Schon vor längerer Zeit habe ich hier im Blog über die Foto-iPhone-Apps berichtet, die ich nutze. Hier kannst Du noch einmal nachlesen, welche Apps das waren (link).
Seit der Zeit sind da noch das ein oder andere App hinzu gekommen. Auch haben die damals genutzen Apps einige Updates durchlaufen und sind noch um einige interessante Funktionen gewachsen.
AroundMe

Das Programm AroundMe hilft nicht nur dem Fotografen. Es ist ein Programm, das mir Informationen jeglicher Art über meine momentane Umgebung liefert. Das sind zum Beispiel Sehenswürdigkeiten in meiner Umgebung. Hierbei werden nicht nur die Sehenswürdigkeiten aufgezählt, man erhält auch gleich nähere Informationen dazu. Das ist wunderbar einsetzbar, wenn man eine Fotowanderung in einer fremden Stadt macht. Außerdem zeigt AroundMe Restaurants, Tankstellen, Apotheken, Einkaufzentren, Bars und vieles mehr in der Nähe.
AroundMe ist kostenlos, also unbedingt mal ausprobieren (link).
Best Camera
Ein relativ neues Programm von Chase Jarvis. Es ist das erste Programm zur Bildbearbeitung, das mir ganz gut gefällt. Es hat zwar noch einige Macken, aber es ist ja auch noch ganz neu und wird sicher noch einige Entwicklung erfahren. Von der Handhabung her kann man es mit einer “Ein-Klick”-Bildbearbeitung vergleichen. Es gibt mehrere Knöpfe, die dann durch anklicken das Bild automatisch in irgend einer Art verändern.
Welche Möglichkeiten bietet das Programm?
“Jewel” ist ein Filter, der dem Foto einen warmen, texturreichen Look gibt. “Paris” ist ein Filter, der das Foto in ein Schwarz-Weiß-Bild mit hohen Kontrasten wandelt. Außerdem gibt es Filter, um die Farben in die wärmere oder kältere Farbgebung zu ändern, das Foto zu entsättigen, eine Vignette hinzuzufügen, aufzuhellen oder abzudunkeln.
Man sieht, es gibt eine ganze Menge von Möglichkeiten. Was ich klasse finde, ist die nicht destruktive Veränderung des Fotos. Ich kann mehrere Filter auf das Foto anwenden, kann danach die Reihenfolge der Filter, die ich angewendet habe noch einmal verändern, oder einzelne Filter wieder löschen.
Am Ende kann man das Bild per eMail versenden, abspeichern oder zur Bestcamera.com-Community hochladen.
Was mir hier fehlt ist vor allem die Uploadmöglichkeit zu Flickr. Auch wenn das eine Konkurenz zur BestCamera-Community wäre, wird das Programm nicht drum herum kommen.
BestCamera kostet 2,39 € und ist im Appstore hier zu finden (link).
Pro Camera

ProCamera spendiert der nicht ganz so hochklassigen Kamera des iPhones einige Features, die der Standard-Kamera-Applikation fehlen. So wird zum Beispiel eine Kästcheneinteilung im Bildschirm eingeblendet, außerdem bekommt das Kamerabild einen künstlichen Horizont. Wie im Flugzeug kann man so genauer die waagerechte Position einstellen. Eine weitere Funktion, die der Standard-App fehlt ist der Selbstauslöser. Den findet man in ProCamera, mit einstellbarem Zeitintervall. Eine weitere interessante Funktion ist das Auslösen bei Stillstand. Das heißt, man drückt auf den Auslöser und das Programm wartet dann so lange mit dem Auslösen, bis die Kamera wirklich still gehalten wird. Außerdem hat ProCamera auch eine Zoom-Funktion.
ProCamera kostet ebenfalls 2,39 € und ist im App-Store hier zu finden (link).


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