Ein Dankeschön

tutdank Photoshop ist eines der umfangreichsten Programme, die ich kenne. Dabei meine ich nicht die komplette Creative-Suite von Adobe, die ja außer Photoshop noch viele andere Programme beinhaltet. Nein, ich meine nur Photoshop. Ich bin mir sicher, dass die meisten Photoshop-Nutzer die Hälfte der Funktionen, die Photoshop bietet, noch nie benutzt haben. Das sind natürlich bei den einzigen Nutzern nicht die gleichen Funktionen. Der eine braucht diese Funktionen, der andere braucht andere. Viele Wege führen nach Rom, auch bei Photoshop ist dieser Spruch sehr zutreffend.

Wie schon einige male hier angesprochen komme ich eigentlich eher aus dem Corel-Lager. Der Konkurenz-Kampf zwischen den Corel-Anhängern und den Photoshop-Nutzern ist in etwa mit dem Kampf zwischen Nikon und Canon-Nutzern zu vergleichen. Vergleichbar aber nur im Hinblick auf die gegenseitigen Argumente, warum die eigene Software doch mindestens genau so gut, eher besser ist als die andere.

Ich kenne nun wirklich beide Seiten sehr gut und muss sagen, ich hatte damals Unrecht. Corel Photopaint ist zwar ein sehr gutes Bildbearbeitungsprogramm, sehr einfach zu bedienen und zu erlernen, aber es ist mit dem Umfang, den Photoshop bietet in keinster Weise zu vergleichen. Bearbeitungen, die in Photopaint vielleicht ein oder zwei Stunden gebraucht hätten, benötigen mit etwas Wissen in Photoshop die Hälfte der Zeit oder weniger.

Warum jetzt eigentlich dieser Vergleich?

Den Vergleich mache ich aus einem guten Grund. Ich wäre heute nicht an dem Punkt in Photoshop, an dem ich bin, wenn es nicht die vielen guten, interessanten, hilfreichen und zum Großteil kostenlosen Tutorials hier im Internet geben würde. Tutorials, die mir erlauben aus guten Fotos noch bessere Bilder zu machen. Tutorials, die mir erlauben, Fotos, die ich vor einigen Jahren noch einfach gelöscht hätte, zu richtig guten Fotos zu machen.

Die meisten dieser Tutorials, egal ob Video oder Audio, sind in englischer Sprache.
Das hat sicher einen Grund. Aber welchen?
Meiner Meinung nach ist dieser Grund mal wieder in unserer deutschen Mentalität begründet. Viele gute Leute halten sich leider hier bei uns eher zurück, wenn es darum geht, ihr Können anderen mitzuteilen und dann noch womöglich kostenlos.
In den USA ist das völlig anders. Die Herangehensweise ist völlig anders. In Deutschland haben diejenigen, die ihr Wissen zurückhalten, Angst vor der vielleicht entstehenden Konkurenz.
In den USA wird dieser Wissenstransfer aber eher als Werbung für die eigene Person gesehen. Ein Mann wie Scott Kelby wäre nie so erfolgreich, würde nie so viele Bücher verkaufen, wenn er so gehandelt hätte, wie es hier bei uns leider so oft der Fall ist.

Aber ich möchte jetzt nicht nur nörgeln. Es wird ja besser.

Auch hier bei uns gibt es mittlerweile die ein oder andere Ausnahme. Da wären zum Beispiel Calvin Hollywood, die beiden Happy-Shooting-Macher Chris Marquard und Boris Nienke und einige andere zu nennen.

Natürlich kann man jetzt einwenden, dass diese Podcasts oder Video-Tutorials ja eh nur zum Anfüttern sind, um dann die Bücher, DVDs dieser Leute besser zu verkaufen, oder etwa Leute für diverse Workshops zu gewinnen. Klar. Das ist so. Und ich finde genau das auch gut, denn wenn die Video-Tutorials oder Podcasts gut sind, dann hat man hier schon einiges gelernt, ohne auch nur einen Cent ausgegeben zu haben. Aber genau dann weiß man auch, dass das Geld in die ein oder andere DVD, das ein oder andere Buch oder den ein oder anderen Workshop gut angelegt ist.

Welche Leute haben mir noch weiter geholfen?

Außer den oben genannten gibt es da noch einige, bei denen ich mich auf diesem Wege bedanken möchte. Bedanken für die vielen interessanten Tips und Helferlein, die einem die tägliche Arbeit vereinfacht und das Ergebnis der eigenen Bildbearbeitung auf eine ganz neue Stufe stellt.

Da wäre zum einen Bert Monroy zu nennen, der mit seinem Video-Podcast Pixelperfect zu DEN Künstlern in der Branche zählt. Er wird der Bob-Ross des digitalen Zeitalters genannt. Einfach immer wieder ein Erlebnis.

Ein weiterer sehr hilfreicher Tip für Fotografie-Tips und Bildbearbeitungstips ist auf jeden Fall auch David Ziser. Ziser ist ein in den USA recht bekannter Hoczeitsfotograf, der seine Tips und Tricks gern mit den Lesern seines Blogs teilt. Für Portraitfotografen unbedingt zu empfehlen.

Die Liste ist natürlich nicht vollständig und ich hoffe, dass sich diejenigen, die ich hier nicht aufgeführt habe, nicht ärgern. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit dem Link zu einem eurer Lieblings-Tip-Geber, oder einen Link zu eurer Tutorial-Seite, eurem Blog.

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