Fotografieren als Beruf – geht der Spaß verloren?

Berufsfotografie

Wieder einal beginne ich einen Beitrag mit einer Frage, eine Frage die mir in der letzten Woche gestellt wurde. Die Frage habe ich ohne lange nachzudenken mit einem klaren “Nein” beantwortet. Trotzdem hat mich diese Frage danach noch einige Zeit beschäftigt. Ich habe an dem Abend noch eine ganze Weile über das Thema nachgedacht.

Geht der Spaß an der Fotografie nicht vielleicht doch verloren?

Klar ist es etwas anderes, ob ich beruflich eine Veranstaltung oder eine Feier fotografiere, oder ob ich privat mit Freunden unterwegs bin und einfach nur aus purem Spaß fotografiere. Es ist anders, aber es macht bisher kein bischen weniger Spaß. Und ich lerne jedesmal wieder etwas dazu. Wer in diesem Beruf behauptet, er lerne nichts mehr dazu, er könne schon alles, der heißt entweder Joe McNally oder er macht sich was vor…

Ich glaube es hat mir bisher noch nie etwas, das ich beruflich mache, so viel Spaß gemacht, wie die Fotografie und die Trainings und Workshops zur Bildbearbeitung.

Meine Antwort auf die anfangs gestellte Frage lautet also auch nach längerem Nachdenken eindeutig “Nein”, der Spaß geht nicht verloren.

4 Antworten
  1. Manou
    Manou says:

    Ich denke auch, wenn man sein “Hobby” zum Beruf oder zur Berufung machen kann, ist das eine Gnade. Warum sollte der Spaß veloren gehen ??? Es ist einfach ein Geschenk.
    Mir geht es so im Glasbereich. Eine Eingebung, ein bisschen probieren, ein Wunsch, eine Vision, … Wer kann schon sagen, mein Beruf ist mein Leben? Ich kann es und du bestimmt auch.

    Liebe Grüße
    Manou

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  2. Marianne
    Marianne says:

    Hallo Jörg, man merkt bei Deinen Videos, dass es Dir richtig Freude macht, Dein Wissen weiterzugeben und zu erläutern.
    Fotografieren ist allerdings nur mein Hobby, aber ich
    möchte es nicht mehr missen.
    vG Marianne

    Antworten
  3. Alexander Spanke
    Alexander Spanke says:

    Hi,

    da muss ich Dir absolut recht geben, vor wenigen Monaten habe ich ja nun auch den Weg in die Selbstständigkeit gewagt, zumindest halb, und es hat sich am Spaß nix geändert, ganz im Gegenteil, ich komme nun viel häufiger zu wirklich geilen Projekten oder Ideen die ich auf den Sensor zwingen darf ! :)

    Gruß
    Alex

    Antworten
  4. Sandra
    Sandra says:

    Ich finde, fotografieren ist ein großartiger Beruf. Im Moment ist es bei mir auch eher ein Hobby, aber es gibt sicher irgendwann mal einen Weg in die Selbstständigkeit.

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