Bildbearbeitung im Wandel der Zeit

Bildmanipulation in der analogen und der digitalen Fotografie

Foto:© Sven Hoppe - Fotolia.com

Vor kurzem hatte ich ein interessantes Gespräch mit Leser meines Blogs. Er hat sich bisher fast ausschließlich auf die Fotografie konzentriert und nur sehr selten die Bilder nachträglich bearbeitet.

Er hatte mir ein Bild zugeschickt und gefragt, ob man aus diesem Bild noch mehr rausholen kann. Nachdem ich es bearbeitet hatte und zurückgesendet hatte, sind wir noch etwas ins Gespräch gekommen, wir redeten eine ganze Weile über die Möglichkeiten, die die Bildbearbeitung heute bietet.

“Bildmanipulation” in der analogen Fotografie

Wenn ich mich an meine analoge Zeit zurück erinnere, auch zu dieser Zeit hat man schon Bilder “manipuliert”. Ich persönlich habe mich damals noch auf verwchiedene Farbfolien und die eine oder andere Gardine als Weichzeichner beschränkt.

Die Photoshop-Werkzeuge “Abwedler” und “Nachbelichter” sind allerdings genau aus dieser analogen Zeit übernommen.

Also auch hier wurde schon kräftig bearbeitet und verändert.

und im digitalen Zeitalter

Zu Beginn meiner digitalen Fotozeit habe ich die Fotos wenig bearbeitet, die Qualität der Fotos war einfach noch nicht so weit, damals hatte ich eine Kamera mit 1,3 Megapixeln, die Bilddateien waren nicht mal 100kB groß, dementsprechend waren auch die Ergebnisse.

Photoshop selbst hat sich in den letzten Jahren aber immer weiter entwickelt, die Bildbearbeitung und -manipulation ist nie so “einfach” gewesen, wie sie heute ist..

Natürlich braucht man immer noch eine gewisse Einarbeitungszeit und etwas Interesse, aber die Ergebnisse sind recht schnell zufriedenstellend.

Mit Werkzeugen wie Lightroom und Photoshop zusammen stehen mittlerweile fast jedem die Bearbeitungsmöglichkeiten der Profis zur Verfügung.

Ich persönlich finde das klasse, so viele Interessierte an der Bildbearbeitung wie in den letzten 1 1/2 Jahren hatte ich noch nie.

Wie siehst Du das? Fluch oder Segen?

6 Antworten
  1. Dirk Müller
    Dirk Müller says:

    Ich persönlich finde die immer einfacher werdende Bildbearbeitung gut, da man so aus seinen Bildern viel mehr rausholen kann. Manche Bilder , die eigentlich ganz schön sind, werden durch irgendwelchen Sachen entstellt , wie zum Beispiel Tageslicht oder so. Und mit Photoshop kann man dies halt beheben und hat dann ein klasse Foto ;)
    Gruß Dirk

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  2. Frank
    Frank says:

    Hallo Jörg, ich finde das gehört zusammen. Da gibt es keine ohne mehr, Fotografie und Bildbearbeitung ist für mich ein muss. Auch das gestalten von bildinhalten ist heute normal und kein Hexenwerk mehr. Es macht Spaß und bringt uns zusammen bzw. Ins Gespräch dir ein frohes Osterfest und Spaß mit den Kids in dem alter macht das noch was her an Ostern -;)

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    • Joe2712
      Joe2712 says:

      Danke Dir Frank. Ich wünsche Dir auch ein schönes Osterfest. Wenn ich mal in der Nähe bin, lade ich Dich mal zu nem Kaffee ein, dann kannst Du mir mal ein paar schöne Stellen zum Fotografieren zeigen. Bisher kenne ich nur den Dom.

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  3. Andreas Bininda
    Andreas Bininda says:

    Ich halte es da wie Frank. Für mich gehört auch beides zusammen. Es bleibt ja jedem selbst überlassen, ob und wie viel er an jedem Bild nacharbeitet Ich finde die Möglichkeiten der digitalen Bildbarbeitung aber sehr spannend. Gruß Andreas

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  4. hanspi schär
    hanspi schär says:

    Ich halte es wie ihr, beides gehört zusammen.
    Wie zur analogen Zeit gibt es für mich, jetzt halt im Digitalen-Labor, die Bild-Entwicklung und dann die Bild-Aufwertung.
    Das Prädikat: Dieses Bild ist nicht nachbearbeitet, sagt mir, die Kamera hat die Arbeit erledigt.
    Ein Gruss aus der Schweiz
    Hanspi

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