Fotografie – Träume und Augenblicke festhalten

Meine TraumbilderIch habe Traumbilder. Das mag sich vielleicht zuerst ein wenig zweideutig anhören, aber ich denke im Laufe der nächsten Zeilen wird sich das Bild dann klarer darstellen. Seit längerer Zeit habe ich mehrere Bilder im Kopf, die ich gerne mal fotografisch umsetzen würde. Diese Bilder entstehen immer wieder neu. Wenn ich unterwegs eine interessante Landschaft sehe, interessante Baumstrukturen, tolle Architektur, dann entstehen diese Bilder.

Wie könnte man diesen Platz, dieses Gebäude, diesen Baum so abbilden, dass es etwas mehr wird als nur ein Schnappschuss? Eine bestimmte Sonnenlicht-Stimmung, oder in der Dunkelheit mit künstlichen Lichtquellen, aus einer bestimmten Richtung ein bestimmter Ausschnitt. All sowas geht mir dann durch den Kopf.

Natürlich kommt es sehr oft vor, dass ich mir vornehme, das eine oder andere gedankliche Bild endlich mal umzusetzen, aber in viel zu vielen Fällen bleibt es dann meist doch bei dem Vorhaben.

Einige interessante Gedankenbilder habe ich allerdings dann schon versucht umzusetzen. Die Ergebnisse in der Realität stimmen dabei nur selten zu 100% mit dem gedanklichen Bild überein. In der Regel ist es ein Spielen, ein Ausprobieren, austesten verschiedener Techniken, die hier den Reiz bringen.

In manchen Fällen ist auch einfach die Natur das Problem. Sie spielt leider nicht immer so mit, wie ich es mir wünschen würde. Ich versuche zum Beispiel seit längerer Zeit, ein Tal mit leichten Nebelschwaden und aufgehender Sonne zu fotografieren. Leider ist es schwierig, das in Einklang zu bringen. Das eine Mal scheint zwar die Sonne, der Nebel lässt aber sehr zu wünschen übrig, das andere Mal ist das Tal völlig im Nebel verschwunden und es ist nichts weiter zu sehen als der Nebel um mich herum. Damit muss man leben. Irgendwann klappt es noch mal, da bin ich mir ganz sicher.

Es sind aber nicht nur die Träume, die ich gern festhalte. Auch bestimmte Augenblicke möchte ich immer wieder gern auf meinen Sensor bannen. Ärgerlich, wenn genau in einem solchen Augenblick keine Kamera zur Hand ist. Viel zu oft liegt sie zu Hause im Fotorucksack. Aber jedes Mal, wenn ich einen solchen Augenblick verpasst habe, denke ich wieder eine Weile daran, die Kamera einzupacken, wenn ich das Haus verlasse. Bis zum nächsten interessanten Augenblick, dann habe ich sie gerade wieder vergessen. :)

Hast Du bestimmte fotografische Ideen oder Träume, die Du gern umsetzen würdest? Hinterlass doch einfach einen Kommentar dazu.

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