Die Regeln brechen

regeln

Nach den 2 Beiträgen zur Bildkomposition fehlt nun noch ein Hinweis zu dem ganzen. Einer der wichtigsten Dinge, die bei der Fotografie zu beachten sind.

Finde Deinen eigenen Weg!!!

Die Drittelregel, führende Linien, Licht und Schatten, das alles sind Erfahrungswerte, Anhaltspunkte, keine Gesetzte. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er den Bildaufbau wählt, welche Einstellung für sein Vorhaben die richtige ist. Jeder muss seinen eigenen individuellen Weg finden. Dazu muss man ab und zu auch mal die oben genannten Regeln brechen.

Es gibt so viele Tips und Vorschläge, was bei der Fotografie zu beachten ist. Der wichtigste Punkt von allen ist aber immer nur der eine:

Fotografiere, fotografiere, fotografiere!!!

Beurteile deine eigenen Fotos, lerne aus den Fehlern und versuche sie beim nächsten mal zu verhindern.

Was könnten diese Fehler sein?

Z.B. habe ich anfangs meist den Fehler begangen und habe den Hintergrund nicht beachtet. Ich fotografiere eine Person, ein Tier oder etwas anderes und habe nicht geschaut, wie es hinter der Person oder dem Tier aussieht. Was war das Ende vom Lied? Am PC sah ich dann, dass der Person ein Lampenmast aus dem Kopf wuchs, oder das bei einem Gruppenfoto irgendjemand im Hintergrund rumstand oder ähnliches. Das ist mir anfangs häufiger passiert, seit der Zeit nur noch sehr selten.

Einen Fehler, der jedem sicher schon ab und an passiert ist ist eine falsche ISO-Einstellung. Ich habe in einem Innenraum mit einem hohen ISO-Wert fotografiert und vergessen, den ISO-Wert wieder zurück zu stellen. Seit der Zeit habe ich mir angewöhnt, jeweils, wenn ich an einem neuen Ort fotografiere, den ISO-Wert zu überprüfen. Dann passiert es mir nicht mehr, dass ich bei hellem Sonnenschein mit ISO 1600 fotografiere.

Fazit

Nur durch das trial & error – Prinzip lernt man hinzu. angefangen habe ich wie die Meisten sicher auch, indem ich im Automatikmodus fotografiert habe. Mit dieser Automatikfunktion kommt man aber irgendwann an seine Grenzen. Also probiert man auch mal die anderen Einstellungen aus, die Zeitvorwahl z.B. vor allem bei sich schnell bewegenden Objekten wie Vögeln oder Rennautos. Die Blendenvorwahl habe ich getestet, um bei Portraitaufnahmen bessere Ergebnisse zu erzielen. Irgendwann habe ich dann natürlich auch zur kompletten manuellen Einstellung gewechselt und die ausprobiert.

Momentan fotografiere ich in den meisten Fällen in der Blendenvorwahl. Ab und zu im manuellen Modus, vor allem dann, wenn ich mit Blitz arbeite.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Welche Fehler sind Euch beim fotografieren unterlaufen? Über Kommentare würde ich mich freuen…

0 Antworten
  1. Dennis
    Dennis says:

    Dein Problem “Da wächst einem plötzlich ein Lampenmast aus dem Kopf” kenn ich auch zur genüge. Ich hatte immer etwas fotografiert und mir wirklich nie Gedanken dazu gemacht, dass jemand auch auf den Hintergrund achten könnte. Also hatte ich plötzlich oben links einen Stahlträger, der dort nicht hingehörte oder ein Stöckchen, welches blöd ins Bild ragte.
    Ich glaube, der beste Tip, den ich je bekommen hatte, war “Fotografiere NUR das, was du fotografieren willst”.

    Übrigens: Klasse Blog! Hab gerade über die Blogalm hierher gefunden und abonniere direkt mal deinen Feed!

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