
Seit nun etwa einem halben Jahr nutze ich vor allem unterwegs mein iPad für alles mögliche. Die Einsazgebiete sind im Vergleich zum Anfang auch stetig gestiegen. Ich hatte mir ja das iPad ohne UMTS-Anbindung zugelegt, die zusätzlichen 100 € wollte ich mir einfach sparen. Nach den ersten drei oder vier Wochen hatte ich diesen Schritt schon bereut, ich hatte das iPad dann doch öfter unterwegs im Einsatz und vermisste die Internetverbindung dann schon, obwohl ich nebenbei ja mit dem iPhone ins Netz konnte. Mit dem vorletzten iOS-Update war dann aber der personal Hotspot geboren und ich konnte mein iPhone als Internetzugangsstation für das iPad nutzen, wunderbar.
Nun fehlte eigentlich nur noch eine Möglichkeit, die Fotos, die ich unterwegs mit meiner Canon 7D geschossen habe, direkt auf dem iPad anschauen zu können, am besten direkt kabellos.
Es gibt dafür auch eine Software, Problem war aber wiederum der Wunsch nach kabelfreiheit. Als kabellose Variantebblieb nur eine Eye-Fi-Karte, die es aber leider nicht als CF-Karte gibt. Einen fuktionierenden Adapter habe ich auch noch nicht gefunden.
Als kleinere Alternative habe ich Mittlerweile einen funktionierenden CF-Card-Reader gefunden. Auch eine neue App bot mir einige interessante Möglichkeiten..
CF-Card-Reader
Der CF-Card-Reader bietet einen Slot für eine CF-Karte, sowie eine USB-Buchse, die Kamera lässt sich also auch direkt anschließen. Aber nicht nur die Kamera kann hier angeschlossen werden, auch das iPhone lässt sich so an das iPad anschließen, dann kann man direkt die Fotos vom iPhone auf das iPad kopieren, ohne den lästigen Umweg über iTunes. Bestellt habe ich das Gerät natürkich übers Internet, die Lieferung hat auch etwas gedauert, nach etwa 3 Wochen ist die Lieferung dann aus Hongkong eingetroffen.
Das Teil funktioniert prima mit allen meinen Karten. CF-Karte renistecken, der iOS-Importdialog öffnet sich automatisch, importieren, fertig. Der Card-Reader wird mit einer kleinen schwarzen Samt-Tasche geliefert.
Der Shop, in dem ich den Card-Reader gekauft habe ist unter der Adresse http://store.micgadget.com/ zu finden.
Photosmith – Lightroom light für das iPad
Als ich die ersten Informationen über Photosmith gelesen hatte, war ich begeistert. Endlich eine Möglichkeit Fotos unterwegs zu taggen, zu beschriften und zu sortieren und das ganze dann einfach zu Hause direkt ins Lightroom zu synchronisieren.
Die App war für eine App nicht gerade günstig, es kostet 14,95 €, aber ich wagte den Test. Ich muss gleich dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt den CF-Card-Reader noch nicht hatte. Ärgerlicherweise wollte Photosmith die Fotos nicht anzeigen oder importieren, die ich per iTunes vom PC auf das iPad geladen hatte. Die Macher von Photosmith waren der Meinung, Fotos, die ich schon auf dem PC habe und von dort auf das iPad bringe, brauche ich nicht noch einmal zu sortieren und zu taggen. Ich sehe da so Einsatzmöglichkeiten, wo diese Funktion doch interessant wäre.
Ich konnte die App also erst wirklich richtig testen, nachdem ich eine Möglichkeit hatte, die Fotos direkt von der Speicherkarte auf das iPad zu laden.
Fazit Photosmith
Photosmith ist für ein schnelles Sichten der gemachten Fotos gut geeignet, auch eine einfache Sortierung und die Vergabe von Suchbegriffen funktioniert ganz gut. Viel mehr ist da momentan noch nicht drin. Da gibt es sicher noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Ich möchte ja nicht gleich ein komplettes Lightroom für das iPad, ich wäre mit der ordentlichen Umsetzung des Bibliotheksmoduls schon sehr zufrieden. Die Dateiumbenennung beim import fehlt völlig, weil der Import dem iOS-Import-Dialog überlassen wird. Die Synchonisation mit dem richtigen Lightroom auf den PC dauert ewig, viel länger als der Import von der Speicherkarte. Ich würde also das Geld nicht noch einmal ausgeben, bevor hier nicht noch nachgebessert wurde.
Wow, jetzt ist der Beitrag doch viel länger geworden als eigentlich geplant. Ich hoffe trotzdem, ihr habt bis hierher durchgehalten und es hat Euch was gebracht.


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