Archive for September, 2009

30
Sep

Nach den schönen Tagen in den vergangenen Wochen scheint sich nun doch die graue Jahreszeit langsam durchzukämpfen. Es wird kälter, die Bäume verlieren die ersten Blätter, Der früh-morgendliche Nebel braucht jeden Tag länger, bis er sich endgültig aufgelöst hat. Das nasskalte Wetter lädt eigentlich gar nicht zum fotografieren ein, da wird es eh keine schönen Fotos geben.

Aber das ist ein Trugschluss. Gerade jetzt bekommt man Fotos, die nicht alltäglich sind. “Rausgehen, wenn die anderen rein gehen.” das gibt Fotos, die nicht jeder hat. Das graue Wetter, die neblige Stimmung sind wie gemacht für Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Schwaden von Bodennebel, aus denen vielleicht oben der ein oder andere Baum oder Strauch herausschaut, ein paar Konturen von Häusern, Kirchtürmen, die sich im Nebel abzeichnen, das sind fast einzigartige Fotos, gerade weil jetzt die meisten anderen nicht auf die Idee kommen würden, das Haus zu verlassen und fotografieren zu gehen.

Regen – herrliche Spiegelungen

Gerade bei Regen entstehen herrliche Spiegelungen auf den Straßen und Plätzen. In den Innenstädten entstehen gerade dann herrliche Lichtspiele, vor allem, wenn abends die Straßenlaternen angeschaltet sind. Natürlich sollte man auch auf seine Fotoausrüstung Acht geben, damit sie nicht durch die Nässe Schaden erleidet, die etwas höherwertigen Spiegelreflexkameras sind Spritzwassergeschützt, sollten also in einem normalen Regen keine Probleme bekommen. Ich hatte mit meiner EOS 40D noch nie Probleme bei Regen. Andererseits gibt es auch einfache und kostengünstige Schutzmöglichkeiten. Dazu habe ich auch schon vor längerer Zeit mal einen Beitrag geschrieben, in dem ich eine Bauanleitung für einen Regenschutz für die Kamera gefunden habe (link).

Eure schönsten “Schlechtwetterbilder”?

Bei der Durchsicht meiner Fotos ist mir dann auch aufgefallen, dass ich viel zu wenige “Schlechtwetterfotos” in meinem Portfolio habe. Na dann ist das wohl das nächste Projekt. Hier sind einige meiner Schlechtwetterbilder, gern würden wir auch das ein oder andere Bild von Euch anschauen, hinterlasst doch einfach einen Link zu einem oder mehreren Eurer Schlechtwetterbilder, ich würde mich freuen.

Categories : Allgemein
29
Sep

Nach den Tutorials der vergangenen Wochen, in denen es hauptsächlich um den Import, die Verschlagwortung und Auswahl ging, möchte ich heute den nächsten Schritt gehen. Ich zeige, wie man mit Hilfe von Lightroom nach bestimmten Kriterien Fotos aus der großen Sammlung herausfiltern kann.

Viel Spaß mit dem Tutorial.

Und wie immer der Link zu Youtube (link).

Categories : Tutorials
28
Sep

Schon vor längerer Zeit habe ich hier im Blog über die Foto-iPhone-Apps berichtet, die ich nutze. Hier kannst Du noch einmal nachlesen, welche Apps das waren (link).

Seit der Zeit sind da noch das ein oder andere App hinzu gekommen. Auch haben die damals genutzen Apps einige Updates durchlaufen und sind noch um einige interessante Funktionen gewachsen.

AroundMe

Das Programm AroundMe hilft nicht nur dem Fotografen. Es ist ein Programm, das mir Informationen jeglicher Art über meine momentane Umgebung liefert. Das sind zum Beispiel Sehenswürdigkeiten in meiner Umgebung. Hierbei werden nicht nur die Sehenswürdigkeiten aufgezählt, man erhält auch gleich nähere Informationen dazu. Das ist wunderbar einsetzbar, wenn man eine Fotowanderung in einer fremden Stadt macht. Außerdem zeigt AroundMe Restaurants, Tankstellen, Apotheken, Einkaufzentren, Bars und vieles mehr in der Nähe.

AroundMe ist kostenlos, also unbedingt mal ausprobieren (link).

Best Camera

Ein relativ neues Programm von Chase Jarvis. Es ist das erste Programm zur Bildbearbeitung, das mir ganz gut gefällt. Es hat zwar noch einige Macken, aber es ist ja auch noch ganz neu und wird sicher noch einige Entwicklung erfahren. Von der Handhabung her kann man es mit einer “Ein-Klick”-Bildbearbeitung vergleichen. Es gibt mehrere Knöpfe, die dann durch anklicken das Bild automatisch in irgend einer Art verändern.

Welche Möglichkeiten bietet das Programm?

“Jewel” ist ein Filter, der dem Foto einen warmen, texturreichen Look gibt. “Paris” ist ein Filter, der das Foto in ein Schwarz-Weiß-Bild mit hohen Kontrasten wandelt. Außerdem gibt es Filter, um die Farben in die wärmere oder kältere Farbgebung zu ändern, das Foto zu entsättigen, eine Vignette hinzuzufügen, aufzuhellen oder abzudunkeln.

Man sieht, es gibt eine ganze Menge von Möglichkeiten. Was ich klasse finde, ist die nicht destruktive Veränderung des Fotos. Ich kann mehrere Filter auf das Foto anwenden, kann danach die Reihenfolge der Filter, die ich angewendet habe noch einmal verändern, oder einzelne Filter wieder löschen.

Am Ende kann man das Bild per eMail versenden, abspeichern oder zur Bestcamera.com-Community hochladen.

Was mir hier fehlt ist vor allem die Uploadmöglichkeit zu Flickr. Auch wenn das eine Konkurenz zur BestCamera-Community wäre, wird das Programm nicht drum herum kommen.

BestCamera kostet 2,39 € und ist im Appstore hier zu finden (link).

Pro Camera

ProCamera spendiert der nicht ganz so hochklassigen Kamera des iPhones einige Features, die der Standard-Kamera-Applikation fehlen. So wird zum Beispiel eine Kästcheneinteilung im Bildschirm eingeblendet, außerdem bekommt das Kamerabild einen künstlichen Horizont. Wie im Flugzeug kann man so genauer die waagerechte Position einstellen. Eine weitere Funktion, die der Standard-App fehlt ist der Selbstauslöser. Den findet man in ProCamera, mit einstellbarem Zeitintervall. Eine weitere interessante Funktion ist das Auslösen bei Stillstand. Das heißt, man drückt auf den Auslöser und das Programm wartet dann so lange mit dem Auslösen, bis die Kamera wirklich still gehalten wird. Außerdem hat ProCamera auch eine Zoom-Funktion.

ProCamera kostet ebenfalls 2,39 € und ist im App-Store hier zu finden (link).

Categories : Allgemein, Testberichte
26
Sep

Was für ein beeindruckender Mann.

Categories : Projekt 365
25
Sep

Ich weiß, die digitale Fotografie ist älter als 10 Jahre. Die Überschrift ist etwas anders gemeint. Mein digitaler Werdegang in der Fotografie hat nun vor 10 Jahren begonnen. Ist schon interessante, was sich in diesen 10 Jahren vor allem bei der Technik so alles getan hat.

Vor der ersten digitalen

Mitte der 90er Jahre hatte ich mir eine analoge Canon Spiegelreflexkamera mit 2 Objektiven zugelegt. Fotografiert habe ich zu der Zeit wirklich nur ab und zu. Es hätte sicher auch eine kleinere Kamera getan. Im Urlaub und bei Ausflügen habe ich vor allem fotografiert. Irgendwann bin ich dann von Fotos auf Dias umgestiegen und habe dann meist mit Diafilmen gearbeitet.

Meine erste digitale

Zur Geburt meines Sohnes vor nun fast genau 10 Jahren legte ich mir meine erste digitale Kamera zu. Wie die hieß, das kann ich gar nicht mehr sagen, ich weiß nur noch, dass die ziemlich quadratisch war und nur eine Auflösung von 640*480 Bildpunkten hatte. Dementsprechend sahen natürlich auch die Ergebnisse aus. Nicht ansatzweise mit den Fotos der analogen Kamera zu vergleichen. Aber ich konnte schnell und problemlos die Ergebnisse am PC anschauen.

Die Nummer 2 kam dann recht schnell

Etwa ein halbes Jahr später kaufte ich mir eine Olympus-Kamera mit 1,3 Megapixeln. Hier waren die Fotos schon um eines besser als bei der ersten digitalen Kamera. Die Speicherkarten waren natürlich noch recht teuer, aber auf eine 64MB-Karte passten schon mehr als 100 Bilder, das war toll. Mit dieser Kamera fotografierte ich so ca. 2 Jahre lang. Bearbeitet habe ich die Fotos zu dieser Zeit kaum. Etwas aufhellen, und ganz selten auch mal stempeln, mehr konnte ich nicht.

Der Schritt zur Bridge-Kamera

Die erste Kamera mit wirklich guter Qualität war eine HP Photosmart 9???. Der Zoom war klasse, Was damit für Vergrößerungen möglich waren, was für ein Sprung. Mit dieser Kamera habe ich viel mehr fotografiert als vorher. Auch die ersten ernst zu nehmenden Bildbearbeitungsversuche habe ich zu dieser Zeit gemacht.

Die erste Spiegelreflex

Etwa 3 Jahre nach der Bridge-Kamera waren dann auch die digitalen Spiegelreflexkameras qualitativ so gut, dass ich den Sprung wagen wollte. In der Annahme, ich würde Geld sparen, setzte ich wieder auf Canon, ich konnte ja die Objektive der alten analogen Spiegelreflex weiterverwenden. Gepasst haben sie natürlich, aber die Qualität der Objektive an einer digitalen Kamera sind alles andere als akzeptabel. Egal, die Fotoqualität war zu der Zeit einfach klasse. Die Nachbearbeitung machte auch Fortschritte bei mir. Ich fotografierte intensiver und beschäftigte mich auch mit den Grundlagen der Fotografie.

Die zweite Spiegelreflex

Wieder etwa 2 Jahre später war ich mit Freunden unterwegs zum fotografieren. Einer der Freunde hatte eine EOS 40D dabei, ich war hin und weg. Das hochwertige Gehäuse, die Haptik, Lifeview, all das war einfach toll. Ich habe dann meine alten Spiegelreflexkamera zu einem ganz ordentlichen Preis verkaufen können und habe mir die 40D zugelegt. Mit dieser Kamera fotografiere ich bis heute.

Der nächste Schritt??

Klar schaue ich immer wieder auf neue Kameras, die 50D ist eine tolle Kamera, aber der Sprung von der 40D zur 50D ist nicht so groß, dass sich ein Umstieg lohnt. Als die EOS 5DmkII auf dem Markt kam, ich die zum ersten Mal in der Hand hatte, war ich wieder so begeistert, wie damals bei der 40D. Nur eine gravierendes Problem hat mich bisher vom Umstieg abgehalten, ich bräuchte einen komplett neuen Satz Objektive, da die 5DmkII eine Vollformatkamera ist.

Irgendwie scheint Canon von meinem Problem etwas mitbekommen zu haben. :) Vor einiger Zeit hat Canon die 7D vorgestellt. Im Grunde fast eine 5DmkII, nur halt mit APSC-Sensor. Ich träume schon wieder…. :)

Categories : Allgemein

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