Speicherkarten – Markenware? Oder tut es auch etwas günstigeres?

Speicherkarten - Markenware oder Noname?

Speicherkarten - Markenware oder Noname?

Wieder mal eine Frage, die sich sicher jeder irgendwann mal stellt. Spätestens, wenn man nach einem Systemwechsel eine andere Speicherkartenart benötigt, oder wenn durch eine höhere Auflösung und die sich dadurch ergebenden größeren Bilddateien einfach nicht mehr genug Bilder auf die alte Karte drauf passen.

Ich kann mich noch gut erinnern, meine erste CF-Karte war eine 1GB-Karte, hat damals etwas über 100 € gekostet. Es war eine SanDisk CF-Karte. Da ich zu dieser Zeit mit der 6MP Canon EOS 350D fotografiert habe, passten hier auch ordentlich viele Bilder drauf. Ich habe zu dieser Zeit auch noch im JPG-Modus fotografiert, so dass 1GB auf jeden Fall erst einmal ausreichend war.

Die Speicherpreise sind dann drastisch gesunken, die Karten wurden größer.

Für die EOS 40D mussten es dann schon größere Karten sein, ich kaufte mir eine 4GB SanDisk ULTRA II und später dann noch eine 8GB Extreme IV.  Ich erhoffte mir eine größere Geschwindigkeit durch die schnelleren Karten. Für die Kamera selbst hat das eigentlich nichts gebracht, beim kopieren auf den PC sind die schnellen Karten schon merklich besser.

Als ich mir dann vor fast 2 Jahren die 7D zugelegt hatte, die RAW-Dateien auf einem zwischen 20 und 25 MB groß waren, reichte die 8GB-Karte auch nicht mehr sehr weit, also musste wieder was größeres her. Ich hatte natürlich ein Auge auf die 32GB-Größe geworfen.

Diesmal habe ich vor dem Kauf mehrere Foren durchgekramt und mich belesen, mussten es wirklich Markenkarten sein, oder gab es auch gute preisgünstigere Karten? Ich habe mich dann für eine 32GB CF-Karte von MaxFlash entschieden. Die Geschwindigkeit ist mit 35MB/s beim lesen und 25MB/s beim schreiben zwar nicht ganz so hoch wie bei der Extreme IV von Sandisk, dafür kostet sie auch weniger als die Hälfte.

Bei all den vielen verschiedenen Karten muss ich noch eins sagen, ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit verlorenen Bilddateien oder defekten Karten.

Welche Speicherkarten verwendest Du?

6 Antworten
  1. Matthias
    Matthias says:

    Hehe, ich hab mir zu meinen 350D-Zeiten mal nen Muvo-MP3-Player gekauft und zerlegt, um günstig an die 4GB-Hitachi-CF-Festplatte ranzukommen. Einzeln war die erheblich teurer als in dem Player …
    CF hab ich eigentlich bisher nur Markenware gehabt und läuft auch alles noch, sogar die Minifestplatte.
    Bei SD-Karten habe ich auch mal einiges an Billigstware gekauft, wobei ich die Billigdinger nur für den MP3-Player im Autoradio nutze. Von dem 10er Pack 1GB-Karten sind da aber glaube ich schon 2 hinüber.

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  2. Jens
    Jens says:

    Ich habe mit meiner EOS 450D damals zwei 4GB-Noname Karten mitgekauft. Diese sind beide innerhalb eines Jahres kaputt gegangen… Jetzt habe ich drei Karten mit unterschiedlichen Größen von SanDisk und bin absolut damit zufrieden.

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  3. Thilo
    Thilo says:

    Ich habe seinerzeit mit meiner EOS350D angefangen, Sandisk Karten zu nutzen.
    Dort habe ich mit 2GB angefangen, dann 4 und schließlich 8GB mit der Extreme III (30 MB/s).
    Die werden auch langsam eng, da ich mit der EOS50D und RAW+JPG fotografiere.

    Da bin ich jetzt über die Transcend-Karten gestolpert.
    Nominal bringen die 90MB/s, und die 16GB-Karten kosten halb so viel wie die von Sandisk, haben aber den gleich guten Leumund.
    Daher habe ich jetzt zwei 16GB Karten von Transcend, die doch ein gutes Stück schneller sind als die Extreme III von Sandisk.
    Ich muß nur noch testen, was meine 5D dazu sagt. Eventuell bleibt die auf Sandisk.

    Fazit: Marke muß nicht sein, aber ich muß sicher sein, daß die Karte funktioniert. Daher achte ich auf die Erfahrungen anderer, bevor ich eine Karte kaufe.

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  4. Askan Worms
    Askan Worms says:

    Ja das geht auch mir so, ich habe mir aber vorgenommen mit den Daten zu haushalten. Bewusster aufzunehmen und zu erst überlegen und dann nach Möglichkeit wenig Müll zu produzieren. Selbst als Sportfotograf stellt sich die Frage wieviele Aufnahmen der selben Szene man braucht. Ein zweiter wichtiger Aspekt ist nicht nur die Speicherkarte sondern auch die unübersichtliche gewordene fast volle Festplatte. respektive die Neue auf der die wichtigen Aufnahmen nicht vorhanden sind.

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  5. Lothar Stobbe
    Lothar Stobbe says:

    Mein Fundus an Karten besteht zum großen Teil aus SanDisk-Modellen. wobei ich immer versucht habe einen Kompromis aus Preis und Leistung zu finden. Also gibt es bei mir noch sehr viele SanDisk UltraII mit diversen Kapazitäten bis zu 8GB. In meinen beiden Eos (40D und 50D) reicht die Geschwindigkeit in 99% der Fälle aus. Beim Auslesen braucht man manchmal etwas Geduld, aber hier geht es ja auch in der Regel nicht um sekundenschnelle downloads.
    Obwohl die Karten z.T. schon einige Jahre auf dem “Buckel” haben, hatte ich noch nie einen Ausfall bzw. Datenverlust. (toi,toi,toi) Allerdings sortieren sich die ältesten über die mangelnden Kapazität (512 MB) natürlich nach und nach aus.

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  6. Askan Worms
    Askan Worms says:

    Was ich vergaß, vor vier Wochen sind zwei meiner SD-karten in der Waschmaschiene gelandet, Möglicherweise zufällig hat es die Markenkarte überlebt, die günstige Discountkarte nicht. Meine einzige Hitachi 4 GB Festplatte Bj. 2006 läuft übrigens immer noch, wenn auch selten.

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