Fotobuchgestaltung einmal anders

Wie gestern schon kurz angesprochen habe ich in den letzten Tagen wieder einmal ein Fotobuch erstellt. Nach den ganzen Tests von Fotobuchanbietern hier für einpraegsam.de war mir eines aufgefallen, jede Software hat irgendwie Vorteile, aber immer auch irgendwie Nachteile. Alle die Funktionen, die ich gern in einer Fotobuchsoftware hätte, die gibt es nicht in einer einzelnen Software. Der eine Anbieter hat dieses Feature, dafür fehlt ein anderes, der andere hat dafür wieder eine andere Funktion nicht im Programm, die ich aber gern nutzen würde.

Also habe ich mir eine Alternative gesucht. Sie ist eigentlich auch recht simpel. Ich habe einfach in Photoshop die jeweilige komplette Doppelseite erstellt, mit allen Fotos und Texten darauf. Diese Doppelseiten kann ich dann mit einem Klick als Hintergrundseite in jeder Fotobuchsoftware legen, fertig ist das Buch.

Photoshop bietet mir hierbei auch die optimalste Möglichkeit, die einzelnen Seiten zu erstellen. Ich habe jegliche Freiheiten, die ich benötige, ob es Masken sind, Farbverläufe, Transparenzen oder ähnliches, all das bietet mir Photoshop.

Einen weiteren Vorteil hat das ganze dann auch noch. Wenn ich z.B. die Seiten für ein Buch der Größe 30x30cm erstellt habe, kann ich problemlos auch mit wenigen Mausklicks ein Buch 21x21cm erstellen.

Nun bin ich nur noch gespannt, wie das Ergebnis aussieht, ich werde hier natürlich dann noch einmal ein Update darüber geben.

5 Antworten
  1. Boris
    Boris says:

    Der Haken daran ist nur, dass Du keine praktischen Vorgaben hast. Man also selbst aufpassen, dass die Seiten optisch auch zueinander passen (z.B. Radien für abgerundete Bilder gleich, Verläufe gleich etc.)

    Jede Freiheit zu haben bedeutet außerdem, dass man sehr genau wissen muss man was wirklich möchte. Sonst verliert man sich im ausprobieren, wird nie fertig und das Ergebnis sieht “wackelig” aus.

    Weiß man was man will und kann man mit PS umgehen, dann stehen einem natürlich alle Türen offen :)

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  2. Thomas
    Thomas says:

    Ich habe bisher zwei von meinen (immerhin ;-)) drei Fotobüchern auf die gleiche Art gestaltet, laso immer Komplettseiten in PS gestaltet. Einmal klappte das hervorragend. Beim zweiten Mal hatte ich eigentlich (auch)ein randloses Buch erwartet, aber die Bilder reichte eben nicht bis zum Rand. Ich weiß jetzt (natürlich) nicht mehr, welcher Anbieter, welche Software das war… Ich weiß nur noch, dass meine Vorlagen zwei, drei Millimeter größer als das Seitenformat waren, aber offensichtlich die Software das nicht “fressen” konnte oder wollte… Versuch macht kluch… Viel Erfolg bei deinem Buch!

    Thomas

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  3. Joe2712
    Joe2712 says:

    @Boris
    Gerade Photoshop bietet mir die Möglichkeit hunderte Vorlagen zu erstellen. Wenn ich die dort drin befindlichen Fotos dann noch als Smart-Objekt anlege, brauche ich beim nächsten mal nur die einzelnen Fotos austauschen und die Aufteilung stimmt wieder. Ich mache dazu demnächst mal eine Podcastfolge.

    @Clatsch
    Naja, für einen Anfänger ist die reine Fotobuchsoftware dann wohl doch eher geeignet, die hat Assistenten, die einem die Arbeit erleichtern. Leider geht dabei die idividuelle Note verloren.

    @Thomas
    Hmm, ich gehe aber mal davon aus, dass die Fotos randlos sein werden, wenn ich sie nicht als Foto auf die Buchseiten lege, sondern als Hintergrundbild einfüge. Das geht bei allen Programmen, die ich bisher ausprobiert habe.

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