Fotos präsentieren – aber wie?

Fotos präsentieren - aber wie?Heute nur einen kurzen Beitrag, irgendwie hat mich eine Erkältung erwischt. Ich hoffe, ich bin in ein oder zwei Tagen wieder in alter Frische am Start.

Jeder kennt die Frage: “Wie präsentiere ich meine Fotos am optimalsten?” Ich war nie ein Freund von Fotosteck-Alben oder Fotoalben mit eingeklebten Fotos in der Standard-Größe von 10*15 oder gar 9*13. Schon seit einigen Jahren lasse ich meine besten Fotos immer wieder mal in der Größe von 30*45 ausbelichten. Diese Größe ist für mich eine sehr gut handelbare Größe, nicht zu groß, um sie noch transportieren zu können, aber doch groß genug, um auch Details gut erkennen zu können.

Die Photokina – welche Antworten hatte sie für diese Frage?

Ich habe auf der Messe wieder sehr viele interessante und vor allem auch sehr gute Fotos bewundern können. Aber auf welche Weise wurden diese Fotos präsentiert? Bei dieser Flut von Fotos wäre ja vielleicht auch eine große Varianz von Trägermaterialien zu erwarten gewesen, das war aber eigentlich nicht der Fall.

Fotos auf AcrylglasDie größte Gruppe, wenn ich schätzen soll würde ich sagen über 90% der Fotos, wurde hinter Acrylglas präsentiert, in den meisten Fällen dann noch von einer Alu-Dibond-Rückseite verstärkt.

Klar, diese Kombination bringt ein Foto richtig gut zur Geltung. Ist sie aber die alleinige Lösung? Ich glaube nicht. Vor allem für die vielen Amateurfotografen, die gern einfach mal eine kleine Ausstellung ihrer interessantesten Bilder gestalten würden isthabe ich hier sicher der Preis einfach viel zu hoch. Für ein oder zwei Bilder ist diese Art der Präsentation dann sicher denkbar, für mehr eher nicht.

Auf einigen Ständen habe ich dann aber doch noch einige interessante Möglichkeiten gefunden, die sehr ähnliche Ergebnisse brachten, wie das Acrylglas über dem Foto.

Hochglanz-Laminierung

Bei einigen Anbietern waren hochtransparente Glanz-Folien zu bewundern, die auf die vorhandenen Fotos auflaminiert wurden. Im Vergleich zum gleichen Bild hinter Acrylglas war hier kein Unterschied in der Brillianz der Farben oder dem Glanz der Bilder zu sehen.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, die eigenen Bilder zu präsentieren, die optimalste Möglichkeit, Fotos in großen Maßen zu präsentieren scheint die Kombination Alu-Dibond-Foto-Acrylglas zu sein, sie ist aber sicher nicht die einzige gute Möglichkeit.

Wie präsentiert ihr eure Fotos?

10 Antworten
  1. Carsten
    Carsten says:

    Ich mag eigentlich große Ausbelichtungen oder Drucke auch am liebsten. 30x45cm bekommt man ja schon recht günstig. Die Bilder werden dann alle zusammen in eine schicke Portfoliomappe gepackt und fertig. Je nach Kunde man dann Bilder hinzufügen und weglassen, ist also recht dynamisch.

    Eine weitere Möglichkeit sind Fotobücher, die es ja auch in recht großen Größen gibt. An die Wand hängen kann man die natürlich nicht aber um Fotos zu zeigen sind sie recht gut geeignet. Einziger Nachteil: Man kann nicht mal schnell Bilder hinzufügen oder heraus nehmen wie bei einer Portfoliomappe.

    Antworten
  2. Marianne Schlüter
    Marianne Schlüter says:

    Ich versuche es zum ersten mal mit einem farbenfrohen Foto hinter Acryl, ich bin sehr gespannt.
    Wer weiß, was da noch alles möglich wird. Uns kann es Recht sein.
    Gute Besserung und liebe Grüße
    Marianne

    Antworten
  3. Jochen
    Jochen says:

    Auch ich habe mir auf der Photokina einige Fotoprodukte angeschaut. Fotobücher habe ich schon einige gemacht, das ist immer ein Haufen an Arbeit. Aber mit Freude und Hingebung vorbereitet, ist das Ergebnis auch sehenswert. Aber Fotobücher hängt man nicht an die Wand.

    Ausbelichtungen auf Alu-Dibond unter Acrylglas sind eigentlich ganz nett. Mein erster Eindruck davon war aber der, dass ich den Vergleich mit den billigen, rahmenlosen Bildhaltern zog, wie man zu früheren Zeiten oft Bilder an die Wand verbannt hat. Natürlich hat man da noch die Klammern gesehen. Unterm Strich ist Alu-Dibond in Verbindung mit Acrylglas eine teure Angelegenheit. Für ein 3:2 Bild in 45×30 cm ist man locker 60 EUR weg. Schade, wenn einem das Bild dann nach wenigen Wochen oder Monaten doch nicht mehr so gefällt…

    Was macht man eigentlich mit Ausbelichtungen hinter Acrylglas ohne Alu-Dibond? Hängt man sich die Bilder auch einfach an die Wand oder muss man hier noch einen (Schattenfugen)rahmen kaufen? Diese Acrylglas Lösung hat sich mir noch nicht so ganz erschlossen. Für Tipps bin ich dankbar ;)

    Eine Leinwand im (Schattenfugen)rahmen habe ich bei mir zu Hause auch schon hängen. Bei den Motiven sollte man sich aber bewusst sein, dass es auch zur Leinwand passt. Meiner Meinung nach gehören knallige, farbenfohe Motive nicht auf eine Leinwand gebannt.

    Gruß,
    Jochen

    Antworten
  4. Frank
    Frank says:

    Ein Top Thema in meinen Augen. Die Foto Messe dabei mit einzubeziehen ist um so besser. Das ist einer der Gründe warum ich diesen Blog so mag und gerne wiederkomme.

    Bei mir ist das der Hauptgrund die Kosten, gerne würde man mehr zeigen und mal ausstellen. Mein Gedanke war auch, sucht dir ein Format das im Druck noch bezahlbar ist, dazu den Rahmen und gehe Schritt für Schritt vor um dann mal Auszustellen.

    Gruß Frank

    Antworten
  5. Andreas Wollin
    Andreas Wollin says:

    @jochen Der GalleryStandard (Alu + Acryl) ist zwar mit Abstand die edelste, aber auch die teuerste Lösung, das ist richtig. Die günstigere Lösung, nur Acrylglas mit weiß hinterdruckt, sieht mit Abstandhaltern am besten aus (siehe Linnk). Welche ist Geschmackssache. DIN A3, 5mm, inkl. Weißdruck kostet (bei uns) 44 Euro + Mwst.
    (Post von @andreaswollin, Mitarbeiter bei der @wenzelgruppe).

    Antworten
  6. Joe2712
    Joe2712 says:

    Na das nenn ich mal nen hilfreichen Kommentar mit Werbelink. In der letzten Zeit hab ich so viele Links aus Beiträgen gelöscht, die einzig und allein nur dem Backlink gedient haben und keinerlei Bezug zum Thema hatten. Danke Andreas.

    Antworten
  7. Andreas Wollin
    Andreas Wollin says:

    @Joe Gerne. Nennen wir es “Infolink” ;-) Nein im Ernst: Das ist natürlich eine Art Werbung für uns. Andererseits haben wir entsprechende Experten hier im Haus, die echt Ahnung haben und solche Fragen beantworten können. Für mich ist es dann jedes Mal eine Gratwanderung: Hilft ein solcher Kommentar den Leuten bei Ihrer Frage? Oder wird einem das als plumpes Marketing ausgelegt? Mir ist beides an Reaktionen schon passiert. Hier wollte ich – wie sonst auch – einfach die Frage beantworten. Und nur wenn man mit offenen Karten spielt, sich also zu erkennen gibt, kann der User/Leser sich dann entscheiden, ob er sich drauf einlässt oder nicht. In Zeiten von social media sollen sich ja Unternehmen bzw. deren Fachleute an Diskussionen beteiligen, sachlich, nicht werblich. Aber wie gesagt: ist eine Gratwanderung.

    Antworten
  8. Joe2712
    Joe2712 says:

    Ich habe keinerlei Probleme mit solchen “Info” oder “Werbelinks”, so lange sie in irgendeiner Form zum Thema beitragen. Ich hatte nur leider in der letzten Zeit sehr häufig Kommentare in sehr alten Beiträgen, die zum Thema eigentlich gar nicht beigetragen haben. Die waren allesamt sehr offensichtlich auf das einzige Ziel, einen Link zu hinterlassen, ausgelegt. Sowas mag ich nicht, dann lösche ich den link, der Kommentar bleibt drin.

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] hier den Beitrag weiterlesen: Fotos präsentieren – aber wie? | Digitale Bildbearbeitung – der … […]

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über ihren Beitrag!

Kommentar verfassen