Digitale Bildbearbeitung – der einpraegsam.de-Video-Podcast
  • Archiv
  • Mai28th

    Es gibt einige sehr gute Konzertfotografen, deren Arbeit ich begeistert verfolge. Das sind vor allem Guido Karp und Brad Moore. Schon lange hat mich dieser Teil der Fotografie irgendwie gereizt. Nun ist es nicht immer so einfach, auf Konzerten die Möglichkeit zu bekommen, überhaupt die Kameraausrüstung dabei haben zu dürfen. In der letzten Woche hatte ich nun die Möglichkeit ein kleines aber feines Rockfestival zu fotografieren. Ich muss sagen, es hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Anfangs war ich etwas skeptisch, wie die Ergebnisse aussehen werden, da ich fast den ganzen Abend ohne Blitz, in einigen Fällen mit einem ganz weit runter geregelten Blitz nur als leichten Aufheller fotografiert habe. Die meisten Fotos sind bei ISO1600 entstanden. Ich war erstaunt, wie rauscharm sie trotzdem sind. Hier mal einige Ergebnisse vom Festival Forest of Rock 2010.

    Forest of rock 2010Forest of rock 2010

    Forest of rock 2010Forest of Rock

    Forest of Rock 2010Forest of Rock 2010Forest of Rock 2010

    Forest of RockForest of Rock

  • April27th

    Fotoentwicklung bei Fotopost24.de - Einpraegsam.de Testbericht

    Nach langer Zeit habe ich heute mal wieder einen Testbericht für Euch. Eher durch Zufall bin ich letzte Woche auf die Seite www.fotopost24.de aufmerksam geworden. Hier wird als Produkt unter anderem die Fotoentwicklung auf Metallic-Papier angeboten. Dieses Fotopapier kenne ich schon etwas länger von den Alu-Dibond-Bildern, die ich vor längerer Zeit hier schon mal erwähnt hatte (Link zum Artikel: Fotos auf Aluminium: Alu-Dibond). Der metallische Effekt auf den Bildern hat mir damals schon umheimlich gefallen. Leider hatte ich bisher bei noch keinem weiteren Anbieter dieses Papier im Angebot gesehen. Fotopost24 hat es im Portfolio. Leider nur bis zu einer Größe von 20cm*30cm. Ich hätte es gern noch etwas größer gehabt.

    Aber nun zum Test – Fotoentwicklung auf Metallic-Papier

    Ich habe 10 Fotos ausgesucht, hierbei auch verschiedenartige Bilder ausgewählt. Unter den ausgewählten Bildern war ein Schwarz-Weiß-Bild, ein HDR-Bild der Frauenkirche mit schönem dramatischen Himmel dahinter, ein Sepia-Foto und einige normale farbige Fotos.

    Die Liefergeschwindigkeit

    Ist einfach einmalig gewesen. Ich kenne ja einige Anbieter, die recht schnell liefern, aber Fotopost24.de hat hier den Spitzenposten eingenommen. Ich habe gegen 14.00 Uhr bestellt und hatte am nächsten Tag die fertigen Bilder in der Post. Für eilige Fotobestellungen ein unbedingter Tip. Da nimmt man auch gern den etwas höheren Preis für die Normalpapierfotos und die Silk-Fotos hin.

    Die Qualität

    Die Bildqualität ist sehr gut, die Farben stimmen, kurzum, auch hier gibts nichts zu meckern. Die Lieferung erfolgte zweifach verpackt, einmal in einem B4-Umschlag mit Papphinterwand. Dieser Umschlag war noch einmal in einem Pappumschlag verpackt. Auch hier wird also Wert darauf gelegt, dass die Ware den nicht immer sanften Umgang auf dem Postweg problemlos übersteht.

    Der Metallic-Effekt

    Ist einfach der Hammer. Vor allem bei den Grautönen kommt der Metallic-Effekt einmalig gut rüber. Der Effekt kommt vor allem auf dem Bild mit den tiefgrauen dramatischen Wolken sehr stark zur Geltung. Der Effekt verleiht dem Foto einen ganz besonderen Schein.

    Die Sepiatönung hat einen ganz leichten Goldschein bekommen, die dunkelgrauen Passepartoutrahmen, die ich um die meisten der Fotos erstellt habe, wirken wie ein aluminiumfarbenes Passepartout, einfach klasse.

    Fazit

    Wer schnell Fotos in guter Qualität braucht, dem kann ich Fotopost24.de nur empfehlen. Wer seinen Bildern etwas ganz besonderes gönnen möchte, dem empfehle ich die Entwicklung auf Metallic-Papier, probiert es einfach mal aus, es lohnt sich.

  • Februar15th

    Mit diesem Tutorial beginnt das Projekt Lightroom. Wie vielfach gewünscht, werde ich in dieser Woche mit einem ersten kompletten Projekt beginnen:

    Lightroom – vom Import bis zum fertigen Bild

    Das heutige Einleitungs-Tutorial beschäftigt sich mit den Vorarbeiten. Wie lege ich einen Katalog an? Wie passe ich meine Lightroom-Einstellungen an? Diese Einrichtungen gehören meiner Meinung nach mit zu einem solchen Projekt dazu, so dass ich hoffe, am Ende der Projekt-Reihe eine recht runde Sache hin bekommen zu haben. In den nächsten Tagen wird es dann die weiteren Teile dieses Projektes geben. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Thema Import in Lightroom. In den weiteren Teilen geht es dann an die Bearbeitung eines Beispielfotos vom Anfang bis zum Ende, also die Grundbearbeitung der Helligkeit, der Farben, die lokalen Anpassungen sowie das Nachschärfen, Vignette usw.. Danach zeige ich den Export meiner Fotos, sowohl auf die Festplatte, als auch direkt zu Flickr. Das Ende der Reihe bildet dann ein Einblick in die restlichen Module Drucken, Diaschau und Web.

    Lightroom Tutorial Teil 1 – Grundeinstellungen

    Und wie immer das Youtube-Tutorial Lightroom Tutorials-Projekt Teil 1

  • November13th

  • November10th

  • November4th

    Fotografieren ist mehr als nur “knipsen”. Das weiß sicher jeder, der sich etwas mehr mit diesem Thema beschäftigt. Je mehr man sich mit den Möglichkeiten der Kamera beschäftigt, um so mehr lernt man darüber, um so besser kann man die Ergebnisse seiner Fotografie schon vorher beeinflussen.

    Ich fotografiere mittlerweile nur noch sehr selten im P-Modus. In der Regel nutze ich die Blendenvorwahl. Hier kann ich je nach Aufnahmeobjekt selbst festlegen, ob ich einen großen oder kleineren Schärfebereich bekomme. Für Porträtaufnahmen wähle ich in der  Regel eine große Blende, meist zwischen 1,8 und 3,5 je nach Objektiv, das ich benutze. Für Landschaftsaufnahmen wähle ich meist eine kleinere Blende, so ab Blende 8 aufwärts.

    Diese halbmanuelle oder manchmal auch ganz manuelle Einstellung zwingt mich dazu, etwas mehr über das zu fotografierende Objekt nachzudenken und nicht einfach nur draufzuhalten und zu knipsen. Dadurch passiert es auch viel seltener, dass ich nicht auf den Hintergrund achte. Nachdem ich die Einstellungen gewählt habe nehme ich mir dann auch eher die Zeit, den Bildausschnitt gezielter zu wählen.

    Ich suche gern nach führenden Linien, die den Blick im Foto auf das gewünschte Objekt “leiten”. Das macht ein Foto interessanter und gibt ihm eine besondere Note.

    Immer dann, wenn ich mit Blitz fotografiere, oder auch nachts, wenn ich mit Stativ ohne Blitz unterwegs bin, dann fotografiere ich ausschließlich im manuellen Modus. Nachts stelle ich auch den Autofokus auf manuellen Fokus um, um ein besseres Ergebnis zu erreichen. Das braucht zwar mehr Zeit, aber die Ergebnisse sprechen dann auch für diesen Mehraufwand.

    Ein Tip für all diejenigen, die sich bisher noch nicht an die halb-manuellen oder manuellen Modi getraut haben. Ich habe irgendwann mal damit begonnen, mir vorzunehmen, einen Tag lang nur im manuellen Modus zu fotografieren. Natürlich sind die Ergebnisse beim ersten Mal nicht so gut gewesen, als im vollautomatischen P-Modus. Aber nachdem ich das ein paar mal so gemacht habe, wurden die Ergebnisse besser als im Automatikmodus. Da wo vorher vielleicht ein aufgebleichter, völlig weißer Himmel auf dem Foto erschienen war, hatte ich nun noch Zeichnung im Himmel. Dort, wo der Unschärfebereich im Bild kaum zu sehen war, hatte ich nun bei Portraits eine richtig gut sitzende Schärfentiefe. Während Ich vorher bei Blitzfotos den Vordergrund in der Regel “totgeblitzt” hatte und der Hintergrund im Dunkel verschwunden war, hatte ich jetzt ausgewogene Fotos.

    Hast Du auch schon Erfahrungen mit manuellen Einstellungen gemacht?

  • Oktober15th

    Heute habe ich mal wieder eine kleine Neuerung ausprobiert. Ich lasse neben dem Video-Tutorial ein Video-Bild mitlaufen. Ich finde das einw enig persönlicher, ihr könnte ja mal eure Meinung dazu kundtun. Im heutigen Video-Tutorial geht es darum, Fotos in bestimmten Bildteilen aufzuhellen. Dazu verwende ich hier den Filter “Tiefen und Lichter”. Dieser Filter erlaubt das Aufhellen des Bildes in bestimmten Bildbereichen sehr genau zu steuern. So wie in Lightroom habe ich hier zum Beispiel die Möglichkeit, nur die dunklen Bildbereiche aufzuhellen, ohne die richtig belichteten Bildteile völlig überzubelichten. Dieser Filter ist sehr gut geeignet, um Fotos aufzuhellen, die zum Beispiel in Räumen aufgenommen worden sind, gegen eine helle Lichtquelle, gegen ein Fenster zum Beispiel. Das Fenster ist richtig belichtet, aber die davorstehende Person ist völlig dunkel. Oder eine Nachtaufnahme, auf der bestimmte Bildbereiche kaum noch zu erkennen sind. Ich wende in diesem Tutorial außerdem eine Ebene als Smart-Objekt.

    Das Youtube Video ist wie immer hier zu finden (link).

  • Oktober13th

    In diesem Video-Tutorial möchte ich die Reihe “Suchen und Finden” in Lightroom weiterführen. Heute zeige ich, wie man mit Hilfe der Stichwortsuche die gewünschten Fotos finden kann.

    Und der obligatorische Youtube-Link für die iPhone-Leser (link)

  • Oktober12th

    Heute möchte ich an den Beitrag “Kreative Bildbearbeitung – Fälschung oder Teil des Fotoprozesses” (link) anknüpfen. In den Medien sind mittlerweile fast zu 100% mehr oder weniger digital veränderte Bilder zu finden. Interessant ist es natürlich immer wieder, wenn irgendwo im Internet mal wieder ein paar Vergleiche von bekannten Leuten (zumeinst bekannte Damen) auftauchen, die diese einmal auf einem Hochglanzprospekt zeigen und dann als Foto eines Paparazis, so wie die Person nun mal in echt, ganz ohne Hairstyling und Makeup, aussieht.Hier habe ich dazu ein ziemlich drastisches Beispiel gefunden – für das Vorher-Bild einfach mit der Maus über das Bild fahren (link).

    Natürlich sind diese Bilder ziemlich stark verändert. Da habe ich auch keine Probleme mit. Man muss solche Fotos als Werbefotos für die jeweilige Zeitung, das jeweilige Magazin oder den jeweiligen Katalog ansehen. In einem Werbespot im TV geht man auch nicht unbedingt davon aus, das die dort getroffenen Aussagen völlig unparteiisch und ungeschönt dargestellt werden. Genau das gleiche trifft hier auf die angesprochenen Fotos zu.

    Was ich bei einer Bildbearbeitung nicht gut finde, sind Bearbeitungen an Fotos, die den Sinn und die Aussage des Fotos völlig verändern. Natürlich kann ich mit mehr oder weniger aufwendigen Arbeitsschritten die Aussage eines Fotos völlig entstellen oder ins Gegenteilige verdrehen. Hier hört für mich die Kreativität auf und es nimmt Züge an, die ich nicht gutheißen möchte und kann. Dies trifft aber nicht nur auf die digitale Bildbearbeitung zu, das gibt es genau so auch im Textbereich oder im Multimediabereich, in Zeitungen, Berichten, Dokumentationen.

    Wie stehst Du zu diesem Thema? Gibt es für Dich eine ethische Grenze bei der digitalen Bildbearbeitung?

  • Oktober7th

    Das heutige Thema ist umstritten. Umstritten, sicher seit es die digitale Bildbearbeitung gibt. Ich kann nicht genau sagen, ob diese Diskussion auch zur Zeit der analogen Fotografie schon geführt wurde, zu dieser Zeit habe ich mich noch nicht so int6ensiv mit Fotografie und Bildbearbeitung auseinandergesetzt. Vielleicht kann ja jemand hierzu mehr sagen, ich wäre für Kommentare dazu dankbar. Kreative Veränderungen am fotografierten Original wurden auf jeden Fall auch in der Dunkelkammer durchgeführt.

    Seit die digitale Fotografie mehr als nur ein Nischendasein führt, seit der Zeit, in der auch die Profifotografen mehrheitlich zur digitalen Fotografie greifen, gibt es diese Diskussion auf jeden Fall. Und seit dieser Zeit gibt es sicher auch die zwei Lager, die sich mit mehr oder minder stichhaltigen Argumenten zu überzeugen versuchen, dass die Bildbearbeitung einer Fälschung des Bildes gleich kommt, oder eben nicht.

    Meine Meinung zu diesem Thema

    Natürlich gehöre ich zu dem Lager, das die kreative Bildbearbeitung eher als Teil des Fotoprozesses versteht, denn als Fälschung des wirklichen Bildes. Ich möchte dafür auch einige Argumente anführen. Vielleicht findet sich ja auch der ein oder andere Leser, der gegenteiliger Meinung ist, dann bitte kurz melden, ich würde gern auch einen gegenteiligen Standpunkt hier veröffentlichen.

    Argument 1 – jedes digitale Bild ist auch digital verändert

    Jede Kamera verändert automatisch bei der Aufnahme das gemacht Bild. Je nach Kamera wird nachgeschärft, die Sättigung erhöht, der Weißabgleich eingestellt, usw. D.h. jedes digitale Bild ist schon von Hause aus verändert, ich würde das trotzdem nicht als fälschen bezeichnen.

    Argument 2 – auch zu analogen Zeiten wurde mit Filtern nachgeholfen

    Vorsatzfilter gab es schon fast so lange, wie die Fotografie selbst. Mit Hilfe von Farbfiltern wurden die Fotos auf die eine oder andere Weise farblich verändert. Vor allem in der Schwarz-Weiß-Fotografie wurden hier viele Veränderungen in den Fotografien erreicht. Einen dunkleren Himmel, Kontrastreichere Bildbereiche und vieles mehr konnte und kann mit Farbfiltern erreicht werden. Heute werden Filter mehr und mehr nachträglich, elektronisch eingefügt. Das bietet die Möglichkeit, auch nachträglich noch verschiedene Filter auszuprobieren um die optimale Variante zu finden.

    Argument 3 – Die Dunkelkammer war und ist voll von Tricks zur Bildveränderung

    In der Dunkelkammer wurde genau so kreativ gearbeitet, wie heute am PC. Mit verschiedenen Chemikalien, mit verschiedenem Papier wurde das endgültige Bild kreativ so angepasst, wie man es sich vorgestellt hat. Noch heute gibt es bei den gängigen Bildbearbeitungsprogrammen die Werkzeuge “Dodge” und “burn”, zu deutsch “abwedeln” und “nachbelichten”. Diese Begriffe stammen noch aus der alten analogen Dunkelkammer. Auch hier wurden Bildbereiche nachträglich aufgehellt oder abgedunkelt.

    Hier möchte ich einen kleinen Schnitt machen. Vielleicht findet sich ja jemand, der hier mit gegenteiligen Argumenten weiter machen möchte, ich würde mich über einen Gastbeitrag freuen.  Auch wenn Du weitere Argumente dafür hast, das heutzutage die digitale Bildbearbeitung zum Fotografieprozess dazugehört, würde ich mich über einen kurzen Beitrag freuen, schick mir einfach eine kurze eMail (link).

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