Bringen Sie mehr Tiefe in Ihre Fotos – Teil 2

Im ersten Teil ging es um Tiefenwirkung surch gezielte Aufteilung eines Fotos in 3 Bereiche, den Vordergrund, den Hauptbereich und den Hintergrund. Sie finden den ersten Teil hier.
Im 2. Teil geht es um die Tiefenwirkung durch gezielte Lichtsetzung.
Dabei ist mit Lichtsetzung nicht unbedingt ein Blitzlicht gemeint. Auch mit vorhandenem Licht kann man dieses erreichen.
So sieht ein Felsen bei Mittagssonne recht flach und unscheinbar aus. Der gleiche Felsen in den Abendstunden kurz vor Sonnenuntergang fotografiert hat durch den tiefen Lichteinfall viel mehr Struktur, die Schatten und Lichter lassen den Stein viel plastischer aussehen.

Tiefenwirkung durch gezielte Lichtsetzung

Tiefenwirkung durch Lichtsetzung
Canon 50 mm/1.4  Objektiv (Festbrennweite), Blende 5 mit 1/320 Sekunde bei ISO100

Hier sehen Sie eine Tiefenwirkung durch gezielten Einsatz von Lichteinfall.
Fotografiert wurde das Motiv in den Abendstunden bei tief stehender Sonne.
Das seitlich einfallende Licht wirft Schatten, bringt die Struktur der einzelnen Bildteile hervor und lässt den Sandstein durch die entstehenden Schatten und Halbschatten plastischer aussehen. Den Hintergrund wie im Teil 1 besprochen bildet hier das Blätterwerk der Bäume im Hintergrund. Hier wäre vielleicht ind er Nachbearbeitung etwas Tiefenunschärfe möglich, so dass die Figur im Hauptbereich mehr Aufmerksamkeit erzielt.

Hat man kein natürliches Licht in der gewünschten Form zur Verfügung, fotografiert man im Studio, in Innenräumen, oder bei schlechten Lichtverhältnissen, so kann man die gewünschten Ergebnisse natürlich auch durch entfesselte Blitze erreichen.

Im Teil 3 geht es morgen mit Tiefenwirkung durch Einsatz von Schärfentiefe weiter, bleiben Sie neugierig.

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