Photoshop Elements 12 – ein Grund für die lange Stille auf Einpraegsam.de

Neues Programm – Neue Tutorials. Adobe Photoshop Elements

pse12-buchHeute möchte ich auch kurz mitteilen, warum es hier auf Einpraegsam.de so lange so still war. Es gab sicher mehrere Gründe, ich hatte in diesem Jahr einfach so oft so viel zu tun, dass ich kaum dazu gekommen bin, mich um die Pflege der Webseite und zur Erstellung von neuen Tutorials gekommen bin.

Einer der Hauptgründe für die Auszeit vom Bloggen war auch das neue Buchprojekt, an dem ich beteiligt war. Diesmal kein GIMP, kein Adobe Photoshop, kein Adobe Lightroom, es geht dabei um Photoshop Elements 12. Bisher hatte ich Photoshop Elements zwar schon ab und an mal getestet, ich bin aber immer wieder bei den oben genannten Programmen gelandet. Die intensive Arbeit mit PSE 12 hat mich wieder einmal eines gelehrt. Der erste Blick reicht meistens nicht aus, um das Potential eines guten Programmes zu überblicken.

Photoshop Elements 12 ist ein vollwertiges Bildbearbeitungsprogramm mit vielen tollen Funktionen, die wir aus dem großen Photoshop kennen. Allein Photomerge, die Panorama-Funktion von Photoshop ist in PSE schon einen Blick wert. Auch Camera RAW bringt eine vollwertige RAW-Bildbearbeitung mit sich und umfasst alle Funktionen, die das Entwickeln-Modul von Lightroom auch an Board hat.

Photoshop Elements vereinigt dabei aber auch die Einfachheit eines Programmes wie Google Picasa mit dem Funktionsumfang, der an Photoshop sehr nahe heran reicht. Bei der Bildbearbeitung kann man zwischen 3 Modi wählen, die Schnellbearbeitung, den Assistenten und den Expertenmodus.

Die volle Stärke spielt Adobe Photoshop Elements aber im Zusammenspiel dieser drei Modi aus. Einfache Retuschefunktionen führen Sie im Schnellbearbeitungsmodus durch, umfangreichere Bearbeitungen im Assistenten-Modus und den Feinschliff können Sie anschließend im Expertenmodus anwenden. Diese Arbeitsweise ist einfach genial.

In den nächsten Tagen möchte ich Ihnen die einzelnen Modi etwas näher erläutern. Photoshop Elements wird in Zukunft immer mal wieder auch als Tutorial hier auf Einpraegsam.de vertreten sein. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, wer gerne in die digitale Bildbearbeitung einsteigen möchte, wer sich intensiver mit Bildretusche beschäftigen möchte, dem kann ich dieses Programm nur ans Herz legen.

 

5 Antworten
  1. Hans - Georg
    Hans - Georg says:

    Hallo Jörg schön wieder einmal was von Dir zu lesen. Ich habe Photoshop Elements 12 neben einem anderen Programm auch gerade im Test. Du hast bestimmt Photoshop Elements 12 genau getestet und daher meine Frage, kannst Du Photoshop Elements 12 grundsätzlich empfehlen oder wäre man mit einem Programm welches einen wesentlich höheren Funktionsumfang in der Bildbearbeitung hat besser beraten? Ich habe noch Corel PaintShop Pro X6 im Test mit dem das Arbeiten jedoch wesentlich komplizierter ist.
    Meiner Meinung nach baut Photoshop Elements 12 zu sehr auf die Assistenten auf. Das einzige was ich bis jetzt für mich als positiv entdecken konnte ist die grundlegend verbesserte RAW-Bearbeitung.
    Eventuell kannst Du in deinen Tutorials einmal auf das beschneiden von Bildern mit eingehen. Da gibt es ja auch zwei neue Funktionen wie “Goldener Schnitt” oder “Drittelregel”. Auf was muss man bei diesen beiden Funktionen achten?
    Viel Grüße aus dem Erzgebirge

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    • Joe2712
      Joe2712 says:

      Hallo, Corel PaintShop Pro kenne ich leider nicht, kann daher dazu leider auch keine Aussage treffen. Photoshop Elements 12 ist auf jeden Fall auch für größere Projekte zu empfehlen. Die Assistenten sind eine sehr gute Unterstützung bei dieser arbeit, Sie sind aber nicht zwingend notwendig. Man kann das Programm auch komplett im “Expertenmodus” (dazu kommt morgen ein kurzer Beitrag) verwenden und arbeitet dort fast genau so wie in Adobe Photoshop. Es sind ein paar Einstellungsebenen weniger als in Photoshop selbst, aber es ist ein vollwertiges Bildbearbeitungsprogramm. Schon allein wegen des aktuellen CameraRaw lohnt sich PSE12, das umfasst alle FUnktionen, die auch das Entwickeln-Modul in Lightroom umfasst. Einfach genial. Zu den restlichen Fragen würde ich dann gern in der nächsten Zeit in Tutorials Stellung nehmen.

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  2. Hans - Georg
    Hans - Georg says:

    Danke für deine Ausführungen, hilft mir bei der Wahl des neuen Bildbearbeitungsprogramms etwas weiter. Werde also die nächstem Tutorials mit großem Interesse weiter verfolgen.
    Wünsche Dir und deiner Familie ein frohes und gesundes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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  3. Werner
    Werner says:

    Hallo Joerg, heute habe ich bei YuTube deine Seite gefunden. Ich bin mit meiner Nase darauf gestoßen, weil ich seit Jahren PSE verwende. Ab der Version 6 und bin noch zur Zeit bei Version 11.
    Ich bin im 83ten Lebensjahr und habe in der Vergangenheit gerade mit PSE Untericht in der Bildbearbeitung gegeben. Dabei konnte ich immer wieder meinen Schülern empfelen PSE in der laufenden Version zu verwenden. Photoshop im allgemeinen ist ja ein reines Grafikprogramm. Elements als sein kleiner Bruder hat auch sehr viel grafische Elemente zur Verfügung. Als Amateur- oder Halbprofi in der Fotografie ist es vollkommend ausreichend. Das teure PS-CC wird in den meisten Fällen nur zu 10% seiner Möglichkeiten genutzt.
    Trotz allem habe ich eine Frage. Durch meine eingeschränte Bewegungsfreiheit arbeite ich vorwiegend in der Tabeltop-Fotografie. Nun möchte ich doch eventuell mit Ligthroom zusätzlich arbeiten,um das Fokus-Staking in der Macrofotografie ausüben zu können. Das sollte in Ligthroom gut möglich sein -ODER?
    Was weist Du darüber? Gruß Werner-TheOldMan

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    • Joe2712
      Joe2712 says:

      Hallo,
      Lightroom hat selbst keine Stiching-Funktion an Board. Um Photostacking betreiben zu können, exportiert Lightroom die Einzelnen Fotos in Photoshop und verwendet das dortige Photomerge, das seit Version CS5 (kann auch CS4 schon vorhanden gewesen sein, kann ich nicht mehr genau sagen) das Stacking von unterschiedlichen Schärfeebenen beherrscht. Du wirst also da nicht um Photoshop herum kommen.
      Seit ich mich so intensiv mit PSE beschäftigt habe, habe ich schon an einigen Stellen Funktionen vermisst, die ich in Photoshop recht oft nutze. So sind z.B. die Einstellungsebenen in PSE doch recht eingeschränkt. Auch das Aufzeichnen von Aktionen fehlt mir irgendwie. Aber man kommt schon sehr gut mit PSE zurecht.
      Das momentan noch mögliche Angebot, Photoshop CC und Lightroom zusammen im Creative-Cloud-Abo für nur 12,99 € im Monat zu nutzen, ist für mich aber auch ein Argument, doch eher zu Photoshop zu greifen.

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