Die meisten regelmäßigen Leser werden meine Meinung dazu sicher kennen. Die Meinung derjenigen, die einen Batteriegriff besitzen, wird davon sicher nur wenig oder gar nicht abweichen. Ich bin nur gerade in den letzten Wochen mehrfach darauf angesprochen worden, hatte auch einige erstaunte Gesichter auf einem Workshop am Wochenende, als ich den Batteriegriff als eines meiner wichtigsten Zusatzgeräte für die DSLR genannt habe.
Der Batteriegriff ist das Zubehör, das ich zu jeder DSLR als erstes dazu gekaut habe. Der Batteriegriff bietet mir nicht nur den Vorteil von zwei Akkus, anstatt von einem, die Vorteile gehen dabei noch viel weiter.
Vorteile:
- doppelte Akkuladung (mit meiner EOS 7D ca. 1000 Auslösungen mit einer Akkuladung)
- zweiter Auslöser inkl. Einstellrädchen (damit fotografiert es sich bei Hochformatfotos einfach genial)
- die Möglichkeit, mit R6-Batterien oder -Akkus zu fotografieren (wenn die Akkus doch mal leer sind, R6-Batterien gibts überall)
- die Kamera hat einen tieferen Schwerpunkt und liegt damit besser und stabiler in der Hand
Nachteile:
- ist in der Regel nicht gerade billig (Fotografie ist halt kein billiges Hobby)
- bringt zusätzliches Gewicht mit sich
- ein zweiter Akku wird benötigt
Gut, soweit zu den Vor- und Nachteilen. Jeder, der schon einmal mit Batteriegriff fotografiert hat, wird die Nachteile gern in Kauf nehmen, die Vorteile überwiegen hier meiner Meinung nach stark. Wenn ich meinen Batteriegriff abschraube (was ich eigentlich nie tue) und dann die Kamera in die Hand nehme, dann kommt sie mir ein wenig wie ein Spielzeug vor, die gesamte Haptik verändert sich dadurch.
Wer also gern mal länger unterwegs ist, Veranstaltungen fotografiert, Hochzeiten oder Portraitshootings machen möchte, dem kann ich nur empfehlen, mal einen Batteriegriff an seine DSLR zu schrauben, ihr werdet ihn sicher nicht so schnell wieder abnehmen.

