112 HowTo: Monitorkalibrierung mit dem Spyder 3 Elite

Howto: Monitorkalibrierung mit dem Spyder 3Oft komme ich gleich zu Beginn meiner Workshops auf das Thema Monitorkalibrierung zu sprechen. Vor allem dort lässt sich der Sinn dieser Kalibrierungen sehr gut aufzeigen. Ich habe dann mehrere Leute vor mir sitzen, jeder an einem anderen PC oder Notebook. Wenn ich jetzt jeden Teilnehmer das gleiche Foto öffnen lasse und wir die Bilder vergleichen, dann gibt es in der Regel so viele verschiedene Varianten, wie es Geräte gibt, da leider die wenigste Geräte kalibriert sind. Der eine Monitor zeigt das Bild zu hell an, auf dem anderen ist es zu dunkel. Auf dem einen Monitor sind die roten Rosen eher Orange, auf dem anderen zu lila.

Nachdem wir dann die Monitore kalibriert haben, passen die Ergebnisse schon wesentlich besser zueinander. Wie man seinen Monitor kalibriert, möchte ich heute anhand des Datacolor Spider3 Elite zeigen, mit dem ich seit nun etwa 2 Jahren meine Monitore kalibriere. Viel Spaß beim anschauen.

Es gobt da verschiedene Varianten des Spyder3. Die günstigste Variante ist der Spyder3Express, er ist für die Kalibrierung eines PC mit einem einzelnen Monitor gedacht. Arbeitest Du also nicht im Mehr-Monitor-Betrieb, so ist diese Variante zur kalibrierung aussreichend. Der Spyder3Pro und Spyder3Elite sind für Mehrmonitorbetrieb geeignet, wobei der Elite auch die Abstimmung der Monitore aufeinander übernehmen kann. Außerdem hat der Spder3Elite noch einige weitere nützliche Funktionen für den professionellen Einsatz.

Da der Spyder3Pro und der Spyder3Elite vom Gerät her die gleiche Hardware besitzen, ist es nach dem Kauf des Spyder3Pro später auch möglich, ein update auf den Elite durch einen einfachen Softwarezukauf zu erledigen, falls man die erweiterten Funktionen nutzen möchte.

Den Spyder3 gibt es zum Beispiel bei Amazon zu kaufen. Ich habe hier mal die 3 Varianten zusammengestellt. Solltet Ihr Euch mit dem Gedanken an einen Kauf beschäftigen, so wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr über einen der Link hier unten bestellt. Für Euch wird es dadurch nicht teurer, aber Ihr unterstützt mich und meine Arbeit dadurch ein wenig.

Spyder3Express (kostet etwa 90 €)

Spyder3Pro (kostet etwa 133 €)

Spyder3Elite (kostet etwa 185 €)

5 Antworten
  1. carmen
    carmen says:

    super ..das kam wie gerufen …da ich gerade mit diesem Thema beschäftigt bin ..
    ich denke das ich mir nun dieses gerät bestellen werde.
    vielen Dank für diesen Einblick.
    lg.carmen

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  2. Jürgen
    Jürgen says:

    Ein sehr interessantes Tutorial.
    Ich arbeite auch mit zwei Monitoren und habe einen mit einem Referenzfoto aus dem Labor manuell abgeglichen, bekomme aber den zweiten Bildschirm nicht manuell auf den gleichen Level eingestellt. Mir war bisher nicht bewußt, dass ich auch zwei Bildschirme mit Spyder aufeinander abgleichen kann. Wie funktioniert das Gerät denn an einem Laptop-Bildschirm? Manuell bekomme ich den irgendwie nicht eingestellt, dann hat der auch einen hochglänzenden Bildschirm und durch die Energiesparfunktion ändert sich eh die Helligkeit – muss man dann wohl ausschalten.Sollte das wirklich funktionieren, dass ich auf allen drei Monitoren dann das gleiche Bild absolut identisch betrachten kann?
    Dann wäre ich einem Kauf nicht abgeneigt.

    Antworten
  3. Joe2712
    Joe2712 says:

    @Jürgen
    Ein absolut gleiches Bild wirst Du nur hin bekommen, wenn Du drei gleichwertige Bildschirme hast. Leider sind gerade im Einsteigersegment unter 200 € die Qualitätsunterschiede so enorm, dass manche Monitore den benötigten Weißpunkt oder Schwarzpunkt nicht hin bekommen. Das ist bei meinem zweiten Monitor ja auch der Fall. Er lässt sich ganz gut anpassen, aber zu 100% stimmt das nie mit dem anderen, besseren Monitor überein.

    Mit dem Notebook funktioniert das genau wie mit dem normalen Monitor. Natürlich sollte ich die Stromsparfunktion dann deaktivieren, wie Du schon sagtest.

    Antworten
  4. LostCougar
    LostCougar says:

    Sehr schön!
    Ich habe leider nur den Pro. D.h. ich kann zwar beide Monitore kalibrieren aber nicht auf einander abstimmen. Das wäre natürlich schon sinnvoll.

    Gruß
    Björn

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