Digitale Bildbearbeitung – der einpraegsam.de-Video-Podcast
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  • Juli31st

    Heute starte ich eine neue Rubrik hier im Blog, Das Foto des Tages. Es wird ab jetzt zusätzlich zum Blogbeitrag täglich ein Foto des Tages geben. Ich hoffe natürlich auf Kommentare, Kritiken, Hinweise, Tips.

    Heute – Schwarzweiß und Duplexbilder von der gestrigen Fotowanderung

    Wolkenformation in Schwarzweiß

    Wolkenformation

    Abendhimmel

  • Juli31st

    Heute nun das versprochene Tutorial zu Lightroom. Da Lightroom doch etwas umfangreicher ist, habe ich das Tutorial in mehrere Teile aufgeteilt, das liest sich besser und man kann Schritt für Schritt nachvollziehen.

    Zuerst die vier wichtigsten Fragen

    1. Was ist Lightroom überhaupt?
    2. Wozu braucht man es?
    3. Was kann es mehr als andere Programme?
    4. Warum sollte ich Geld ausgeben für eine Software zur Bildbearbeitung und Fotoarchivierung, wenn es für diese Aufgaben auch kostenlose Programme gibt?

    Diese Fragen tauchen sicher anfangs auf, wenn man sich nur eine kurze Zeit mit Lightroom beschäftigt hat, dann stellen sich diese Fragen nicht mehr. Gut, bei der ersten Frage ist das klar, bei der zweiten Frage auch noch, aber bei Frage drei und vier? Klar, wer erst einmal die Arbeitsweise von Lightroom verstanden hat und die Möglichkeiten gesehen hat, die es bietet, der möchte kaum noch mit einem anderen Programm arbeiten.

    Ich decke mit Lightroom ca. 50-60% meiner Fotonachbearbeitung ab. Jetzt mit Lightroom 2.0 wird es wohl noch etwas mehr werden. Sie werden noch sehen, warum.

    Also zur Frage 1 und 2: Was ist Lightroom überhaupt und wozu braucht man es?

    Lightroom ist eine Software, mit der man Digitalfotos archivieren kann. Das heißt, man kann die Fotos von einer Speicherkarte, einer CD oder einem anderen Medium auf den PC kopieren. Beim Kopieren kann man den Dateien gleich bestimmte Suchbegriffe zuordnen, was das spätere Wiederfinden ungemein erleichtert. Außerdem kann man mit Lightroom diese Fotos auch bearbeiten, angefangen von der Hellgikeit, dem Zuschnitt, rote Augen entfernen, Schwarz/weiß-Umwandlung und vieles, vieles mehr.

    Man stelle sich vor, man hat 100-200 Fotos auf dem PC. Gut, dabei sollte es nicht so sehr lange dauern, das Foto von Tante Emmas Geburtstag aus dem letzten Jahr wiederzufinden. Haben sie aber nun 10.000 oder gar 20.000 oder mehr Fotos auf ihrem PC, dann wird es schon schwieriger. Hier könnte man sich weiterhelfen, indem man beim kopieren auf den PC aussagekräftige Ordnernamen vergibt.

    Nun stellen sie sich vor, man sucht ein Foto aus dem letzten Jahr, auf dem Rosen zu sehen sind und außerdem noch Tante Emma. Nun wird es schon fast unmöglich, hier schnell mal alle Fotos anzuschauen, auf die diese Kriterien zutreffen.

    Mit Lightroom ist das eine Arbeit von Sekunden.

    Es braucht dafür natürlich ein wenig Vorarbeit. Die sollte man am besten auch immer gleich beim oder nach dem Importieren erledigen, sonst vergisst man es. Später ist die Arbeit mühsamer. Was ist also zu tun? Man vergibt einfach Suchwörter für bestimmte Fotos. Jedes Foto bekommt Suchworte, die es beschreiben.

    landschaft mit dorf

    Für dieses Beispielfoto würde ich z.B. folgende Suchworte vergeben:

    Feld, Ähren, Korn, Weizen, Dorf, blauer Himmel, Wolken

    Ob sie jetzt die gleichen Suchbegriffe verwenden würden, kann ich nicht sagen. Überlegen sie sich, was sie als Suchbegriff verwenden würden, wenn sie genau dieses Bild suchen würden. Hört sich im ersten Moment vielleicht umständlich an, aber im Grunde ist es recht einfach und sehr hilfreich, wenn man später etwas sucht.

    Beim Importieren der Fotos von der Speicherkarte auf den PC vergebe ich schon einmal Suchbegriffe, die für alle Fotos zutreffen, die ich gerade importiere. Meist hat man ja Fotos auf der Speicherkarte, die man zu einem bestimmten Anlass fotografiert hat, wie z.B. Tante Emmas Geburtstag. Dann gebe ich gleich die Suchbegriffe Tante Emma und Geburtstag, vielleicht auch noch Feier als dritten Suchbegriff an. Die werden dann gleich allen Fotos zugeordnet, die ich importiere.

    Das ist der eine Grund, wozu man Lightroom brauchen kann. Es hilft einem ungemein dabei, seine Bilderfluten zu handhaben und zu orgsanisieren.

    Lightroom hat dann auch Filterfunktionen, die ganz automiatisch eine gewisse Suche ermöglichen. In jedem Foto wird z.B. beim fotografieren schon hinterlegt, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit es aufgenommen wurde. Außerdem wird mit gespeichert, mit welcher Kamera das Foto gemacht wurde, mit welchem Objektiv usw. Nach all diesen Dingen können Sie natürlich auch suchen. Mann kann also einfach Lightroom sagen, zeige mir die Fotos, die ich zwischen dem 15. August 2007 und dem 20. August 2007 mit meiner Canon Kamera gemacht habe.

    Ein Beispiel für das schnelle Arbeiten mit Lightroom – ich gestalte jedes Jahr für die Omas und Opas unseres Sohnes einen Jahreskalender mit Fotos von ihm. Nun ist es immer ganz gut, wenn man im Januar Fotos vom Winter hat und im Juli Sommerfotos. Ich habe die 13 Fotos innerhalb von sehr kurzer Zeit gefunden, ich gebe als Suchbegriff nur den Namen meines Sohnes ein und Januar und schon sehe ich alle Fotos meines Sohnes, die ich irgendwann in einem Januar gemacht habe.

    Zu Frage 3: Was kann es mehr als andere Programme?

    Sehr viel, es lässt sich nur recht schwer erklären. Lightroom ist von Adobe mit Unterstützung von Fotografen entwickelt worden. Es ist eine Software von Fotografen für Fotografen. Die Arbeitsweise ist sehr einfach gehalten und bietet unheimlich viele Möglichkeiten. Schauen Sie sich die restlichen Tutorialteile an, sie werden mir Recht geben.

    Zu Frage 4: Warum sollte ich Geld ausgeben, wenn es Freeware gibt?

    Ganz einfach, es gibt keine Freeware, die vergleichbar oder nur annähernd das kann, was Lightroom kann. Es gibt meiner Meinung nach nicht einmal eine andere komerzielle Software, die Lightroom nahe kommt.

    Das war es für heute mit dem ersten, recht textlastigen Teil, ich hoffe, sie haben bis hierher durchgehalten. Im Teil 2 gibt es dann wieder mehr Screenshots zu bewundern. Es wird dann um die Oberfläche von Lightroom gehen. Bleiben Sie gespannt.

  • Juli30th

    Fotoexkursion

    Am 23. August startet Scott Kelby einen weltweiten Photowalk. Das ist eine Fotowanderung, die an vielen Orten in der ganzen Welt an diesem Tag stattfindet. Auf der Seite von Scott Kelby kann man sich näher darüber informieren, kann schauen, ob eine Fotowanderung in der Nähe geplant ist, oder man kann selbst eine Fotowanderung dort eintragen. Danach könnend ie besten Bilder in eine eigens dafür erstellte Flickr-Group geladen werden. Die besten werden auch prämiert.

    In Deutschland gibt es bisher noch keine Fotowanderung, also los gehts, worauf wartet ihr noch? Der Link zur Seite ist hier zu finden.

    Meine persönliche nächste Fotowanderung startet wohl heute am späteren Abend. Es wird dann sicherlich wieder die ein oder andere Ausbeute hier im Blog gezeigt. Seien Sie gespannt.

  • Juli29th

    Seit heute ist die fertige Version von Lightroom 2.0 verfügbar. Viele neue interessante Funktionen sind eingebaut worden. Nach der Public-Beta sind dann auch noch einige weitere Funktionen hinzu gekommen.

    Welche Funktionen sind neu?

    Eine der wichtigsten neuen Funktionen für mich ist die Unterstützung eines zweiten Monitors. Da ich schon lange auf 2 Monitoren arbeite, die Arbeit im Photoshop damit auch schon länger gewohnt bin, hat mir diese Funktion im Lightroom schon immer gefehlt. Auf dem zweiten Monitor habe ich im Photoshop das gerade bearbeitete Bild in einer bildschirmfüllende Ansicht. Auf dem ersten Monitor dann die Ansicht, die der jeweiligen Bearbeitung mehr entgegen kommt, also meist eine starke Vergrößerung. In der bildschirmfüllende Ansicht sieht mann dann gleich die Auswirkung auf das gesamte Foto.

    Eine weitere super Neuerung ist die partielle Retouchemöglichkeit, die jetzt möglich ist. In den Vorversionen konnten Änderungen bei Belichtung, Klarheit, Lichterkorrektur, Sättigung nur auf das ganze Bild angewendet werden. Jetzt ist es möglich, die Änderung in bestimmten Bereichen des Bildes wirksam werden zu lassen. Dies spart sicher bei vielen Bildern den Gang in Photoshop.

    Die Übergabe der Fotos an Photoshop kann jetzt als Smart Objekt erfolgen. Das ermöglicht bessere Bearbeitung und Rückkehr zum Original. So muss ein Workflow aussehen. Ich hoffe, die Smart Objekts werden in Photoshop CS4 noch weiter ausgebaut. Hier liegt viel Potential zu Verbesserungen.

    64bit werden nun auch unterstützt, also lohnt sich endlich auch ein ordentlicher Speicherausbau. Das bringt noch einmal zusätzlich Power.

    Bessere Sortier- und Filterfunktionen wurden eingebaut. Smart Galleries können einfach, schnell und sehr variabel erstellt werden.

    Was fehlt leider immernoch?

    Mir fehlt immernoch die Mehrplatzfähigkeit und eine Synchronisation, die den Namen auch verdient. Da ich ab und an unterwegs mit dem Notebook arbeite wäre eine Ein-Knopf-Synchronisation vom Datenbestand am Notebook und dem PC nicht schlecht.

    Am Donnerstag gibt es dann als Ergebnis der Umfrage von letzter Woche aus gegebenem Anlass eine kleine Einführung in den Arbeitsablauf in Lightroom.

    Den 2. Platz der Umfrage, die Buchbesprechung wird es auch geben, wann genau kann ich allerdings noch nicht sagen. Es wird aber nicht sehr lange dauern.

    Bleiben Sie gespannt.

  • Juli29th

    Fotos des Tages

    Eingeordnet in: Allgemein

    Die Fotos von gestern etwas verspätet. Aber besser spät, als nie. Hier zwei Foto vom Vogelschießen am Wochenende. Der Holzkünstler hat übrigens 6 Stunden an dem Meisterwerk gearbeitet.

    schnitzerei

    vogelschiessen

  • Juli28th

    Sigma10-20

    Wie schon am Freitag angedeutet habe ich mir letzte Woche ein neues Glas zugelegt. Mir fehlte immer ein richtiges Weitwinkel, womit ich unter die 18mm komme. Nun war vor kurzen mein 50mm Festbrennweitenobjektiv kaput gegangen. Es war also wieder etwas Platz im Fotorucksack.

    Ich habe mich für ein SIGMA 10-20mm F4-5.6 entschieden. Ich habe am Samstag schon ein wenig getestet. Das ein oder andere Fotobeispiel werde ich in den nächsten Tagen hier immer mal wieder zeigen und besprechen.

    Außerdem habe ich noch eine Kunstradveranstaltung fotografiert. Viel mehr war am Wochenende leider nicht drin. Ich hoffe, dass ich am Mittwoch nach 3 Wochen Abstinenz endlich wieder eine Fotowanderung organisieren kann.

    Gegen Abend gibt es dann wieder 2-3 Fotos vom Wochenende, bleiben Sie gespannt.

  • Juli27th

    Fotoexkursionen

    Eingeordnet in: Allgemein

    landschaft mit dorf

    kapelle

  • Juli25th

    Ich starte mal noch eine Umfrage zum Thema des Tuorials in der nächsten Woche. Bitte nehmt zahlreich daran teil. Ich bin gespannt, welches Thema am interessantesten ist.

    [poll id="2"]

  • Juli25th

    Diesen Samstag steht noch einiges an Arbeit an, so dass ich da wohl nur am späteren Nachmittag zum fotografieren kommen werde. Ich hoffe, das Wetter hält. Auf jeden Fall werde ich am Sonntag eine Fotowanderung machen, um meine Neuerwerbung zu testen. Was es ist und mehr dazu nächste Woche. Bleiben Sie neugierig.

  • Juli25th

    Im heutigen Tutorial geht es um eine einfache Möglichkeit, den eigenen Fotos den kleinen Kick zu geben, der manchmal noch fehlt. Es ist eine Möglichkeit, vor allem flaue, Kontrastarme Fotos zu verbessern. Die hier gezeigte Methode ist problemlos auch in GIMP nachzuvollziehen.

    1. Öffnen Sie Ihr Foto in Photoshop

    unbearbeitet

    2. Erstellen Sie eine Ebenenkopie ihres Fotos. Sollten Sie Die Ebenenpalette nicht sehen, so drücken Sie in Photoshop die Taste F7. Die Ebenenpalette sollte erscheinen. Mit der Tastenkombination STRG+J erstellen Sie die Ebenenkopie. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Hintergrundebene klicken und dann “Ebene duplizieren” auswählen.

    3. Ändern Sie die Füllmethode für die Ebenenkopie von “Normal” auf “Ineinanderkopieren”. Nun hat sich auf einmal der Kontrast des Fotos sehr stark erhöht. Teilweise sogar zu stark, aber das Problem beheben wir gleich im nächsten Punkt.

    ebene
    4. Verringern Sie die Deckkraft der Ebenenkopie, bis das Ergebnis OK ist.

    deckkraft

    Sie können einen Vorher-Nachher-Vergleich machen, indem Sie auf das kleine Augensymbol links neben der Ebenenkopie klicken. Schon sehen Sie das Ursprungsbild. Noch ein Klick an die gleiche Stelle und schon ist die verbesserte Version zu sehen.

    Hier sehen Sie beide Varianten direkt untereinander, zuerst das unbearbeitete, dann das bearbeitete Foto.

    unbearbeitet

    bearbeitet

    Der Kontrast der einzelnen Bildteile ist viel höher als in dem Ausgangsbild. Während bei einer normalen Kontrasterhöhung meist schnell helle oder dunkle Bildteile ausfransen kann man mit dieser Methode ziemlich gut dosieren, wie stark der Effekt wirkt. Und auch im Nachhinein kann man das jederzeit ändern.

    Viel Spaß beim ausprobieren. Es wird am heutigen Freitag noch einen zweiten Post geben, den allwöchentlichen Beitrag mit dem Ausblick auf das Wochenende. Bis dahin. Bleiben Sie gespannt…



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