil der Arbeit im Grafikprozessor abläuft und ich mit 6GB RAM sicher ausreichen Arbeitsspeicher habe, dass nur selten auf die Festplatte zurückgegriffen werden muss.
Fazit
im Notebook-Einsatz ist die SSD vor allem für diejenigen ein Vorteil, die oft auf den Akku angewiesen sind, da sich die Akkulaufzeit durch den geringen Stromverbrauch verbessert. Für den Arbeitsplatz-PC ist die SSD gut geeignet, um bestimmte Programme, die viel und oft auf die Festplatte zurückgreifen, zu beschleunigen. Hier ist aber momentan noch der hohe Preis etwas abschreckend. Ob die SSD für Spiele von Vorteil ist, habe ich nicht getestet, da ich auf dem Büro-PC keine Spiele installiert habe. Wenn ich aber bedenke, dass die aktuellen Spiele schon gern mal 10 GB an Daten auf die Platte schaufeln, wäre die 128GB-SSD ziemlich schnell voll.
Hast Du schon Erfahrungen mit SolidState-Disks gemacht?
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März30th
87 Lightroom 3 Beta 2 Testergebnisse
Eingeordnet in: Testberichte
Im heutigen Video möchte ich ein paar interessante Neuerungen zeigen, die es in die Betaversion 2 von Lightroom 3 geschafft haben. Die erste Betaversion war hier ja ziemlich entäuschend. Anscheinend hat sich auch Adobe Gedanken gemacht, es sind einige Neuerungen eingebaut worden, die mir auf jeden Fall gefehlt haben.
Viel Spaß mit der Vorstellung.und wie immer Lightroom 3 Beta2 – Testergebnisse auf Youtube.
UPDATE: Da hab ich doch glatt den Link zum download vergessen: Lightroom 3 Beta 2 gibts hier zum kostenlosen download.
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Dezember4th
Erfahrungen mit der Canon EOS 7D – ein Zwischenbericht
Eingeordnet in: Testberichte
Wie die meisten Leser hier schon mitbekommen haben,
fotografiere ich nun seit etwa einem Monat
mit der neuen Canon EOS 7D. Und es macht einfach nur Spaß.
Es gibt immer wieder neue Dinge zu entdecken,
neue Funktionen auszuprobieren.
Gleich zu Begin habe ich schon einen
ersten Erfahrungsbericht hier veröffentlicht (link).
Seitdem ist nun schon einige Zeit ins Land
gegangen und ich konnte die Kamera auf
mehreren Fototouren und Shootings
etwas genauer kennen lernen.
Dies möchte ich zum Anlass nehmen,
hier einen kleinen Zwischenbericht zu schreiben.Der Umstieg von der 40D zur 7D
War einfacher als ich anfangs gedacht habe. Die Bedienelemente liegen zwar etwas anders, aber nach kurzer Zeit hat man sich hier schnell umgewöhnt. Durch den nachträglich angeschafften Batteriegriff war auch das Handling und die Haptik wieder etwas besser. Eine DSLR ohne Batteriegriff ist für mich irgendwie sehr ungewohnt.
Was mir positiv aufgefallen ist
Nachdem ich in der letzten Zeit häufig am späteren Abend fotografiert habe und dort ja ganz gern zur manuellen Fokussierung auf den Live-View-Modus zurück greife, ist mir bei der 7D aufgefallen, dass die Einstellungsmöglichkeiten wesentlich anschaulicher auf dem großen Display angezeigt werden. So kann man auch in Dunkelheit wesentlich besser den ISO-Wert oder die Art des Selbstauslösers wählen.
Die automatische Wasserwaage ist ein interessantes Hilfsmittel, wenn das Stativ mal nicht genau gerade steht, man aber trotzdem einen ausgerichteten Horizont haben möchte.
Die Ergebnisse bei höheren ISO-Werten sind einfach klasse. Auch die 40D hatte schon ein recht gutes Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten. Wenn ich da mal an die Canon EOS 350D zurückdenke, da konnte man kaum mal mit ISO800 fotografieren. Mittlerweile habe ich in Ausnahmefällen sogar schon zu ISO3200 gegriffen und bin mit den Ergebnissen auch recht zufrieden.
Zur Gegenüberstellung hier mal zwei 100%-Ausschnitte der 40D und 7D, jeweils bei ISO1600 fotografiert. Leider habe ich kein gleichartiges Motiv gefunden, das muss ich demnächst nochmal genauer testen.
EOS 40D bei ISO1600

EOS 7D bei ISO1600
Was mir negativ aufgefallen ist
Da gibt es bisher noch nicht sehr viel. Doch, eines stört mich ein wenig. Die Ersatz-Akkus, die ich auch bisher immer als kompatible Akkus gekauft habe, funktionieren nicht so, wie ich es gewöhnt bin. Canon hat sich wohl bei seiner Druckersparte bedient und wie bei den Tintenpatronen auch, einen Chip in die Akkus eingebaut. Hier wird z.B. mitgezählt, wie viele Auslösungen mit diesem Akku schon gemacht worden sind. Nunja, eine Funktion, auf die ich gern verzichten könnte. Diese Funktionen stehen bei den kompatiblen Akkus natürlich nicht zur Verfügung. Leider wird bei den kompatiblen Akkus aber auch keine Füllstandsanzeige dargestellt. Ich kann also nicht sehen, ob meine Akkus voll, halbvoll oder fast leer sind. Das ist nicht wirklich schön.
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November20th
Ich habe hier auf einpraegsam.de schon mehrfach über Zeitschriften geschrieben. Mehr oder weniger positiv. Viele der Zeitschriften, die ich bisher ab und zu mal gekauft habe, boten für den Preis, für den sie verkauft werden, in der Regel zu wenig verwertbare Informationen. Ich brauche keine riesen Hochglanz-Cover, vielleicht noch mit Sonder-Metallic-Druck.Ich suche Informationen, kein Glanz und Brimborium. Wenn ich schon 10,- € für eine Fotozeitschrift ausgeben soll, dann erwarte ich, dass der Redaktionelle Teil mehr als 60-70% der Zeitschrift einnimmt. Leider ist das so gut wie nie der Fall. Der Platz, den Werbung einnimmt, der Platz, den Tests einnehmen, die durch kostenloses zur Verfügung stellen von Testobjekten, einnimmt, der ist mir einfach zu groß. Wenn ich Tests lesen möchte, dann kaufe ich mir eine Zeitschrift, die sich hauptsächlich mit Tests beschäftigt.
Kaufe ich mir eine Zeitschrift, in der ich Tips und Tricks zur Bildbearbeitung oder zur Fotografie oder interessante Fotos erwarte (weil es das Cover und der Slogan verspricht), dann sollte das auch den Hauptteil der Zeitschrift einnehmen. Viele Zeitschriften machen leider den Eindruck, als wäre der redaktionelle Beitrag ein lästiges Beiwerk, das die vielen, bunten Werbeseiten etwas auflockern soll.
Nun aber zum .psd-Magazin
das .psd-Magazin wird immer wieder genannt, wenn man mal per Twitter oder anderweitig rumfragt, welche Fotozeitschriften so gelesen werden. Als nun vor einiger Zeit eine eMail bei mir eingetrudelt ist, ob ich nicht mal über das .psd-Magazin berichten wolle, war meine erste Reaktion erst einmal zurückhaltend. Ich habe mir das aktuelle Magazin dann doch mal näher angeschaut.
Die oben genannte Verteilung von Informationen und Werbung ist überraschend angenehm, besser als bei vielen anderen Zeitschriften dieser Sparte.
Was mir gleich sehr positiv aufgefallen ist, ist die Einstufung aller Tutorials, die veröffentlicht werden. Jeweils auf der ersten Tutorial-Seite ist zu lesen, welche Photoshop-Version ausreichend ist, wie lange die Arbeit dauert und ob das Tutorial für Anfänger oder Fortgeschrittene gedacht ist. Das wäre eine Sache, ich ich vielleicht auch mal hier im Blog einführen könnte.
Der Online-Auftritt des .psd-Magazins (link) rundet das Angebot ab, hier kann man die Vorlagen der Tutorials downloaden und dann Schritt für Schritt nacharbeiten. Ältere Ausgaben lassen sich hier auch in einer PDF-Version downloaden. Der Zwang zur Newslettereintragung, wenn ich eines der angebotenen PDF-Tutorials downloaden möchte, finde ich eher kontraproduktiv, vor allem, weil die PDF-Tutorials auch Werbung enthalten, also eine gewisse Finanzierung darüber einspielen. In Zeiten von Wegwerf-eMails ist das auch eher sinnlos, finde ich. Ein Button zur Newslettereintragung würde auch reichen.
Der Preis der Zeitschrift beträgt 9,80 € für ein Heft, im Abo spart man hier richtig, das Jahresabo kosten 39,- € für 6 Ausgaben.
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November13th
Canon 7D – erste Eindrücke – Teil 2
Eingeordnet in: Allgemein
Zum ersten Teil der Testreihe geht es hier (link).
Das Fotografieren
Der AutofokusHier wurde sehr viel Arbeit reingesteckt. Die Kamera hat nun 19 Kreuzsensoren. Während bei anderen Kameras meist nur der mittlere Sensor ein Kreuzsensor war, ist der Autofokus nun auf allen Fokuspunkten sehr schnell und treffsicher. Auch fokussiert die Kamera nicht mehr nur auf einen dieser Punkte, sie fokussiert auf mehrere Punkte, man kann auch bestimmte Bildbereiche als Fokusbereich festlegen. Sehr interessant, diese Funktion muss ich unbedingt mal etwas näher testen.
So sehr, wie ich den Autofokus im Normalbetrieb loben muss, so sehr ärgert es mich, dass der Fokus im Liveview-Modus so vernachlässigt wurde. In manchen Situationen dauerte es bis zu 20 Sekunden, bevor der Fokus richtig getroffen hat. Das es anders und besser geht, haben andere Kamerahersteller gezeigt. Hier muss unbedingt noch nachgearbeitet werden. Das wäre vielleicht eine Sache, die ein Firmware-Update beheben könnte. Dieses Problem wirkt sich natürlich auch auf die Fokussierung im Video-Modus aus.
Die Geschwindigkeit
ist einfach einzigartig. 8 Bilder je Sekunde, 18 Megapixelbilder, eine RAW-Datei hat hier eine Dateigröße zwischen 20 und 25 MB. Einfach klasse, was die beiden Prozessoren da leisten. Dabei schafft die Kamera ca. 20-22 Fotos, bevor sie ins stocken kommt, weil das Speichern auf die Speicherkarte nicht hinterher kommt. Das ist schon mal ne Hausnummer.
Die Foto-Dateien
Wie schon geschrieben belegen die RAW-Dateien zwischen 20 und 25 MB auf der Karte. Eine JPG-Datei in der höchsten Aufläsung und der höchsten Qualitätsstufe braucht auch 5-7 MB. Bisher kam ich immer sehr gut mit meinen 3 CF-Karten, 2 Karten mit je 4GB und eine mit 8GB. Hier ist mir ziemlich schnell aufgefallen, dass das in Zukunft wohl nicht mehr reichen wird. Mittlerweile habe ich mir eine 32GB Karte zugelegt, hier ist jetzt auf jeden Fall wieder genug Platz.
Die Video-Dateien
Die Kamera speichert die Videos im Quicktime-Format. Da ich mich mit der Video-Aufnahme noch nicht weiter befasst habe, kann ich hier zu diesem Punkt auch noch nicht mehr schreiben, das teste ich aber auf jeden Fall in der nächsten Zeit genauer.
Was mir aber hier auch bei den ersten Tests schon aufgefallen ist, ist der Umstand, dass das Filmen ohne Stativ recht schnell zu verwackelten Ergebnissen führt. Da wäre zu testen, ob hier die Bildstabilisierung im Objektiv etwas bringt. Dazu später mal mehr.
Die Foto-Ergebnisse
Nach den ersten Probefotos bin ich immer noch am Schwärmen. Vor allem die Fotos mit höheren ISO-Werten sind einfach klasse. Aber hier habe ich auch einiges erhofft. So erging es mir schon beim Umstieg von der 350D auf die 40D. Hier war schon ein enormer Unterschied zu sehen. Jetzt, bei der 7D ist nochmal ein richtig großer Schritt getan worden. Das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten ist gegenüber der 40D noch einmal stark gebessert worden.
Was ich mir wünschen würde
Den besseren Autofokus im LiveView-Modus habe ich schon angesprochen, auch der Ein- Ausschalt-Knopf liegt, wie schon geschrieben nicht sehr gut zugänglich.
Ein größerer Kritikpunkt meiner Meinung nach ist zum Speicherprinzip anzubringen. Hier hätte ich mir für eine Kamera in diesem Preissegment auf jeden Fall einen zweiten Speicherkarten-Steckplatz gewünscht. Und zwar den gleichen, wie er schon vorhanden ist. Was meiner Meinung nach wenig Sinn macht, ist das System der Nikon D300s, die einen CF-Slot und einen SD-Card-Slot hat. Für verschiedene Kartentypen finde ich keine logische Erklärung. Entweder 2 CF-Slots, oder 2 SD-Card-Slots. Hier ist leider etwas verpasst worden. Bei wichtigen Aufnahmen wäre hier ein Backup möglich, ansonsten könnte man auch die Fotos auf die eine Karte und die Videos auf eine andere Karte speichern lassen, das würde meines Erachtens Sinn machen. Dann würde ich zum Beispiel nicht jedes mal eine zusätzliche Meldung im Lightroom beim Import bekommen, die mir sagen will, dass sie die Video-Dateien von der Speicherkarte nicht mit auf den PC kopieren will.
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November11th
Canon EOS 7D – erste Eindrücke – Teil 1
Eingeordnet in: Testberichte
Nach den ersten paar Tagen, in denen ich leider viel weniger ausprobieren konnte als erhofft, möchte ich nun heute die ersten Eindrücke mitteilen, die ich von der 7D gewinnen konnte. Natürlich sind diese Eindrücke sicher erst einmal ein wenig oberflächlich, einen tieferen Einblick bekomme ich sicher noch in den nächsten Wochen, vor allem, wenn ich mich dann etwas länger und ausführlicher mit der Kamera beschäftigt habe.Das Bedienkonzept
Ein-Aus-Schalter

Zu allererst ist mir an der 7D aufgefallen, dass der Einschalt-Knopf an eine andere Stelle gerückt ist. Bisher war ich es gewöhnt, dass der Ein-Aus-Schalter rechts unten, direkt unter dem Haupt-Wahlrad zu finden ist. Hier konnte man ihn auch sehr gut mit der Auslöse-Hand erreichen. Jetzt ist der Schalter links oben an das Modus-Wahlrad gewandert. Diese Stelle finde ich persönlich recht unpraktisch, der Grund dieses Wechsels erschließt sich mir nicht, meine linke Hand habe ich in der Regel unter der Kamera, als Haltepunkt sozusagen. Ich muss also zum Ein- und Ausschalten immer irgendwie umfassen.
Es sind gegenüber meiner 40D einige Knöpfe und Schalter hinzugekommen, aber alles in allem ist das Bedienkonzept in seinen Grundfunktionen gleich geblieben, die Umgewöhnungsphase ist also nicht unbedingt sehr lang.
Das Modus-Wahlrad
Am Moduswahlrad fällt auf, dass die Motiv-Programm komplett weggefallen sind. Gut, die Kamera ist zwischen Semi-Profi und Profisegment beheimatet, hier sollte man davon ausgehen, dass diese Programme eh nicht genutzt werden. Schön ist, dass es 3 “Custom”-Felder gibt. Man kann also 3 verschiedene Einstellungsvarianten fest einprogrammieren und diese dann blitzschnell durch Drehen des Modus-Rades aufrufen.Was mir ebenfalls gleich zu beginn aufgefallen ist, ist der Umstand, das eine Kamera ohne Batteriegriff irgendwie nicht mein Ding ist. Mit Batteriegriff liegt eine solche Kamera irgendwie ausgewogener in der Hand, vom fotografieren im Portraitformat ganz zu schweigen. So war der Batteriegriff auch das erste, das ich mir zur Kamera dazu geleistet habe. Außerdem schätze ich es sehr, wenn ich länger unterwegs bin und keine Akkus wechseln muss.
JPG/RAW
Interessant ist ein Knopf mit der Beschriftung “JPG/RAW”. Fotografiert man im JPG-Modus und hat ein wichtiges Motiv, das man vielleicht lieber zur Sicherheit im RAW-Modus fotografieren will, genügt ein Druck auf diesen Knopf, schon wird das nächste Foto im JPG+RAW geschossen. Danach geht es wieder in den JPG-Modus. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man in den Einstellungen den jeweiligen Modus wählen kann. Ich fotografiere nur im RAW-Modus, wenn ich nun aus Speicherplatzgründen doch mal das ein oder andere Foto im JPG-Modus fotografieren wollte, nutzt mir der Knopf so erstmal nichts. Ich kann also nicht auswählen, dass durch Knopfdruck das nächste Foto nur im JPG-Modus fotografiert wird. Es wird immer RAW+JPG.Der Q-Knopf
Dieser Knopf schaltet das Display ein und bringt eine Vielzahl von EInstellungsmöglichkeiten, man kann hier den ISO-Wert, die Belichtungszeit, Blende und vieles mehr am Display einstellen. Das ist vor allem hilfreich, wenn man in der Dunkelheit fotografiert, da lässt sich das besser einstellen und begutachten, als auf dem oberen kleinen Display.Hier kann man wirklich fast alle Einstellungen an einem Platz vornehmen, die sonst unter vielen verschiedenen Knöpfen versteckt sind.
Der Video-Schalter
War für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Beim Umschalten erscheint das Live-View-Bild auf dem Display, so weit so gut. Den Aufnahmemodus startet man nun nicht mit dem Foto-Auslöse-Knopf, man muss auf den Knopf in der Mitte des Video-Schalters drücken. Drückt man aus Gewohnheit auf den Fotoauslöser, so wird zusätzlich, auch während der Filmaufnahme ein Foto geschossen. Nun gut, damit muss ich mich noch beschäftigen. Aber die Video-Qualität ist auf jeden Fall klasse, nach den ersten Eindrücken, die ich gewinnen konnte.Das Menü
ist natürlich um einiges umfangreicher als das, das ich von der 40D so kenne. Um so mehr hat mich gefreut, dass man auch hier wieder ein benutzerdefiniertes Menü zusammenstellen kann. Hier kann man die am häufigsten verwendeten Menüpunkte zusammenfassen und muss dann später nicht jedes mal mehrere Hauptmenüs durchklicken, bis man eine Funktion gefunden hat.
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November6th
Canon EOS 7D
Eingeordnet in: Allgemein
Da ist sie nun. Lange habe ich überlegt, lange habe ich gesucht. Natürlich war ich mit meiner EOS 40D sehr zufrieden, sie macht einfach klasse Fotos. Natürlich schaut man immer wieder auf andere, neuere Kameras. Was mich anfangs vor allem interessiert hat, war der HD-Video-Modus. Da ich sowieso schon länger einen geeigneten HD-Video-Camcorder gesucht habe, war das ein weiterer Kaufanreiz.Der Umstieg von der 40D auf die 50D stand nie zur Debatte, da der Funktionszuwachs hier viel zu gering war, als das sich ein Umstieg gelohnt hätte.
Es stand also auch mal der Umstieg auf die 5DMkII zur Wahl. Der Umstieg auf Vollformat reizt sicher jeden irgendwann. Wenn da nicht das große ABER entgegenstehen würde. ABER ich brauche dann auch komplett neue Objektive. Also nicht so einfach.
Als die EOS 7D vorgestellt wurde, war ich von der Funktionalität schon mal begeistert. Zu Anfang war noch nicht klar, wird es eine Vollformat-Kamera oder eine APSC-Kamera. Zum ersten mal näher hingeschaut habe ich, als feststand, das es keine Vollformatkamera wird.
Nun ging die Suche los, wo ist sie zu bekommen. Großhändler winkten ab, nicht vor Mitte Dezember, Anfang Januar lieferbar. Diverse “Ich bin doch nicht blöd…”-Märkte vertrösteten von Woche zu Woche, dann kam in der Regel die Aussage, es gibt vor Dezember/Januar keine.
Nun war ich durch Zufall arbeitstechnisch unterwegs. Auf dem Rückweg musste ich einen kurzen Stopp in der Landeshauptstadt machen. Ich dachte mir, es kann ja nicht schaden, wenn ich mal in den Fotoladen gehe, in dem ich schon meine 40D gekauft hatte. Und siehe da, da lagen doch tatsächlich 2 Kartons mit jeweils einer 7D drin.
Nachdem ich die Kamera in der Hand hatte, wollte ich sie natürlich auch nicht wieder her geben.
In den nächsten Tagen bis ich auf einer Konferenz im Thüringer Wald unterwegs, da werde ich zwischendurch mal ausführlich testen. Nächste Woche dann erste Eindrücke hier auf einpraegsam.de
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Oktober26th
Lightroom 3 – Wirkliche Neuerungen oder nur Kosmetik?
Eingeordnet in: Testberichte
Nachdem in der letzten Woche die erste öffentliche Betaversion von Lightroom 3 veröffentlicht wurde, bin ich am Wochenende zum ersten testen der neuen Version gekommen. Hier nun ein erster Bericht zur neuen Version. Morgen werde ich dazu ein Video-Tutorial veröffentlichen, in welchem ich die Neuerungen, die ich hier anspreche, auch in Bild und Ton zeigen werde.Wann wird Lightroom 3 veröffentlicht?
Die Betaversion läuft knapp ein halbes Jahr, irgendwann gegen Ende dieses Zeitraumes wird aller Erfahrung nach die neue Version veröffentlicht. Ein genauer Termin ist mir noch nicht bekannt. Sicher wird es noch eine weitere Betaversion innerhalb dieser Zeit geben.
Die Bibliothek
In einem Beitrag vor einiger Zeit hatte ich ja einige Dinge angeführt, die ich persönlich gern in der nächsten Version sehen würde. Einige Dinge davon wurden auch wirklich umgesetzt, zur vollen Zufriedenheit, das kann ich noch nicht sagen, dafür brauche ich noch einige Testbeispiele.
Der Import-Dialog wurde völlig umgestaltet. Im ersten Augenblick ist er erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit findet man sich aber ganz gut zurecht. Einige interessante Neuerungen gibt es hier auch. So kann ich zum Beispiel jetzt wie in der Bridge, alle markierten Fotos in der Großansicht durchgehen und die Fotos, die ich nicht importieren möchte, gleich vom Import ausschließen. Das war vorher nur in der kleinen Voransicht kaum möglich. Die Funktionalität hat sich hier ansonsten nicht sonderlich verbessert, ist halt nur an eine andere Stelle gerutscht. Ein großes Minus muss ich hier für die Geschwindigkeit geben, bis die auf der Karte befindlichen Fotos zum Import angezeigt werden, dauert es einiges länger als im Import-Dialog in LR2.
Fazit hier: Unnötig.
Eine interessante Neuerung ist die Einbindung der Exportmodule direkt in die Bibliothek. Direkt mitgeliefert wird das Flickr-Export-Plugin. Hier wird eine teilweise bidirektionale Schnittstelle geliefert. D.h. Fotos, die ich zu Flickr hochgeladen habe, werden auch hier in Lightroom im Flickr-Dialog online angezeigt. Ich kann also die Fotos, die ich schon hochgeladen habe noch mit LR ändern und dann wieder mit flickr synchronisieren.
Leider fehlt hier die ganze Einbindung, interessant wäre es gewesen, wenn ich alle schon bei flickr in meinem Acc befindlichen Sets hier angezeigt bekommen würde. Das könnte man auch so gestalten, dass ich in den Einstellungen die Sets auswählen kann, die ich sehen möchte.
Fazit hier: Nacharbeit nötig.
Das Entwickeln-Modul
Das ist wohl das Modul, in dem man den größten teil der Arbeit erledigt, also wäre es sicher auch wünschenswert gewesen, wenn hier die meisten Neuerungen zu finden wären. Leider scheint dem nicht so zu sein.
Die Post-Crop-Vignette ist verbessert worden, warum dieser Punkt aber aus der Objektiv-Korrektur in den Bereich Effekte gewandert ist, kann ich mir nicht erklären. Die Normale Vignetten-Funktion ist noch in der Objektivkorrektur zu finden. Sowas gehört zusammen und nicht in verschiedene Bereiche, ich will mich ja nicht jedes mal durch alle Untermenüs klicken müssen.
Die Schärfe-Funktionen haben sich nach meinem ersten Eindruck noch einmal verbessert, der Weg in Photoshop zum schärfen ist also kaum noch nötig, das ist eines der wenigen Highlights bisher.
Fazit hier: Das ist zu wenig für den bedeutendsten bereich in Lightroom. In der ersten LR-Version gab es in den kostenlosen Zwischenupdates mehr Funktionszuwachs.
Diashau-Modul
Ein Modul, das ich zugegebenermaßen noch nie benutzt habe. Also hat es auch die wenigste Aufmerksamkeit bisher bekommen. Hier ist mir bis jetzt als Neuerung nur aufgefallen, dass man jetzt Musik mit einbinden kann.
Druck-Modul
Hier ist wieder ein Layout-Stil hinzugekommen. Zum Picture-Package gesellt sich jetzt noch das Custum-Package. Hier kann man die einzelnen Fotos in einer Collage frei auf dem Blatt verteilen. Das ist sicher interessant für die Erstellung von Collagen oder für die optimale Ausnutzung des Druckerpapiers.
Fazit hier: Nicht schlecht, das Durckmodul ist auch bisher schon gut gewesen, also ist die Neuerung OK.
Web-Modul
Der Bereich, der mich am meisten enttäuscht hat. Hier ist gar nichts passiert. Keinerlei neue Vorlagen, keine neuen Funktionen, nix.
Fazit hier: Keine Neuerungen, kein Fazit…
Mein Gesamteindruck
Tja, was soll ich sagen? Ich bin fürs erste mal enttäuscht. Wie schon oben geschrieben, gab es in der ersten Lightroom-Version bei manchen Zwischenupdates mehr FUnktionszuwachs als jetzt hier in dem Sprung von LR2 zu LR3. Ich frage mich ernsthaft, womit Adobe hier den Kaufanreiz für ein Update herholen will?
Vielleicht war es aber auch nur die zu große Erwartungshaltung nach den ersten Updates und der Version 2. Andererseits sollte sich Adobe auch nicht darauf ausruhen, wer rastet, der rostet. Und so schnell wie ein guter Ruf verloren ist, so schnell baut man ihn nicht wieder auf.
Mein Fazit, wenn die Funktionalität bei der fertigen Version von Lightroom 3 sich nicht noch verbessern sollte, werde ich erst einmal nachdenken müssen, ob die neue Version wirklich lohnt.
Hast Du schon Erfahrungen mit der neuen Lightroom-Version gemacht? Wenn ja, welche?
























