Canon EOS 7D – erste Eindrücke – Teil 1

Nach den ersten paar Tagen, in denen ich leider viel weniger ausprobieren konnte als erhofft, möchte ich nun heute die ersten Eindrücke mitteilen, die ich von der 7D gewinnen konnte. Natürlich sind diese Eindrücke sicher erst einmal ein wenig oberflächlich, einen tieferen Einblick bekomme ich sicher noch in den nächsten Wochen, vor allem, wenn ich mich dann etwas länger und ausführlicher mit der Kamera beschäftigt habe.

Das Bedienkonzept

Ein-Aus-Schalter

Zu allererst ist mir an der 7D aufgefallen, dass der Einschalt-Knopf an eine andere Stelle gerückt ist. Bisher war ich es gewöhnt, dass der Ein-Aus-Schalter rechts unten, direkt unter dem Haupt-Wahlrad zu finden ist. Hier konnte man ihn auch sehr gut mit der Auslöse-Hand erreichen. Jetzt ist der Schalter links oben an das Modus-Wahlrad gewandert. Diese Stelle finde ich persönlich recht unpraktisch, der Grund dieses Wechsels erschließt sich mir nicht, meine linke Hand habe ich in der Regel unter der Kamera, als Haltepunkt sozusagen. Ich muss also zum Ein- und Ausschalten immer irgendwie umfassen.

Es sind gegenüber meiner 40D einige Knöpfe und Schalter hinzugekommen, aber alles in allem ist das Bedienkonzept in seinen Grundfunktionen gleich geblieben, die Umgewöhnungsphase ist also nicht unbedingt sehr lang.

Das Modus-Wahlrad

Am Moduswahlrad fällt auf, dass die Motiv-Programm komplett weggefallen sind. Gut, die Kamera ist zwischen Semi-Profi und Profisegment beheimatet, hier sollte man davon ausgehen, dass diese Programme eh nicht genutzt werden. Schön ist, dass es 3 “Custom”-Felder gibt. Man kann also 3 verschiedene Einstellungsvarianten fest einprogrammieren und diese dann blitzschnell durch Drehen des Modus-Rades aufrufen.

Was mir ebenfalls gleich zu beginn aufgefallen ist, ist der Umstand, das eine Kamera ohne Batteriegriff irgendwie nicht mein Ding ist. Mit Batteriegriff liegt eine solche Kamera irgendwie ausgewogener in der Hand, vom fotografieren im Portraitformat ganz zu schweigen. So war der Batteriegriff auch das erste, das ich mir zur Kamera dazu geleistet habe. Außerdem schätze ich es sehr, wenn ich länger unterwegs bin und keine Akkus wechseln muss.

JPG/RAW

Interessant ist ein Knopf mit der Beschriftung “JPG/RAW”. Fotografiert man im JPG-Modus und hat ein wichtiges Motiv, das man vielleicht lieber zur Sicherheit im RAW-Modus fotografieren will, genügt ein Druck auf diesen Knopf, schon wird das nächste Foto im JPG+RAW geschossen. Danach geht es wieder in den JPG-Modus. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man in den Einstellungen den jeweiligen Modus wählen kann. Ich fotografiere nur im RAW-Modus, wenn ich nun aus Speicherplatzgründen doch mal das ein oder andere Foto im JPG-Modus fotografieren wollte, nutzt mir der Knopf so erstmal nichts. Ich kann also nicht auswählen, dass durch Knopfdruck das nächste Foto nur im JPG-Modus fotografiert wird. Es wird immer RAW+JPG.

Der Q-Knopf

Dieser Knopf schaltet das Display ein und bringt eine Vielzahl von EInstellungsmöglichkeiten, man kann hier den ISO-Wert, die Belichtungszeit, Blende und vieles mehr am Display einstellen. Das ist vor allem hilfreich, wenn man in der Dunkelheit fotografiert, da lässt sich das besser einstellen und begutachten, als auf dem oberen kleinen Display.

Hier kann man wirklich fast alle Einstellungen an einem Platz vornehmen, die sonst unter vielen verschiedenen Knöpfen versteckt sind.

Der Video-Schalter

War für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Beim Umschalten erscheint das Live-View-Bild auf dem Display, so weit so gut. Den Aufnahmemodus startet man nun nicht mit dem Foto-Auslöse-Knopf, man muss auf den Knopf in der Mitte des Video-Schalters drücken. Drückt man aus Gewohnheit auf den Fotoauslöser, so wird zusätzlich, auch während der Filmaufnahme ein Foto geschossen. Nun gut, damit muss ich mich noch beschäftigen. Aber die Video-Qualität ist auf jeden Fall klasse, nach den ersten Eindrücken, die ich gewinnen konnte.

Das Menü

ist natürlich um einiges umfangreicher als das, das ich von der 40D so kenne. Um so mehr hat mich gefreut, dass man auch hier wieder ein benutzerdefiniertes Menü zusammenstellen kann. Hier kann man die am häufigsten verwendeten Menüpunkte zusammenfassen und muss dann später nicht jedes mal mehrere Hauptmenüs durchklicken, bis man eine Funktion gefunden hat.

0 Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Beiträge über meine Canon EOS 7D sind mit die beliebtesten Beiträge auf meinem Blog. Nachdem ich in meinen Erfahrungsberichten […]

  2. […] EOS 7D. Gleich zu Begin habe ich schon einen ersten Erfahrungsbericht hier veröffentlicht (link). Seitdem ist nun schon einige Zeit ins Land gegangen und ich konnte die Kamera auf mehreren […]

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über ihren Beitrag!

Kommentar verfassen