Digitale Bildbearbeitung – der einpraegsam.de-Video-Podcast
  • Testberichte
  • Juli19th

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    Fotobuch Premium XL von Printeria.deVor einigen Wochen wurde ich per eMail gefragt, ob ich Interesse hätte, ein printeria-Produkt zu testen und darüber zu berichten. Natürlich habe ich hier zugesagt. Als Produkt habe ich mir wieder ein Fotobuch ausgesucht, um das besser vergleichen zu können habe ich das Fotobuch Premium XL gewählt, da ich in dieser Größe schon einige andere Abieter, wie z.B. Cewe getestet hatte. Das Printeria Fotobuch Premium XL hat eine Größe von ca. 30cm*30cm und ist auf echtem Fotopapier ausbelichtet. Dieses echte Fotopapier macht für mich erst ein Fotobuch wirklich interessant, da nur hier die Kontraste und die Farben wirklich gut rüber kommen. Die normalen Fotobücher sind für ein paar Schnappschüsse aus dem Urlaub sicher gut geeignet, wer etwas mehr möchte sollte unbedingt den geringen Aufpreis in Kauf nehmen und ein Premium-Buch bestellen.
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  • Juli14th

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    Pearl-Fotopapier von Saal-Digital

    Heute mal wieder ein Testbericht zum Thema Fotoentwicklung. Den Ausbelichter Saal-Digital hatte ich ja schon einmal getestet und war auch sehr zufrieden mit den Fotoergebnissen. Letzte Woche war ich dann mal wieder auf der Suche nach einem Anbieter, bei dem ich einige meiner Fotos in der Größe von 30*45cm zu einem annehmbaren Preis entwickeln lassen kann. Ich habe schon einige Bilder in dieser Größe entwickeln lassen, die Größe gefällt mir einfach.

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  • Juni28th

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    Nach langer Zeit wurde nun endlich neben den diversen Office-Updates auch die Live-Essentials von Microsoft an das aktuelle Design von Word, Excel und Co. angepasst.

    Ich nutze Live Writer nun seit 2 Jahren zum bloggen und bin damit eigentlich immer sehr gut gefahren. Meine Beiträge schreibe ich fast ausschließlich im Live Writer, auf dem PC oder auf dem Notebook. Das bietet mir die Möglichkeit, auch mal offline in Ruhe etwas vorzubereiten, auch wenn keine Internetverbindung in der Nähe ist.

    Windows Live Writer Beta
    Die neue Oberfläche wurde jetzt an das Ribbon-Design von MS-Office angepasst. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und benutzerfreundlich. Interessant ist auch der Einsatz diverser Plugins, die man auf http://gallery.live.com downloaden kann.

    Live Writer Plugins

    Fazit

    Das Update lohnt auf alle Fälle, die alte Version war schon ziemlich angestaubt und hatte so einige Macken, die das Nacharbeiten der Texte im Browser nötig machten. Ein kleines Manko hat das Programm dann doch noch, ich würde mir die AutoKorrektur-Optionen aus MS-Office wünschen, das wäre das i-Tüpfelchen.

    Die Beta-Version gibt es unter  http://explore.live.com/windows-live-essentials-beta zum kostenlosen download. Leider ist die Beta nicht als deutsche Version erhältlich, es stehen aber einige andere Sprachen zur Verfügung.

    Nutzt Du zum bloggen ein spezielles Programm? Wenn ja welches?

  • Juni7th

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    ein halbes Jahr mit der EOS 7DSeit etwas über einem halben Jahr fotografiere ich nun mit der Canon EOS 7D und möchte zu diesem Anlass mal wieder einen kleinen Zwischenbericht geben. Einen ersten Anfangsbericht hatte ich ja zu Beginn schon mal geschrieben (link), nun ist einige Zeit vergangen, jetzt will ich mal die ersten Eindrücke mit den Erfahrungen nach 6 Monaten vergleichen.
    Wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

    Live-View der 7D

    Der Live-View-Modus macht mir immer mehr Spaß, da ich im ersten halben Jahr sehr viel in der abendlichen Dunkelheit fotografiert habe, habe ich den Live-View-Modus zum manuellen fokussieren sehr häufig genutzt. Das große Display hat einfach eine sehr gute Auflösung und bietet hier viele Möglichkeiten. Auch die integrierte elektronische Wasserwage hat mir öfters geholfen.

    Fotografieren bei hohen ISO-Werten

    Diesen Punkt hatte ich ja schon im ersten Bericht positiv bewertet. Ich muss sagen, ich bin immer noch begeisterst, wie gut die 7D bei hohen ISO-Werten funktioniert. Vor ein paar Tagen hatte ich ja einige Fotos von meinem ersten fotografierten Konzert gepostet, die ich fast ausschließlich bei ISO1600 fotografiert habe. Wenn ich da an meine erste DSLR, eine EOS 350D zurück denke, da war das Rauschen bei ISO 400 schon stärker.

    Menügestaltung und Bedienung

    Die Bedienung der 7D ist gegenüber der 40D oder der 350D logischer aufgebaut, das Auswahlrad, welches die 40D auch hat, ist einfach eine richtig gute Erfindung.

    Nachdem ich im Menü das benutzerdefinierte Menü mit den wichtigsten Funktionen gefüllt habe, muss ich auch nicht mehr jedes mal das riesige Menü durchsuchen.

    Was ich nicht nutze

    Sicher gibt es das bei jeder Kamera, Funktionen, die man so gut wie nie nutzt. Das sind bei mir auf den ersten Blick vor allem der RAW-JPEG-Knopf, da ich immer im RAW-Modus fotografiere, habe ich den noch nie gebraucht. Auch die Bildstile habe ich noch nicht eingesetzt, ich habe auch noch keinen wirklichen Sinn darin gefunden, vielleicht könnt ihr mir da ja helfen?

    Was noch verbesserungswürdig ist

    Ganz klar, der Autofokus. Wenn ich mir anschaue, wie genau die Nikon D300s auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch automatisch fokussiert, dann kann ich hier nur einen Minuspunkt geben. Hier ist die Nikon (wohl gemerkt, bei schlechten Lichtverhältnissen) einfach um Längen voraus. Bei normalen Lichtverhältnissen funktioniert der Autofokus aber sehr gut.

    Fazit

    Der Schritt von der 40D zur 7D war auf jeden Fall ein guter Schritt. Der Weg zur 5D wäre zwar auch möglich gewesen, allerdings hätte ich hier auch einen Großteil der Objektive mit wechseln müssen, das war mir einfach zu teuer.

  • April27th

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    Fotoentwicklung bei Fotopost24.de - Einpraegsam.de Testbericht

    Nach langer Zeit habe ich heute mal wieder einen Testbericht für Euch. Eher durch Zufall bin ich letzte Woche auf die Seite www.fotopost24.de aufmerksam geworden. Hier wird als Produkt unter anderem die Fotoentwicklung auf Metallic-Papier angeboten. Dieses Fotopapier kenne ich schon etwas länger von den Alu-Dibond-Bildern, die ich vor längerer Zeit hier schon mal erwähnt hatte (Link zum Artikel: Fotos auf Aluminium: Alu-Dibond). Der metallische Effekt auf den Bildern hat mir damals schon umheimlich gefallen. Leider hatte ich bisher bei noch keinem weiteren Anbieter dieses Papier im Angebot gesehen. Fotopost24 hat es im Portfolio. Leider nur bis zu einer Größe von 20cm*30cm. Ich hätte es gern noch etwas größer gehabt.

    Aber nun zum Test – Fotoentwicklung auf Metallic-Papier

    Ich habe 10 Fotos ausgesucht, hierbei auch verschiedenartige Bilder ausgewählt. Unter den ausgewählten Bildern war ein Schwarz-Weiß-Bild, ein HDR-Bild der Frauenkirche mit schönem dramatischen Himmel dahinter, ein Sepia-Foto und einige normale farbige Fotos.

    Die Liefergeschwindigkeit

    Ist einfach einmalig gewesen. Ich kenne ja einige Anbieter, die recht schnell liefern, aber Fotopost24.de hat hier den Spitzenposten eingenommen. Ich habe gegen 14.00 Uhr bestellt und hatte am nächsten Tag die fertigen Bilder in der Post. Für eilige Fotobestellungen ein unbedingter Tip. Da nimmt man auch gern den etwas höheren Preis für die Normalpapierfotos und die Silk-Fotos hin.

    Die Qualität

    Die Bildqualität ist sehr gut, die Farben stimmen, kurzum, auch hier gibts nichts zu meckern. Die Lieferung erfolgte zweifach verpackt, einmal in einem B4-Umschlag mit Papphinterwand. Dieser Umschlag war noch einmal in einem Pappumschlag verpackt. Auch hier wird also Wert darauf gelegt, dass die Ware den nicht immer sanften Umgang auf dem Postweg problemlos übersteht.

    Der Metallic-Effekt

    Ist einfach der Hammer. Vor allem bei den Grautönen kommt der Metallic-Effekt einmalig gut rüber. Der Effekt kommt vor allem auf dem Bild mit den tiefgrauen dramatischen Wolken sehr stark zur Geltung. Der Effekt verleiht dem Foto einen ganz besonderen Schein.

    Die Sepiatönung hat einen ganz leichten Goldschein bekommen, die dunkelgrauen Passepartoutrahmen, die ich um die meisten der Fotos erstellt habe, wirken wie ein aluminiumfarbenes Passepartout, einfach klasse.

    Fazit

    Wer schnell Fotos in guter Qualität braucht, dem kann ich Fotopost24.de nur empfehlen. Wer seinen Bildern etwas ganz besonderes gönnen möchte, dem empfehle ich die Entwicklung auf Metallic-Papier, probiert es einfach mal aus, es lohnt sich.

  • April19th

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    SSD im Test unter Windows7 64bitIch habe schon lange überlegt, mein Betriebssystem und ein paar wichtige Programme auf eine sogenannte SSD (Solid-State-Disk) zu installieren. Letzte Woche habe ich das dann mal ausprobiert. Hier nun einige erste Eindrücke über die Stabilität und Geschwindigkeit meines Systems. Ich teste die SSD in meinem

    SSD – was ist das?

    Eine SSD ist eine Festplatte, die ohne jegliche beweglichen Teile auskommt. Im Prinzip kann man sie mit einer Speicherkarte vergleichen, die aber das Aussehen und die Anschlüsse einer Festplatte hat.

    Welche Vorteile hat eine SSD?

    Vor allem ist hier der Geschwindigkeitsvorteil genannt. Eine SSD ist schon um einiges schneller als eine Standard-Festplatte. Durch die kompakte Bauweise ist die Platte sehr leicht und eigentlich fast “unkaputbar”.  Man müsste schon mit dem Hammer draufhauen. Diese Platten sind vor allem für Notebooks sehr gut geeignet, da der extrem geringe Stromverbrauch die Akkulaufzeit verlängert und die SSD gegen keinerlei Probleme bei gelegentlichen Stößen hat, wie sie ja schon mal vorkommen, wenn das Gerät im Fahrzeug betrieben wird. Der letzte Vorteil ist die Geräuschentwicklung – eine SSD hat einfach keine.

    Welche Nachteile hat eine SSD?

    Hier ist zuerst mal der Preis zu nennen. Wenn man den Preis je Gigabyte mit dem einer Standard-Festplatte vergleicht, dann ist die SSD schon um einiges teurer. Mehr Nachteile habe ich bisher noch nicht gefunden. Der Preis wird sich sicher über die zunehmende Verbreitung am Markt auch denen der Standard-Festplatten annähern.

    Erste Erfahrungen mit der SSD

    Ich habe mich für eine 128GB Kingston-SSD entschieden, 64 GB war mir zu wenig, 320GB war mir  zu teuer. Da ich auf der Systemplatte auch nur wenige, wichtige Programme installieren will, der Rest landet auf der 1TB – Standard-Festplatte, die außerdem im System steckt, komme ich mit den 128 GB erst mal ganz gut aus.

    Windows-Start

    Der ist  nicht sonderlich schneller geworden, hatte ich aber auch nicht unbedingt erwartet. Was merklich schneller geworden ist, ist der Start der Autostartprogramme. Von der Anmeldung am Windows bis zum wirklich fertig gestarteten Windows dauerte es sonst schon immer ne kleine Weile. Das geht jetzt wesentlich schneller.

    Programmstart

    Der Start der Programme, die auf der SSD installiert sind, ist auch merklich schneller geworden. Genaue Zeitmessungen habe ich momentan noch nicht gemacht, aber  die Geschwindigkeit ist merklich gesteigert.

    Suchfunktion

    Die ist der Hammer. Sowohl die Windows-Suche, als auch die Suche im Outlook ist eigentlich fast ohne Zeitverzögerung fertig. Auch bei vollständiger Indexierung hat das mit der Standard-Festplatte etwas gedauert.

    Photoshop

    Der Start ist etwas schneller als vorher. Die Arbeit im Photoshop ist etwas flüssiger, vor allem bei größeren Dateien. Hier gab es beim Aufruf verschiedener Funktionen schon längere Bearbeitungszeiten, das ist ein wenig schneller geworden. Viel war hier aber auch nicht zu erwarten, da ein Großteil der Arbeit im Grafikprozessor abläuft und ich mit 6GB RAM sicher ausreichen Arbeitsspeicher habe, dass nur selten auf die Festplatte zurückgegriffen werden muss.

    Fazit

    im Notebook-Einsatz ist die SSD vor allem für diejenigen ein Vorteil, die oft auf den Akku angewiesen sind, da sich die Akkulaufzeit durch den geringen Stromverbrauch verbessert. Für den Arbeitsplatz-PC ist die SSD gut geeignet, um bestimmte Programme, die viel und oft auf die Festplatte zurückgreifen, zu beschleunigen. Hier ist aber momentan noch der hohe Preis etwas abschreckend. Ob die SSD für Spiele von Vorteil ist, habe ich nicht getestet, da ich auf dem Büro-PC keine Spiele installiert habe. Wenn ich aber bedenke, dass die aktuellen Spiele schon gern mal 10 GB an Daten auf die Platte schaufeln, wäre die 128GB-SSD ziemlich schnell voll.

    Hast Du schon Erfahrungen mit SolidState-Disks gemacht?

  • März30th

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    Im heutigen Video möchte ich ein paar interessante Neuerungen zeigen, die es in die Betaversion 2 von Lightroom 3 geschafft haben. Die erste Betaversion war hier ja ziemlich entäuschend. Anscheinend hat sich auch Adobe Gedanken gemacht, es sind einige Neuerungen eingebaut worden, die mir auf jeden Fall gefehlt haben.
    Viel Spaß mit der Vorstellung.

    und wie immer Lightroom 3 Beta2 – Testergebnisse auf Youtube.

    UPDATE: Da hab ich doch glatt den Link zum download vergessen: Lightroom 3 Beta 2 gibts hier zum kostenlosen download.

  • Dezember7th

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    Heute möchte ich mal wieder einen Test- oder Erfahrungsbericht auf einpraegsam.de veröffentlichen. Wie schon vor einigen Tagen im Bericht über mein Equipment (link) geschrieben, wollte ich mir das Wacom Intuos Grafiktablett zulegen. Dieses habe ich nun seit etwa 10 Tagen im Einsatz. In den letzten tagen hatte ich auch etwas Zeit, mich mit dem Tablett etwas näher zu beschäftigen.

    Das bisherige Grafiktablett, das bei mir zum Einsatz kam, war das Aiptek Media-Tablett 14000U. Ein gutes Tablett. Als ich mir dieses vor einigen Jahren gekauft habe, war Windows XP noch Standard-Betriebssystem. Treiber lagen bei, es funktionierte prima, auch im 2 Monitor-Betrieb. Man konnte in den Einstellungen festlegen, dass nur der Hauptmonitor genutzt wird. Beim Kauf dachte ich, je größer, je besser, also sollte es das A4-Tablett sein. Bei der Arbeit damit merkte ich aber mit der Zeit, das A4 für mich zu groß ist. Beim Umstieg zu Windows Vista gab es dann schon nur noch Beta-Treiber, die den Beta-Status auch nie verlassen haben. Nun für Windows7 gibt es gar keine Treiber, es funktioniert zwar, aber halt nur über beide Monitore.

    Die Größe

    Das Grafiktablett Wacom Intuos4 gibt es in 4 verschiedenen Größen:

    • S – Größe A6
    • M – Größe A5
    • L – Größe A4
    • XL- Größe A3

    Ich habe mich für die M-Variante entschieden, da diese Größe für mich wohl die optimale Größe ist. Es ist noch handlich und trotzdem nicht zu klein zum präzisen Zeichnen.

    Der Lieferumfang

    Die Verpackung allein spricht schon für sich. Sehr hochwertig sieht sie aus. Gut, auf Verpackung kann man normalerweise nicht auf den Inhalt schließen. Das Tablett selbst ist sehr flach die dickste Stelle misst nur 12mm. Die Außenmaße betragen etwa 37*25cm. Teilweise schwarzer Klavierlack, teilweise mattes Schwarz bilden die Oberfläche des Tabletts. Installations-CD und ein 2,5m langes USB-Kabel liegen ebenfalls bei. Außerdem ein Stifthalter und 10 Ersatz-Spitzen.
    Als weitere Zugabe im Lieferunfang fand ich einen Download-Code, mit dessen Hilfe man sich aus mehreren Programmen auf der Wacom-Seite eines auswählen und downloaden kann.

    Der Stift

    Der Stift ist zweiseitig verwendbar, auf der einen Seite befindet sich die Zeichen-Spitze, auf der anderen Seite das “Radiergummi”. Um das Radiergummiwerkzeug in Photoshop zu benutzen, muss man so nur noch den Stift umdrehen, leider funktioniert das in GIMP nicht.

    Der Stift erkennt 2048 Druckstufen, d.h. je stärker ich aufdrücke, um so dicker wird die Pinselspitze, oder um so dunkler wird die gewählte Farbe, ganz so wie beim Zeichnen oder Malen auf Papier. Man gewöhnt sich sehr schnell da dran. Mit der Maus arbeite ich seitdem in Photoshop gar nicht mehr.

    Außerdem erkennt das Tablett auch die Schrägstellung des Stiftes, man kann also auch kaligrafisch zeichnen. Die 10 zusätzlichen Stiftspitzen beinhalten unter anderem auch eine ganz weiche Spitze. Mit dieser Spitze fühlt sich das zeichnen an, als würde man mit einem Pinsel malen. Außerdem gibt es noch Spitzen verschiedener Härte. Man kann den Stift also ganz nach eigenen Wünschen gestalten.

    Das Tablett

    Das Tablett selbst ist für Linkshänder genau so gut geeignet, wie für Rechtshänder. Linkshänder können es einfach um 180 Grad drehen, so dass sich die Tasten und das Wahlrad dann auf der rechten Seite befinden.

    Die Tasten – 8 Stück davon sind am Rand untergebracht, sie können frei belegt werden. Es geht aber noch viel weiter, in der Tablett-Steuersoftware kann man hier die Tastenbelegung jeweils für bestimmte Programme festlegen. Ich kann also für Photoshop eine andere Tastenbelegung speichern, wie für Lightroom oder für GIMP. Das ist natürlich ein ganz großes Plus. Das Tablett erkennt selbst, welches Programm gerade genutzt wird und schaltet automatisch die Belegung um.

    Es wird aber noch besser. Beim Aiptek-Tablett gab es auch viele verschiedene belegbare Tasten, aber es war halt schwierig, sich zu merken, welche Funktion nun auf Taste 2, welche auf Taste 8 liegt. Das Problem ist hier beim Wacom-Tablett einfach genial gelöst. direkt neben den Tasten befinden sich kleine OLED-Displays, die dann jeweils die eingestellte Tastenbelegung anzeigen. Die Beschriftung dreht sich sogar, wenn man von Rechtshänder auf Linkshänder umstellt.

    Ein Wahlrad ist Touch-Sensitiv und befindet sich zwischen den 2 Tastenblöcken, hier kann man 4 verschiedene Funktionen belegen, etwa eine Zoom-Funktion, man bewegt den Finger also einfach auf dem Rad nach rechts, schon wird reingezoomt, bewegt man nach links, wird Ausgezoomt. Eine weitere Funktion ist hier zum Beispiel die Veränderung der Pinselspitzengröße. Leider kommt die Software mit Umlauten nicht klar (haben wohl die Amerikaner mal wieder nicht dran gedacht), so funktioniert nur die Vergrößerung der Pinselspitze (Taste #). Die Verkleinerung (Taste ö) geht nicht. Vielleicht hat da ja jemand einen Tip für mich.

    Fazit

    Klar ist das Wacom-Tablett teurer als einige andere Konkurenz-Produkte. Es spielt aber meiner Meinung nach in einer ganz anderen Liga. Wer wirklich Bildbearbeitung mit einem Grafik-Tablett machen möchte, dem rate ich zu Wacom. Das Intuos4 kann ich nur wärmstens empfehlen.Um noch einmal zum 2-Monitor-Betrieb zurück zu kommen, mit dem Wacom Tablett ist es möglich durch Tastendruck auf dem Tablett umzuschalten, entweder ist das Tablett für Monitor 1 aktiv, für Monitor 2 oder für beide zusammen. So hatte ich mir das auch vorgestellt. Leider hat Aiptek das wohl nicht hin bekommen.

    Noch Fragen? Ich stehe gern Rede und Antwort.

    Hinterlass einfach einen Kommentar oder schreib eine eMail an info@joerg-esser.de

  • Dezember4th

    7 Kommentare

    Wie die meisten Leser hier schon mitbekommen haben,
    fotografiere ich nun seit etwa einem Monat
    mit der neuen Canon EOS 7D. Und es macht einfach nur Spaß.
    Es gibt immer wieder neue Dinge zu entdecken,
    neue Funktionen auszuprobieren.
    Gleich zu Begin habe ich schon einen
    ersten Erfahrungsbericht hier veröffentlicht (link).
    Seitdem ist nun schon einige Zeit ins Land
    gegangen und ich konnte die Kamera auf
    mehreren Fototouren und Shootings
    etwas genauer kennen lernen.
    Dies möchte ich zum Anlass nehmen,
    hier einen kleinen Zwischenbericht zu schreiben.

    Der Umstieg von der 40D zur 7D

    War einfacher als ich anfangs gedacht habe. Die Bedienelemente liegen zwar etwas anders, aber nach kurzer Zeit hat man sich hier schnell umgewöhnt. Durch den nachträglich angeschafften Batteriegriff war auch das Handling und die Haptik wieder etwas besser. Eine DSLR ohne Batteriegriff ist für mich irgendwie sehr ungewohnt.

    Was mir positiv aufgefallen ist

    Nachdem ich in der letzten Zeit häufig am späteren Abend fotografiert habe und dort ja ganz gern zur manuellen Fokussierung auf den Live-View-Modus zurück greife, ist mir bei der 7D aufgefallen, dass die Einstellungsmöglichkeiten wesentlich anschaulicher auf dem großen Display angezeigt werden. So kann man auch in Dunkelheit wesentlich besser den ISO-Wert oder die Art des Selbstauslösers wählen.

    Die automatische Wasserwaage ist ein interessantes Hilfsmittel, wenn das Stativ mal nicht genau gerade steht, man aber trotzdem einen ausgerichteten Horizont haben möchte.

    Die Ergebnisse bei höheren ISO-Werten sind einfach klasse. Auch die 40D hatte schon ein recht gutes Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten. Wenn ich da mal an die Canon EOS 350D zurückdenke, da konnte man kaum mal mit ISO800 fotografieren. Mittlerweile habe ich in Ausnahmefällen sogar schon zu ISO3200 gegriffen und bin mit den Ergebnissen auch recht zufrieden.
    Zur Gegenüberstellung hier mal zwei 100%-Ausschnitte der 40D und 7D, jeweils bei ISO1600 fotografiert. Leider habe ich kein gleichartiges Motiv gefunden, das muss ich demnächst nochmal genauer testen.

    EOS 40D bei ISO1600

    EOS 40D bei ISO1600

    EOS 7D bei ISO1600

    EOS 7D bei ISO1600

    Was mir negativ aufgefallen ist

    Da gibt es bisher noch nicht sehr viel. Doch, eines stört mich ein wenig. Die Ersatz-Akkus, die ich auch bisher immer als kompatible Akkus gekauft habe, funktionieren nicht so, wie ich es gewöhnt bin. Canon hat sich wohl bei seiner Druckersparte bedient und wie bei den Tintenpatronen auch, einen Chip in die Akkus eingebaut. Hier wird z.B. mitgezählt, wie viele Auslösungen mit diesem Akku schon gemacht worden sind. Nunja, eine Funktion, auf die ich gern verzichten könnte. Diese Funktionen stehen bei den kompatiblen Akkus natürlich nicht zur Verfügung. Leider wird bei den kompatiblen Akkus aber auch keine Füllstandsanzeige dargestellt. Ich kann also nicht sehen, ob meine Akkus voll, halbvoll oder fast leer sind. Das ist nicht wirklich schön.

  • Dezember2nd

    3 Kommentare

    Seit heute ist das iPhone-App “photoshop.com mobile” auch im deutschen iTunes-Store erhältlich. Schon vor einiger Zeit wurde in englischen Foren und Fotoseiten über dieses Programm berichtet.

    Programme zur Bildbearbeitung am iPhone gibt es ja schon einige, viele davon sind nicht unbedingt gut zu gebrauchen. Alle waren also gespannt auf das Programm mit dem großen Namen.

    Leider mussten wir mal wieder länger darauf warten, es war lange Zeit nur im amerikanischen App-Store zu haben.

    Nun meine ersten Eindrücke

    Die Oberfläche ist sehr einfach gehalten, nach dem Start kann hat man nur die Möglichkeit, ein vorhandenes Foto zu öffnen oder ein neues Foto zu schießen.
    Außerdem gibt es im unteren Bereich noch die Möglichkeit, auf seinen Photoshop.com-Account zuzugreifen und die dort abgelegten Fotos zu durchsuchen, bearbeiten oder ein Foto zu Photoshop.com hochzuladen.

    Die Bearbeitung der jeweiligen Funktionen erfolgt ganz einfach durch eine Fingerbewegung nach links oder rechts auf dem Bildschirm.

    Zur Bearbeitung bieten sich dann folgende Möglichkeiten:

    Crop – Zurechtschneiden des Bildes
    Rotate – hier kann das Bild gedreht werden, jeweils in 90° Schritten
    Flip – hier wird das Bild gespiegelt, horizontal oder vertikal (die Animation dazu sieht toll aus)

    Exposure – Helligkeit anpassen
    Saturation – Farbsättigung anpassen
    Tint – dem Bild ein DuoTone-Aussehen verpassen (z.B. Sepia)
    Black & White – das Bild in Schwarz-Weiß umzuwandeln

    Sketch – verringert die Farben im Bild, das Ergebnis sieht immer mehr wie eine Zeichnung aus
    Soft Focus – Gibt dem Bild einen weichen Schein

    im letzten Menü gibt es mehrere verschiedene Effekte, die auf das Bild angewendet werden können, so zum Beispiel Kontrasterhöhung, Regenbogenfarben, weißer Rahmen, Unschärfe-Vignette usw.

    Fazit

    Das Programm hat viele Funktionen zur Fotoanpassung. Die Grundfunktionen zur Bearbeitung sind vorhanden und sehr gut umgesetzt. Die Handhabung ist selbsterklärend und einfach, trotz der nur englischsprachigen Oberfläche. Die Verbindung zu Photoshop.com bietet einen kleinen Zusatznutzen, die Fotos können online aufbewahrt und anderen Leuten gezeigt werden. Der größte Pluspunkt ist hier wohl, das dieses Programm kostenlos ist. Für ein Gratis-Programm ist der Funktionsumfang schon ganz erheblich.

    Ich kenne andere Programme, die noch die ein oder andere Zusatzfunktion haben, diese kosten aber in der Regel auch Geld. Wer einfach nur schnell mal ein Bild etwas verbessern, verändern, verschönern möchte, dem kann ich Photoshop.com mobile nur empfehlen.

    Jetzt gibt es eigentlich nur noch einen Haken, die Qualität der iPhone-Kamera. Ich hoffe dann mal, dass die Kamera der 3GS etwas besser ist als die meiner 3G. Wenn da jemand Erfahrungen hat, wäre ich für einen kurzen Kommentar dankbar.

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