Da ich diese Woche mit 2 Fragen begonnen habe, möchte ich sie natürlich auch mit einer Frage enden lassen. Objektivfilter – manche schwören darauf, haben auf jedem Objektiv einen UV-Filter, andere verteufeln sie, weil die Filter die Bildqualität beeinflussen. Wie die hier angesprochenen Filter wirken, habe ich in einem älteren Beitrag schon einmal erklärt, diese Beiträge sind hier, hier und hier zu finden.
Welche Filter sind also hilfreich?
Oder besser: Gibt es überhaupt hilfreiche Objektivfilter?
Von mir ein klares JA. Für mich ist ein Polfilter ein sehr hilfreicher Filter. Wenn ich in der Natur fotografiere, dann habe ich fast immer einen Polfilter auf dem Objektiv. Der Polfilter hat einige Vorteile, von satteren Kontrasten angefangen bis hin zur Entspiegelung von Wasserflächen, man kann ihn vielseitig einsetzen. Das ist meines Erachtens aber so ziemlich der einzige hilfreiche Filter.
Welche Filter sind nicht so dienlich?
Alle anderen Filter… Einen UV-Filter nutzen viele Leute nur aus dem einen Grund, ihnen wurde im Fotogeschäft oder im Geizgeilmarkt gesagt, dass man den unbedingt braucht, weil der das Objektiv schützt. Diesen Leuten muss ich sagen, das sind nun einmal verkaufsfördernde Gespräche, haben aber mit der Wahrheit nicht unbedingt viel zu tun. Jedes zusätzliche Stück Glas oder Plastik vor der Linse ist ein zusätzliches Hindernis für das Licht. Durch diese Filter kommt es oft zu stärkeren Blendenflecken als ohne, wenn man in Richtung Lichtquelle fotografiert.
Wie soll ich dann aber mein Objektiv schützen?
Durch eine Sonnenblende, wenn die Kamera dann wirklich mal irgendwo anstößt, dann stößt nur die Sonnenblende an, nicht das Objektiv mit dem Glas.
Farbfilter waren sicher in der analogen Fotografie noch sehr hilfreich, in Zeiten der digitalen Fotografie und der digitalen Bildbearbeitung erziele ich die gleichen Effekte lieber am PC in Photoshop oder ähnlichen Programmen. Das gibt mir mehr Freiheiten und ich kann im Nachhinein immer noch mal einen anderen Filter testen.


