Fotografieren mit Freunden

Wartburg Fotografieren macht Spaß, vor allem, wenn man mit Gleichgesinnten unterwegs ist. Als ich vor 1 1/2 Jahren den ersten Foto- und Bildbearbeitungskurs gehalten habe, hatte sich genau so eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammengefunden. Ein Teil davon ist noch bis heute regelmäßig zusammen unterwegs zum Fotografieren, zum Sichten der gemachten Fotos und zur Bearbeitung der Fotos.

Eine Fotowanderung ist dabei immer ein großer Spaß. Wir suchen uns eine interessante Location für eine Wanderung aus, treffen uns dann dort und ziehen mit unseren Kameras los. Zum einen lernt man dabei die Gegend kennen und zum anderen ist auch gesunde Bewegung dabei.

Eine solche Fotowanderung ist dabei nicht immer mit einer normalen Wanderung vergleichbar. Eine Fotowanderung braucht meist mehr Zeit für die gleiche Wegstrecke. Hat man ein interessantes Motiv gefunden, so bleibt man stehen und fotografiert. Es kann dabei schon einmal vorkommen, dass man für 500m Wegstrecke eine halbe stunde braucht. Aber das ist ind er Regel egal, man will ja fotografieren.

Ein weiterer Vorteil von solchen gemeinsamen Fotowanderungen ist der folgende, man lernt voneinander, man spricht über die verschiedenen Einstellungen, mit denen man fotografiert, man lernt verschiedene Zusatzmittel kennen, die andere vielleicht benutzen.

Das Highlight im letzten Jahr war dabei wohl die Wanderung an der Wartburg bei Eisenach. Wir sind durch die herrlich gelegene Drachenschlucht über die Sängerwiesen zur Wartburg gewandert. Dabei sind sehr viele interessante Fotos entstanden. Einige davon könnt ihr hier sehen.

Wartburg tauben

Auch die Nachtaufnahmen aus Sondershausen sind auf einer solchen Wanderung entstanden. Diese Fotos findet ihr hier und hier.

Wie kann man solche Wanderungen noch interessanter gestalten?

Man kann bestimmte Themen vorgeben. Interessant und lehrreich ist es zum Beispiel, wenn man zu Beginn der Wanderung festlegt, dass sich jeder ein einzelnes Objektiv für die Wanderung aussucht und dann mit genau diesem Objektiv die ganze Zeit fotografiert. Das spart auch Gewicht. :) Man kann es auch etwas weiter treiben. Wenn man beschließt, alle Fotos mit ein und der selben Brennweite zu fotografieren lernt man vor allem bei der Bildaufteilung. Man muss sich außerdem viel mehr bewegen als sonst.

Sehr lehrreich ist es auch, wenn man sich bei einer solchen Wanderung vornimmt, kein Foto mit automatischer Belichtung zu fotografieren. Man überlegt sich dann viel eher bei jedem Foto, welche Blende ist jetzt die richtige? Welche Zeiteinstellung benötige ich, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen? Einfach mal ausprobieren, am Ende des Tages hat man zwar vielleicht 100-120 Fotos gemacht, die nicht so sonderlich gut geworden sind, aber man sieht beim Betrachten am PC direkt, woran es gelegen hat. Nur aus solchen Fehlern lernt man wirklich.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Hätte jemand Interesse, mal mit uns zusammen eine Fotowanderung zu unternehmen?

Hinterlasst doch bitte einen Kommentar dazu.

0 Antworten
  1. Christian Kler
    Christian Kler says:

    Ist relativ einfach .. man brauch halt ein GPS-Gerät .. aber dann macht es riesig Spaß … ist echt was für Jungs .. Schatzsuche und so :)

    Wenn man dann so durch Wälder, Felder und Städte wandert, dann kommt einem immer ein Motiv vor die Linse.

    Gruß,
    Christian.

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