10 Jahre digitale Fotografie
Ich weiß, die digitale Fotografie ist älter als 10 Jahre. Die Überschrift ist etwas anders gemeint. Mein digitaler Werdegang in der Fotografie hat nun vor 10 Jahren begonnen. Ist schon interessante, was sich in diesen 10 Jahren vor allem bei der Technik so alles getan hat.
Vor der ersten digitalen
Mitte der 90er Jahre hatte ich mir eine analoge Canon Spiegelreflexkamera mit 2 Objektiven zugelegt. Fotografiert habe ich zu der Zeit wirklich nur ab und zu. Es hätte sicher auch eine kleinere Kamera getan. Im Urlaub und bei Ausflügen habe ich vor allem fotografiert. Irgendwann bin ich dann von Fotos auf Dias umgestiegen und habe dann meist mit Diafilmen gearbeitet.
Meine erste digitale
Zur Geburt meines Sohnes vor nun fast genau 10 Jahren legte ich mir meine erste digitale Kamera zu. Wie die hieß, das kann ich gar nicht mehr sagen, ich weiß nur noch, dass die ziemlich quadratisch war und nur eine Auflösung von 640*480 Bildpunkten hatte. Dementsprechend sahen natürlich auch die Ergebnisse aus. Nicht ansatzweise mit den Fotos der analogen Kamera zu vergleichen. Aber ich konnte schnell und problemlos die Ergebnisse am PC anschauen.
Die Nummer 2 kam dann recht schnell
Etwa ein halbes Jahr später kaufte ich mir eine Olympus-Kamera mit 1,3 Megapixeln. Hier waren die Fotos schon um eines besser als bei der ersten digitalen Kamera. Die Speicherkarten waren natürlich noch recht teuer, aber auf eine 64MB-Karte passten schon mehr als 100 Bilder, das war toll. Mit dieser Kamera fotografierte ich so ca. 2 Jahre lang. Bearbeitet habe ich die Fotos zu dieser Zeit kaum. Etwas aufhellen, und ganz selten auch mal stempeln, mehr konnte ich nicht.
Der Schritt zur Bridge-Kamera
Die erste Kamera mit wirklich guter Qualität war eine HP Photosmart 9???. Der Zoom war klasse, Was damit für Vergrößerungen möglich waren, was für ein Sprung. Mit dieser Kamera habe ich viel mehr fotografiert als vorher. Auch die ersten ernst zu nehmenden Bildbearbeitungsversuche habe ich zu dieser Zeit gemacht.
Die erste Spiegelreflex
Etwa 3 Jahre nach der Bridge-Kamera waren dann auch die digitalen Spiegelreflexkameras qualitativ so gut, dass ich den Sprung wagen wollte. In der Annahme, ich würde Geld sparen, setzte ich wieder auf Canon, ich konnte ja die Objektive der alten analogen Spiegelreflex weiterverwenden. Gepasst haben sie natürlich, aber die Qualität der Objektive an einer digitalen Kamera sind alles andere als akzeptabel. Egal, die Fotoqualität war zu der Zeit einfach klasse. Die Nachbearbeitung machte auch Fortschritte bei mir. Ich fotografierte intensiver und beschäftigte mich auch mit den Grundlagen der Fotografie.
Die zweite Spiegelreflex
Wieder etwa 2 Jahre später war ich mit Freunden unterwegs zum fotografieren. Einer der Freunde hatte eine EOS 40D dabei, ich war hin und weg. Das hochwertige Gehäuse, die Haptik, Lifeview, all das war einfach toll. Ich habe dann meine alten Spiegelreflexkamera zu einem ganz ordentlichen Preis verkaufen können und habe mir die 40D zugelegt. Mit dieser Kamera fotografiere ich bis heute.
Der nächste Schritt??
Klar schaue ich immer wieder auf neue Kameras, die 50D ist eine tolle Kamera, aber der Sprung von der 40D zur 50D ist nicht so groß, dass sich ein Umstieg lohnt. Als die EOS 5DmkII auf dem Markt kam, ich die zum ersten Mal in der Hand hatte, war ich wieder so begeistert, wie damals bei der 40D. Nur eine gravierendes Problem hat mich bisher vom Umstieg abgehalten, ich bräuchte einen komplett neuen Satz Objektive, da die 5DmkII eine Vollformatkamera ist.
Irgendwie scheint Canon von meinem Problem etwas mitbekommen zu haben.
Vor einiger Zeit hat Canon die 7D vorgestellt. Im Grunde fast eine 5DmkII, nur halt mit APSC-Sensor. Ich träume schon wieder….













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