Making of: HDR Altstadt Schmalkalden
Als ich das HDR-Foto vom Marktplatz in Schmalkalden, das ich am Wochenende veröffentlicht habe, bearbeitet habe, habe ich die Arbeitsschritte nebenher auch aufgezeichnet. Ich wollte einfach mal ein Zeitraffervideo aus dieser Bearbeitung machen und schauen, wie das dann am Ende aussieht. Vielleicht ist es ja auch für den einen oder anderen interessant.
Wenn Interesse daran besteht, das ganze als normales Tutorial zu sehen, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schickt mir eine eMail an info@joerg-esser.de.
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129 Lightroom Tutorial – making of Popperöder Quelle

Zum Jahresabschluss möchte ich heute mal wieder ein Lightroom-Tutorial zeigen, in dem ich die Arbeitsschritte erläutere, die ich beim Foto “Winternacht an der Popperöder Quelle“ angewendet habe. Ich zeige alle Arbeitsschritte, vom Ausgangsbild, wie es direkt aus der Kamera gekommen ist bis hin zum fertigen Bild. Hilfreich sollte vor allem auch der Werdegang des Bildes sein, welche Schritte gehe ich nacheinander durch, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Die hier gezeigte Retusche lässt sich sicher auch in Photoshop umsetzen, in Lightroom bin ich aber in der Regel schneller am Ziel. Lightroom spielt also vor allem dann seine Vorteile aus, wenn mehrere Fotos zu bearbeiten sind. Viel Spaß beim ausprobieren.
making of: Pfafferode
Weil es einige Anfragen gab möchte ich heute ein kleines “making of” zum Bild Pfafferode aus der letzten Woche veröffentlichen. Die Bearbeitung war im Grunde nicht sehr umfangreich, das Ausgangsbild war eigentlich schon recht gut getroffen. Probleme waren eigentlich nur die Unterbelichtung und der “Müll” im Vordergrund. Hier ist das Ausgangsbild, so wie es aus der Kamera gekommen ist:
96 Lightroom Tutorial: making of… Frederikenschloesschen
Lightroom: Making of… Frederikenschlösschen

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal verschiedene “Making of”-Tutorils gezeigt. Diese Tutorials werden auch heute noch oft aufgerufen, also war es mal wieder Zeit, ein neues “Making of”-Tutorial zu erstellen. Ich zeige in diesem Tutorial unter anderem, dass nicht immer alles HDR sein muss, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein gutes Ergebnis erzielen zu können.
Das RAW-Format, in dem ich ausschließlich fotografiere, bietet mir auch ohne zwei weitere Belichtungen die Möglichkeit, zu dunkle Bildbereiche ohne Qualitätseinbuße aufzuhellen, die Farbe anzupassen – kurz: das Bild zu verbessern.
angewendete Techniken:
- freistellen
- Belichtungskorrektur
- Verlaufsfilter
- Korrekturpinsel
- Klarheit
- Vignettierung
Lightroom Tutorial auf youtube
Making of – Licht und Schatten
Zuerst möchte ich mich bei Julian für den interessanten Gastbeitrag am Montag bedanken. wie schon dort geschrieben, diese Technik steht ganz oben auf meiner nächsten Experimentier-Tour.
Heute möchte auch ich auch mal wieder ein Making of eines der letzten Bilder schreiben, da mehrere Fragen zu den letzten Fotos eingegangen sind.
Wie schon so oft geschrieben, versuchen wir, so gut es geht, regelmäßig einmal die Woche eine Foto Tour zu machen. Das dient auch ein wenig zur Entspannung von der täglichen Arbeit. Wenn den Rest der Woche selten vor 21:30 Uhr mit der Arbeit fertig ist, dann braucht man auch mal einen Abend Entspannung zum Ausgleich. In den Wintermonaten werden das dann aber in der Regel nur Nachtaufnahmen, da wir selten vor 17.30 Uhr zum fotografieren losfahren oder losgehen können.
Aber genau das ist die Zeit des Experimentierens. Es macht einfach unheimlich viel Spaß mit verschiedenen Lichtquellen, verschiedenen Belichtungszeiten und verschiedenen Objekten rumzuspielen.
Bei genau diesem rumexperimentieren ist das Foto “Licht und Schatten” entstanden.
Die Ausrüstung
- ein 3-Bein-Stativ
- ein Fernauslöser (zur Not tut es auch der Selbstauslöser)
- Einen oder zwei Helfer
- eine externe Lichtquelle (in diesem Fall ein externer Speedlite-Blitz)
Der fotografische Teil
Ich habe mir zuerst einen guten Bildausschnitt gesucht, fotografiert habe ich mit dem Canon 50mm 1.8 Festbrennweitenobjektiv. Manuelle Einstellung mit mittlerer Blende und der längsten Belichtungszeit, die möglich ist. Hier ist ein Fernauslöser von Vorteil, der bietet in der Regel die Möglichkeit, auch mehrere Minuten lang zu belichten. Mit dem Selbstauslöser ist hier bei 30 Sekunden Schluss, zumindest habe ich noch keine andere Möglichkeit gefunden.
Nach dem Auslösen habe ich den Helfern ein Zeichen gegeben, dann haben diese mit dem Blitzlicht mehrfach zuerst den Vordergrund angeblitzt, dann das Haus. Hier ist es natürlich auch möglich, das Haus mit einer Taschenlampe rundherum anzuleuchten. TIP: einfach mal eine dünne farbigen Kunststoff-Folie (etwa eine Einkaufstüte) vor die Taschenlampe halten, das schluckt zwar Licht, gibt aber einen interessanteren Farbton.
Beim ersten Versuch hatten wir nur das Haus angeblitzt, hier war dann auf dem fast ganz schwarzen Bild nur ein kleiner Leuchtpunkt, das Haus zu sehen, kein Vordergrund, es war einfach langweilig.
Also dann beim nächsten Foto auch an den Vordergrund denken.
Die Nachbearbeitung am PC
Das Bild bedurfte ziemlich wenig Nachbearbeitung. Durch die lange Belichtungszeit ist auch um das Haus herum einiges zu erkennen. Ein Problem war beim Anblitzen des Hauses und des Vordergrundes aufgetreten, auf dem Ausgangsbild waren die beiden Helfer an einigen Stellen als Geisterschatten zu erkennen. Das konnte aber mit wenigen Stempel-Schritten einfach und schnell behoben werden.
Das fertige Bild “Licht und Schatten”
Da erstrahlt nun das Helbehaus im Dunkel der Nacht. Diese Art von Fotos mag ich einfach. Sie sehen interessant aus, anders als die meisten anderen Fotos, vor allem, wenn man irgendwelche Touristen-Highlights fotografiert, die schon zig tausende male fotografiert wurden. Außerdem lernt man bei diesem Experimentieren eine Unmenge an Techniken und Kniffen, die später bei anderen Fotos weiterhelfen.
Allerdings freue ich mich nun auch langsam wieder auf die hellen Abende. Dann kann ich endlich auch mal wieder Tagesfotos machen, schöne Sonnenuntergänge fotografieren. Jede Jahreszeit hat seine Vorteile, seine Stärken.
Making of: Fireball – Gastbeitrag von Julian Brinke
Heute möchte ich mal wieder einen Gastbeitrag veröffentlichen. Ich beschäftige mich ja auch gern mit Nachtaufnahmen, Langzeitbelichtungen und dem Gestalten mit Licht. Julian hat heute einen Beitrag, in dem er erläutert, wie er das hier gezeigte Bild “Fireball” gemacht hat. Eine sehr interessante Technik mit wenig Hilfsmitteln zu bewerkstelligen. Mehr über Julian und seine Fotos kann man auf seinem Blog 19-5.de erfahren.
Hallo, ich bin Julian Brinke
ich bin 31 Jahre alt und werdender Vater. Ich photographiere seid 2002 und am liebsten mache ich Langzeitbelichtungen und (360°-)Panoramen oder experimentiere mit Lomos.
Anleitung zu Fireball:
Ausrüstung:
- Kamera
- Stativ
- Fernauslöser
- Leuchtmittel (Taschenlampe, Knicklichter, …)
- Ein Seil
- Eine Taschenlampe
- Eine(n) Helfer(in) macht das Leben leichter
Vorbereitung:
- Befestige Dein Leuchtmittel am Seil und mach einen guten Knoten rein.
- Teste Deine Leuchtmittel – Knicklichter brauchen eine Weile bis Sie die maximale Leuchtkraft haben, Taschenlampen können leere Batterien haben
- Wenn Dein Helfer sich in Position gebracht hat, leuchte ihn mit der Taschenlampe an und fokussiere ihn mit der Kamera und wähle den Bildausschnitt. Dein Helfer sollte seine Position nun nicht mehr verlassen.
- Schalte danach den Fokus auf Manuell um.
- Schalte Deine Kamera auf manuelle Einstellungen. Ich empfehle den „Bulb“ – Modus hier kann man am besten mit der Belichtungszeit variieren. Ansonsten wähle die Blendenautomatik (hier kann man eine Zeit vorgeben) und wähle eine möglichst große Zeit (in der Regel 30sek)
- Schalte Deine Taschenlampe aus.
Das Foto
Der Helfer beginnt nun das Leuchtmittel an der Schnur zu drehen, am besten nur aus dem Handgelenk, damit dir Leuchtspurt schön rund ist. Ein Photo jetzt würden einen Kreis ergeben. Nun dreht sich Dein Helfer zusätzlich um die eigene Achse. Somit bekommst Du eine Kugel. Je ruhiger die Hand an derselben Stelle bleibt desto gleichmäßiger wird der Kreis.
Versuche…
- … doch auch mal mit 2 Helfern 2 ineinandergreifende Kreise oder Kreise mit verschiedenen Farben…
- … verschiedene Leuchtmittel – meine besten Photos habe ich mit glühenden Ästen aus einen Lagerfeuer gemacht…
- … verschiedene Formen…
Nun viel Spaß
Julian // 19/5
Joerg schrieb:
Klasse Tip. Da weiß ich schon, was ich auf der nächsten Fototour unbedingt mal ausprobieren muss. Mal sehen, ob ich auch solche tollen Ergebnisse hin bekomme. Ich danke Dir für den Gastbeitrag und freue mich auf die Kommentare. Vielleicht postet ja mal der Eine oder Andere einen Link zu seinen Ergebnissen beim Versuch, Deine Anleitung umzusetzen.

















