Lightroom Kurztutorial – Mein Import-Vorgang

Heute möchte ich darauf eingehen, wie ich meine Daten von der Speicherkarte auf den PC bekomme. Das ganze natürlich mit Lightroom. Wie gehe ich also vor, welche Einstellungen verwende ich, wie verschlagworte ich meine Fotos?

Die Vorbereitung

Wie ordne ich meine Fotos auf der Festplatte? Im letzten Jahr habe ich mein System soweit umgestellt, dass ich jetzt jeweils für das laufende Jahr einen eigenen Lightroom_Katalog anlege. Damit umgehe ich einige Probleme. Das Hauptproblem vorher war ein Performance-Problem. Ab ca. 25-30.000 Bildern in der Lightroom_Datenbank wurde Lightroom merklich langsamer und träger.

Also habe ich jeweils einen extra Katalog für jedes Jahr angelegt. Wenn ich Fotos aus dem letzten Jahr brauche, so öffne ich mit ein, zwei Mausklicks den Katalog vom letzten Jahr und kann dort auf die Fotos zurückgreifen.

Der Import

Auf meiner Festplatte habe ich folgende Ordnerstruktur geschaffen:

Jahresordner/Monat/

Beispiel: 2009/01 Januar, 2009/02 Februar, 2009/03 März

Im Jahresordner befindet sich auch gleichzeitig die Katalogdatei, so dass ich beim sichern gleich alles zusammen sichern kann.

Der eigentlich Import im Lightroom Bibliotheks-Modul

Ganz oben im Import-Dialog wähle ich die Funktion “Fotos als Digitales Negativ (DNG) kopieren und dem Lightroom Katalog hinzufügen” aus. Das DNG-Format hat mehrere Vorteile gegenüber den jeweiligen RAW-Format der Kamerahersteller.

1. es ist ein einheitliches RAW-Format mit offenem Standard, im Gegensatz zu den vielen verschiedenen Standards der Kamerahersteller

2. die gleiche Bilddatei im DNG-Format ist etwa 10-15% kleiner als das Original-RAW-Format der Kamera, trotzdem gibt es keine Qualitätsverluste

3. Die Metadaten und Bearbeitungsschritte werden direkt in der DNG-Datei gespeichert und nicht in einer Extra-XMP-Datei.

Im Menüpunkt “Kopieren nach” wähle ich den jeweiligen Monatsordner aus.

Im Punkt “Ordnen” wähle ich im Drop-Down-Menü folgende Funktion aus: “Nach Datum: 2005-12-17”. Dadurch wird in dem jeweiligen Monatsordner ein Tagesordner angelegt, wo die dazugehörigen Fotos hineingeschoben werden.

Im Punkt “Vorlage” wähle ich aus dem Drop-Down-Feld die Option: “Benutzerdefinierter Name – Originaldateinummer”. Dadurch kann ich für die zu importierenden Fotos einen eigenen Namen wählen und behalte trotzdem die original-Dateinummer, die die Kamera vergibt bei. Dadurch umgehe ich doppelte Dateinamen. Wenn ich zum Beispiel letzten Monat “Mondfotos” importiert habe und in diesem Monat wieder, dann gibt es keine doppelten Dateinamen wie “Mondfotos001.dng” im Januar und “Mondfotos002.dng” im Februar.

Im Punkt “Metadaten” habe ich mir zu Anfang einmal eine Vorlage angelegt, in der meine Fotografendaten abgelegt sind (Fotograf, Copyright, Adresse, Internetadresse usw.), die wähle ich dann hier aus.

Unter Stichwörter vergebe ich schon einmal grob die Stichwörter, die für alle die Fotos gelten, die ich jetzt gerade importiere. Detaillierte Stichwörter werden dann später vergeben.

Den Punkt “Erstvorschauen” stelle ich auf “Standard”.

Dann klicke ich auf den Knopf “Importieren” und schon gehts los mit dem Importvorgang.

Wie geht es weiter?

Bis vor einem halben Jahr war hier für mich der Import-Vorgang beendet. Nachdem ich das Buch “Lightroom 2 Book for digital Photographers” von Scott Kelby gelesen hatte habe ich den Importvorgang noch erweitert. Die Arbeit, die man hier zu Anfang einmal macht spart einem später eine Unmenge an Zeit.

Was ich nach dem eigentlichen Import noch mache möchte ich dann im nächsten teil dieses Kurz-Tutorials in der nächsten Woche weiterführen. Bleibt also neugierig.

Wie gehst du beim Import deiner Fotos auf den PC vor? Hinterlass doch bitte einen Kommentar, ich würde mich freuen.

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