Testberichte
Dez
Heute möchte ich mal wieder einen Test- oder Erfahrungsbericht auf einpraegsam.de veröffentlichen. Wie schon vor einigen Tagen im Bericht über mein Equipment (link) geschrieben, wollte ich mir das Wacom Intuos Grafiktablett zulegen. Dieses habe ich nun seit etwa 10 Tagen im Einsatz. In den letzten tagen hatte ich auch etwas Zeit, mich mit dem Tablett etwas näher zu beschäftigen.
Das bisherige Grafiktablett, das bei mir zum Einsatz kam, war das Aiptek Media-Tablett 14000U. Ein gutes Tablett. Als ich mir dieses vor einigen Jahren gekauft habe, war Windows XP noch Standard-Betriebssystem. Treiber lagen bei, es funktionierte prima, auch im 2 Monitor-Betrieb. Man konnte in den Einstellungen festlegen, dass nur der Hauptmonitor genutzt wird. Beim Kauf dachte ich, je größer, je besser, also sollte es das A4-Tablett sein. Bei der Arbeit damit merkte ich aber mit der Zeit, das A4 für mich zu groß ist. Beim Umstieg zu Windows Vista gab es dann schon nur noch Beta-Treiber, die den Beta-Status auch nie verlassen haben. Nun für Windows7 gibt es gar keine Treiber, es funktioniert zwar, aber halt nur über beide Monitore.
Die Größe
Das Grafiktablett Wacom Intuos4 gibt es in 4 verschiedenen Größen:
- S – Größe A6
- M – Größe A5
- L – Größe A4
- XL- Größe A3
Ich habe mich für die M-Variante entschieden, da diese Größe für mich wohl die optimale Größe ist. Es ist noch handlich und trotzdem nicht zu klein zum präzisen Zeichnen.
Der Lieferumfang
Die Verpackung allein spricht schon für sich. Sehr hochwertig sieht sie aus. Gut, auf Verpackung kann man normalerweise nicht auf den Inhalt schließen. Das Tablett selbst ist sehr flach die dickste Stelle misst nur 12mm. Die Außenmaße betragen etwa 37*25cm. Teilweise schwarzer Klavierlack, teilweise mattes Schwarz bilden die Oberfläche des Tabletts. Installations-CD und ein 2,5m langes USB-Kabel liegen ebenfalls bei. Außerdem ein Stifthalter und 10 Ersatz-Spitzen.
Als weitere Zugabe im Lieferunfang fand ich einen Download-Code, mit dessen Hilfe man sich aus mehreren Programmen auf der Wacom-Seite eines auswählen und downloaden kann.
Der Stift
Der Stift ist zweiseitig verwendbar, auf der einen Seite befindet sich die Zeichen-Spitze, auf der anderen Seite das “Radiergummi”. Um das Radiergummiwerkzeug in Photoshop zu benutzen, muss man so nur noch den Stift umdrehen, leider funktioniert das in GIMP nicht.
Der Stift erkennt 2048 Druckstufen, d.h. je stärker ich aufdrücke, um so dicker wird die Pinselspitze, oder um so dunkler wird die gewählte Farbe, ganz so wie beim Zeichnen oder Malen auf Papier. Man gewöhnt sich sehr schnell da dran. Mit der Maus arbeite ich seitdem in Photoshop gar nicht mehr.
Außerdem erkennt das Tablett auch die Schrägstellung des Stiftes, man kann also auch kaligrafisch zeichnen. Die 10 zusätzlichen Stiftspitzen beinhalten unter anderem auch eine ganz weiche Spitze. Mit dieser Spitze fühlt sich das zeichnen an, als würde man mit einem Pinsel malen. Außerdem gibt es noch Spitzen verschiedener Härte. Man kann den Stift also ganz nach eigenen Wünschen gestalten.
Das Tablett
Das Tablett selbst ist für Linkshänder genau so gut geeignet, wie für Rechtshänder. Linkshänder können es einfach um 180 Grad drehen, so dass sich die Tasten und das Wahlrad dann auf der rechten Seite befinden.
Die Tasten – 8 Stück davon sind am Rand untergebracht, sie können frei belegt werden. Es geht aber noch viel weiter, in der Tablett-Steuersoftware kann man hier die Tastenbelegung jeweils für bestimmte Programme festlegen. Ich kann also für Photoshop eine andere Tastenbelegung speichern, wie für Lightroom oder für GIMP. Das ist natürlich ein ganz großes Plus. Das Tablett erkennt selbst, welches Programm gerade genutzt wird und schaltet automatisch die Belegung um.
Es wird aber noch besser. Beim Aiptek-Tablett gab es auch viele verschiedene belegbare Tasten, aber es war halt schwierig, sich zu merken, welche Funktion nun auf Taste 2, welche auf Taste 8 liegt. Das Problem ist hier beim Wacom-Tablett einfach genial gelöst. direkt neben den Tasten befinden sich kleine OLED-Displays, die dann jeweils die eingestellte Tastenbelegung anzeigen. Die Beschriftung dreht sich sogar, wenn man von Rechtshänder auf Linkshänder umstellt.
Ein Wahlrad ist Touch-Sensitiv und befindet sich zwischen den 2 Tastenblöcken, hier kann man 4 verschiedene Funktionen belegen, etwa eine Zoom-Funktion, man bewegt den Finger also einfach auf dem Rad nach rechts, schon wird reingezoomt, bewegt man nach links, wird Ausgezoomt. Eine weitere Funktion ist hier zum Beispiel die Veränderung der Pinselspitzengröße. Leider kommt die Software mit Umlauten nicht klar (haben wohl die Amerikaner mal wieder nicht dran gedacht), so funktioniert nur die Vergrößerung der Pinselspitze (Taste #). Die Verkleinerung (Taste ö) geht nicht. Vielleicht hat da ja jemand einen Tip für mich.
Fazit
Klar ist das Wacom-Tablett teurer als einige andere Konkurenz-Produkte. Es spielt aber meiner Meinung nach in einer ganz anderen Liga. Wer wirklich Bildbearbeitung mit einem Grafik-Tablett machen möchte, dem rate ich zu Wacom. Das Intuos4 kann ich nur wärmstens empfehlen.Um noch einmal zum 2-Monitor-Betrieb zurück zu kommen, mit dem Wacom Tablett ist es möglich durch Tastendruck auf dem Tablett umzuschalten, entweder ist das Tablett für Monitor 1 aktiv, für Monitor 2 oder für beide zusammen. So hatte ich mir das auch vorgestellt. Leider hat Aiptek das wohl nicht hin bekommen.
Noch Fragen? Ich stehe gern Rede und Antwort.
Hinterlass einfach einen Kommentar oder schreib eine eMail an info@joerg-esser.de
Dez
Wie die meisten Leser hier schon mitbekommen haben,
fotografiere ich nun seit etwa einem Monat
mit der neuen Canon EOS 7D. Und es macht einfach nur Spaß.
Es gibt immer wieder neue Dinge zu entdecken,
neue Funktionen auszuprobieren.
Gleich zu Begin habe ich schon einen
ersten Erfahrungsbericht hier veröffentlicht (link).
Seitdem ist nun schon einige Zeit ins Land
gegangen und ich konnte die Kamera auf
mehreren Fototouren und Shootings
etwas genauer kennen lernen.
Dies möchte ich zum Anlass nehmen,
hier einen kleinen Zwischenbericht zu schreiben.
Der Umstieg von der 40D zur 7D
War einfacher als ich anfangs gedacht habe. Die Bedienelemente liegen zwar etwas anders, aber nach kurzer Zeit hat man sich hier schnell umgewöhnt. Durch den nachträglich angeschafften Batteriegriff war auch das Handling und die Haptik wieder etwas besser. Eine DSLR ohne Batteriegriff ist für mich irgendwie sehr ungewohnt.
Was mir positiv aufgefallen ist
Nachdem ich in der letzten Zeit häufig am späteren Abend fotografiert habe und dort ja ganz gern zur manuellen Fokussierung auf den Live-View-Modus zurück greife, ist mir bei der 7D aufgefallen, dass die Einstellungsmöglichkeiten wesentlich anschaulicher auf dem großen Display angezeigt werden. So kann man auch in Dunkelheit wesentlich besser den ISO-Wert oder die Art des Selbstauslösers wählen.
Die automatische Wasserwaage ist ein interessantes Hilfsmittel, wenn das Stativ mal nicht genau gerade steht, man aber trotzdem einen ausgerichteten Horizont haben möchte.
Die Ergebnisse bei höheren ISO-Werten sind einfach klasse. Auch die 40D hatte schon ein recht gutes Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten. Wenn ich da mal an die Canon EOS 350D zurückdenke, da konnte man kaum mal mit ISO800 fotografieren. Mittlerweile habe ich in Ausnahmefällen sogar schon zu ISO3200 gegriffen und bin mit den Ergebnissen auch recht zufrieden.
Zur Gegenüberstellung hier mal zwei 100%-Ausschnitte der 40D und 7D, jeweils bei ISO1600 fotografiert. Leider habe ich kein gleichartiges Motiv gefunden, das muss ich demnächst nochmal genauer testen.

EOS 40D bei ISO1600

EOS 7D bei ISO1600
Was mir negativ aufgefallen ist
Da gibt es bisher noch nicht sehr viel. Doch, eines stört mich ein wenig. Die Ersatz-Akkus, die ich auch bisher immer als kompatible Akkus gekauft habe, funktionieren nicht so, wie ich es gewöhnt bin. Canon hat sich wohl bei seiner Druckersparte bedient und wie bei den Tintenpatronen auch, einen Chip in die Akkus eingebaut. Hier wird z.B. mitgezählt, wie viele Auslösungen mit diesem Akku schon gemacht worden sind. Nunja, eine Funktion, auf die ich gern verzichten könnte. Diese Funktionen stehen bei den kompatiblen Akkus natürlich nicht zur Verfügung. Leider wird bei den kompatiblen Akkus aber auch keine Füllstandsanzeige dargestellt. Ich kann also nicht sehen, ob meine Akkus voll, halbvoll oder fast leer sind. Das ist nicht wirklich schön.
Dez
Seit heute ist das iPhone-App “photoshop.com mobile” auch im deutschen iTunes-Store erhältlich. Schon vor einiger Zeit wurde in englischen Foren und Fotoseiten über dieses Programm berichtet.
Programme zur Bildbearbeitung am iPhone gibt es ja schon einige, viele davon sind nicht unbedingt gut zu gebrauchen. Alle waren also gespannt auf das Programm mit dem großen Namen.
Leider mussten wir mal wieder länger darauf warten, es war lange Zeit nur im amerikanischen App-Store zu haben.
Nun meine ersten Eindrücke
Die Oberfläche ist sehr einfach gehalten, nach dem Start kann hat man nur die Möglichkeit, ein vorhandenes Foto zu öffnen oder ein neues Foto zu schießen.
Außerdem gibt es im unteren Bereich noch die Möglichkeit, auf seinen Photoshop.com-Account zuzugreifen und die dort abgelegten Fotos zu durchsuchen, bearbeiten oder ein Foto zu Photoshop.com hochzuladen.
Die Bearbeitung der jeweiligen Funktionen erfolgt ganz einfach durch eine Fingerbewegung nach links oder rechts auf dem Bildschirm.
Zur Bearbeitung bieten sich dann folgende Möglichkeiten:

Crop – Zurechtschneiden des Bildes
Rotate – hier kann das Bild gedreht werden, jeweils in 90° Schritten
Flip – hier wird das Bild gespiegelt, horizontal oder vertikal (die Animation dazu sieht toll aus)
Exposure – Helligkeit anpassen
Saturation – Farbsättigung anpassen
Tint – dem Bild ein DuoTone-Aussehen verpassen (z.B. Sepia)
Black & White – das Bild in Schwarz-Weiß umzuwandeln
Sketch – verringert die Farben im Bild, das Ergebnis sieht immer mehr wie eine Zeichnung aus
Soft Focus – Gibt dem Bild einen weichen Schein
im letzten Menü gibt es mehrere verschiedene Effekte, die auf das Bild angewendet werden können, so zum Beispiel Kontrasterhöhung, Regenbogenfarben, weißer Rahmen, Unschärfe-Vignette usw.
Fazit
Das Programm hat viele Funktionen zur Fotoanpassung. Die Grundfunktionen zur Bearbeitung sind vorhanden und sehr gut umgesetzt. Die Handhabung ist selbsterklärend und einfach, trotz der nur englischsprachigen Oberfläche. Die Verbindung zu Photoshop.com bietet einen kleinen Zusatznutzen, die Fotos können online aufbewahrt und anderen Leuten gezeigt werden. Der größte Pluspunkt ist hier wohl, das dieses Programm kostenlos ist. Für ein Gratis-Programm ist der Funktionsumfang schon ganz erheblich.
Ich kenne andere Programme, die noch die ein oder andere Zusatzfunktion haben, diese kosten aber in der Regel auch Geld. Wer einfach nur schnell mal ein Bild etwas verbessern, verändern, verschönern möchte, dem kann ich Photoshop.com mobile nur empfehlen.
Jetzt gibt es eigentlich nur noch einen Haken, die Qualität der iPhone-Kamera. Ich hoffe dann mal, dass die Kamera der 3GS etwas besser ist als die meiner 3G. Wenn da jemand Erfahrungen hat, wäre ich für einen kurzen Kommentar dankbar.
Nov
Ich habe hier auf einpraegsam.de schon mehrfach über Zeitschriften geschrieben. Mehr oder weniger positiv. Viele der Zeitschriften, die ich bisher ab und zu mal gekauft habe, boten für den Preis, für den sie verkauft werden, in der Regel zu wenig verwertbare Informationen. Ich brauche keine riesen Hochglanz-Cover, vielleicht noch mit Sonder-Metallic-Druck.
Ich suche Informationen, kein Glanz und Brimborium. Wenn ich schon 10,- € für eine Fotozeitschrift ausgeben soll, dann erwarte ich, dass der Redaktionelle Teil mehr als 60-70% der Zeitschrift einnimmt. Leider ist das so gut wie nie der Fall. Der Platz, den Werbung einnimmt, der Platz, den Tests einnehmen, die durch kostenloses zur Verfügung stellen von Testobjekten, einnimmt, der ist mir einfach zu groß. Wenn ich Tests lesen möchte, dann kaufe ich mir eine Zeitschrift, die sich hauptsächlich mit Tests beschäftigt.
Kaufe ich mir eine Zeitschrift, in der ich Tips und Tricks zur Bildbearbeitung oder zur Fotografie oder interessante Fotos erwarte (weil es das Cover und der Slogan verspricht), dann sollte das auch den Hauptteil der Zeitschrift einnehmen. Viele Zeitschriften machen leider den Eindruck, als wäre der redaktionelle Beitrag ein lästiges Beiwerk, das die vielen, bunten Werbeseiten etwas auflockern soll.
Nun aber zum .psd-Magazin
das .psd-Magazin wird immer wieder genannt, wenn man mal per Twitter oder anderweitig rumfragt, welche Fotozeitschriften so gelesen werden. Als nun vor einiger Zeit eine eMail bei mir eingetrudelt ist, ob ich nicht mal über das .psd-Magazin berichten wolle, war meine erste Reaktion erst einmal zurückhaltend. Ich habe mir das aktuelle Magazin dann doch mal näher angeschaut.
Die oben genannte Verteilung von Informationen und Werbung ist überraschend angenehm, besser als bei vielen anderen Zeitschriften dieser Sparte.
Was mir gleich sehr positiv aufgefallen ist, ist die Einstufung aller Tutorials, die veröffentlicht werden. Jeweils auf der ersten Tutorial-Seite ist zu lesen, welche Photoshop-Version ausreichend ist, wie lange die Arbeit dauert und ob das Tutorial für Anfänger oder Fortgeschrittene gedacht ist. Das wäre eine Sache, ich ich vielleicht auch mal hier im Blog einführen könnte.
Der Online-Auftritt des .psd-Magazins (link) rundet das Angebot ab, hier kann man die Vorlagen der Tutorials downloaden und dann Schritt für Schritt nacharbeiten. Ältere Ausgaben lassen sich hier auch in einer PDF-Version downloaden. Der Zwang zur Newslettereintragung, wenn ich eines der angebotenen PDF-Tutorials downloaden möchte, finde ich eher kontraproduktiv, vor allem, weil die PDF-Tutorials auch Werbung enthalten, also eine gewisse Finanzierung darüber einspielen. In Zeiten von Wegwerf-eMails ist das auch eher sinnlos, finde ich. Ein Button zur Newslettereintragung würde auch reichen.
Der Preis der Zeitschrift beträgt 9,80 € für ein Heft, im Abo spart man hier richtig, das Jahresabo kosten 39,- € für 6 Ausgaben.
Nov
Nach den ersten paar Tagen, in denen ich leider viel weniger ausprobieren konnte als erhofft, möchte ich nun heute die ersten Eindrücke mitteilen, die ich von der 7D gewinnen konnte. Natürlich sind diese Eindrücke sicher erst einmal ein wenig oberflächlich, einen tieferen Einblick bekomme ich sicher noch in den nächsten Wochen, vor allem, wenn ich mich dann etwas länger und ausführlicher mit der Kamera beschäftigt habe.
Das Bedienkonzept
Ein-Aus-Schalter
Zu allererst ist mir an der 7D aufgefallen, dass der Einschalt-Knopf an eine andere Stelle gerückt ist. Bisher war ich es gewöhnt, dass der Ein-Aus-Schalter rechts unten, direkt unter dem Haupt-Wahlrad zu finden ist. Hier konnte man ihn auch sehr gut mit der Auslöse-Hand erreichen. Jetzt ist der Schalter links oben an das Modus-Wahlrad gewandert. Diese Stelle finde ich persönlich recht unpraktisch, der Grund dieses Wechsels erschließt sich mir nicht, meine linke Hand habe ich in der Regel unter der Kamera, als Haltepunkt sozusagen. Ich muss also zum Ein- und Ausschalten immer irgendwie umfassen.
Es sind gegenüber meiner 40D einige Knöpfe und Schalter hinzugekommen, aber alles in allem ist das Bedienkonzept in seinen Grundfunktionen gleich geblieben, die Umgewöhnungsphase ist also nicht unbedingt sehr lang.
Das Modus-Wahlrad
Am Moduswahlrad fällt auf, dass die Motiv-Programm komplett weggefallen sind. Gut, die Kamera ist zwischen Semi-Profi und Profisegment beheimatet, hier sollte man davon ausgehen, dass diese Programme eh nicht genutzt werden. Schön ist, dass es 3 “Custom”-Felder gibt. Man kann also 3 verschiedene Einstellungsvarianten fest einprogrammieren und diese dann blitzschnell durch Drehen des Modus-Rades aufrufen.
Was mir ebenfalls gleich zu beginn aufgefallen ist, ist der Umstand, das eine Kamera ohne Batteriegriff irgendwie nicht mein Ding ist. Mit Batteriegriff liegt eine solche Kamera irgendwie ausgewogener in der Hand, vom fotografieren im Portraitformat ganz zu schweigen. So war der Batteriegriff auch das erste, das ich mir zur Kamera dazu geleistet habe. Außerdem schätze ich es sehr, wenn ich länger unterwegs bin und keine Akkus wechseln muss.
JPG/RAW
Interessant ist ein Knopf mit der Beschriftung “JPG/RAW”. Fotografiert man im JPG-Modus und hat ein wichtiges Motiv, das man vielleicht lieber zur Sicherheit im RAW-Modus fotografieren will, genügt ein Druck auf diesen Knopf, schon wird das nächste Foto im JPG+RAW geschossen. Danach geht es wieder in den JPG-Modus. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man in den Einstellungen den jeweiligen Modus wählen kann. Ich fotografiere nur im RAW-Modus, wenn ich nun aus Speicherplatzgründen doch mal das ein oder andere Foto im JPG-Modus fotografieren wollte, nutzt mir der Knopf so erstmal nichts. Ich kann also nicht auswählen, dass durch Knopfdruck das nächste Foto nur im JPG-Modus fotografiert wird. Es wird immer RAW+JPG.
Der Q-Knopf
Dieser Knopf schaltet das Display ein und bringt eine Vielzahl von EInstellungsmöglichkeiten, man kann hier den ISO-Wert, die Belichtungszeit, Blende und vieles mehr am Display einstellen. Das ist vor allem hilfreich, wenn man in der Dunkelheit fotografiert, da lässt sich das besser einstellen und begutachten, als auf dem oberen kleinen Display.
Hier kann man wirklich fast alle Einstellungen an einem Platz vornehmen, die sonst unter vielen verschiedenen Knöpfen versteckt sind.
Der Video-Schalter
War für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Beim Umschalten erscheint das Live-View-Bild auf dem Display, so weit so gut. Den Aufnahmemodus startet man nun nicht mit dem Foto-Auslöse-Knopf, man muss auf den Knopf in der Mitte des Video-Schalters drücken. Drückt man aus Gewohnheit auf den Fotoauslöser, so wird zusätzlich, auch während der Filmaufnahme ein Foto geschossen. Nun gut, damit muss ich mich noch beschäftigen. Aber die Video-Qualität ist auf jeden Fall klasse, nach den ersten Eindrücken, die ich gewinnen konnte.
Das Menü
ist natürlich um einiges umfangreicher als das, das ich von der 40D so kenne. Um so mehr hat mich gefreut, dass man auch hier wieder ein benutzerdefiniertes Menü zusammenstellen kann. Hier kann man die am häufigsten verwendeten Menüpunkte zusammenfassen und muss dann später nicht jedes mal mehrere Hauptmenüs durchklicken, bis man eine Funktion gefunden hat.
Okt
Nachdem in der letzten Woche die erste öffentliche Betaversion von Lightroom 3 veröffentlicht wurde, bin ich am Wochenende zum ersten testen der neuen Version gekommen. Hier nun ein erster Bericht zur neuen Version. Morgen werde ich dazu ein Video-Tutorial veröffentlichen, in welchem ich die Neuerungen, die ich hier anspreche, auch in Bild und Ton zeigen werde.
Wann wird Lightroom 3 veröffentlicht?
Die Betaversion läuft knapp ein halbes Jahr, irgendwann gegen Ende dieses Zeitraumes wird aller Erfahrung nach die neue Version veröffentlicht. Ein genauer Termin ist mir noch nicht bekannt. Sicher wird es noch eine weitere Betaversion innerhalb dieser Zeit geben.
Die Bibliothek
In einem Beitrag vor einiger Zeit hatte ich ja einige Dinge angeführt, die ich persönlich gern in der nächsten Version sehen würde. Einige Dinge davon wurden auch wirklich umgesetzt, zur vollen Zufriedenheit, das kann ich noch nicht sagen, dafür brauche ich noch einige Testbeispiele.
Der Import-Dialog wurde völlig umgestaltet. Im ersten Augenblick ist er erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit findet man sich aber ganz gut zurecht. Einige interessante Neuerungen gibt es hier auch. So kann ich zum Beispiel jetzt wie in der Bridge, alle markierten Fotos in der Großansicht durchgehen und die Fotos, die ich nicht importieren möchte, gleich vom Import ausschließen. Das war vorher nur in der kleinen Voransicht kaum möglich. Die Funktionalität hat sich hier ansonsten nicht sonderlich verbessert, ist halt nur an eine andere Stelle gerutscht. Ein großes Minus muss ich hier für die Geschwindigkeit geben, bis die auf der Karte befindlichen Fotos zum Import angezeigt werden, dauert es einiges länger als im Import-Dialog in LR2.
Fazit hier: Unnötig.
Eine interessante Neuerung ist die Einbindung der Exportmodule direkt in die Bibliothek. Direkt mitgeliefert wird das Flickr-Export-Plugin. Hier wird eine teilweise bidirektionale Schnittstelle geliefert. D.h. Fotos, die ich zu Flickr hochgeladen habe, werden auch hier in Lightroom im Flickr-Dialog online angezeigt. Ich kann also die Fotos, die ich schon hochgeladen habe noch mit LR ändern und dann wieder mit flickr synchronisieren.
Leider fehlt hier die ganze Einbindung, interessant wäre es gewesen, wenn ich alle schon bei flickr in meinem Acc befindlichen Sets hier angezeigt bekommen würde. Das könnte man auch so gestalten, dass ich in den Einstellungen die Sets auswählen kann, die ich sehen möchte.
Fazit hier: Nacharbeit nötig.
Das Entwickeln-Modul
Das ist wohl das Modul, in dem man den größten teil der Arbeit erledigt, also wäre es sicher auch wünschenswert gewesen, wenn hier die meisten Neuerungen zu finden wären. Leider scheint dem nicht so zu sein.
Die Post-Crop-Vignette ist verbessert worden, warum dieser Punkt aber aus der Objektiv-Korrektur in den Bereich Effekte gewandert ist, kann ich mir nicht erklären. Die Normale Vignetten-Funktion ist noch in der Objektivkorrektur zu finden. Sowas gehört zusammen und nicht in verschiedene Bereiche, ich will mich ja nicht jedes mal durch alle Untermenüs klicken müssen.
Die Schärfe-Funktionen haben sich nach meinem ersten Eindruck noch einmal verbessert, der Weg in Photoshop zum schärfen ist also kaum noch nötig, das ist eines der wenigen Highlights bisher.
Fazit hier: Das ist zu wenig für den bedeutendsten bereich in Lightroom. In der ersten LR-Version gab es in den kostenlosen Zwischenupdates mehr Funktionszuwachs.
Diashau-Modul
Ein Modul, das ich zugegebenermaßen noch nie benutzt habe. Also hat es auch die wenigste Aufmerksamkeit bisher bekommen. Hier ist mir bis jetzt als Neuerung nur aufgefallen, dass man jetzt Musik mit einbinden kann.
Druck-Modul
Hier ist wieder ein Layout-Stil hinzugekommen. Zum Picture-Package gesellt sich jetzt noch das Custum-Package. Hier kann man die einzelnen Fotos in einer Collage frei auf dem Blatt verteilen. Das ist sicher interessant für die Erstellung von Collagen oder für die optimale Ausnutzung des Druckerpapiers.
Fazit hier: Nicht schlecht, das Durckmodul ist auch bisher schon gut gewesen, also ist die Neuerung OK.
Web-Modul
Der Bereich, der mich am meisten enttäuscht hat. Hier ist gar nichts passiert. Keinerlei neue Vorlagen, keine neuen Funktionen, nix.
Fazit hier: Keine Neuerungen, kein Fazit…
Mein Gesamteindruck
Tja, was soll ich sagen? Ich bin fürs erste mal enttäuscht. Wie schon oben geschrieben, gab es in der ersten Lightroom-Version bei manchen Zwischenupdates mehr FUnktionszuwachs als jetzt hier in dem Sprung von LR2 zu LR3. Ich frage mich ernsthaft, womit Adobe hier den Kaufanreiz für ein Update herholen will?
Vielleicht war es aber auch nur die zu große Erwartungshaltung nach den ersten Updates und der Version 2. Andererseits sollte sich Adobe auch nicht darauf ausruhen, wer rastet, der rostet. Und so schnell wie ein guter Ruf verloren ist, so schnell baut man ihn nicht wieder auf.
Mein Fazit, wenn die Funktionalität bei der fertigen Version von Lightroom 3 sich nicht noch verbessern sollte, werde ich erst einmal nachdenken müssen, ob die neue Version wirklich lohnt.
Hast Du schon Erfahrungen mit der neuen Lightroom-Version gemacht? Wenn ja, welche?
Okt
Foto:Microsoft
Da ich ja beruflich ziemlich oft Betriebssysteme installiere, war natürlich der Test des neuen Windows-Systems sehr naheliegend. Gespannt war ich natürlich auf die Verträglichkeit mit meinen diversen Bildbearbeitsprogrammen. Also habe ich gestern den Test gemacht, eine leere Festplatte in den PC gesteckt und habe dann die Windows 7 Professional 64 Bit Version installiert.
Wie lief die Installation?
Die Installation verlief recht problemlos, Treiber waren soweit auch alle automatisch installiert, ich brauchte also bisher keinerlei Treiber-CDs. Weder für Drucker, Fax, Scanner, Webcam.
Soweit also schonmal gut.
Nun war ich gespannt auf die Verträglichkeit mit Lightroom und Photoshop. Auch hier verlief die Installation ohne Probleme. Die Programme laufen bisher fehlerfrei. Die Plugins sind nun auch wieder installiert. Mehr werde ich wohl erst bei den nächsten Bearbeitungsschritten sehen.
Die neu gestaltete Desktopoberfläche ist schonmal nicht schlecht. Viele verschiedene Themes werden mitgeliefert. Dabei kann man jeweils mehrere Fotos auswählen, die dann automatisch nach einem eingestellten Zeitplan wechseln. Das gabs zwar schon unter XP, aber nur mit Zusatzsoftware.
Die Sidebar ist verschwunden, die Widgets liegen jetzt direkt auf dem Desktop, können aber an jedem Bildschirmrand angedockt werden. Die Taskleiste hat sich etwas verändert, die Symbole sind etwas größer geworden. Was ich klasse finde ist, dass bei den Tasks, die einen Fortschrittsbalken haben, dieser Balken direkt in der Taskleiste angezeigt wird.
Was hat nicht funktioniert?
Bis jetzt funktioniert bei mir nur der XP-Modus nicht. Mein Board unterstützt die Virtualisierung nicht, sagt Microsoft. Hmmm. Nunja, dann muss halt doch wieder Virtual PC ran.
Mehr Infos gibt es in den nächsten Tagen über die weiteren Erfahrungen.
Sep
Schon vor längerer Zeit habe ich hier im Blog über die Foto-iPhone-Apps berichtet, die ich nutze. Hier kannst Du noch einmal nachlesen, welche Apps das waren (link).
Seit der Zeit sind da noch das ein oder andere App hinzu gekommen. Auch haben die damals genutzen Apps einige Updates durchlaufen und sind noch um einige interessante Funktionen gewachsen.
AroundMe

Das Programm AroundMe hilft nicht nur dem Fotografen. Es ist ein Programm, das mir Informationen jeglicher Art über meine momentane Umgebung liefert. Das sind zum Beispiel Sehenswürdigkeiten in meiner Umgebung. Hierbei werden nicht nur die Sehenswürdigkeiten aufgezählt, man erhält auch gleich nähere Informationen dazu. Das ist wunderbar einsetzbar, wenn man eine Fotowanderung in einer fremden Stadt macht. Außerdem zeigt AroundMe Restaurants, Tankstellen, Apotheken, Einkaufzentren, Bars und vieles mehr in der Nähe.
AroundMe ist kostenlos, also unbedingt mal ausprobieren (link).
Best Camera
Ein relativ neues Programm von Chase Jarvis. Es ist das erste Programm zur Bildbearbeitung, das mir ganz gut gefällt. Es hat zwar noch einige Macken, aber es ist ja auch noch ganz neu und wird sicher noch einige Entwicklung erfahren. Von der Handhabung her kann man es mit einer “Ein-Klick”-Bildbearbeitung vergleichen. Es gibt mehrere Knöpfe, die dann durch anklicken das Bild automatisch in irgend einer Art verändern.
Welche Möglichkeiten bietet das Programm?
“Jewel” ist ein Filter, der dem Foto einen warmen, texturreichen Look gibt. “Paris” ist ein Filter, der das Foto in ein Schwarz-Weiß-Bild mit hohen Kontrasten wandelt. Außerdem gibt es Filter, um die Farben in die wärmere oder kältere Farbgebung zu ändern, das Foto zu entsättigen, eine Vignette hinzuzufügen, aufzuhellen oder abzudunkeln.
Man sieht, es gibt eine ganze Menge von Möglichkeiten. Was ich klasse finde, ist die nicht destruktive Veränderung des Fotos. Ich kann mehrere Filter auf das Foto anwenden, kann danach die Reihenfolge der Filter, die ich angewendet habe noch einmal verändern, oder einzelne Filter wieder löschen.
Am Ende kann man das Bild per eMail versenden, abspeichern oder zur Bestcamera.com-Community hochladen.
Was mir hier fehlt ist vor allem die Uploadmöglichkeit zu Flickr. Auch wenn das eine Konkurenz zur BestCamera-Community wäre, wird das Programm nicht drum herum kommen.
BestCamera kostet 2,39 € und ist im Appstore hier zu finden (link).
Pro Camera

ProCamera spendiert der nicht ganz so hochklassigen Kamera des iPhones einige Features, die der Standard-Kamera-Applikation fehlen. So wird zum Beispiel eine Kästcheneinteilung im Bildschirm eingeblendet, außerdem bekommt das Kamerabild einen künstlichen Horizont. Wie im Flugzeug kann man so genauer die waagerechte Position einstellen. Eine weitere Funktion, die der Standard-App fehlt ist der Selbstauslöser. Den findet man in ProCamera, mit einstellbarem Zeitintervall. Eine weitere interessante Funktion ist das Auslösen bei Stillstand. Das heißt, man drückt auf den Auslöser und das Programm wartet dann so lange mit dem Auslösen, bis die Kamera wirklich still gehalten wird. Außerdem hat ProCamera auch eine Zoom-Funktion.
ProCamera kostet ebenfalls 2,39 € und ist im App-Store hier zu finden (link).
Sep
Heute möchte ich ein Programm testen, das auf seiner Homepage von sich verspricht: “Bildbearbeitung der nächsten Generation!” (link).
Das ist ja schon mal eine starke Aussage. Für mich persönlich gab es bei meinen bisherigen Kontakten mit Bildbearbeitungsprogrammen nur drei Programme, auf die ich diese Aussage anwenden würde.
Das war zum einen, vor schon vielen Jahren, das Programm “Kais Power Soap”. Kai Krause hatte damals (muss Mitte der 90er gewesen sein) ein Programm entwickelt, das sehr viel Augenmerk auf die natürliche und einfache Handhabung gelegt hatte. Die Arbeit wurde mehr an die Arbeit mit Pinsel und Zeichenstift auf Papier oder Leinwand angelehnt. Ein hervorragendes Konzept zu dieser Zeit. Leider gab es davon nur zwei Versionen, dann war das Programm verschwunden.
Das zweite Programm, das die oben genannte Aussage für sich verbuchen kann, ist “Adobe Photoshop”. Das Programm spricht für sich, das muss ich sicher nicht weiter erläutern.
Das dritte Programm ist meiner Meinung nach “Adobe Lightroom”. Hier wurde wieder, genau wie damals bei “Kais Power Soap”, ein völlig neuer Weg beschritten. Eine ganz andere Herangehensweise an die Bearbeitung.
Testbericht Photomizer
Der Programmname setzt sich aus zwei Teilen zusammen, aus dem Wort Photo und Optimizer. Nungut, dazu gibt es sicher schon duzende Programme, die mit diesen Aussagen auf sich aufmerksam machen wollen. Also weiter im Test.
Photomizer kann bis zu 21 Tage lang kostenlos getestet werden. Wer die Vollversion inklusive kostenloser Updates erwerben möchte, kann dies für 29,99 € direkt auf der Webseite tun. Der Preis ist für die gebotene Gegenleistung akzeptabel.
Nachdem Photomizer installiert und gestartet ist, konnte ich erst einmal erfreut feststellen, das es nicht mit unzähligen Optionen und Schaltern überfrachtet ist. Die Oberfläche ist im Wesentlichen in 3 Teile geteilt, links ist das gerade bearbeitete Foto zu sehen, rechts ist in einer Listenansicht eine Bilderliste zu sehen, die man gerade geladen hat. Darüber befinden sich ein paar Karteireiter. Darunter gibt es einige Schieberegler und Auswahlfelder.
Was mir beim durchlesen der Programmbeschreibung auf der Homepage schon positiv aufgefallen war, war der Umstand, das Photomizer auch RAW-Fotos bearbeiten kann. Dazu weiter unten etwas mehr.
Wie funktioniert Photomizer

Eigentlich fast automatisch. Man öffnet im rechten Teil des Fensters einen Ordner mit Fotos oder ein einzelnes Foto, links wird dann das Foto dargestellt. Bei den Karteireitern oben kann man nun noch auswählen, wofür das Foto optimiert werden soll, so gibt es hier z.B. die Auswahlmöglichkeiten: “Archivierung”, “Web optimiert”, “Bilderrahmen”, “HDR optimiert” und “Aufhellen”.
Die automatische Optimierung kann man hier auch gleich für mehrere Foto in einem Rutsch durchführen lassen. Und hier kommt auch mein erstes Problem. Es ist mir persönlich zu automatisch. Ich habe zwar die Möglichkeit, mit Hilfe eines Schiebereglers die Intensität der Optimierung einzustellen, aber das war es dann auch schon mit manuellem Eingriff.
Da wünschte ich mir schon, dass die Programmierer sich ein wenig an die Aufmachung der Webseite gehalten hätten. Hier sind sehr informativ die Optimierungsfunktionen des Programmes aufgezählt, jeweils mit einem kleinen Symbol neben dem Text. Diese Symbole hätte ich mir im Programm gewünscht, mit der Möglichkeit, die einzelnen Optimierungen selbst etwas verändern zu können. Zum Beispiel ist meiner Meinung nach “Nachschärfen” keine Funktion, die vollautomatisch wirklich Sinn macht. Beim Nachschärfen kommt es immer auf das Ausgangsbild an.
Sehr gute Ergebnisse bringt Photomizer bei alten Fotos. Fotos, in denen die Farben ausgeblichen sind, ein Farbstich wird genau so gut behoben, wie zu dunkle Fotos aufgehellt werden.
Mit einem Klick auf den Knopf “Konvertierung starten” werden alle ausgewählten Foto optimiert und im angegebenen Ordner gespeichert.
Jetzt zur RAW-Bearbeitung – nunja, hier kann ich nur sagen, im Grunde ist das Programm hier nicht wirklich alltagstauglich. Mein PC ist nun nicht wirklich der langsamste, das 64Bit-Betriebssystem mit 6GB Arbeitsspeicher sollte auch nicht untermotorisiert sein. Das Öffnen der 10 MPixel RAW-Datei dauert bei mir etwa 15 Sekunden. Jede Änderung an einem der Regler bringt wieder eine Wartepause in ähnlicher Länge.
Fazit
Photomizer setzt sich hohe Ziele und braucht sicher noch einige Zeit, um diese selbstgesteckten Ziele auch zu erfüllen. Es ist ein ganz interessantes Tool, wenn man sich mit Bildbearbeitung gar nicht auskennt und viele Fotos auf einmal optimieren möchte. Auch für die Bildverkleinerung und Optimierung fürs Internet ist Photomizer sicher eine interessante Alternative.
Automatisch ist gut, aber zusätzlich die ein oder andere Möglichkeit des Feintunings täten dem Programm sicher gut.
Für mich persönlich ist hier Google Picasa (link) sicher hier ein Vorreiter in der Handhabung und den Optionen. Zudem ist dieses Programm kostenlos verfügbar.
Wenn Du jetzt Interesse daran hast, das Programm zu testen, dann kannst Du es hier kostenlos downloaden und 7 Tage lang ausgiebig testen. Nach einer kostenlosen Registrierung wird die Testphase auch auf 21 Tage verlängert. (link)
Aug
In der letzten Woche hatte ich ja hier meine Leser um Hilfe beim Stativ-Kauf gebeten (link). In kurzer Zeit kamen dann auch einige sehr interessante und gute Vorschläge. Danke noch einmal an alle diejenigen, die mir bei der Auswahl geholfen haben. Hier nun mein Erfahrungsbericht. Gesucht hatte ich ein Dreibein Stativ mit einer Maximalhöhe von mindestens 1,70m, es sollte stabil sein und im mittleren Preissegment liegen. Bei den Tipps waren mehrere interessante Stative dabei, die in die engere Auswahl gekommen sind. Qualitativ waren die sich dabei sehr ähnlich. Den Ausschlag hat dann aber bei mir die maximale Höhe gegeben. Bei meiner Körpergröße von 1,93m waren dann eine maximale Höhe von 1,64m doch etwas zu niedrig. Wenn schon neu, dann auch richtig.
Ich habe mich dann endgültig für das Manfrotto 055XPROB (link) entschieden. Mit einem Gewicht von 2,4 kg und einer maximalen Höhe von 1,78 m und seiner stabilen Bauweise ist es genau das Richtige für mich. Ich hatte ja auch auf der ein oder anderen Messe im letzten Jahr schon einige Stative in der Hand und habe dort einiges ausprobiert. Dabei war mir vor allem Manfrotto mit seinem jeweils sehr stabilen Stand, seiner wertigen Materielien und der guten Verarbeitung aufgefallen.
Das Stativ hatte mittlerweile auch schon die ersten Einsätze und ich muss sagen, ich bin begeistert. Die Neigung der 3 Stativbeine lässt sich unabhängig voneinander in mehreren Stufen einstellen, so ist auch ein gerader und sicherer Stand in unebenem Gelände gewährleistet.
Die ausziehbare Mittelsäule lässt sich mit einem Handgriff von der vertikalen in die horizontale Position bringen. Durch die minimalste Höhe von 10cm ist das Stativ auch super für Makroaufnahmen geeignet.
Auf dem Stativ kommt dann noch ein Kugelkopf zum Einsatz, den ich mir auch kürzlich erst zugelegt habe. Dieser hat 2 Feststellschrauben jeweils an den gegenüberliegenden Seiten zur Arretierung der Kamera. Außerdem befindet sich am Fuß des Kugelkopfes eine Gradeinteilung, klasse geeignet für die Panoramafotografie.
Eine Sache fehlt mir nun noch, eine Stativtasche, diese werde ich mir dann wohl demnächst im Fachhandel besorgen.
Ein neues Einsatzgebiet für mein altes Hama-Stativ habe ich auch schon gefunden, dieses dient jetzt als Blitz-Stativ. Dafür ist es mehr als ausreichend.
Wer mehr Bilder von verschiedenen Stativen sehen möchte, der kann mal hier nachschauen, diesen Linktip hat Racca2001 hinterlassen, danke dafür (link).
Nochmal danke für Eure Hilfe, ist schon klasse, wenn einem so schnell und gut geholfen wird.





