Buchbesprechung GIMP 2.8 für Digitale Fotografie Teil 2

Und noch eine zweite Buchrezension zu meinem GIMP-Buch GIMP 2.8 für digitale Fotografie. Diese Rezension kommt von Dirk Brinkop. Wer mehr über Dirk erfahren möchte, kann sein Portfolio auf Flickr besuchen: http://www.flickr.com/photos/dkad/sets/

Vielen Dank Dirk.

[quote align=”center” color=”#999999″]Bewertung: ****

Seit jetzt ca. 2 Wochen habe ich das Workshopbuch “Gimp 2.8 für digitale Fotografie” zum Testen vorliegen. Im Folgenden beschreibe ich meine Eindrücke zu diesem Buch. Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich vorher mit Gimp nur vereinzelt gearbeitet habe, wenn mir die Lightroom-Möglichkeiten nicht ausreichten.

Das Buch ist mit 341 Seiten recht kompakt und kommt in einem für meinen Geschmack guten Einband und Format daher. Die verwendete Druckqualität ist wie von Galileo Design bekannt, sehr gut und gibt die notwendigen Details in den Beispielbildern sehr gut wieder. Etwas verwirrend war für mich die Tatsache, dass es nach der kurzen Einleitung direkt mit 4 Arbeitsbeispielen losgeht, ohne dass ein wesentliches Wort zu GIMP, der Installation oder der Oberfläche gesagt wurde. Nach den ersten vier “Workshops” wird dann schliesslich auf die neue Oberfläche von GIMP eingegangen. Ich hätte hier eine umgekehrte Vorgehensweise erwartet. Wer sich mit GIMP nicht auskennt, ist an dieser Stelle doch etwas verloren. Die Workshops wiederum sind gut aufgebaut und mit dem auf der DVD vorliegenden Beispieldateien auch sehr gut nachvollziehbar. An der einen oder anderen Stelle wäre es dann aber auch schön zu erfahren, warum gewisse Werte eingestellt werden bzw. welche Einflüsse Änderungen haben würden. D.h. zum vollständigen Verständnis einzelner Themen ist auch viel ausprobieren angesagt, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Die ausgewählten Themen sind gut ausgewählt, so dass eigentlich jeder Themen finden sollten, die er noch nicht so gut kennt und bei denen man sich verbessern kann. Leider ist das Thema der Ebenen für meinen Geschmack etwas zu kurz ausgefallen. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch nachvollziehbar, dass nicht alle einzelnen Möglichkeiten im Detail beschrieben werden können, da sonst ja locker auch 1000 Seiten zustande kommen könnten.

Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Reihenfolge von Workshops und Grundlagen habe ich sehr wertvolle neue Informationen gefunden, die in gut nachvollziehbarer Weise vermittelt werden. Durch die abgeschlossenen Themen kann man auch jederzeit mal im Buch “hin- und her springen”, um gesuchte Themen nachzulesen. Aus meiner Sicht ist dieses Buch für alle, die schon erste Erfahrungen mit GIMP gemacht haben, eine absolute Empfehlung wert. Wer dieses Buch mit seinen Beispielen und Videotutorials durchgearbeitet hat, hat die beste Grundlage, um die im Alltag eines Digitalfotografen anfallenden Anforderungen an die Bearbeitung seiner Bilder mit GIMP zu lösen.[/quote]

 

Zu den angesprochenen Fragen möchte ich noch kurz Stellung nehmen.

Das Buch war von Anfang an als Workshop-Buch konzipiert, sollte also verschiedene Bearbeitungsprobleme lösen helfen. Ein umfassendes GIMP 2.8-Buch, in welchem die vielen einzelnen Werkzeuge erklärt werden, wo auch tiefer auf verschiedene Filter eingegangen wird, ist fast zeitgleich von Jürgen Wolf bei Galileo-Design erschienen: GIMP 2.8: Das umfassende Handbuch (Galileo Design).

Wer jetzt Interesse am Buch bekommen hat, der kann das Buch zum Beispiel direkt auf Amazon bestellen:

Gimp 2.8 für digitale Fotografie

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