Rückblick auf die Photokina

Nach der etwas längeren Ruhephase hier im Blog nun heute mein Fazit zur Photokina. Zuerst muss ich sagen, es war sehr informativ, interessant und hat mir sicher einige Anregungen und Tips eingebracht, die ich in Zukunft ausprobieren werde. Dann gibt es natürlich wieder Erfahrungsberichte hier.

Was gab es zu sehen?

Adobe Creative Suite 4

Größtes Interesse und großen Zulauf hatte natürlich der Adobe-Stand. Adobe hatte sich nicht wie die beiden großen Platzhirsche der Kamerawelt schon vor der Messe in die Karten schauen lassen und neue Dinge vorgestellt, Adobe hatte einige Wochen vor der Photokina mit Andeutungen auf CS4 aufgewartet und die weltweite Vorstellungen genau auf den ersten Messetag gelegt.

Auf dem Adobestand gab es dann natürlich auch einiges zu sehen. Die Vorträge zu Lightroom 2.0 waren interessant, zwar gab es da nicht sehr viel neues, aber es ist immer interessant zu sehen, wie der Workflow von anderen Fotografen ist.

Die neuen Funktionen von CS4 wurden in 30minütigen Tutorial-Shows vorgestellt, abwechselnd in englischer und deutscher Sprache. Ich gehe aber davon aus, dass dies nur die Killer-features waren. Beim durchklicken der einzelnen Arbeitsschritte sind mir da so einige Dinge aufgefallen, die mich mehr interessiert hätten als das neue Camera-Raw (Die dortigen Funktionen sind ja die gleichen wie in Lightroom 2.0).

So hatte ich eine Funktion erspäht, mit der man Objektivkorrekturen wie stürzende Linien automatisch ausbessern kann. Hätte ich mir gern näher angeschaut.

Eine weitere Sache ist mir aufgefallen, die Leute, die den Stand betreuen und an den einzelnen Stationen stehen, sind sicher im Standart-Umgang mit Lightroom ganz gut eingearbeitet, aber wenn man eingehendere Fragen stellt, stößt man recht schnell an die Grenzen. Der ein oder andere aus dem Entwicklerteam hätte da sicher ganz gut gestanden. Ich lege nicht unbedingt immer Wert auf schlanke, große Blondinen an solchen Ständen.

Die Creative Suite soll wohl im November/Dezember erscheinen, also mit den Weihnachtsgeschenken noch warten.

Fotobücher in allen Formen und Variationen

Es kam mir ein wenig so vor wie vor 2 Jahren auf der Cebit, als 2 Hallen mit Navigationssystemen vollgestopft waren. An jedem 3. Stand gab es Fotobücher zu bewundern.

Am besten gefallen hat mir hierbei der Cewe-Stand und deren neue Fotobücher mit echtem Fotopapier. Zum einen war die Fotoqualität dabei um Welten besser als bei den normalen Fotobüchern, die Seiten waren dicker und griffiger und hatten eine Silk-Oberfläche. Sehr elegant und schön anzusehen. Werde ich definitiv ausprobieren.

Auch hatte ich schon vorher von der Cewe-Pro-Software gehört, die einem viel mehr Möglichkeiten zue Erstellung eines Fotobuches geben soll. Was soll ich sagen, ich war begeistert. Héute habe ich mir natürlich gleich die Software aus dem Netz gezogen und installiert, nächste Woche gibts einen Testbereicht darüber. Eins kann cihs chon sagen, mit insgesamt fast 700 MB download ist sie recht groß…

Fotobelichtung und -Veredelung

Sehr interessant waren auch die Stände der Ausbelichter wie Fujicolor, PosterXXL uvm. Bei PosterXXL konnte ich mir endlich auch die Materialien einmal direkt ansehen und die Qualität beurteilen bevor ich bestelle. Die Acrylglasvarianten haben mir schon sehr zugesagt, das verleiht dem Foto noch eine edlere Note.

Was mich auch sehr begeistert hat sind die hintergrundbeleuchteten Fotorahmen gewesen. Solch eine Hintergrundbeleuchtung bringt dem richtigen Foto noch eine Note extra in Leuchtkraft, Farbigkeit und Lebendigkeit. Muss ich unbedingt testen. Ich habe auch einen Anbieter gefunden, bei dem man in den Rahmen ganz normal ausbelichtete Fotos einsetzen kann. Ich werde noch darüber berichten.

Am HP-Stand haben wir eine Weile verbracht und uns angeschaut, wie man eigene Fotos auf Alu-Dipond-Platten aufziehen kann, wie man Fotos auf Acrylglas aufzieht und so weiter, das war sehr interessant und lehrreich.

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