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Fotokalender selbst gestalten

Die ersten Weihnachtsartikel liegen tatsächlich schon wieder in den Läden. Bei den Temperaturen in den letzten Tagen auch kein Wunder. In den letzten Jahren war das für mich auch immer die Zeit, wo ich einen neuen Kalender gestaltet habe. Individuell gestaltete Kalender eignen sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk. Die Gestaltung eines solchen persönlichen Geschenks muss jedoch geübt sein und es gibt dabei viele Dinge berücksichtigen. Meine ganz persönlich Vorgehensweise dabei habe ich mal in ein paar Worte und ein kleines Video gepackt. Viel Spaß damit.

Welche Größe wählen?

Die erste Frage ist immer die nach der Größe. Die normalen Größen wie A4 in Quer oder Hochformat sind mir zu langweilig. In den letzten Jahren habe ich meist A3 im Querformat oder im Hochformat verwendet. Das ist schon ordentlich groß, die Fotos sind da sehr gut zu erfassen, das Kalendarium nimmt nicht so viel Platz ein, ist aber trotzdem noch groß genug, dass es auch aus etwas Entfernung noch gut leserlich ist. Das ist meiner Meinung nach wichtig, da die Fotos erst aus ein wenig Entfernung wirken. In diesem Jahr habe ich dann noch etwas größer gedacht. Ich habe mich für A2 entschieden. Die Größe von 61cm*40cm ist schon verlockend…

Welches Format?

Das kommt immer auf die vorhandenen Fotos an. Da ich persönlich hauptsächlich Landschaftsfotos oder Architekturfotos verwende, ist das Querformat meistens die bessere Wahl. Natürlich stoße ich bei dem einen oder anderen Foto, welches ich im Hochformat fotografiert habe, auf Probleme. Ich kann es nicht so zuschneiden, dass es in das Querformat passt. Dann muss leider ein anderes Foto her.

Die Auswahl der Fotos

Das ist wohl die schwerste Sache. Wie sucht man aus tausenden Fotos die besten 12 Fotos aus? Eigentlich ganz einfach. Da ich meine Fotos beim Import in Lightroom schon nach guten und nicht ganz so guten Fotos “sortiere” oder neudeutsch mit Sternen “rate”, kann ich recht schnell nach den besten Bildern des vergangenen Jahres mit 4 oder 5 Sternen filtern und habe so nur noch wenige hundert Fotos zur Auswahl. Diese gehe ich dann durch und suche erst einmal passende Fotos für die jeweilige Jahreszeit heraus. Für die Wintermonate dann also eher Wintermotive, im Sommer natürlich die Sommeraufnahmen. Die jeweiligen Fotos packe ich in Lightroom dann in eine Sammlung, so dass ich dann aus einer Auswahl von 40-50 Fotos die Endauswahl treffen kann. Diese Fotos bearbeite ich dann in Lightroom und/oder Photoshop, falls das nicht schon beim Import geschehen ist.

Die daraus resultierenden 13 Fotos (12 Monatsmotive und das Motiv für das Deckblatt) exportiere ich dann in einen separaten Ordner. Ich verwende dabei das Jpg-Format, 300 DPI.

Der Export

Die Einstellungen im Export zeige ich in einem kurzen Video-Tutorial, ich denke das erklärt den Vorgang und ein paar kleine Tipps und Tricks am besten.

Die Bestellung

Da ich mit CEWE immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich in diesem Jahr für Budni-Fotowelt entschieden. Hier gibt es den XXL-Wandkalender in A2-Größe auf echtem Fotopapier. Mehr Bildqualität kann man sicher kaum bekommen.

Die Software bietet eine große Auswahl von Gestaltungsoptionen. Die Farbe des Hintergrundes, oder verschiedene Varianten von Kalendarien kann man schnell und einfach auswählen. Ich empfehle als Hintergrundfarbe immer ein dunkles Grau oder Schwarz, das lenkt nicht so sehr vom eigentlichen Bild ab. Das Auge des Betrachters wandert so automatisch zu den helleren Bereichen im Bild.

Der Anbieter ermöglicht auch eine direkte Gestaltung des Kalenders über ein Online-Bestellsystem. Man spart sich also die Installation einer zusätzlichen Software. Bilder auswählen, die einzelnen Monate gestalten, fertig.

 

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