HDR – mehr aus einem Bild herausholen

osterlinde

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Foto entstand an einem sonnigen Winterabend kurz vor Sonnenuntergang. Um die wundervolle Lichtstimmung noch besser einfangen zu können, habe ich eine Belichtungsreihe des Mitievs erstellt. Die meisten DSLR-Kameras haben dafür eine Einstellmöglichkeit, so dass automatisch bei mehrfachem Auslösen ein Foto z.B. unterbelichtet, ein Foto normal belichtet und ein Foto überbelichtet wird.

Diese 3 Fotos werden dann mit der geeigneten Software zusammengesetzt. Es gibt für diese Arbeit einige gut geeignete Freewareprogramme wie Picturenaut oder FDRTools Basic. Ich nutze ein Programm namens Phtotomatix Pro. Photomatix ist keine Freeware, aber jeden Cent wert. Eine kostenlose voll funktionsfähige Testversion finden Sie hier.

So, nun zur Erstellung des HDR-Fotos. Die 3 Fotos werden in der HDR-Software geöffnet und dann zusammengesetzt. Dabei beginnt die Arbeit bei Photomatix mit einer Ausrichtung der einzelnen Fotos, so dass die Motive der 3 Bilder genau übereinander liegen. Es erscheint danach ein Bild, das im ersten Augenblick sehr seltsam aussieht. Dies ist das eigentliche HDR-Bild, das unser Monitor aber so gar nicht darstellen kann.

Nun folgt der nächste und wirchtigste Schritt, das Tonemapping. Dabei wird das Bild zu berechnet, dass der Montitor es darstellen kann. Hier hat man nun durch verschiedene Schieberegler (Photomatix wird in Kürze noch eingehender hier besprochen) die Möglichkeit sein Bild so zu gestalten, wie es einem am Besten gefällt. So hat man verschiedene Möglichkeiten, die hellen Bildteile mehr zu betonen, die dunklen Bildteile mehr herauszuheben uvm.

Werden die Einstellungen übertrieben, so zeigen sich die für HDR-Fotos leider häufig vorhandenen sogenannten Halos, das ist zum Beispiel ein wie ein Heiligenschein aussehender Lichtbereich um verschiedene Objekte herum.

Am Ende kann das Foto dann gespeichert werden, um z.B. in Photoshop noch etwas bearbeitet zu werden.

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