Belichtungskorrektur – ein nützliches Werkzeug

belichtungskorrektur in der Praxis . Belichtungskorrektur führt zu mehr Kontrast, satteren Farben

Kennt Ihr das nicht auch? Ihr habt Euch auf die automatischen Funktionen der verlassen. Auf dem -Display sah das Bild auch noch ganz gut belichtet aus. Auf das Histogramm wurde deshalb natürlich nicht nochmal geschaut. Zu Hause am PC sind die Fotos aus einmal oder zu . Hier im Beispiel ist links die normale zu sehen, rechts die etwas unterbelichtete Variante. Die Farben und Kontraste im rechten Bild sind viel stärker und klarer. DIe Zeichnung in den Wolken kommt viel mehr zur Geltung.

Da das aufhellen am PC weniger problematisch ist, als das abdunkeln, fotografiere ich in der Regel lieber etwas “dunkler”. Das heißt, ich sage der Kamera, sie solle doch bitte die Blende etwas kürzer öffnen, als sie es eigentlich tun würde. Dafür nutze ich die Belichtungskorrektur.

Belichtung und Korrektur beim fotografieren mit digitalen KamerasDiese Funktion ist mittlerweile nicht nur bei den Spiegelreflexkameras vorhanden, sondern auch bei vielen kleineren Kameras. Das Symbol dafür ist hier oben zu sehen, schau einfach mal auf Deiner Kamera nach dem Symbol. Sollte es nicht zu finden sein, dann bleibt noch ein Blick in das Handbuch, auch wenn es schwer fällt. :)

Es können hier Werte in negative und positive Richtung eingestellt werden. bei und geht das in der Regel von 0 in 1/3-Schritten bis 2 oder 3 Belichtungsstufen. Die Einstellung dafür sieht folgendermaßen aus:

Belichtungskorrektur an digitalen Kameras

Hier stelle ich in der Regel einen Wert von –0.6 bis –1 ein, je nach Helligkeit um mich herum. Normalerweise sind die Fotos damit nicht zu . Am PC kommen die Farben kräftiger rüber, die Kontraste passen besser. Deshalb ist das eigentlich bei mir die Einstellung, die fast immer bleibt, wenn ich draußen fotografiere.

Belichtungskorrektur für den Winter

Schneelandschaften bieten immer wieder interessante Themen und Motive. Nun könnte man auf die Idee kommen, die Belichtungskorrektur in die “dunklere” Richtung ist hier auch angebracht, vielleicht noch etwas mehr als ohne Schnee. Das ist aber ein Irrtum.

Bei viel Schnee, also fast nur weißen Flächen im Kamera-Sucher, wird das im Automatik-Modus fotografierte Bild in der Regel zu dunkel belichtet.

Etwas vereinfacht gesagt misst die Kamera, je nach Einstellung, die Fläche vor sich, rechnet mit den Helligkeitswerten die beste Belichtungseinstellung aus. Ist nun die Fläche vor der Kamera fast völlig weiß, geht die Kamera von einer Überbelichtung aus und versucht dies durch eine kürzere Belichtungszeit und/oder eine kleinere Blende zu beheben. Die errechneten Belichtungseinstellungen führen also zu einem zu dunklen Bild.

Deshalb: Bei Fotos von Schneelandschaften immer etwas in die + Richtung korrigieren. Ich nutze in der Regel bei Sonnenschein und Schnee Werte von +1 bis +1.3.

Nutzt Du die Belichtungskorrektur in der Kamera schon? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

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4 Kommentare

  1. Ich benutze die Belichtungskorrektur sehr häufig, besonders bei schwierigen Szenen. Das Histogramm ist bei mir ständig aktiv und da ich angefangen habe eher heller zu belichten (“Expose to the Right” wird das im englischsprachigen Raum genannt)kann ich mit Hilfe der Belichtungskorrektur gut steuern wie weit rechts mein Histogramm landen soll.

    Ich verwende lieber die Blenden- oder Verschlusszeitvorwahl zusammen mit der Belichtungskorrektur als den voll manuellen Modus.

  2. Probiert habe ich das schon einmal, aber so richtig und bewusst umgesetzt – nein kann ich nicht sagen. Aber das wäre mehr als eine Idee wert. Euch eine Gute Woche bei dem Wetter LG Frank

  3. Ich nutze die Korrektur eigentlich nur im Winter, denn mit dem vielen weiß hat die interne Belichtungsmessung schon ihre Probleme und es kommt ein graues Bild raus.

  4. ich verzichte darauf, in der Kamera die Belichtungskorrektur zu nutzen. Einzig bei HDR-Aufnahmen kommt diese Möglichkeit zum Tragen.

    Für zu helle oder zu dunkle Aufnahmen nehm ich entweder das Canon-Utility Digital Photo Professional oder eben Lightroom.

    Gruß Dieter

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