Gastbeitrag: Klein aber fein! Digitale Spiegelreflexkameras im Vergleich

DSLR Spiegelreflexkameras

Hallo liebe Leser auf einpraegsam.de! Mein Name ist Marcel Widmann, bin derzeit in einer Ausbildung zum Erzieher und in meiner Freizeit Hobby Fotograf. Was dabei entstanden ist könnt ihr euch in meinem Fotoportfolio anschauen. Nun viel Spaß beim Lesen meines Artikels.

Klein aber Fein!

Es gibt viele Beispiele in der Welt der Medien um diese Überschrift zu bestätigen. Laptops zum Beispiel, sie werden von Jahr zu Jahr kleiner, dünner, leichter… Die Leistung ist aber immer noch, ganz groß! Auch bei Kameras kennen wir dieses Bild schon längere Zeit. So sind die Kompaktkameras schon winzig klein wenn man sie mit einer Spiegelreflexkamera vergleicht. Mittlerweile kann man diesen Trend nun auch bei den angesprochenen „großen“ DSLRs feststellen. Das Innenleben ist groß, das Gehäuse relativ klein.

Doch was sind die Vorteile einer kleinen Digitalen Spiegelreflexkamera?

Stellen Sie sich vor Sie gehen in die Berge um zu wandern. Nun überlegen Sie was Sie alles in ihren Rucksack packen, schnell ist hier klar: So wenig wie möglich! Denn wer schleppt denn auf einen Berg  gerne mehr mit als es nötig ist? Hier ist es ein klarer Vorteil wenn eine Kamera kleiner ist, denn diese hat wesentlich weniger Gewicht. So kann man ohne riesen Last auf dem Buckel wandern und trotzdem alles mit einer guten Kamera festhalten. Bleiben wir im Urlaub. Viele Konsummer wollen ihre Geräte wenn Sie in Urlaub fahren nicht zuhause lassen, dies gilt vor allem für Kameras. Also ist es doch praktisch wenn alles in einen Koffer passt und die Kamera nicht noch eine extra Tasche benötigt.

Zuhause gelten die beiden Argumente jedoch auch. Wollen Sie an einem schönen Tag spazieren gehen wollen Sie keine große Ausrüstung und Kamera mit schleppen. Auch hier ist eine kleine DSLR wieder von Vorteil, sie passt gut in einen Rucksack und belastet nicht all zu sehr den Rücken.

Nun zu den Nachteilen:

Viele könnten behaupten: Ja wenn die Kamera viel kleiner ist, passt auch viel weniger Leistung rein. Das dieses nicht stimmt zeigen uns gerade (um nur ein Beispiel aufzuführen) die Testergebnisse der neuen Sony Alpha 55V. So ist sie einer der kleinsten Kameras der Mittelklasse und spielt trotzdem ganz oben mit. (Dazu ist jedoch noch zu sagen dass die Alphas 55V nicht eine gewöhnliche DSLR Kamera ist, sondern einen lichtdurchlässigen Spiegel besitzt, mehr dazu auf www.sony.de)

Nachteile gibt es trotzdem, vor allem für Menschen mit großen Händen werden die ein oder andere Schwierigkeit bekommen die Kameras so zu greifen, dass sie angenehm in der Hand liegt. Dies liegt an den kleinen Gehäusen und dem damit verbundenen etwas kleineren Handgriffes. Des Weiteren muss man auf die Knöpfe auf der Rück- und Oberseite der Kamera aufpassen. Diese sind um Platz zu sparen enger bei angesiedelt und so muss man auch hier beim Greifen aufpassen, dass keine Tasten unerwünscht gedrückt werden. Außerdem wird es aufgrund des Platzmangels mehrere Tasten geben die mehrfach belegt sein werden was bei einem spontanen Foto auch mal zu nervigen Verzögerungen führen kann. Dies ist jedoch auch oft bei größeren Modellen noch der Fall.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die kleinen Kameras gegenüber ihren großen Konkurrenten nur beim Greifen und der Tastenbelegung etwas nachstehen. Ansonsten sehe ich keinerlei Beweggründe sich gegen dieses Trend zu stellen. Gerade bei Stativen schaut man auf jedes Gramm, warum also bei der Kamera nicht auch?!

Das wichtigste vor einem Kauf bezogen auf die Größe ist jedoch, dass man die Kamera mal in die Hand nimmt und schaut wie sie einem liegt, jedoch rate ich dies auch bei allen anderen „großen“ ebenfalls zu tun.


Vielen Dank an Marcel für den interessanten Gastbeitrag. Ich bin auf die Diskussion gespannt. Ich denke, dass es hier sicher auch einige Argumente für die Gegenseite gibt. :)

Wer mehr über Marcel wissen möchte findet ihn über den Link oben in seinen Vorstellungszeilen, oder auch bei Facebook unter diesem Link hier.

9 Antworten
  1. Hans Schanetzky
    Hans Schanetzky says:

    Hallo zusammen,
    finde diesen Artikel insofern interessant, da er kurz und knackig
    und einleuchtend die angesprochene “Problematik” abhandelt.
    Beim Kauf meiner DSLR (D40 – ich bin Anfänger) habe ich mich genauso
    verhalten wie es im FAZIT beschrieben ist. Kameras in die Hand genommen, Motiv gewählt, abgedrückt, Ergebnis geprüft, Einstellungen vorgenommen, prima, einpacken und mitnehmen. Seit knapp drei im Einsatz nichts bereut. So soll es doch sein, oder?
    VlG
    Hans Schanetzky
    PS: Übrigens, Herr Esser, ich finde ihre Tutorials klasse. Weiter so.

    Antworten
  2. Christian
    Christian says:

    Ich finde die Überschrift etwas irreführend. Ich habe erwartet, dass in dem Artikel ein “Vergleich von DSLR” zu lesen ist.
    Das ist aber nicht der Fall. Schade.

    Die Infos sind richtig, sollte aber jedem bereits bekannt sein.

    Gruß,
    Christian

    Antworten
  3. Joe2712
    Joe2712 says:

    Meiner Meinung nach beschäftigt sich der Beitrag schon mit dem Vergleich kleiner und großer Spiegelreflexkameras. Der Vergleich von Features verschiedener Kameras gibt es m.E. im Internet genug.

    Der Beitrag passt sehr gut hier in den Blog, gerade auch als Vergleich, weil ich in meinen Beiträgen eher den Gegenpart einnehme. Ich “schleppe” lieber etwas mehr und habe dafür andere Vorteile, die meine 7D gegenüber kleineren DSLR-Kameras mit sich bringt.

    Antworten
  4. Marianne
    Marianne says:

    Ich bin voll und ganz Deiner Meinung. Wenn ich keine kleine Kompakte hätte, wären mir etliche gute Fotos entgangen
    Gruß Marianne

    Antworten
  5. Matze
    Matze says:

    Ich kann mich dem Trend der immer kompakter werdenden Kameras nicht anschließen. Für nicht so groß gewachsene mag der Trend ja aufgehen. Die haben in der Regel auch kleinere Hände, somit liegt eine kompakte Kamera auch gut/besser in der Hand. Ich bin fast zwei Meter groß und habe dementsprechend große Hände. Wenn ich eine kompakt in die Hand nehme und meine Fingerspitzen gegen das Gehäuse stoßen weil der Handgriff zu klein ist, liegt sie nicht gut in der Hand. Also muss ich eine Klasse höher zugreifen und somit auch tiefer in den Geldbeutel. Auch die Doppelbelegung der Tasten finde ich auch nicht so toll. Und mal ganz ehrlich: wenn wir (Hobby)fotografieren losziehen um zu fotografieren, dann kommt es auf ein Paar Gramm mehr wegen des größeren Body´s auch nicht an.

    Antworten
  6. Latoya Bridges
    Latoya Bridges says:

    Hallo zusammen, finde diesen Artikel insofern interessant, da er kurz und knackig und einleuchtend die angesprochene “Problematik” abhandelt. Beim Kauf meiner DSLR (D40 – ich bin Anfänger) habe ich mich genauso verhalten wie es im FAZIT beschrieben ist. Kameras in die Hand genommen, Motiv gewählt, abgedrückt, Ergebnis geprüft, Einstellungen vorgenommen, prima, einpacken und mitnehmen. Seit knapp drei im Einsatz nichts bereut. So soll es doch sein, oder? VlG Hans Schanetzky PS: Übrigens, Herr Esser, ich finde ihre Tutorials klasse. Weiter so.

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    • Joe2712
      Joe2712 says:

      Vielen Dank.

      Eine kleine Bitte noch, beim nächsten Kommentar verwenden Sie doch bitte im Feld Name ihren richtigen Namen und lassen Sie den link einfach weg, es ist für die Leser sehr komisch, wenn Sie bei jedem Ihrer Kommentare einen anderen Namen lesen, der auch mit dem unterzeichneten Namen nicht übereinstimmt. Außerdem führten alle bisherigen Links immer zu einer 404-Seite, lassen Sie die links dann einfach weg. Dann greift auch nicht jedesmal der SPAM-Filter, ihre Kommentare sind dann sofort sichtbar.

      Antworten

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