Digitale Bildbearbeitung – der einpraegsam.de-Video-Podcast

Juli14th

6 Kommentare

Pearl-Fotopapier von Saal-Digital

Heute mal wieder ein Testbericht zum Thema Fotoentwicklung. Den Ausbelichter Saal-Digital hatte ich ja schon einmal getestet und war auch sehr zufrieden mit den Fotoergebnissen. Letzte Woche war ich dann mal wieder auf der Suche nach einem Anbieter, bei dem ich einige meiner Fotos in der Größe von 30*45cm zu einem annehmbaren Preis entwickeln lassen kann. Ich habe schon einige Bilder in dieser Größe entwickeln lassen, die Größe gefällt mir einfach.

Regelmäßig fliegen da natürlich auch diverse Gutscheine per eMail ins Haus, also dachte ich, ich schaue erst einmal bei den Anbietern, wo ich schon einen Gutschein habe. Leider waren mir die Preise dort in der Regel trotz Gutschein einfach zu hoch. Ich hatte vor ca. einem Jahr hier noch Preise von 1,99 € je Foto gezahlt, damals hieß diese Größe auch einfach nur Foto. Heute heißt es Fotoposter und kostet 6,50 €.

Also schaute ich die mir bekannten Anbieter durch, bei Saal-Digital bin ich hängen geblieben. Hier gibt es gleich mehrere Vorteile, ein Farbprofil, die Fotos auf Pearl-Papier und einen günstigen Preis.

Das Farbprofil

Auf der Internetseite des Anbieters kann man etwas versteckt auch ein Farbprofil für Photoshop downloaden. Das bietet den Vorteil, dass ich am Bildschirm das Farbprofil zuschalten kann und dann sehe, wie die Fotos nach dem Ausbelichten aussehen werden (einen kalibrierten Monitor vorausgesetzt natürlich). Damit kann ich hier noch etwas nachjustieren, falls die Fafrben oder die Helligkeit nicht ganz passt.

Das Pearl-Papier

Das Papier bietet den interessanten Metallic-Schimmer, den ich schon vor einiger Zeit mal beim Alu-Dibond-Test beschrieben habe. Vor allem Schwarz-Weiß-Aufnahmen kommen auf diesem Pearl-Papier einfach richtig genial rüber. Aber auch die Farbaufnahmen bekommen einen richtigen Extra-Kick.

Die Bestellung

Die ist etwas nervig und langwierig. Leider gibt es keine Offline-Software, mit der man die Bestellung fertig machen kann, also Fotos auswählen, Größe und Papier bestimmen usw. Auch die Online-Upload-Software, welche im Browser aufgerufen wird ist nicht wirklich gut für viele Dateien ausgelegt. Ich musste jeweils eine Datei auswählen, diese hochladen, erst dann konnte ich die nächste Datei auswählen. Bei Fotos in voller Auflösung und einer 2000er DSL-Leitung ein ganz schön nerviger und zeitraubender Akt.

Die Lieferung

Ich habe Sonntag bestellt. Die Versand-Mitteilung erhielt ich schon am Montag, Dienstag war die Lieferung in der Post. Ein weiterer Pluspunkt bringt der Umstand, dass die Bilder nicht gerollt ankommen, sie werden plan und gut verpackt geliefert.

Fazit

Saal-Digital ist auch diesmal wieder zu empfehlen, wenn es darum geht, eine besondere Qualität zu bekommen. Der Preis von 4,50 € je 30*45cm Pearl-Papier ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Geschwindigkeit ist sehr gut und die Bildqualität ist richtig klasse.

Einen kleinen Tip noch, das Hochglanz-Pearl-Papier hat einen kleinen Nachteil, man sieht jeden Fingerabdruck darauf. Man sollte also beim auspacken am besten Handschuhe tragen, wenn man die Fotos dann in einen Rahmen bekommen will, ohne viele Fingerabdrücke zu hinterlassen.


Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann abonniere doch meinen RSS feed!

6 Kommentare

  • Pingback von Test: Saal Digital Fotoposter mit Pearl-Effekt | Digitale … | PhotoShopped — 14. Juli 2010 @ 15:22

    [...] Read more: Test: Saal Digital Fotoposter mit Pearl-Effekt | Digitale … [...]

  • Kommentar von Frank — 14. Juli 2010 @ 17:21

    Hallo Herr Esser,

    ich habe nicht so gute Erfahrungen mit Saal Digital, insbesondere mit deren Farbmanagement.

    Bevor ich mir einen Fotodienstleister als meinen bevorzugten Lieferanten rausgesucht hatte, hatte ich verschiedene Testbelichtungen mit den Softproof meines farbkalibrierten und profilierten Monitor Eizo CG222W verglichen.

    Verglichen hatte ich folgende Fotolabore, die in einschlägigen Fotoforen immer wieder empfohlen werden, aufgrund des angeblich durchgeführten Farbmanagements (also Umrechnung des im Foto beigefügtem Farbraumes auf den Druckerfarbraum durch das Labor bzw. selbst vorab entsprechend der Anleitung des Labors).

    http://www.saal-digital.de/

    http://www.fotocommunity-prints.de/

    http://www.1nightprint.de/

    http://www.tkexe.de/

    Bei tkexe sind die Ergebnisse am besten, dicht gefolgt von Fotocommunity-prints. Bei den anderen beiden Dienstleister kann man nicht wirklich von farbtreuer Wiedergabe sprechen. Weder im Vergleich mit dem Original, noch im Vergleich mit dem zum Proof bereitgestellten Profilen.

    Den Test kann jeder selbst wiederholen z.B. mit folgenden Testbildern:

    http://www.fotocommunity-prints.de/fileadmin/daten/fcPrints_Testbild_100ppi.jpg

    http://www.europoster24.de/dq-tool/DQ-Tool_Print_13x18cm.jpg

    http://www.dplab.de/downloads/farbmanagement/Kalibrierungsbild%20DPL_sRGB_kl.JPG

    Je nach Anbieter muss man sich aber noch die Druckerprofile für den Softproof herunterladen und entsprechend einbinden und ggf. die Testbilder in den entsprechenden Farbraum konvertieren, oder auch nicht. Das hängt im Einzelnen von den jeweiligen Vorgehen des Dienstleisters ab, und kann auf deren Webseiten in der Regel im Detail nachgelesen werden.

    Mein “Sieger” war und ist “tkexe” (Man muss bei der Bestellung aber expliziet “PD-Modus” angeben und vorher selbst in das Druckerprofil konvertieren) – Der Anbieter ist dann auch noch der Preisgünstigste.

    Viele Grüße
    Frank

  • Kommentar von Joe2712 — 14. Juli 2010 @ 18:20

    Interessant.
    Ich kann die Ergebnisse nur mit meinem Monitor vergleichen, da passt das Ergebnis schon ziemlich gut. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich keinen Eizo-Monitor besitze, momentan besitze ich als Hauptmonitor nur einen einfachen Acer-Monitor, den ich mit Hilfe des Spiders kalibriere.

    Danke für die ausführlichen Informationen..

  • Kommentar von Marianne Schlüter — 14. Juli 2010 @ 21:20

    Jörg vielleicht kannst Du gelegentlich mal erklären, wie man
    ein Druckerprofil in Photoshop einbindet.
    Gruß Marianne

  • Kommentar von Joe2712 — 14. Juli 2010 @ 21:29

    Ja, kein Problem. Zeige ich in einem der nächsten Tutorials.

  • Kommentar von freefotograf — 29. Juli 2010 @ 13:08

    Mit entsprechender Technik ausgestattet kann ein Fotograf dabei aber nur Foto Poster bis zu einer bestimmten Größe meist herstellen. Aber auch die Angebote der Online-Bilderdienste, denen man alternativ den Auftrag für ein Foto Poster geben kann, haben nicht alle möglichen Posterformate im Angebot.

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL

schreib doch einen Kommentar

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.

RSS
SEO Powered by
Platinum SEO from Techblissonline