Artikel von Oktober, 2008
Gastartikel auf Youstern.de
Heute könnt Ihr meinen ersten Gastbeitrag auf einem anderen Blog lesen. Ich bin vor ein paar Tagen auf die Seite von Julia Stern gestoßen und fand den Aufbau und die Beiträge sehr interessant. Sie suchte nun gerade Blogger, die einen Gastbeitrag auf ihrem Blog veröffentlichen wollten.
Nun also mein erster Gastbeitrag auf einem anderen Blog. Schaut mal rein, es geht um den Bildaufbau bei Landschaftsaufnahmen.
Wenn jemand Interesse hat, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, einfach kurz eine mail schreiben, dann bekommt ihr die Details mitgeteilt.
Später im Laufe des Tages könnt ihr euch noch auf 2 neue Fotos des Tages freuen, bis dann.
Fotos auf Leichtschaumplatte – Testbericht

Wie ich gestern schon schrieb haben wir versucht, Fotos mit Hilfe von doppelseitiger Klebefolie auf eine Leichtschaumplatte aufzuziehen. Nach den Tips der Werbeprofis war das ganze dann gar nicht so problematisch. In unserem ersten Versuche in der letzten Woche hatten wir noch die ein oder andere Luftblase zu verzeichnen, aber diesmal hat das schon viel besser geklappt.
Beim ersten Versuch hatten wir wohl den Fehler gemacht und haben die Klebefolie zuerst auf die Unterlageaufgeklebt und dann das Foto aufgesetzt und festgestrichen. In unserem gestrigen Test haben wir das dann anders gemacht, zuerst wurde die Klebefolie auf die Rückseite des Fotos aufgebracht. Dabei ist es anzuraten, dass man wenigstens mit 2 Personen an das Vorhaben rangeht.
Am Anfang sollte man sich eine gerade Unterlage suchen, auf der man die Klebearbeiten durchführen kann. Die überstehende Klebefolie muss dann dabei mit einem Cuttermesser geschnitten werden, also sollte die Unterlage nicht unbedingt ein Küchentisch sein. Wir nutzten eine Presspappe mit glatter Oberfläche als Unterlage.
Zuerst haben wir die Klebefolie zugeschnitten. Wir haben sie dabei etwas größer zugeschnitten. Wir hatten also etwas 1cm Rand an jeder Seite, wenn man das Foto drauf gelegt hat. Nun wird die Abdeckung der ersten Seite der Klebefolie an einer Ecke abgelöst. Wir haben dann etwas 2cm der Folienauflage abgezogen und umgeknickt.
Als nächstes wurde die Folie auf die Rückseite des Fotos aufgesetzt und mit einem Rakel (das ist ein Schaber zum andrücken der Folie und zum rausdrücken der Luftblasen. In unserem Fall war dieser auf einem Filzstoff. Ich habe den auch aus dem Werbestudio, wo ich die Klebefolie und die Leichtschaumplatten erstanden habe)festgestrichen. Dabei ist darauf zu achten, dass man immer von der Mitte nach außen streicht.
Nun hält die eine Person das andere Ende der Folie nach oben und die zweite Person zieht hinten immer ein Stück der Folienabdeckung ab und streicht dann wieder ein Teil der Klebefolie auf das Bild. Dabei muss man sehr sorgfältig vorgehen, so dass keine Luftblasen entstehen. Diese würde man dann am Ende auf dem Foto sehen.
Nun muss das Foto auf die Leichtschaumplatte. Also die Abdeckung der zweiten Seite der Klebefolie wieder um 2cm abgezogen und das Foto so auf die Leichtschaumplatte gesetzt, dass wieder ca. 0,5-1cm Rand an jeder Seite übersteht. Nun wie zuvor das Foto hochhalten, hinten die Abdeckung Stück für Stück abziehen, und auf der Fotoseite mit dem Rakel feststreichen. Je dicker dabei das Fotopapier ist, um so besser lässt sich das ganze streichen.
Zum Schluss haben wir dann mit einem Cuttermesser den Rand der Leichtschaumplatte genau an der Außenkante des Fotos abgeschnitten, das geht nach mit einem scharfen Cuttermesser eigentlich ohne große Probleme.
FERTIG!!!!
Das Ergebnis lässt sich sehen. Da dieses Experiment ganz gut geklappt hat, werden wir als nächstes versuchen, ein Foto auf Acrylglas oder Plexiglas aufzuziehen. Dabei ist dann zu beachten, dass die Klebefolie hochtransparent sein muss, sie wird dabei ja auf die Vorderseite des Fotos geklebt. Natürlich gibt es dann auch wieder einen Erfahrungsbericht hier im Blog, bleiben Sie gespannt.
Fotos auf Leichtschaumplatte

Nachdem ich mich in letzter Zeit intensiver mit Fotobüchern beschäftigt habe (Den Link dazu gibts hier), gehe ich in dieser Woche mal ein neues Thema an. Bei vielen Ausbelichtern werden mittlerweile nicht nur entwickelte Fotos angeboten, man kann diese auch entweder auf Leinwand drucken lassen, auf Aluplatte bringen, mit Acrylglas veredeln, oder aber auf Leichtschaumplatte aufziehen lassen.
Und dieses Aufbringen auf Leichtschaumplatten möchte ich nun einmal selbst ausprobieren. Ich habe mir dazu in einem Werbestudio ein paar Leichtschaumplatten geholt. Die sind recht preisgünstig zu bekommen, in meinem Fall habe ich 2 Reste mitgenommen, die für meine Versuche völlig ausreichend waren. Ich versuche zunächst ein Foto der Größe 30*45 auf solch eine Platte zu bringen.
Außer dieser Leichtschaumplatte benötigt man natürlich noch mehr. Das Foto wird nicht mit Kleber auf die Platte aufgebracht, dafür verwende ich eine doppelseitige Klebefolie, die ich auch im gleichen Werbestudio erstanden habe.
Ein paar Tips von den Profis im Werbestudio habe ich auch noch mitgenommen und nun werde ich in den nächsten Tagen mal den ein oder anderen Versuch starten. Ich werde hier weiter darüber berichten.
Sollte das mit der Leichtschaumplatte gut klappen, werde ich als nächstes dann auch Alu-Dipond-Platten ausprobieren. Ihr könnt also wiedermal gespannt sein, wie es hiermit weitergeht.
Sollte jemand schon Erfahrungen mit solchen Materialien haben, oder vielleicht Vorschläge haben, wie man dabei am besten vorgeht, wir sind alle gespannt. Bitte einfach in den Kommentaren etwas dazu schreiben.
Tutorial Lightroom – Himmel einfärben
Mit Hilfe des neuen Verlaufsfilterwerkzeuges in Lightroom 2 kann man nicht nur die Helligkeit eines Bildbereiches verändern, man kann natürlich auch die Farbe verändern. Dadurch erspart man sich die vielen verschiedenen Verlaufsfilter für seine Objektive. Da ja meist die Objektive auch noch unterschiedliche Durchmesser benötigen spart man dabei natürlich schon einiges.
Hier habe ich als Beispiel ein Foto gewählt, das in seiner Farbgebung schon recht herbstlich aussieht. Warme Farben sind vorherrschend. Einige Minuten nachdem dieses Foto geschossen wurde färbte sich dann der Himmel noch mehr in orange-rot. Leider saß ich zu der Zeit im Auto auf der Autobahn. Aber dafür haben wir ja Lightroom.
Wir öffnen wieder das Verlaufsfilterwerkzeug und wählen den Farbwähler. Ich wähle eine orangene Farbe aus.
Dann setze ich die Sättigung auf einen Wert von ca. 50 und die Belichtung auf ca. –1,3.
Nun muss man nur noch den Verlauf über den Himmel ziehen.
Dazu klicke ich in den oberen Bereich des Himmels und ziehe mit der Maus gerade nach unten. Durch die Live-Vorschau kann ich jederzeit nachvollziehen, wie weit der Farbverlauf wirkt.
Nun kann man natürlich noch an den Slidern nachregeln, bis das Ergebnis dem Wunsch entspricht.
Hier wieder der Vorher-Nachher-Vergleich. Ist das nicht cool? Mit wenigen Mausklicks hat man dadurch eine völlig andere Lichtstimmung gezaubert. Das ganze völlig ohne Photoshop, ohne maskieren, in wenigen Sekunden.



















