Fototips die man sich einprägen sollte

Heute geht es auf einpraegsam nach nach den vielen Beiträgen, die sich eher um die Bildbearbeitung gedreht haben auch einmal wieder um das Fotografieren selbst. Ich habe ein paar Fototips zusammen gestellt, die ich mir durch meine eigenen Fehler in der Vergangenheit mittlerweile zu Eigen gemacht habe. Diese Tips möchte ich heute mit euch teilen.
Natürlich würde ich mich auch über weitere Tips in den Kommentaren freuen. Man lernt ja nie aus.

Vor dem Auslösen sollte man …

  1. die Kameraeinstellungen überprüfen

    Sicher ist es den meisten schon passiert, dass man bei schlechten Lichtverhältnissen den ISO-Wert hoch gestellt hat, um das gewünschte Foto doch noch fotografieren zu können. Die heutigen modernen DSLR-Kameras kommen ja mit den hohen ISO-Werten ganz gut klar und bringen auch bei ISO 800 und darüber noch ganz annehmbare Ergebnisse. Nun hat man am nächsten Tag aber sehr gute Lichtverhältnisse und möchte diese natürlich auch bestmöglich nutzen. Anfangs ist es mir dabei recht häufig passiert, dass ich vergessen habe, den hohen ISO-Wert wieder auf ISO100 oder ISO200 runter zu stellen.
    In dem Moment, wo man die Fotos auf dem PC anschaut, leuchtet einem dann der Fehler ein. Aber dann ist es zu spät. die Bilder sind meist leider verrauscht.
    Also: Vor dem Fotografieren – Einstellungen der Kamera überprüfen (TV/AV, ISO-Wert, Dateiformat,…)

  2. die Objektive reinigen

    Gerade wenn man viel Landschaftsfotografie betreibt, also viel mit der Kamera unterwegs ist sollte man vor jedem neuen Fotoshooting seine Objektive überprüfen und diese gegebenenfalls reinigen. Jede Unreinheit auf der Linse macht sich auf dem Foto in Form von unscharfen Bereichen bemerkbar.

  3. die Speicherkarten nicht vergessen

    Das ist mir noch nicht oft passiert, aber doch schon das ein oder andere mal. Normalerweise arbeite ich mit mehreren Speicherkarten. Eine habe ich meist als Reserve in der Kameratasche. Aber es ist auch schon vorgekommen, dass ich in dem Moment, in dem ich die Kamera eingeschaltet habe, erschrocken die Display-Aufschrift “NO CF-Card” lesen musste. Das ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man einen weiten Weg hinter sich hatte, um an den Ort zu kommen, wo man fotografieren wollte. Ist man nicht allein unterwegs und der Fotofreund kann einem mit einer Karte aushelfen, dann  ist das nochmal gut gegangen. Ansonsten bleibt nur der Weg zurück und die vergessenen Karten holen. Aus diesen Fehlern lernt man dann aber ganz sicher. :)

  4. ein Stativ einpacken

    Auch wenn es mehr Last bedeutet, ein Stativ dabei zu haben ist mit Sicherheit nie falsch. In vielen Fällen bekommt man mit dem Stativ ein besseres Bild als ohne. Vor allem, wenn man Panoramafotos oder HDR-Fotos machen möchte. Ich habe eigentlich mittlerweile immer ein Stativ dabei, wenn ich unterwegs bin. Das Gorillapod-Stativ (hier ein Test zu dem Stativ) ist gerade für die Wanderungen gut geeignet, es ist leicht zu transportieren und man findet immer einen Platz, um es zu befestigen. Außerdem habe ich mittlerweile ein Monopod-Stativ im Einsatz, das lässt sich auch sehr gut und platzsparen transportieren.

  5. immer ein Blitzlicht dabei haben

    Ein Fehler, den vor allem Anfänger begehen ist der, dass sie davon ausgehen, dass man ein Blitzlicht eigentlich nur dann braucht, wenn man im Gebäude oder bei Dunkelheit fotografiert. Da sollte man den Blitz natürlich auch nutzen, aber gerade bei Aufnahmen ins Gegenlicht ist ein Aufhellblitz genau der Punkt, der aus dem unschönen Schnappschuss ein richtig stimmungsvolles Foto macht.

0 Antworten
  1. hombertho
    hombertho says:

    Hi Jörg,
    vor allem der Tipp mit den Kamereinstellungen ist sehr wichtig. Mir ist das auch schon oft passiert. Seitdem habe ich mir angewöhnt schon eine gewisse “Standardeinstellung” vorzunehmen wenn Ich die Kamera ausmache. Schade dass hier das nicht gleich die Kamerasoftware macht. Das wäre eine tolle Funktion.
    Viele Grüße
    Thomas

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  2. Joe2712
    Joe2712 says:

    Bei einigen, vor allem höherpreisigen DSLR-Kameras gibt es mehrere frei konfigurierbare Motivprogramme, damit müsste das machbar sein. Bei der EOD 5D MkII sind das z.B. C1, C2, C3.

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  3. Dirk
    Dirk says:

    Was kann man denn in diese Kameraprofile alles aufnehmen? Belichtugskorrektur, ISO, Aufnahmemodus (Av, Tv, M,…), feste Zeit/Blende? Ooooh ich weill endlich ne 5D2…

    Antworten

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