Blogparade: Fotoziele, die sich lohnen
Nachdem in der letzten Woche Scott Kelbys 2. weltweiter Photowalk (link) so erfolgreich mit vielen tausenden fotointeressierten Menschen in vielen hunderten Städten der ganzen Welt stattgefunden hat wollte ich hier mal eine Diskussion über interessante Fotoziele starten. Da dies nur wirklich hilfreich ist, wenn viele Leute daran teilnehmen starte ich mit diesem Beitrag eine Blogparade und hoffe, dass auch Du daran teilnimmst.
Was ist eine Blogparade?
Ganz einfach, bei einer Blogparade (link) geht es darum, dass viele Blogger oder Blogleser zu einem bestimmten Thema einen kurzen Beitrag schreiben, entweder hier gleich als Kommentar, oder noch besser in deinem eigenen Blog. In diesem Beitrag verlinkst Du hier auf diesen Beitrag. Nach Beendigung der Blogparade verfasse ich einen weiteren Beitrag zu diesem Thema, in welchem ich dann die Beiträge zusammenfasse und auf Eure Beiträge verlinke. Die Blogparade endet am 31. August 2009.
Worum soll es in den Beiträgen gehen?
Um Orte, die sich deiner Meinung nach als Ziel eines Fotoausfluges lohnen würden. Ich erhoffe mir dadurch eine interessante Liste von Zielen. Da man selbst seine eigene Gegend normalerweise schon recht gut kennt, sind gerade interessante Fotostandorte, die weiter entfernt liegen meist eher unbekannt. Natürlich kennt jeder die Touristenmagnetpunkte in Deutschland, aber die meine ich eigentlich auch nicht mit diesem Aufruf, ich meine eher die verborgenen Schätze in Deiner Umgebung, die eine Fotoreise wert sind.
Also jetzt direkt zum Thema: Meine Fotoziele die sich lohnen
1. Die Wartburg mal anders
Natürlich hat fast jeder schon einmal von der Wartburg gehört, oder sie gar schon besucht. Aber es gibt dort einen herrlichen Wanderweg etwas abseits der Burg, der zum fotografieren einlädt. Etwas südlich von Eisenach in Thüringen gelegen liegt die „Hohe Sonne“, hier beginnt der bekannte Rennsteig. Was hier auch beginnt ist die Drachenschlucht. Die Drachenschlucht ist eine Schlucht (wie der Name schon sagt) mit Atemberaubend schönen Steilwänden. Ein herrlich gelegener Wanderweg, der von der Hohen Sonne aus genau in Richtung Wartburg führt. Nach der Schlucht geht es über die Sängerwiesen, auf denen schon Walther von der Vogelweide seine Sängerwettstreite bestritten hat. Auf dem Weg zur Wartburg kommt man an einem der Burg gegenüberliegenden Hang an einen Aussichtspunkt, an dem die Wartburg direkt vor einem auf dem gegenüberliegenden Berg steht.
2. Burgruine Hohnstein
Die Burgruine Hohnstein (link) liegt bei Neustadt im Harz. Hier im südlichen Harzrandgebiet gibt es einige interessante Burgruinen aus der Zeit zwischen 8. und 16. Jahrhundert. Die Burgruine Hohnstein ist eine sehr interessante Burganlage und bietet einen herrlichen Rundblick von der Berghöhe in die Täler. Ein sehr schöner Burggasthof lädt außerdem zum Verweilen ein. Jedes Jahr zum Sommeranfang wird hier vom Hohnsteiner Mittelalterverein ein tolles Theaterschauspiel aufgeführt, der Oberbegriff dieser Veranstaltung ist “Burg in Flammen”. Es gibt einfach klasse Fotos, wenn die Burgruine im Licht der Fackeln scheint.
3. Pfeilerbasilika Münchenlohra
Die Basilika in Münchenlohra (link) erwacht momentan aus einem langen Dornröschenschlaf. Lange Zeit lag sie etwas abgelegen von jeglicher Durchgangsstraße recht einsam auf einem Berghügel. Selten kamen Ortsfremde hier vorbei. Sobald es dunkel wird, wird die Basilika beleuchtet und bildet dann ein einfach klasse Fotomotiv. Seit einiger Zeit sind an den ansonsten abgelegenen Durchfahrtsstraßen Hinweisschilder auf die Basilika aufgestellt worden, seit dieser Zeit hat das Besucheraufkommen ziemlich zugenommen.
4. Mühlhausen/Thüringen Stadtberg
Mühlhausen (link) mit seiner tollen Altstadt ist eh immer einen Besuch und eine Fotowanderung wert. Der Stadtberg mit seinem Löwendenkmal zeigt einem hier einen herrlichen Überblick über die gesamte Stadt mit ihren vielen Kirchen und alten Gebäuden. Man kann hier wunderbar seinen weiteren Weg planen oder einfach nur verweilen und fotografieren. Vor allem beim Sonnenuntergang oder danach ist dieser Fotopunkt sehr zu empfehlen.
So, jetzt ist es an dir. Welche Fotoziele kannst du empfehlen? Welche Fotoziele haben dir bisher am Besten gefallen?
Schreib dazu einfach einen Beitrag in deinem Blog, in dem Du dann hierher verlinkst, oder hinterlass einen Kommentar hier in diesem Beitrag. Danke dafür, ich bin gespannt.
Blogparade Zusammenfassung
Blogparaden hatte ich schon einige mitgemacht, doch selbst eine ins Leben gerufen hatte ich noch nicht. Also tat ich das Ende November. Ich rief zur Blogparade mit dem Thema: “Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt Du und warum?”.
Leider war die Resonanz nicht sonderlich hoch. lag wohl auch an mir, ich hätte noch das ein oder andere mal darauf hin weisen sollen. Man lernt halt nie aus.
Hier nun also die Zusammenfassung
Mr. Gene bearbeitet seine Bilder mit ACDSee und Paint. Seine ACDSee-Version ist schon älter, aber sie reicht ihm aus.
Teatime nutzt seit langem Photoshop, aktuell in der Version CS2. Einen Grund, auf eine neuere Version umzusteigen sieht er nicht, CS2 hat all die Funktionen, die er benötigt. Er hat sich auch schon am GIMP versucht, dieses war ihm aber zu unübersichtlich. Seiner Tochter hat er Photoshop Elements installiert, damit sie einen guten Einstieg in die digitale Bildbearbeitung bekommt.
Bernd steht vor der Frage: “Welches ist das richtige Programm für mich?”. Er hat bisher mit Photoshop CS2 und CS3 gearbeitet, nun aber auf dem Mac seiner Frau das Programm iFoto kennen gelernt. Nun ist er sich nicht so sicher, welches Programm ist das richtige. Ich hatte ihm Lightroom vorgeschlagen, aber DAS RICHTIGE Programm wirds wohl nie geben. Ich arbeite in Lightroom und Photoshop. Lightroom ist für die schnelle, aber auch hochprofessionelle Bearbeitung wunderbar geeignet, stößt aber bei der Retouche sicher an seine Grenzen, dann greift aber die sehr gute Einbindung von Photoshop und dort wird dann der Rest erledigt.
Das wars dann leider schon, mehr Leute haben nicht teilgenommen. Schade… Ich hätte gern noch mehr Stimmen zu den einzelnen Programmen gehört. Beim nächstenmal gehts vielleicht besser.
Blogparade: Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt Du und warum?

Heute möchte ich mit Hilfe von
eine Blogparade ins Leben rufen. Ich möchte schon lange mal eine Umfrage zu diesem Thema stellen. Es interessiert mich aus eigener Erfahrung heraus.
Schreibt einfach einen Beitrag in Eurem Blog dazu oder hinterlasst hier einen Kommentar zu diesem Thema. Ich werde dann Nach Beendigung der Blogparade einen zusammenfassenden Bericht hier veröffentlichen, in dem Eure Ergebnisse dazu noch einmal zusammengefasst sind. Ich freue mich auf viele Beiträge…
Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt Du? Und warum?
Zuerst kurz zur Vergangenheit. Ich war seit vielen Jahren Corel-Nutzer. Ich habe seit CorelDraw 4.0 meine Fotos mit Corel Photopaint bearbeitet und war mit jeder neuen Version begeistert, wie toll das Programm ist. Zu dieser Zeit war mein Standard-Spruch zu Photoshop-Nutzern immer: “Mit Photopaint kann ich auch all das machen, was ich mit Photoshop tun könnte”!
Mich hat am Photoshop immer eines gestört, die vielen Fenster, die das Bild verdeckten. Als Corel dann irgendwann mit Linsen angefangen hat (vergleichbar mit den Ebenenmasken) wusste ich nicht, wozu diese zu gebrauchen sein könnten.
Als ich mir dann meine erste Digitale Spiegelreflexkamera gekauft hatte, kam irgendwann Lightroom als mein favorisierter RAW-Konverter zum Einsatz. Und Lightroom möchte natürlich gern mit Photoshop arbeiten. Also habe ich mich notgedrungen mit Photoshop beschäftigt. Und ich war recht schnell begeistert. Ich hatte zuvor immer destruktiv gearbeitet, d.h. wenn bei der Bearbeitung etwas schief ging, dann wurde wieder am Anfang begonnen.
Photoshop mit seinen Ebenenstilen, Masken, Smart-Objects, Filtern hat es mir sehr schnell angetan. In kürzester Zeit hatte ich bemerkt, dass mein Spruch nicht ganz zutreffend war. Man konnte zwar mit Corel fast alles machen, aber mit Photoshop ging es viel besser, einfacher und schneller.
Beruflich habe ich mich auch intensiver mit Gimp beschäftigt, für welches ich Workshops gebe. Da es Photoshop sehr ähnlich ist, sind viele Techniken, die ich in Photoshop anwende, auch dort umzusetzen. Und es ist kostenlos, auf jeden Fall auch einen Blick wert. Gimp ist hier zu finden.
Fazit
Ich arbeite heute mit Lightroom und Photoshop. Die Corel-Draw-Suite X4 habe ich zwar noch Testweise installiert, aber nach dem Ende der Trial-Zeit wieder gelöscht. Ich habe mich wohl mittlerweile zu sehr in die Arbeitsweise von Photoshop reingedacht. Ich komme nicht mehr wirklich gut mit der Arbeitsweise in Corel Photopaint zurecht.
Der Herbst – farbenfrohe Fotozeit
Nun ist es schwierig, das schönste Herbstfoto zu finden. Bei dem momentanen Wetter gibt es fast täglich Möglichkeiten, ein neues “schönstes” Foto zu machen. Alles hat seinen eigenen Reiz. Die frühen Morgenstunden mit ihren Nebelschwaden oder die frühen Abendsstunden mit ihren noch satteren Farben, der Sonnenuntergang…
Hier mein momentaner Favorit. Er ist im Freizeitpark Belantis entstanden. Dieser befindet sich südlich von Leipzig, direkt an der A38. Das Wetter war super, am späteren Nachmittag schien die Sonne schön seitlich und brachte damit wunderschöne Strukturen in das Bild.
Was gefällt mir besonders an diesem Bild?
Die warmen herbstlichen Farben, die Spiegelung im Wasser, der schön strukturierte Wolkenhimmel.
Aufgenommen wurde das Bild mit einer HP-Bridge-Kamera. Meine Spiegelreflex war mir einfach zu groß und schwer für den Einsatz in Freizeitpark.
Blogparade: Fotos organisieren

Wieder einmal eine interessante Blogparade, diesmal von Ralf auf Photoapar.at. Es geht um das wichtige und doch meist vernachlässigte Thema Fotoarchivierung. Ich habe in letzter Zeit schon das ein oder andere mal darüber geschrieben, also hier dann noch einmal eine Zusammenfassung.
1. Auf wie vielen Datenträgern speicherst Du Deine Fotos?
Ich speichere meine Fotos hauptsächlich auf einer PC internen zusätzlichen Festplatte, d.h. auf dieser Platte sind nur die Fotos, weiter nichts. Als Archiv mache ich regelmäßig ein Backup auf eine externe Festplatte. Zum Jahresende jeweils mache ich ein zusätzliches Backup der Fotos des vergangenen Jahres auf DVD. Da dies mittlerweile bei dem anfallenden Datenvolumen recht umständlich ist, werde ich mir wohl zu Weihnachten ein BlueRay-Brenner zulegen. Gelagert wird die externe Platte im gleichen Raum wie der PC, was sicher nicht unbedingt gut ist.
2. Wie regelmässig machst Du Backups?
Die Frage ist wohl schon weiter oben beantwortet worden.
3. In welchem Format speicherst Du Deine Fotos?
Ich fotografiere nun seit einiger Zeit nur noch im RAW-Format. Mit Lightroom werden diese Fotos dann beim importieren in das DNG-Format umgewandelt, ich erhoffe mir dadurch wie die meisten eine höhere Zukunftssicherheit. Davon abgesehen sind die DNG-Dateien etwas kleiner als die Kamera-RAW-Dateien und die zusätzliche Datei für die Metadaten fällt weg. Zusätzlich sichere ich dann jeweils noch die Lightroom-Katalogdatei.
4. Welche Ordnerstrukturen oder Dateinamen verwendest Du?
Ich habe auf der Festplpatte im root-Verzeichnis einen Ordner namens Fotos, darin befinden sich jeweils Ordner mit der Jahreszahl (2005, 2006, 2007, 2008,…) In den jeweiligen Jahresordnern befinden sich dann jeweils Monatsordner mit einer Zahl davor (“01 Januar”, “02 Februar”, “03 März”, …) Darin landen dann die Tagesordner, die Lightroom automatisch anbietet, im Format Jahr-Monat-Tag (2008-07-21). Diesem jeweiligen Ordner hänge ich dann meist noch einen kurzen Text hinter dem Datum an, der dann das jeweilige Ereignis erklärt (2008-07-21 Silberhochzeit XYZ).
5. Wie indizierst Du Deine Fotos?
Das geschieht meist gleich beim Import, dank Lightroom 2.0 geht es jetzt auch noch etwas leichter und besser. Suchbegriffe, die man nicht gleich am Anfang vergibt, die vergibt man leider meist nie mehr.
6. Welche Software setzt Du ein?
Backups mache ich von Hand, habe leider noch nicht die richtige Software gefunden. Vielleicht ergibt sich ja durch diese Blogparade eine gute Software für meinen Einsatz.
Zur Bildverwaltung und -indizierung nutze ich wie schon erwähnt Lightroom, auch für den größten Teil der Bildbearbeitung, alles, was weitergehend ist, wird in Photoshop CS3 erledigt.
Ich bin gespannt auf die Kommentare, Infos, Tips, Kritiken.













