Digitale Bildbearbeitung – der einpraegsam.de-Video-Podcast
  • Archiv
  • Januar1st

    Zu Beginn möchte ich mich erst einmal bei allen Lesern hier bedanken. Bedanken für das Interesse, für die Kommentare, für die Hinweise und eMails. Seit nun ca. einem halben Jahr blogge ich hier auf diesem Platz und ich hoffe, ich kann meine Lesergemeinde noch vergrößern in der nächsten Zeit.

    Dann möchte ich noch allen Lesern ein erfolgreiches, gesundes, glückliches neues Jahr wünschen.

    Wie geht es weiter hier im Blog?

    Gar nicht….

    Nee Quatsch. Mir fehlt mittlerweile richtig was, wenn ich nicht regelmäßig in den Blog schauen kann, eMail-Anfragen beantworten kann usw. Viele neue Leser und ein paar mehr Kommentare wünsche ich mir für das neue Jahr.

    Ich werde den Blog im Januar unter einer neuen Domain weiterführen. Ich bin momentan noch beim experimentieren, so dass der Blog auch weiter automatisch hier auf dieser Domain weiter läuft.

    Mehr dazu gibt es dann hier in Kürze.

    Viel Spaß noch im neuen Jahr…..

  • Oktober16th

    rawjpg

    Martin Gommel von KWERFELDEIN fragt: RAW oder JPG? Auch einen interessanten Video-Beitrag hat er veröffentlicht, in dem er erklärt, was der Unterschied von RAW und JPG ist. Er selbst favorisiert RAW und bringt so ziemlich die gleichen Argumente, die ich ins Feld führen würde.

    Immer wieder steht diese Frage und spaltet die Gemüter, bekannte Fotografen genauso wie Amateurfotografen. Guido Karp z.B. hat im letzten Jahr auf einer Veranstaltung über dieses Thema gesprochen. Er fotografiert nur im JPG-Modus. Ihm ist die Geschwindigkeit wichtiger als die zusätzlichen Möglichkeiten die RAW unbestritten bei der Nachbearbeitung bietet. Vielleicht liegt es aber auch daran, das er Assistenten hat, die die Nachbearbeitung übernehmen.

    David Ziser, ein sehr bekannter amerikanischer Hochzeitsfotograf und Photoshop-Tutor hat bis vor 2 Monaten nur im JPG-Modus fotografiert. Bei ihm war es auch vor allem die große Datenflut, die RAW-Fotos mit sich bringen. Wenn er bei einem Shooting 4000 Fotos schießt, dann ist das schon ein Unterschied, ob ein Foto 4MB groß ist oder 12MB. Vor etwa 2 Monaten hat er dann den RAW-Test gemacht. Fotos im JPG und im RAW-Modus geschossen und diese dann bearbeitet und verglichen. Seit dieser Zeit fotografiert er nur noch im RAW-Modus.

    Bei mir war es ähnlich. Ich habe anfangs nur JPG-Fotos geschossen. Das lag aber auch daran, dass ich meine Fotos damals so gut wie nicht bearbeitet hat. Meine Bearbeitung beschränkte sich zu der Zeit auf das, was z.B. Picasa oder Corel Photopaint mit seiner Automatikkorrektur vollbracht haben. Gegen Photoshop hatte ich immer eine Abneigung, weil ich irgendwie nicht mit der Fensteraufteilung klargekommen bin. Ich arbeite lieber mit einem Programm, dass mein Foto nicht mit unzähligen Werkzeugleisten überdeckt. Ich habe zu der Zeit immer gedacht, ich kann all das, was Photoshop kann auch mit Photopaint machen. Heute denke ich darüber ganz anders.

    Aber zurück zum Thema RAW. Irgendwann kam dann doch die Neugier. Ich hatte einiges über RAW gelesen und wollte es nun genauer wissen. Natürlich habe ich in der Kamera die Einstellung RAW+JPG gewählt. Wobei das meiner heutigen Meinung nach wohl eine der überflüssigsten Funktionen in den aktuellen DSLRs ist. Verschiedene RAW-Programme habe ich getestet, zuerst das Canoneigene mitgelieferte Programm, dann einige kostenlose Freeware-Converter, mit keinem konnte ich mich so richtig anfreunden. Es war mir alles zu umständlich, es fühlte sich immer wie ein extra-Programm an, das nur zum konvertieren der RAW-Dateien gebraucht wurde.

    Irgendwann stieß ich auf Lightroom. Nachdem ich mir eine Video-Tutorial-DVD (video2brain) gekauft und diese Schritt für Schritt durchgearbeitet hatte, war ich infiziert.

    Lightroom bietet den gesamten Workflow, vom importieren, verschlagworten, die genialsten Bearbeitungsfunktionen, die ich kenne über diashow und print bis hin zur Web-Ausgabe. In vielen Fällen konnte man die Arbeit allein in Lightroom erledigen. Aber ab und an war doch noch Photoshop nötig.

    Seit Lightroom 2 gibt es noch seltener die Notwendigkeit vom Lightroom 2 aus in Photoshop zu wechseln. Seit ich mich etwas in Lightroom eingearbeitet hatte fotografiere ich nur noch in RAW. Ich habe kein einziges JPG-Foto mehr gemacht. Wer einmal bei schlechteren Lichtverhältnissen ein RAW und ein JPG mit der Kamera gemacht hat und diese beiden Datei gleichermaßen in Lightroom bearbeitet hat, wird sicher auch den Weg zu RAW finden. Man glaubt nicht, welchen Unterschied man in der Bearbeitung bekommt.

    Meine Stimme also definitiv für RAW!!!

  • Oktober5th

    gimp

    Vor ein paar Tagen wurde die neue Version 2.6 der kostenlosen Bildbearbeitungssuite GIMP veröffentlicht. Viele Neuerungen rücken GIMP wieder etwas näher an Profiltools wie Photoshop heran.

    Gimp ist für jeden zu empfehlen, der mehr mit seinen Fotos anstellen möchte als nur Automatische Farbkorrektur und Rote Augen entfernen.

    Der download ist hier zu finden…

  • Oktober3rd

    linktips

    Da ich gestern wegen zu viel Arbeit nicht dazu gekommen bin den Linktip-Beitrag zu schreiben kommt er nun heute einen Tag verspätet. Aber besser spät als nie. Ich habe mal wieder ein paar Linktips gesammelt und möchte Sie hier mitteilen. Linktips zu interessanten Photoshop-Tutorials.

    Wie erstelle ich eine Papierrolle?
    Sehr interessantes Tutorial zur Erstellung einer Schriftrolle mit Text.
    Den Link zum Tutorial gibts hier.

    Wie man Text in Flammen aufgehen lässt
    zeigt das folgende Tutorial. Englischsprachig und etwas anspruchsvoll in der Umsetzung, aber recht gut erklärt. Ein toller Effekt.
    Den Link dazu gibts hier.

    Fotos colorieren lernt man
    in diesem englischsprachigen Tutorial, das aber mit mehr Screenshots als Text sehr verständlich ist, auch wenn man sonst nicht so firm in der englischen Sprache ist.
    Hier gibts den Link zum Tutorial.

    Erstellung von Lichtstrahlen, die durch die Bäume leuchten
    erlernt man in diesem englischsprachigen Tutorial. Durch die Sunrays wirken Fotos realistischer und interessanter. Leicht umzusetzen mit super Ergebnissen.
    Hier der Link dazu.

    Wenn Ihr selbst auch gute Linktips habt, hinterlasst sie doch einfach als Kommentar hier im Beitrag.

  • Juli25th

    Ich starte mal noch eine Umfrage zum Thema des Tuorials in der nächsten Woche. Bitte nehmt zahlreich daran teil. Ich bin gespannt, welches Thema am interessantesten ist.

    [poll id="2"]

  • Juli18th

    Mittelalterspektakulum am Kyffhäuser in Tilleda

    Diese Woche ist fotografisch einmal wieder viel zu kruz gekommen. Auch wettertechnisch ist da nicht sonderlich viel zu machen gewesen. Dafür sind aber die Akkus für das Wochenende geladen und die Speicherkarten sind geleert. Es ist zwar der Samstag schon wieder recht vollgepackt mit anderen Tätigkeiten, aber am Sonntag liegt das alljährliche Mittelalterspektakel auf der Kaiserpfalz Tilleda an.
    Dort gibt es eine wunderbare Kulisse für ein solches Fest und immer interessante Leute und Fotoobjekte. Wer in der Nähe des Kyffhäusers ist, der sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen.

    Für die nächste Woche bereite ich gerade ein weiteres Tutorial zum Thema “Fotos nachschärfen” vor. Diesmal wird es um Schärfen im LAB-Modus gehen.

    Auch eine erste Buchbesprechung bereite ich gerade vor. Es geht um das Buch “The 7-point-system” oder im deutschen “Die glohrreiche Sieben” von Scott Kelby.

    Mittlerweile habe ich zum Thema Geotagging-Software ein Programm gefunden, das mit RAW-Daten umgehen kann. Dieses werde ich auch am Wochenende testen.

    Seien Sie gespannt auf die Ergebnisse und Tutorials. Ein schönes Wochenende allen Lesern und viele interessante Fotos in den nächsten Tagen.

  • Juli17th

    Linktips zum Wochenende

    Donnerstag ist Link-Tip-Tag. Heute einige Links, die regelmäßig inmeinem Browser auftauchen. Im ersten Teil diesmal Links zu Seiten von Fotografen. Hier bekommt man Anregungen für die eigene Arbeit, Tips für die Verbesserung der eigenen Fotos, Lichtsetzung und vieles mehr.
    Im zweiten Teil dann wieder einige Linktips mit Tutorials zu Photoshop. Immer einen Blick wert.

    Teil 1 – Fotografenseiten

    1. David Ziser – englischer Blog
      ein genialer Hochzeitsfotograf mit Unmengen an Tips zur Fotografie und zur Bildbearbeitung. Ein Powerblogger wie er im Buche steht. Jeden Tag mehrere Blogbeiträge.
      TIP: Dienstag ist bei Ihm Technik-Tuesday, hier gibt es jeweils ein interessantes Video-Tutorial zu verschiedenen Themen – Lichtsetzung, Bildbearbeitung, wie gehe ich mit Kunden um,d ie meine Bilder kaufen sollen.JedenTag gibt es eine Foto des Tages, immer sehr sehenswert.
    2. Laurie Excell – englisch
      herrliche Landschafts und Tierfotos. Herrlicher Bildaufbau, wundervoll umgesetzt, super ausgeleuchtet, immer einen Blick wert.
    3. Bernhard Wolf – deutsch
      Ein sehr interessanter Internetauftritt. Völlig anders aufgebaut als all die anderen Seiten. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann sehr sehenswert.

    Teil 2 – Photoshop Tutorials

    1. Die Photoshoppper – deutscher Videopodcast
      Videotutorials von Addisson Wesley. 14-tägiger deutscher Videopodcast zum Thema Photoshop und Bildbearbeitung. Jeweils rund 10 Minuten lang. Immer sehr interessante Tips und Hinweise zu verschiedenen Themen.
    2. Planet Photoshop – englisch
      Corey Barker zeigt hier sehr viele Tutorials zum Thema Photoshop. Teilweise anhand von bebilderten Tutorials, teilweise aber auch mit Hilfe von Videos. Was ich leider noch nciht gefunden habe ist eine Funktion, die Videos auf Vollbild zu vergrößern. Vielleicht findet es ja jemand anderes und schreibt hier einen Komentar.
  • Juli16th

    Vorher/Nachher

    Im letzten Schärfen-Tutorial ging es um die Schärfung von Bildern mit Hilfe des Hochpassfilters Sie finden den Beitrag hier. Diesesmal geht es um den Filter “Unscharf maskieren”. Der Begriff mag zuerst einmal etwas irritieren, wir wollen ja schärfen und nicht noch mehr Unschärfe. Warum dann Unscharf maskieren? Das kommt von der internen Berechnung des Filters. Dafür zuerst einmal eine kurze Begriffserläuterungen.

    Was ist Schärfe?

    Das menschliche Auge nimmt Bilder als Schärfer war, die mehr Kontrastkanten haben. Haben Sie also 2 Bilder, das eine hat viele größere ähnlichfarbige Flächen, das andere hat kontrastreiche Kanten darin, so wird das zweite Bild immer als schärfer angesehen. Wikipedia bringt es da ganz gut auf den Punkt: “Die Wahrnehmung des menschlichen Auges ist auf die Erkennung von Kanten und Linien hin optimiert”.

    Was heißt das für das Schärfeempfinden?

    Das heißt, wir können einen höheren Schärfeeindruck erzielen, wenn wir an diversen Kanten und Linien im Bild (etwa Äste eines Baumes vor einem hellen Himmel) den Kontrast noch weiter erhöhen, wenn wir also den hellen Himmel an der Kante noch etwas heller machen und die dunkleren Äste noch etwas dunkler machen.

    Wie funktioniert der Filter “Unscharf maskieren”

    Wenn Sie ihr Bild in Photoshop oder Gimp geöffnet haben, dann rufen Sie den Filter “Unscharf maskieren” auf. Bei Photoshop finden Sie diesen im Menüpunkt “Filter”>”Scharfzeichnungsfilter”>”Unscharf maskieren”. Es öffnet sich ein Filterdialog mit einer kleinen Vorschau und 3 Schiebereglern, nämlich Stärke, Radius und Schwellenwert.

    Filterdialog Unscharf Maskieren

    Filterdialog Unscharf Maskieren

    Wie schärfe ich nun mein Bild?

    Zu allererst ist es wichtig, dass dieses Nachschärfen ihres Bildes als allerletzter Schritt, direkt vor dem speichern oder drucken erfolgen sollte. Wenn Sie also Ihr Bild angepasst haben, der endgültige Bildausschnitt beschnitten worden ist, dann kann es hier weitergehen. Um den richtigen Eindruck der Schärfe zu sehen sollte man das Bild bei einem Zoomfaktor von 100% schärfen. Haben Sie z.B. einen Zoomfaktor von nur 10% eingestellt kann es sonst passieren, dass die Schärfe am Ende nach dem Druck übertrieben stark ausfällt.

    Stärke

    Der Schieberegler “Stärke” ist sicher recht klar, hier kann man einstellen, wie stark der Schärfeeindruck wirken soll. Je weiter man diesen Regler nach rechts zieht, um so mehr Kontraste werden an den Kanten angehoben. Einen richtigen Wert für jedes Bild kann man hier nicht nennen. All diese hier genannten Einstellungen beziehen sich immer auf das gewählte Bild mit der gewählten Auflösung. Ein Bild mit höherer Auflösung braucht je nachdem mehr Stärke.

    Radius

    Der Schieberegler “Radius” gibt an, wie weit sich die Kontrastanhebung rechts und links von einer Kante auswirkt. Nehmen wir wieder das Beispiel mit dem Ast und dem Himmel. Haben wir hier jetzt einen Kleinen Radius gewählt, z.B. 2 Pixel, dann wird genau an der Linie, wo der Himmel uns der Ast aufeinandertreffen, jeweils 2 Pixel des Himmels aufgehellt und auf der Seite des Astes 2 Pixel abgedunkelt. Auch hier ist der Wert für den Radius wie bei der Stärke von der Auflösung des Fotos abhängig. Haben Sie ein 10 Megapixel-Foto, so benötigen Sie höhere Radiuswerte als Sie bei einem 3 Megapixelbild einstellen würden.

    hoher Radiuswert bei Unscharf maskieren

    In dem hier gezeigten Beispiel sehen Sie 2 verschiedene Radiuseinstellungen. Wird der Radius zu hoch gewählt, hier wurde ein Radius von 6 gewählt, dann erscheinen rund um die Kontrastkanten sogenannte Halos, Lichtkanten, die das Foto dann sehr künstlich aussehen lassen.

    Radius 1

    Im zweiten Bild sehen Sie das gleiche Bild, diesmal mit einer Radiuseinstellung von 1 Pixel. Hier sind die Lichtkanten fast nicht mehr sichtbar.

    Schwellenwert

    Wozu man jetzt eigentlich noch den 3. Schieberegler braucht? Stellen Sie sich folgendes vor, Sie haben ein Foto, aufgenommen in schlechten Lichtverhältnissen mit höheren ISO-Wert. Dabei entsteht meist sogenanntes Farbrauschen. Man sieht in den dunkleren Bereichen keine gleichmäßig dunkle Fläche, man erkennt eher viele farbige Punkte. Oder noch schlimmer, Sie haben ein Foto Ihrer Freundin/Ihres Freundes genacht, beim Nachschärfen wird jedes kleines Fältchen und jede Hautunreinheit mit hervorgehoben, das will man ja irgendwie umgehen.

    Wenn wir jetzt unser Foto schärfen, dann sind für den Schärfefilter natürlich auch die andersfarbigen Punkte Kontrastkanten, die hervorgehoben werden. Das Rauschen im Bild würde also durch das schärfen auch verstärkt. genau das wollen wir aber nicht.

    Mit dem Schieberegler Schwellenwert legen wir fest, wie groß der Helligkeitsunterschied zweier benachbarter Pixel haben muss, damit der Filter noch wirkt. Man sollte also anfangs den Schwellenwert ganz runter setzen, den gewünschten Schärfeeffekt einstellen und am Ende dann des Schwellenwert bemühen und ungewollte Schärfung ausschließen.

  • Juli14th

    Laienschauspiel auf Burgruine Hohnstein

    Was gab es am Wochenende?

    Endlich bin ich an diesem Wochenende einmal wieder etwas mehr zum fotografieren gekommen. Das Laienschauspiel “Burg in Flammen” fand am Samstag auf der Burgruine Hohnstein bei Neustadt/Harz statt. Das nun seit mehreren Jahren zu einem Höhepunkt des Burglebens gehörende Schauspiel beschäftigte sich in diesem Jahr mit der Zeit der Bauernkriege.

    Laienschauspiel Burgruine Hohnstein - Portrait

    Fotografiert habe ich mit einem Sigma 18-200/3,5-6,3 DC OS und mit dem TAMRON 90mm/2.8. Jeweils mit meiner Canon EOS 40D und dem aufgesteckten Speedlite 580EXII, sowie einem kabellos ausgelösten Speedlite 430EX.

    Zu Beginn waren die Lichtverhältnisse noch recht gut, so dass teilweise ohne Blitz gearbeitet werden konnte. Zwischenzeitlich kam auch nach kurzen Regenguss die Sonne durch, so dass die ein oder andere interessante Aufnahme bei untergehender Sonne entstanden ist.

    Nachtaufnahme Harzvorland

    Bei der ganzen Sache ist mir einmal mehr aufgefallen, dass die Infrarotauslösung der Blitze nicht sonderlich gut ist, sobald man eine gewisse Entfernung erreicht hat ist schluss mit der Fernauslösung. Auch wenn nur ein Gegenstand oder eine Person den direkten Weg vom aufgesteckten Blitz zum Slave-Blitz verstellt, dann löst dieser nciht mehr aus. Vielleicht kann mir ja jemand eine bessere kabellose Möglichkeit nennen, die nicht gleich wieder mehrere hundert Euro kostet.

    Was ist diese Woche noch geplant?

    Das Tutorial zum Schärfefilter “Unscharf maskieren” steht noch aus. Außerdem arbeite ich immer noch an dem Bericht über die Software zum geotaggen meiner Bilder. Ich hoffe, dieser wird in dieser Woche noch fertig.

    Danke noch einmal an Torben für den Hinweis zur Schärfentiefe. Schade, dass Du keinen Link zu einer eigenen Webseite oder einem Blog hinterlassen hast, sonst wäre der jetzt hier genannt worden! :)

  • Juli11th

    Im ersten Teil ging es um Tiefe durch Aufteilung des Fotos in verschiedene Bereiche. Im Teil 2 wurde dann die Tiefenwirkung durch spezielle Lichtsetzung besprochen. Heute nun im Teil 3 geht es um Tiefenwirkung durch gezielten Einsatz von Schärfentiefe. Teil 1 finden Sie hier, Teil 2 finden Sie hier.

    Gezielter Einsatz von Schärfentiefe

    Tiefenwirkung durch gezielten Einsatz von Tiefenschärfe am Beispiel eines Makrofotos
    Tamron 90mm/2.8 Objektiv (Festbrennweite), Blende 7.1 mit 1/125 Sekunde bei ISO200

    Um Tiefenwirkung bei Makroaufnahmen zu erreichen, ist diese Variante sicherlich am besten geeignet. Allerdings kommt auch in diesem Fall der Lichteinfall aus Teil 2 wieder zum Einsatz.
    Durch den kurzen Schärfebereich wird in diesem Beispiel das Auge auf den Hauptbereich des Fotos, die Feuerwanzen gelenkt. Der seitliche Lichteinfall unterstreicht hier sehr gut den Hauptbereich des Bildes.
    Bei Makroaufnahmen kann man dabei sehr gut mit der Schärfentiefe arbeiten, da dieser Bereich hier meist sehr kurz ist. Aber auch bei Landschaftsaufnahmen kann die Schärfentiefe gut eingesetzt werden.

    Was kann man nun aus diesen 3 Varianten schließen?

    Es gibt nicht “Die beste” Variante, um Tiefe in die eigenen Bilder zu bekommen. Es ist in den meisten Fällen eine Kombination mehrerer Möglichkeiten. So etwa die Kombination von Lichteinfall und Aufteilung des Bildes in Vordergrund, Hauptteil und Hintergrund, oder die Kombination Lichteinfall und Schärfentiefe. Das hängt, wie die 3 Beispiele hier zeigen in den meisten Fällen vom zu fotografierenden Objekt ab.

    Sie haben noch weitergehende Tips hierzu? Hinterlassen Sie diese doch bitte in den Kommentaren, wir sind gespannt.

    Was gibt es am Wochenende?

    Am Samstag fotografiere ich ein mitteilalterliches Laienschauspiel auf der Burgruine Hohnstein bei Neustadt/Harz. Dabei wird wieder ein 2. entfesselter Blitz und mein lichtstarkes Canon 50mm/1.4 Objektiv zum Einsatz kommen. Viel mehr liegt dieses Wochenende nicht an. Ein wenig Ausspannen vielleicht. :)

    Am Montag werde ich dann ein paar Informationen zu den Aufnahmen vom Wochenende geben und die ein oder andere Aufnahme vom Schauspiel “Burg in Flammen” zeigen. Seien Sie gespannt.

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