Der Markt der Fotozeitschriften ist seit 2 Jahren ganz schön gewachsen. Zu Beginn meiner Fotografenzeit musste man die Fotozeitschriften am Kiosk noch irgendwo in der untersten Reihe ganz hinten suchen. Heute sind Fotozeitschriften oft in der Mitte etwas unterhalb der Augenhöhe zu finden, die Quantität hat auch merklich zugenommen, die Qualität leider nur bei ganz wenigen.
Was mir schon vor langer Zeit aufgefallen ist, Zeitschriften mit dem Thema Fotografie und Bildbearbeitung sind entweder wahnsinnig teuer, oder sie bestehen zu 90% aus Werbung, zu der ich natürlich auch Produktvorstellungen zähle.
Die nicht so teuren Zeitschriften
Wenn eine Zeitschrift von 50 Seiten 20 Seiten Werbeanzeigen, 25 Seiten Produkttests und deren Vorstellung beinhaltet, dann bleibt meiner Meinung nach viel zu wenig Platz für den redaktionellen Teil, für Fotos, Erläuterungen, Fotogeschichten,…
Leider ist genau dies die Praxis bei einem Großteil der Zeitschriften auf dem deutschen Markt. Ist ja auch klar, die Hersteller liefern die Testobjekte in der Regel gratis, die Werbeanzeigen bringen die Einnahmen, der Rest ist Beiwerk.
Die teuren Zeitschriften
Ich finde eine Zeitschrift, die um die 10 € kostet eigentlich zu teuer. Wenn ich diesen Preis schon zahlen soll, dann möchte ich aber gern auch eine Zeitschrift ohne Werbung, egal ob direkte oder indirekte Werbung. Ich würde auch sehr gern auf Extrem-Hochglanz-Cover verzichten, wenn sich das dann auf den Preis auswirkt. Informationen, interessante Fotos und Tutorials sind das, was mich am meisten an diesen Zeitschriften interessiert. DOCMA möchte ich hierbei nennen, Advanced Photoshop oder das .psd-Magazin.
Die Ausnahme
Ist natürlich nur subjektiv meine Meinung, aber ich sehe eine ganz große Ausnahme bei den Fotomagazinen, die Zeitschrift FotoHits. Sehr informativ, gut geschrieben, nicht mit Werbung überfüllt und mit einem Preis von 2,50 € ganz passabel.


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