Artikel von Januar, 2009
Projekt 365 – Tag 17
Ich wusste, irgendwann stoße ich an die Grenzen der iPhone-Kamera. Gestern war es so weit. Ich war auf dem Rückweg von einem Termin. Auf einem Feld, direkt neben der Straße standen auf einmal 10 Rehe, vielleicht 30m von mir entfernt. Ich hielt also das Auto an, Scheibe runter und wollte ein Foto machen. Leider hatte ich die Canon EOS nicht dabei. In vielen Fällen hilft mir hierbei das iPhone weiter. aber diesmal dachte ich mir schon, dass das wohl nicht so wird, wie ich es gern hätte. Es war zu dunkel, der Kontrast zwischen brauem Feld und den Rehen war nicht so toll, also hab ich es versucht. Mit viel Fantasie kann man die rehe trotzdem erkennen.
Speicherkarten – welche Karten brauche ich wofuer?
In einem anderen Beitrag habe ich schon über Speicherkarten geschrieben. Dabei ging es eher darum, wie groß die Speicherkarten sein sollten und wie viele man dabei haben sollte. Den Beitrag könnt ihr hier noch einmal anschauen.
Heute soll es um ein anderes Thema gehen. Egal, welchen Speicherkarten-Typ man nutzt, CF-Karten, SD-Karten oder andere, es gibt bei den verschiedenen Herstellern jeweils unterschiedliche Karten, die auch meist im Preis ziemlich voneinander abweichen.
Extreme? Ultra? Was ist das?
Wenn man z.B. die Sandisk-Speicherkarten anschaut, dann gibt es da z.B. 4GB CF-Karten mit dem Namen Extreme III, diese kosten momentan so etwa 25,- €. Wenn man allerdings die 4GB Extreme IV kaufen möchte, dann muss man schon über 58,- € investieren. Warum dieser große Preisunterschied?
Es gibt da einige Unterschiede. Der gravierendste ist wohl die Schreibgeschwindigkeit. Die Extreme III-Karten haben eine Schreibgeschwindigkeit von etwa 20MB / Sekunde angegeben. Die Extreme IV-Karten sind etwa doppelt so schnell. Die ULTRA II-Karten haben eine Geschwindigkeit von etwa 10MB / Sekunde.
Wie wirkt sich das aus?
Sicherlich wird die Kamera mit der schnelleren Karte nicht mehr Bilder je Sekunde machen können. Diese Geschwindigkeit ist kamerabedingt. Wo es aber doch einen Unterschied macht ist bei der Serienbildaufnahme. Moderne Spiegelreflexkameras müssen riesige Datenmengen auf die Karte speichern. Bei meiner Canon 40D im High-Speed-Modus 6,3 Bilder/Sekunde, jedes Bild etwa 10 MB. Die Kamera kann diese etwa 63 MB natürlich nicht in einer Sekunde auf die Karte speichern, sondern halt nur 20 MB. Dafür hat die Kamera einen internen Speicher, die Fotos landen dort und werden dann eins nach dem anderen auf die Speicherkarte kopiert, so schnell es halt mit der Karte geht. Bei der Extreme III dauert es dann halt etwa 3 Sekunden, bis die Fotos auf der Karte sind, mit der Extreme IV nur noch 1,5 Sekunden.
Nach etwa 10-20 Bildern im Highspeedmodus direkt hintereinander ist die Kamera an einem Punkt angelangt, wo der interne Speicher voll ist. Dann muss die Kamera mit dem nächsten Foto warten, bis eines der Fotos aus dem internen Speicher auf die Karte kopiert wurde, dann kann wieder 1 Foto geschossen werden. Das verlangsamt die Arbeit natürlich ziemlich. Man kann auch 20 –30 Sekunden warten, dann sind meist alle Fotos auf der Karte und der interne Speicher ist wieder leer.
Diese Probleme tauchen allerdings immer nur dann auf, wenn man sehr viele Fotos in kurzer Zeit macht. Um z.B. eine Bewegungsstudie zu fotografieren, oder bei der Sportfotografie. Hier macht man viele Fotos, um die Chance auf ein gutes Foto zu erhöhen.
Beim “normalen” Fotografieren wird man hier keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Karten bemerken.
Einen weiteren Vorteil der Extreme IV-Karten möchte ich noch anmerken, diese sind Wasserbeständig. Was das genau besagt, kann ich nicht sagen, Spritzwasserschutz ist sicher interessant, wenn man auch bei schlechtem Wetter fotografiert.
Fazit
Es gibt sie nicht, DIE richtige Karte. Diejenigen, die oft die Highspeed-Funktion ihrer Kamera nutzen, als Sportfotograf vor allem, die setzen sicher bei den Extreme IV-Karten auf das richtige Pferd. Alle diejenigen, die Foto für Foto machen, auf Wanderungen, bei Portraitshootings, bei Architekturfotografie, die sind sicher auch mit der Extreme III sehr gut bedient. Das wichtigste ist bei all den Speicherkarten ist wohl aber die Datensicherheit.
Also immer schön Backups machen…
Dazu demnächst einen weiteren Beitrag hier auf einpraegsam.de
Projekt 365 – Tag 17
Mal wieder etwas bearbeitetes. Dieses alte ziemlich verfallene Haus hat einfach nach einer solchen Bearbeitung gerufen. Komplett in Schwarz-Weiß war es nicht ganz so aussagekräftig, also habe ich die gelben und roten Töne im Bild gelassen und dann die Sättigung noch etwas verringert. Eine Vignette dazu und fertig.
Das Foto wurde wieder mit dem iPhone geschossen, also keine EXIF-Daten…
Lightroom-Kurztutorial Fotos besser präsentieren
Hier und heute möchte ich einen Teil von Lightroom ansprechen, den ich eigentlich erst seit der Lightroom Version 2.0 entdeckt habe. Seit dieser Zeit nutze ich ihn häufiger, vor allem, um meinen Fotos für die Ausbelichtung einen interessanten Rahmen zu geben. Das geht natürlich alles auch in Photoshop, aber in Lightroom ist es wie so oft einfacher, leichter, schneller.
Fotos mit Rahmen versehen
Es geht natürlich um das Drucken-Menü. In der Lightroom Version 1 konnte man hier drucken. Klar, was auch sonst… Drucken in vielen verschiedenen Varianten, mehrere Fotos auf eine Seite, Kontaktabzüge und vieles mehr. Man konnte auch hier schon interessante Rahmen um seine Fotos bringen und die eigene Unterschrift einfügen. Aber am Ende ging es immer direkt auf den eigenen Drucker. Man konnte diese “Kreation” nicht abspeichern und ausbelichten lassen.
Das geht nun in Lightroom 2. Öffnen Sie einfach das Drucken-Modul in Lightroom2. Hier gibt es nun auf der linken Seite eine schon ziemlich große Auswahl von Vorlagen. Ich nutze meist eine dieser Vorlagen und passe diese dann in der rechten Seitenleiste an. Man kann dort die Randbreite einstellen, die Anzahl der Bilder in einer Reihe, oder die Anzahl der Bilder untereinander usw.
TIP: Die Erkennungstafel kann man sehr gut nutzen, um eine Signatur auf das Bild zu bringen. Einfach ein weißes Blatt mit einem schwarzen Stift signieren, diese Signatur einscannen und als jpg-Datei abspeichern. In dem Erkennungstafel-Dialog kann man dann dieses Bild öffnen und auf dem Foto frei plazieren.
Nun kommt aber der eigentliche Punkt. Wir können diese fertiggestellte Komposition nun nicht nur ausdrucken, sie lässt sich auch als jpg-Datei abspeichern. In der rechten Seitenleiste befindet sich etwas weiter unten der Abschnitt “Druckauftrag”. Gleich er erste Punkt darunter, “Ausgabe:” ist standardmäßig auf “Drucker” eingestellt. Hier an dieser Stelle kann man mit einem Mausklick anstatt “Drucker” auch “JPEG-Datei” auswählen.
Das war es auch schon. Und was noch viel besser ist, man kann die einmal erstellte Komposition natürlich als Vorlage abspeichern, so dass man beim nächsten mal nur die Fotos auswählen muss. Dann ruft man mit einem Mausklick die Vorlage auf und ist schon fertig.
Wie man eine Vorlage abspeichert? Ganz einfach. Sie klicken einfach in der linken Seitenleiste ganz oben auf das “+”-Zeichen, gibt der Vorlage einen Namen und fertig.
Viel Spaß damit. Hat jemand auch interessante Kurztips für Lightroom? Ich suche immer noch Leser, die gern hier einen Gastbeitrag veröffentlichen würden. Wie wäre es?
Projekt 365 – Tag 16
Die schönen Licht und Schattenspiele hier auf der Baumrinde fand ich einfach interessant anzuschauen, also habe ich sie versucht auf dem Bild abzubilden. Ich mag solche Strukturen, Farben und Formen einfach. Das Spiel mit Licht und Schatten ist ja nunmal das, was Fotografie ausmacht.
EXIF-Daten:
Canon EOS 40D
Brennweite: 51mm
1/160 Sekunde bei Blende F5.6
Zeitautomatik
ISO 400















