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Kameras – welche ist für mich die Beste?

Kameratypen - welche ist für Sie geeignet?Eine interessante und zugleich schwierige Frage. Jeder kennt sicher Aussagen wie “Mit einer solch teuren Kamera müssen die Fotos ja viel besser werden.” Auch die Antwort darauf ist hinlänglich bekannt: “Mit einem teuren Kochtopf wird das Essen auch nicht besser, wenn man nicht kochen kann.”

Mal ganz abgesehen von solchen Aussagen möchte ich mich heute einmal dem Thema Kamera-Auswahl widmen und die verschiedenen Fotografen-Typen beleuchten. Angefangen habe ich persönlich mit einer 1,3 MegaPixel-Kamera. Heutzutage hat jedes Handy eine weitaus bessere Kamera an Board. Aber auch damit konnte man interessante Fotos machen. Die Kamera hält nur das fest, was die Person dahinter sieht und auswählt.

Heutzutage ist wohl die Handykamera der am häufigsten verwendete Kamera-Typ. Das liegt darin begründet, dass wohl fast jeder immer und überall ein Handy dabei hat. Diese Kameras möchte ich heute mal außer Acht lassen, da gerade bei schlechten Lichtverhältnissen schnell das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
Was gibt es aber alles für Kameratypen?
Die Point-and-Shoot-Kamera (Kompaktkamera)

Eine kleine Übersicht bekommt man in jedem Fotofachgeschäft, aber auch bei diversen Versandhändlern wie zum Beispiel www.otto.de, der aktuell mit recht günstigen Angeboten lockt. Die einfachste Variante der Digitalkamera, die Point-and-Shoot-Kamera sieht man immer seltener, vor allem, weil die Handykameras ähnlich gute Ergebnisse bringen. Einen Vorteil haben diese Point-and-Shoot-Kameras gegenüber den Handycams schon noch, in der Regel verfügen Sie über einen optischen Zoom. Sie können also auch weit entfernte Dinge heranholen, ohne einen großen Qualitätsverlust hinnehmen zu müssen.

Die Bridge-Kamera

Sie sieht fast aus wie eine Spiegelreflex-Kamera, verfügt aber nicht über ein wechselbares Objektiv. Diese Kameras werden oft auch als Super-Zoom bezeichnet. Der optische Zoom-Faktor ist oft sehr hoch. Diese Kameras eignen sich sehr gut für den Einstieg in die digitale Fotografie. Ein Beispiel hierfür ist die Sony DSC-HX300, diese verfügt über einen 50-fachen optischen Zoom. Gerade für Wanderer oder naturbegeisterte Fotografen ist eine solche Bridge-Kamera die richtige Wahl, da diese Kameras auch ein geringeres Gewicht haben als eine größere Spiegelreflexkamera.

Systemkameras

Systemkameras werden immer beliebter. Sie bieten die Vorteile einer Kompaktkamera oder einer Bridgekamera in Verbindung mit einem Wechselobjektiv. Die spiegellose Kamera ist daher in der Regel wesentlich leichter als eine Spiegelreflexkamera. Ein Beispiel für eine Systemkamera ist die Samsung Galaxy NX oder die Olympus OM-D E-M1. Eine Systemkamera ist für jeden Fotoamateur geeignet, dem die Spiegelreflexkamera zu schwer ist, der auf die Vorteile eines Wechselobjektives aber nicht verzichten möchte.

Spiegelreflexkamera

In den letzten Jahren sind die Preise für die Einsteiger-Modelle der großen Hersteller von Spiegelreflexkameras (Canon, Nikon, Sony) immer weiter nach unten gegangen. Spiegelreflexkameras haben viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Als Vorteile sind natürlich die Bildqualität zu nennen. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen, bei hohen ISO-Werten spielen diese Kameratypen ihre Stärken aus. In Verbindung mit einem guten Objektiv ist die reine Bildqualität schon sehr gut. Ein Nachteil ist oft das Gewicht und die Größe. Eine Spiegelreflexkamera steckt man halt nicht einfach mal so in die Hosentasche. Auf der anderen Seite bietet gerade das Gewicht und die Größe die Möglichkeit, die Kamera stabiler in der Hand zu halten.

Fazit

Jeder muss für sich selbst die richtige Kamera finden. Schaut euch die Rezensionen der einzelnen Kameras an, nehmt vielleicht mal die eine oder andere Kamera in die Hand. Eine gute Kamera ist ein sehr guter Anfang. Sie ersetzt aber nicht das Erlernen der Fotografie selbst. Ein guter Fotograf macht selbst mit einer 2Megapixel-Handykamera oft bessere Fotos als ein Anfänger mit der teuersten Ausrüstung.

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