Panoramafotografie – einige Gedanken dazu

In den letzten Tagen war ja das Wetter sehr fotofreundlich und es war auch zeitlich endlich mal wieder möglich fotografieren zu gehen.

Am letzten Freitag hatte ich zwischen zwei Terminen eine Stunde Zeit und konnte in und um das Sondershäuser Residenzschloss einige schöne Aufnahmen machen (eine war auch gestern hier schon zu sehen).

Dabei habe ich mich wieder mal an einigen Panoramen versucht. Bei der Bearbeitung und beim Zusammenstellen sind mir dann wieder einige Eigenheiten aufgefallen, die ich schon bei früheren Panoramaversuchen bemerkt habe.

Immer dann, wenn ich ein Panoramabild erstelle und dabei ziemlich nah am Objekt stehe, also zum Beispiel 20m entfernt vom Schloss, dann ist einiges an Nacharbeit nötig, um die Verzeichnungen im fertigen Bild zu entfernen. Durch die kurze Distanz entsteht ja dann meist fast ein 180 Grad-Panorama. Will man dieses als Panoramabild ausgeben stimmen dabei natürlich die Distanzen in der Regel nicht. Die Entfernungen vom Standpunkt bis zum linken Bildende ist dabei natürlich viel größer als die Entfernung vom Standpunkt zur Mitte des Bildes.Dadurch entsteht eine ziemliche Verzerrung, hier im Beispiel sehr schön am gewölbten Dach zu sehen.

panoverzerrt

Umgehen kann man dieses Problem durch eine größere Entfernung vom Objekt, dann wird der zu fotografierende Winkel kleiner, die Verzeichnung tritt nicht so stark zu Tage.

Außerdem sollte man ein Panorama im Hochformat fotografieren, das bringt mehr Spielraum beim zusammensetzen der einzelnen Bilder und beim anschließenden zurechtstutzen des Panoramas auf die richtige Größe.

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  1. […] zum Panoramabeitrag heute möchte ich hier natürlich auch das unverzerrte Panorama […]

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