Fototipps: Näher ist besser

Fototipps sind immer so eine Sache. Eigentlich sollte jeder selbst seinen eigenen Stil finden, der Stil, der ihm selbst gefällt. Und genau das sollte das wichtigste sein. Wer versucht, Fotos zu machen, die allen anderen gefallen könnten, wird wahrscheinlich selten Fotos machen, die aus dem großen Einheitsbrei herausstechen.

Trotz alledem sind Fototipps immer Anregungen, die man sich anschauen kann und sollte. Anregungen, die den eigenen Stil verbessern oder bereichern können, oder halt auch nicht. Lernen tut man sicher daraus. Und dabei möchte ich mal wieder betonen, dass es hier wieder völlig egal ist, was für eine Kamera man hat. Ein guter Fotograf macht mit einer einfachen Handykamera oft bessere Fotos, als ein ungeübter Knipser mit der teuersten Ausrüstung. Aber zurück zum Tipp – Näher ist besser. Was will ich damit sagen? Geh näher ran beim fotografieren. Löse Dich von der Vorstellung immer das gesamte Objekt auf das Bild zu bekommen.

Ein guter Ausschnitt ist oft viel aussagekräftiger als eine Totale, auf der wenig Einzelheiten erkennbar sind. Das gilt für viele Arten von Aufnahmen, ob Architekturaufnahmen, Fotos von Blumen, oder auch für Porträtfotos. Gerade bei Portraitfotos bringt ein gut gesetzter Anschnitt viel mehr Nähe zur fotografierten Person. Genau solche Ausschnitte machen oft den Unterschied zwischen einem einfachen Schnappschuss und einer Aufnahme, die interessanter wirkt.

Blumen-Makroaufnahme

Sonneblume - Nahaufnahme

Gerade Details und Einzelheiten kommen durch eine solche “Nah”-Aufnahme viel besser zur Geltung. Gerade die Spiralformen der Blüte im Bild links kommt erst durch diesen “nahen” Ausschnitt zur Geltung.

Diese Spiralformen, die in vielen Pflanzen zu finden sind, folgen mathematischen Grundlagen, den Fibonacci-Folgen. Diese mathematischen Gegebenheiten wirken ähnlich interessant auf das menschliche Auge, wie der goldene Schnitt.

 

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Hier möchte ich noch anhand von ein paar Portraitaufnahmen den Unterschied zwischen einer totaleren und einer Nahaufnahme zeigen.

[frame src=”http://www.einpraegsam.de/wp-content/uploads/2012/08/nah-ran-0125.jpg” width=”300″ height=”450″ lightbox=”on” title=”Portraitaufnahme Totale” align=”left” ][frame src=”http://www.einpraegsam.de/wp-content/uploads/2012/08/nah-ran-0122.jpg” width=”300″ height=”450″ lightbox=”on” title=”Portraitaufnahme Totale” align=”left” ]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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[frame src=”http://www.einpraegsam.de/wp-content/uploads/2012/08/nah-ran-7051.jpg” width=”300″ height=”200″ lightbox=”on” title=”Portraitaufnahme Totale” align=”left” ][frame src=”http://www.einpraegsam.de/wp-content/uploads/2012/08/nah-ran-7055.jpg” width=”300″ height=”200″ lightbox=”on” title=”Portraitaufnahme Totale” align=”left” ]

 

 

 

 

 

 

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1 Antwort
  1. Timo
    Timo says:

    Hallo Jörg, da ich heute endlich mal wieder Zeit habe in deinem Blog zu stöbern (draußen ist es einfach zu warm) hinterlasse ich auch auf diesem Beitrag einen Kommentar. Erstmal Danke für das Zeigen des Nähe Effekts, werde ich bei den nächsten Aufnahmen von Blumen oder sonstigen Makros mal testen.

    In meinem letzten Wanderurlaub habe ich speziell bei Stadtaufnahmen in den kleinen italienischen Dörfchen mal wieder den Tiefen Standpunkt im Hochformat ausprobiert- sprich im Liegen fotografiert, Die Bilder bekommen eine super Tiefe (wie der auf dem Boden liegende Fotograf ;) ). Wenn man dann später in LR mit einem Verlaufsfilter den obenen Bildbereich etwas abdunkelt und mit einem zweiten den unteren / vorderen Bildbereich etwas aufhellt kommen für meinen Geschmack tolle Ergebnisse raus.

    Das wäre mein Tipp.

    Gruß Timo

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